ProfDrVonUndZu hat geschrieben: ↑Fr 15. Mai 2026, 13:34
Der Dispensationalismus ist es nicht. Er und sämtliche andere Auslegungen, die ich kenne, fokussieren sich auf nur einen möglichen Weg, indem sie andere Möglichkeiten unter den Tisch fallen lassen.
Ich habe ja einige solcher „Lehren“ betrachtet, durchgearbeitet, und immer wieder kann man bemerken, dass dahinter wiederum eine Theorie / Ideologie steckt, welche die Sache aus gewisser Perspektive darlegt.
ProfDrVonUndZu hat geschrieben: ↑Fr 15. Mai 2026, 13:34
Klar wollte Israel kompromisslose Souveränität. Die war aber nun mal nicht zu haben.
Das sollte der Messias erwirken, dass sie zu haben ist.
ProfDrVonUndZu hat geschrieben: ↑Fr 15. Mai 2026, 13:34
Dass die Besatzung war, wie sie war, hatte ja einen Grund und eine Vorgeschichte.
Die ganze Weltgeschichte beruht, oder ist folge der Vorgeschichte. Nur, der Ewige allein wird das durchbrechen, und dies wurde durch einen Messias erhofft, da menschlich unmögliche zu schaffen, so wie auch bei Mose, der Auszug aus Ägypten usw.
ProfDrVonUndZu hat geschrieben: ↑Fr 15. Mai 2026, 13:34
Eben, du sagst es selber.
Der innere Feind, das Zurückführen zur „Torah“ im Volk und der Elite, ist ebenso eine Aufgabe des Messiachs (wenn man so pauschal die verschiedenen Messias-Konzepte zusammenstellt).
Dies könnte auch eine Voraussetzung für eine nationale Befreiung sein, muss aber nicht (war auch beim Mose nicht so). Aber auch das konnte Jesus nicht bewirken, was als Aufgabe eines „Messiachs“ verstanden wurde.
ProfDrVonUndZu hat geschrieben: ↑Fr 15. Mai 2026, 13:34
Zumindest wäre das für Judäa friedlicher verlaufen, als der dann folgende Konflikt. Die Zeloten hätten sich aufgelöst.
Nun, kennen wir die Pläne Gottes auf dass wir sagen könnten, wie es anders gewesen, gekommen wäre, wenn dies oder jenes gewesen wäre?
Dass der 2. Tempel zerstört werden musste, könnte man aus den kleinen Propheten herauslesen, ebenso ein weiteres Galut, denn so manche Aussage Gottes betrifft das Volk Israel unter den Nationen.
Auf diesem 2. Tempel lag schon zu viel „Schmutz“, als dass es das (ewige) Heiligtum Gottes sein konnte, und die Läuterung des Volkes, dazu bräuchte es einen mit Gottes Allmacht befähigten Herrscher (wie einige Könige Judas, oder den „Messiach“), oder des Exils.
Meist lernen wir ja selber nur aus „negativen“ Erfahrungen, die Lebensverändernd sind. Und somit wird das „böse“, wie es der Mensch meint, das negativ empfundene oder hindernde zum Guten, da es uns näher zum Ewigen bringt.
Ps 74,4 Als Deine Dränger haben sie da getobt im Innersten Deines Vereinigungsstiftes, haben ihre (eigenes) Zeichen als Zeichen aufgestellt
(über das von Gott gegebenen "Zeichen" an Israel)