Magdalena61 hat geschrieben: ↑Mo 11. Mai 2026, 02:19
Christen arbeiten normalerweise nicht ohne Auftrag/ Bevollmächtigung. Schließlich haben sie einen Herrn.
Das kann ich aber nicht verifizieren. Wenn jemand mir gegenüber behauptet, er habe einen Auftrag von Gott, nehme ich das erst mal neutral zur Kenntnis. Vielleicht stimmt es, vielleicht nicht. Es wird sich herausstellen. Oder der erste Eindruck der Person ist gleich negativ bzw. das, was er mir erzählt, steht komplett gegen das, was ich als richtig ansehen.
Magdalena61 hat geschrieben: ↑Mo 11. Mai 2026, 02:19
Du weißt nicht, wer Dr. Kurt Koch war?
Wozu hat Gott Lehrer eingesetzt?
Mein Lehrer ist er nicht. Wer ist er für dich?
Oder du bringst ein konkretes Beispiel und wir sehen es uns gemeinsam an.
Magdalena61 hat geschrieben: ↑Mo 11. Mai 2026, 02:19
Mir geht es eigentlich so: Ja, ich habe Baustellen, an denen ich arbeite und natürlich bin ich enttäuscht von mir, wenn es nicht klappt.
Was hat das mit Satan zu tun?
Menschen sind unvollkommen. Das Leben ist auf Lernen programmiert; auf den Erwerb und die Zunahme von Erkenntnis/ Weisheit.
Erst mal ist "Satan" kein Eigenname, sondern die Bezeichnung für eine Funktion. Zumindest kann man daran erkennen, wie diese Funktion im Laufe der Zeit personalisiert wurde. Da ist also geistig ganz schön was passiert. Das erkenne ich an.
Was hat das mit dem Satan zu tun? Er ist der Anfechter und hält uns unsere Baustellen vor. Da kann ich dann sagen, ok, er hat Recht. Ich bin in xy nicht gut. Aber: Hier wird gearbeitet.
Magdalena61 hat geschrieben: ↑Mo 11. Mai 2026, 02:19
Vertraue ich Gott, dass Er kompetent genug ist, um Spirituelles zu regeln, oder meine ich, ich muss selbst "aufpassen" und handeln/ die Welt retten?
Beides. Im jüdischen Morgengebet danke ich Gott für sein Vetrauen, dass ich jetzt das Richtige tue. Und ich vertraue ihm umgekehrt. Mein Leben ist kein Zufall, sondern von Gott bestimmt.
Magdalena61 hat geschrieben: ↑Mo 11. Mai 2026, 02:19
Aber auch
das muss uns nicht kümmern. Es ist ungesund, ja, gefährlich!
und uns von Gott nicht geboten, die Psychologie des Widersachers zu ergründen. Diese kann uns wirklich egal sein.
Magdalena61 hat geschrieben: ↑Mo 11. Mai 2026, 02:19Du unterschätzt diese Macht.
Einerseits muss euch das Wesen des Satan nicht kümmern, andererseits nimmst du an, ich würde seine Macht unterschätzen... Wie will man seine Macht einschätzen, wenn man sich nicht mit ihm befasst?
Wie gesagt, ich gehe an das Thema anders heran. Aber grundsätzlich stimme ich dem ausdrücklich zu: Ich würde mir nicht anmaßen, das Wesen des Satan mit all seinen Masken nicht vollständig zu kennen.
Magdalena61 hat geschrieben: ↑Mo 11. Mai 2026, 02:19
Wenn du einen freundlichen Umgang pflegst mit dem, der alles Göttliche bekämpft, dann teste doch einmal, was passiert, wenn du jedes Mal, wenn der "Freund" dich beraten will, Lobpreis praktizierst...
So schnell werden meine Worte verdreht. Das müsste ja mit dem Teufel zugehen.

Ich sehe den Satan nicht als jemanden, der alles Göttliche bekämpft oder jemanden, der mich in erster Linie berät.
Zum Verständnis: Was ist Lobpreis bei dir?
Magdalena61 hat geschrieben: ↑Mo 11. Mai 2026, 02:19
Streß ohne Ende; finanzielle Verluste, Krankheit, Unfälle, Zerwürfnisse...
Das sind Tests, Hindernisse. Und weiß ich auch dann noch, was gut und böse ist? Die Himmelswelt sieht genau hin und Gott ist immer da.