Was mich bewegt (was denkst du gerade?)
Re: Was mich bewegt (was denkst du gerade?)
Mit τεχ ist die Welt versklavt.
So ist jedoch für uns nur Einer Gott, der Vater, aus Dem alles und wir in Ihm
und nur Einer Herr, Jesus Gesalbter, durch Den alles und wir durch Ihn.
1. Korinther 8:6
und nur Einer Herr, Jesus Gesalbter, durch Den alles und wir durch Ihn.
1. Korinther 8:6
Re: Was mich bewegt (was denkst du gerade?)
Eben habe ich mir beim Abendessen ein Video über Tiberias am See Genezareth angeschaut, und meine Gedanken laufen lassen ...
Mir fiel die bekannte Geschichte der "Stillung des Sturmes" ein - in Markus 4,35-41.
Da schlief Jesus, während die Jünger gegen den Untergang mit dem Boot kämpften. Als sie Jesus weckten, fragte er sie (Vers 40):
War das ein Tadel?
Was hätten die Jünger denn tun sollen ... sich zu Jesus schlafen legen?
Ich denke, es war schon richtig, dass aktiv etwas dagegen taten, damit das Schiff nicht untergeht. Vielleicht wollte Jesus ihnen ja einfach nur zeigen, dass ER stärker war als die Gefahr ... dass sie vertrauen sollten.
Die Frage klingt aber wie ein Tadel.
Was meint Ihr, was Jesus seinen Jüngern hier vermitteln wollte?
Und was will diese kleine Geschichte uns heute sagen?
Mir fiel die bekannte Geschichte der "Stillung des Sturmes" ein - in Markus 4,35-41.
Da schlief Jesus, während die Jünger gegen den Untergang mit dem Boot kämpften. Als sie Jesus weckten, fragte er sie (Vers 40):
...und mir kam die Frage auf: was meint Jesus mit dieser Frage?Was seid ihr so furchtsam? Habt ihr keinen Glauben?
War das ein Tadel?
Was hätten die Jünger denn tun sollen ... sich zu Jesus schlafen legen?
Ich denke, es war schon richtig, dass aktiv etwas dagegen taten, damit das Schiff nicht untergeht. Vielleicht wollte Jesus ihnen ja einfach nur zeigen, dass ER stärker war als die Gefahr ... dass sie vertrauen sollten.
Die Frage klingt aber wie ein Tadel.
Was meint Ihr, was Jesus seinen Jüngern hier vermitteln wollte?
Und was will diese kleine Geschichte uns heute sagen?
Glauben (an Gott) funktioniert nicht, indem man "über" den Glauben redet, sondern indem man Glauben LEBT.
Sichtbar werden die Spuren indem sie hinführen zu Gott. Denn Gott findet man nur bei Gott selbst.
Sichtbar werden die Spuren indem sie hinführen zu Gott. Denn Gott findet man nur bei Gott selbst.
Re: Was mich bewegt (was denkst du gerade?)
Es war schon ein Tadel. Sie als seine Jünger hätten wissen sollen, dass dem Menschen Macht über alle Naturgewalt gegeben ist. Gut, das sage ich selber als Kleingläubiger.Lea hat geschrieben: ↑So 31. Mai 2026, 19:42 Eben habe ich mir beim Abendessen ein Video über Tiberias am See Genezareth angeschaut, und meine Gedanken laufen lassen ...
Mir fiel die bekannte Geschichte der "Stillung des Sturmes" ein - in Markus 4,35-41.
Da schlief Jesus, während die Jünger gegen den Untergang mit dem Boot kämpften. Als sie Jesus weckten, fragte er sie (Vers 40):...und mir kam die Frage auf: was meint Jesus mit dieser Frage?Was seid ihr so furchtsam? Habt ihr keinen Glauben?
War das ein Tadel?
Was hätten die Jünger denn tun sollen ... sich zu Jesus schlafen legen?
Ich denke, es war schon richtig, dass aktiv etwas dagegen taten, damit das Schiff nicht untergeht. Vielleicht wollte Jesus ihnen ja einfach nur zeigen, dass ER stärker war als die Gefahr ... dass sie vertrauen sollten.
Die Frage klingt aber wie ein Tadel.
Was meint Ihr, was Jesus seinen Jüngern hier vermitteln wollte?
Und was will diese kleine Geschichte uns heute sagen?
