Jüdisches Leben gehört zu Deutschland

Politik und Weltgeschehen
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Magdalena61
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Re: Weltkrieg VI

Beitrag von Magdalena61 »

Corona hat geschrieben: Mo 18. Mai 2026, 18:42 Das ist in ganz Europa so.
Das habe ich befürchtet.

Außerdem ist es immer extrem schwer, auszuwandern, wenn die erforderlichen Voraussetzungen nicht gegeben sind: Finanzielle Reserven, berufliche Qualifikation, Sprache...überhaupt erst einmal der Wille dazu--

Der Staat/ die Politik muß dem importierten Judenhass eindeutige Grenzen setzen; er muss sich- nicht nur verbal!- positionieren und sich viel stärker für den Schutz seiner jüdischen Bürger engagieren. Ansonsten ist das Mantra von der "Staatsraison" nur leeres Geschwätz.

Was können wir tun, damit wir "da oben" gehört werden?
LG
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Sunbeam
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Re: Weltkrieg VI

Beitrag von Sunbeam »

Sara Funkelstein hat geschrieben: Di 19. Mai 2026, 13:04
dass das Christentum aus einer riesigen Aneinanderreihung von Missverständnissen des jüdischen Glaubens resultiert.
Ich nenne das immer den vollkommen misslungene Versuch einer grundlegenden Reformation des jüdischen Glaubens....

(Aus diesem Grund las ich die stichhaltigen und auch thologisch logischen Aneinaderreihungen Larsons mit zunehmenden Interesse, denn viele der sonst so theologisch vermeintlich sattelfesten Christen hatten seinen gründlichen Beiträgen selten etwas entgegen zu setzen, außer unterschwelligen Beschimpfungen und mehr oder weniger lauten Gegrummel des Nächstenliebe kam da nicht.)

Was mich dann erstaunte und auch nachdenklich machte, auf welch töndernden Füßen die christliche Lehre dann oft steht, wenn es an das theologisch Eingemachte des Alten Testamentes geht.
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Sunbeam
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Re: Weltkrieg VI

Beitrag von Sunbeam »

Magdalena61 hat geschrieben: Di 19. Mai 2026, 14:34
Corona hat geschrieben: Mo 18. Mai 2026, 18:42 Das ist in ganz Europa so.
Der Staat/ die Politik muß
LG
Dann müsste der Staat zuerst nicht nur den Linksextremismus/Antifa/ samt erzkommunistischen Nachfolgeorganisationen verbieten, sondern auch die importierten Terroristen aus welchen Ländern des Morgenlandes auch immer.

Denken wir das einmal zu Ende....
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Corona
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Re: Weltkrieg VI

Beitrag von Corona »

Magdalena61 hat geschrieben: Di 19. Mai 2026, 14:34 Außerdem ist es immer extrem schwer, auszuwandern, wenn die erforderlichen Voraussetzungen nicht gegeben sind: Finanzielle Reserven, berufliche Qualifikation, Sprache...überhaupt erst einmal der Wille dazu--
Eigentlich braucht es nur den Willen dazu, wenn man als Jude nach Israel auswandern will. Sprache, Job, Unterkunft etc. wird für ein Jahr stark unterstützt resp. gratis angeboten. Selbst der Umzug inkl. Flug wird bezahlt.

Die da oben, wie du es sagst, hören dann, wenn sich die Aktionen von unten zeigen. Solange es der Mehrheit egal ist und diese schweigt, oder diese sich einschüchtern, einlullen und manipulieren lässt von Links und Rechts, wird sich oben nichts ändern. Sie werden sich immer an den Wählerstimmen orientieren. Es braucht den Einzelnen, der sich mutig dagegen stemmt, wann immer sich die Gelegenheit bietet. Sei es im kleinen privaten Raum, bei der Arbeit, im öffentlichen Raum, Social Media, Kirchen uä.. Es gibt soviel Möglichkeiten. Nur tun muss es jeder selber.

