oTp hat geschrieben: ↑Sa 9. Mai 2026, 12:08
Ja, das eigentliche Problem ist, den liebenden Gott, den Jesus verkündet, auch in seiner stafenden Wirklichkeit zu begreifen, die stark betont ist im AT.
Das ist eben für einen Teil der Menschen ein zu großer Spagat.
Obwohl der Lohn der Sünde der Tod ist. Bestrafung für Sünde ist deshalb real.
Der Herr Jesus betont zwar, daß er nicht zum Gericht gekommen ist, sondern er wollte retten und selig machen.
[Luther 1912: Joh 3,17] Denn Gott hat seinen Sohn nicht gesandt in die Welt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn selig werde.
Aber er macht auch unmißverständlich klar, daß Gott spätestens nach dem Tode abrechnen wird. Es wird Gericht gehalten und bestraft.
[Luther 1912: Mt 10,28] Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, und die Seele nicht können töten; fürchtet euch aber vielmehr vor dem, der Leib und Seele verderben kann in der Hölle.
Dem Herrn Jesus geht ds darum, die Menschen vor dem Zorn Gottes zu bewahren.
[Luther 1912: Joh 3,36] Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben. Wer dem Sohn nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm.
Desgleichen sagt der Apostel Paulus:
[Luther 1912: Röm 1,18] Denn Gottes Zorn vom Himmel wird offenbart über alles gottlose Wesen und Ungerechtigkeit der Menschen, die die Wahrheit in Ungerechtigkeit aufhalten
Es wird ein Gericht geben und alle, die nicht im Buch des Lebens gefunden werden, die werden bestraft und vernichtet.
[Off 20,11-15] Und ich sah einen großen, weißen Stuhl und den, der darauf saß; vor des Angesicht floh die Erde und der Himmel und ihnen ward keine Stätte gefunden. Und ich sah die Toten, beide, groß und klein, stehen vor Gott, und Bücher wurden aufgetan. Und ein anderes Buch ward aufgetan, welches ist das Buch des Lebens. Und die Toten wurden gerichtet nach der Schrift in den Büchern, nach ihren Werken. Und das Meer gab die Toten, die darin waren, und der Tod und die Hölle gaben die Toten, die darin waren; und sie wurden gerichtet, ein jeglicher nach seinen Werken. Und der Tod und die Hölle wurden geworfen in den feurigen Pfuhl. Das ist der andere Tod. Und so jemand nicht ward gefunden geschrieben in dem Buch des Lebens, der ward geworfen in den feurigen Pfuhl.
otp
Die Erziehung durch das AT ist sowas wie hart aber herzlich. Natürlich sollte nicht Angst, sondern Liebe unsere Beziehung zu Gott bestimmen. Auch nicht aus Angst getrieben als guter Mensch leben. Sondern aus Liebe zu Gott und den Mitmenschen das Gute, gottgefällige tun.
Auch darin hast du recht und der Herr Jesus hat es ja vorgelebt, wie andere Menschen zu lieben sind. Aber wehe, wer dazu nicht bereit ist und in der Welt böse Dinge treibt. Den wird das Gericht Gottes hart treffen.
Ich nehme an, daß der Sohn Gottes, der in dem Herrn Jesus Fleisch angenommen hat, nicht nur die Herrlichkeit Gottes kennt, in der er ja vor aller Welt gelebt hat. Joh 17,5, sondern auch den Ort kennt, an dem die Gott ungehorsamen Geschöpfe ganz empfindlich bestraft werden.
[Mt 5,27-32] Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt ist: „Du sollst nicht ehebrechen.“ Ich aber sage euch: Wer ein Weib ansieht, ihrer zu begehren, der hat schon mit ihr die Ehe gebrochen in seinem Herzen. Ärgert dich aber dein rechtes Auge, so reiß es aus und wirf’s von dir. Es ist dir besser, dass eins deiner Glieder verderbe, und nicht der ganze Leib in die Hölle geworfen werde. Ärgert dich deine rechte Hand, so haue sie ab und wirf sie von dir. Es ist dir besser, dass eins deiner Glieder verderbe, und nicht der ganze Leib in die Hölle geworfen werde. Es ist auch gesagt: „Wer sich von seinem Weibe scheidet, der soll ihr geben einen Scheidebrief.“ Ich aber sage euch: Wer sich von seinem Weibe scheidet (es sei denn um Ehebruch), der macht, dass sie die Ehe bricht; und wer eine Abgeschiedene freit, der bricht die Ehe.
Ich glaube nicht, daß man diese Aussage so wortwörtlich nehmen muß, aber es ist doch wohl eine ganz ernste Drohung, die der Sohn Gottes da ausspricht. Aber es wird gerecht zugehen und alles Leid, das in dieser Welt schon ertragen wurde, wird schon als Strafe angesehen und solche Menschen müßen im Gericht Gottes nicht so sehr leiden.
Gruß Thomas
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.