Re: Was mich bewegt (was denkst du gerade?)
Ok, dann hätten sie vielleicht nur keine Angst zeigen sollten, sondern einfach Jesus wecken und sachlich fragen, ob Jesus nicht jetzt einfach mal eingreifen kann
Was hatten sie für Optionen, in diesen Momenten im Sturm zu tun - oder eben auch nicht zu tun, weil sie ja wissen konnten, dass Jesus den Sturm stillen konnte
Wenn Jesus etwas getadelt hat, dann gab es ja wohl etwas, das sie nicht tun sollten, wenn sie geglaubt hätten. Was denkst du, was Jesus meinte, wie sie ihren Glauben äußern sollten
Glauben (an Gott) funktioniert nicht, indem man "über" den Glauben redet, sondern indem man Glauben LEBT.
Sichtbar werden die Spuren indem sie hinführen zu Gott. Denn Gott findet man nur bei Gott selbst.
Sichtbar werden die Spuren indem sie hinführen zu Gott. Denn Gott findet man nur bei Gott selbst.
Re: Was mich bewegt (was denkst du gerade?)
Mit ihrer Frage zweifelten sie an der Liebe ihres Meisters.
Erkannten nicht, wer Er in Wahrheit ist. Die Liebe in Person,
der gute Hirte, der sein Leben für die Schafe gibt.
Erkannten nicht, wer Er in Wahrheit ist. Die Liebe in Person,
der gute Hirte, der sein Leben für die Schafe gibt.
Re: Was mich bewegt (was denkst du gerade?)
Stimmt - jetzt fällt es mir auch auf, in dem Abschnitt von Markus 4.
In Vers 38 steckt der Vorwurf: "...kümmert es dich gar nicht, dass wir umkommen?" (frei mit eigenen Worten zitiert). -
Das erinnert mich jetzt gerade an die Geschichte mit Maria und Martha in Lukas 10,38-42.
Da fragt Martha in Vers 40: "fragst du gar nicht danach, dass meine Schwester mich mit der Arbeit alleine lässt?" (frei mit eigenen Worten zitiert)
Von außen gesehen und nach menschlichen Maßstäben, sind in beiden Fällen die Fragen verständlich.
Für mich sind diese beiden Geschichten gerade mal wieder gute Beispiele dafür, dass unsere Taten nach Gottes Maßstäben anders beurteilt werden, als oft menschlich verstanden wird.
Taten sind wichtig und erforderlich. Aber was wirklich als Grundlage zählt, welche den Wert der Taten bestimmt, ist die Verbindung zu Gott. Da wo Gott "der Treiber" ist, werden Taten zu "Frucht des Geistes". Und damit können sie Veränderung und Erkenntnis bewirken, welche aus der einzig richtigen Quelle kommen: direkt von Gott.
Glauben (an Gott) funktioniert nicht, indem man "über" den Glauben redet, sondern indem man Glauben LEBT.
Sichtbar werden die Spuren indem sie hinführen zu Gott. Denn Gott findet man nur bei Gott selbst.
Sichtbar werden die Spuren indem sie hinführen zu Gott. Denn Gott findet man nur bei Gott selbst.
Re: Was mich bewegt (was denkst du gerade?)
Ich glaube, sie sollten ihren Glauben verinnerlichen. Das in sich selber wecken, was Jesus lehrt. Den Sohn Gottes in sich selber wecken. Jesus lehrt ja nicht: Weckt mich auf. Sondern werdet selber wach!Lea hat geschrieben: ↑Di 2. Jun 2026, 16:03Ok, dann hätten sie vielleicht nur keine Angst zeigen sollten, sondern einfach Jesus wecken und sachlich fragen, ob Jesus nicht jetzt einfach mal eingreifen kann![]()
Was hatten sie für Optionen, in diesen Momenten im Sturm zu tun - oder eben auch nicht zu tun, weil sie ja wissen konnten, dass Jesus den Sturm stillen konnte![]()
Wenn Jesus etwas getadelt hat, dann gab es ja wohl etwas, das sie nicht tun sollten, wenn sie geglaubt hätten. Was denkst du, was Jesus meinte, wie sie ihren Glauben äußern sollten![]()
Re: Was mich bewegt (was denkst du gerade?)