Wenn sich Juden, Christen und Muslime endlich zusammen tun würden um Extremismus auf allen Seiten zurück zu drängen, wir könnten viel erreichen.
Zusammen anstatt gegeneinander, nur so können wir Gott ehren. Haben wir doch alle die gleiche Wurzel in Avraham, und trotz einiger Unterschiede, auch sehr viel gemeinsam.

Be'esrat Haschem (mit Gottes Hilfe) und wie er es versprochen hat, wird es so kommen.
Jer 23
Siehe, es kommen Tage, spricht der Herr, da werde ich dem David einen gerechten Sproß erwecken; In seinen Tagen wird Juda gerettet werden und Israel sicher wohnen;
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Magdalena61
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Re: Weltkrieg VI

Beitrag von Magdalena61 »

Sunbeam hat geschrieben: Di 19. Mai 2026, 15:01 Was mich dann erstaunte und auch nachdenklich machte, auf welch töndernden Füßen die christliche Lehre dann oft steht, wenn es an das theologisch Eingemachte des Alten Testamentes geht.
Wenn man das gesamte NT verwirft, das ja von (gelernten) Juden geschrieben wurde, die sich mit den Schriften bestens auskannten; wenn man dessen Autorität nicht anerkennt, kann man freilich andere Schlüsse ziehen.

Die "christliche Lehre" bezeugt: "Der Messias ist bereits gekommen und hat das Erlösungswerk vollbracht". Auf dem Fundament dieses Glaubens sind z.B. Opferkulte passé; eines jedoch hat sich nicht geändert: Der Mensch wird durch den Glauben gerecht; was bedeutet: durch die Identifikation mit dem Willen JHWHs (Abel), und nicht etwa durch Werke ohne Glauben (Kain).

Wenn Juden es anders sehen, kann ich das akzeptieren. Aber ich lasse mir meinen Glauben nicht madig reden und auch nicht "das Christentum", wenn die Theologie auch bisweilen nicht zu 100% einheitlich ist, das betrifft aber eher Nebensächlichkeiten; Auslegungsfragen, nicht die zentrale Botschaft, die ich im vorherigen Absatz kursiv gesetzt habe. Wer Jesus Christus begegnen will, der kann das anstreben, und danach gibt es kein Zurück mehr-- für alle, die den HERRN erfahren haben. Niemand, der von Jesus Christus berührt wurde, will auf eine frühere Stufe der Entwicklung zurück.
Dass es viele Christen gibt, die diese Berührung nie erfahren haben und deshalb eher traditionell gläubig sind... nicht überzeugend... ändert nichts am Wahrheitsgehalt meiner Feststellung.

Es sind unterschiedliche Stufen der Erkenntnis. Wahrscheinlich hat jede davon ihre Berechtigung. Wir sollen nicht stehen bleiben und stagnieren, sondern zunehmen an Erkenntnis = uns weiterentwickeln und spirituell erwachsen werden.
Im Judentum gibt es ja auch verschiedene Strömungen; die sind sich durchaus nicht alle einig.
LG
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Sunbeam
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Re: Weltkrieg VI

Beitrag von Sunbeam »

Magdalena61 hat geschrieben: Di 19. Mai 2026, 18:18
Sunbeam hat geschrieben: Di 19. Mai 2026, 15:01 Was mich dann erstaunte und auch nachdenklich machte, auf welch töndernden Füßen die christliche Lehre dann oft steht, wenn es an das theologisch Eingemachte des Alten Testamentes geht.
Wenn man das gesamte NT verwirft, das ja von (gelernten) Juden geschrieben wurde, die sich mit den Schriften bestens auskannten; wenn man dessen Autorität nicht anerkennt, kann man freilich andere Schlüsse ziehen.

Die "christliche Lehre" bezeugt: "Der Messias ist bereits gekommen und hat das Erlösungswerk vollbracht". Auf dem Fundament dieses Glaubens sind z.B. Opferkulte passé; eines jedoch hat sich nicht geändert: Der Mensch wird durch den Glauben gerecht; was bedeutet: durch die Identifikation mit dem Willen JHWHs (Abel), und nicht etwa durch Werke ohne Glauben (Kain).