Erbauend, immer mal wieder, eine Perle im Forum zu finden.Lea hat geschrieben: ↑Mi 3. Jun 2026, 10:55 Taten sind wichtig und erforderlich. Aber was wirklich als Grundlage zählt, welche den Wert der Taten bestimmt, ist die Verbindung zu Gott. Da wo Gott "der Treiber" ist, werden Taten zu "Frucht des Geistes". Und damit können sie Veränderung und Erkenntnis bewirken, welche aus der einzig richtigen Quelle kommen: direkt von Gott.
Re: Was mich bewegt (was denkst du gerade?)
Heute morgen bewegten sich meine Gedanken zum Verhältnis von Kindern zur Mutter.
Irgendwann fiel mir dann dazu der Bericht über Jesus, der am Kreuz seinem Jünger "Johannes" den Auftrag gab, in Zukunft für seine Mutter zu sorgen - Johannes 19,26-27.
Johannes nannte sich gerne "den Jünger, den Jesus lieb hatte". Das klingt scheinbar für manche überheblich und es gibt auch Theologen, die Johannes deshalb als "Angeber" beurteilen, der sich gerne auch mal über die anderen Jünger stellt.
Vielleicht hat Jesus ja auch genau diesem Jünger besonders dieses Empfinden gefördert, weil ER darauf hin gesteuert hat, ihm diesen besonderen Auftrag zu übertragen: für seine Mutter zu sorgen, wenn Jesus nicht mehr auf der Erde lebt.
Es gibt auch unter den Gläubigen so manche Menschen, bei denen man vielleicht den Eindruck hat, sie wären besonders gesegnet von Gott. Vielleicht gibt es da auch manche Gläubige, welche diese Menschen um ihren "Segen" beneiden, wobei sie sich selbst so fühlen, dass Jesus sie selbst nicht wirklich sieht. Dazu fällt mir dann der Ausspruch von Jesus ein:
Das kann man auch schon ganz am Anfang der Geschichte Israels erkennen, wo Gott dem Abraham den Segen gibt:
Irgendwann fiel mir dann dazu der Bericht über Jesus, der am Kreuz seinem Jünger "Johannes" den Auftrag gab, in Zukunft für seine Mutter zu sorgen - Johannes 19,26-27.
Johannes nannte sich gerne "den Jünger, den Jesus lieb hatte". Das klingt scheinbar für manche überheblich und es gibt auch Theologen, die Johannes deshalb als "Angeber" beurteilen, der sich gerne auch mal über die anderen Jünger stellt.
Vielleicht hat Jesus ja auch genau diesem Jünger besonders dieses Empfinden gefördert, weil ER darauf hin gesteuert hat, ihm diesen besonderen Auftrag zu übertragen: für seine Mutter zu sorgen, wenn Jesus nicht mehr auf der Erde lebt.
Es gibt auch unter den Gläubigen so manche Menschen, bei denen man vielleicht den Eindruck hat, sie wären besonders gesegnet von Gott. Vielleicht gibt es da auch manche Gläubige, welche diese Menschen um ihren "Segen" beneiden, wobei sie sich selbst so fühlen, dass Jesus sie selbst nicht wirklich sieht. Dazu fällt mir dann der Ausspruch von Jesus ein:
Segen von Gott sollte nie nur für den eigenen Bedarf verstanden werden. Auch in der Bibel ist der Segen von Gott immer zur Vermehrung durch Weitergabe. Und dazu gibt Gott reichlich die Ausrüstung, so dass der Gesegnete selbst genug empfängt, um "Kanal" zu sein, diesen Segen, direkt aus der Quelle, weiterzugeben.Lukas 12,48 b
Jedem aber, dem viel gegeben ist – viel wird von ihm verlangt werden; und wem man viel anvertraut hat, von dem wird man desto mehr fordern.
Das kann man auch schon ganz am Anfang der Geschichte Israels erkennen, wo Gott dem Abraham den Segen gibt:
Ich wünsche Euch allen einen schönen Sonntag, mit Gottes reichem Segen!1.Mose 12,3
Und ich will segnen, die dich segnen, und wer dir flucht, den werde ich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde!
Glauben (an Gott) funktioniert nicht, indem man "über" den Glauben redet, sondern indem man Glauben LEBT.
Sichtbar werden die Spuren indem sie hinführen zu Gott. Denn Gott findet man nur bei Gott selbst.
Sichtbar werden die Spuren indem sie hinführen zu Gott. Denn Gott findet man nur bei Gott selbst.