Wenn Juden es anders sehen, kann ich das akzeptieren. Aber ich lasse mir meinen Glauben nicht madig reden und auch nicht "das Christentum", wenn die Theologie auch bisweilen nicht zu 100% einheitlich ist, das betrifft aber eher Nebensächlichkeiten; Auslegungsfragen, nicht die zentrale Botschaft, die ich im vorherigen Absatz kursiv gesetzt habe. Wer Jesus Christus begegnen will, der kann das anstreben, und danach gibt es kein Zurück mehr-- für alle, die den HERRN erfahren haben. Niemand, der von Jesus Christus berührt wurde, will auf eine frühere Stufe der Entwicklung zurück.
Dass es viele Christen gibt, die diese Berührung nie erfahren haben und deshalb eher traditionell gläubig sind... nicht überzeugend... ändert nichts am Wahrheitsgehalt meiner Feststellung.

Es sind unterschiedliche Stufen der Erkenntnis. Wahrscheinlich hat jede davon ihre Berechtigung. Wir sollen nicht stehen bleiben und stagnieren, sondern zunehmen an Erkenntnis = uns weiterentwickeln und spirituell erwachsen werden.
Im Judentum gibt es ja auch verschiedene Strömungen; die sind sich durchaus nicht alle einig.
LG
Nun beruhige dich wieder, ich wollte gewiss deinen Glauben, auch nicht Jesus Christus, auch nicht die Bibel madig machen.

Was ich schrieb, beruht auf meine persönliche Lesart des NT und meinen persönlichen Schlussfolgerungen daraus, im Übrigen war und bin ich weiterhin der Meinung, das da irgend etwas nicht funktioniert, mit dem Anspruch und dann der Wirklichkeit im Christentum, gestern, heute und morgen wohl auch. (Aber das betrifft wohl nicht nur die christliche Religion, denke ich mal.)
Außerdem, das Christentum im Kontext seiner Geschichte betrachtet, da kommen dann die Dunkelheiten, denn darin ein Licht zu sehen, kann ich mit meinem Gewissen einfach nicht vereinbaren. Hier ist dann die Ursache auch immer Wirkung.

Oder sagen wir es so: Ich habe mir immer größte Mühe gegeben, auch das Unerhöhrte lieben zu können, und nicht nur das vermeintlich Nützliche, aber ich bin immer wieder daran gescheitert.
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Magdalena61
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Re: Weltkrieg VI

Beitrag von Magdalena61 »

Sunbeam hat geschrieben: Di 19. Mai 2026, 19:19 bin ich weiterhin der Meinung, das da irgend etwas nicht funktioniert, mit dem Anspruch und dann der Wirklichkeit im Christentum, gestern, heute und morgen wohl auch.
Na ja, das ist ja das Problem. Die vielen Mogelpackungen. Unbeschnittene Herzen mit einem christlichen Anstrich. Auch in anderen Religionen wurden und werden Glaubensinhalte instrumentalisiert; ob das absichtlich geschieht, aus egoistischen Motiven heraus oder aufgrund extremistischer Indoktrination ... oder manchmal ist vielleicht auch mangelndes Verständnis der Grund... egal. Es ist wie bei den Losbuden. Alle Röllchen, die in dem Eimer liegen, sehen von außen gleich aus.

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Mit Nieten kann man nicht gewinnen überzeugen.

Wenn überall auf dem Rummelplatz die weggeworfenen Zettelchen mit den Nieten herumliegen, könnte so mancher Beobachter schon auf den Gedanken kommen: Alle rosa Zettelchen sind Nieten.
Weil es halt das ist, was er sieht.
Und weil er selbst vielleicht nur mit niedrigen Punktzahlen, für die man einen schlecht schreibenden Bleistift bekommt oder einen anderen nutzlosen Trostpreis... oder wahrscheinlich sogar mit jeder Menge Nieten Bekanntschaft gemacht hatte.
LG
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