Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

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Johncom
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: Sa 2. Mai 2026, 08:03 Es sagt dir gar nichts, dass Swedenborg Sundar Singh anscheinend bestätigt. Und auch meine gewachsene Ansicht darüber ?

Und das alles willst du aus der Sicht der Nahtoderlebnisse ausklammern ? Damit ignoriest du quasi die halbe Seite des Jenseits. Für mich ist es nur die Frage, inwieweit diese Seite durch Nahtoderlebnisde nachweisbar sind.
Am Ende existiert nur Gott. Wir sind nur Schöpfung und vorübergehend. Mit am Ende meine ich eigentlich, ewiglich. Auch das Dämonische ist Teil der Schöpfung genauso wie das auch Engelhafte. Das ist absolut kein Problem. Wenn man in der Angst bleibt, bleibt man in der Ferne zum Schöpfer, man nährt das Dämonische, bzw umgekehrt. Auch Swedenborg spricht über beide Schöpfungen, Dämonen wie Engel. Nur die eine Seite, das Böse oder Irrige zu betonen ist abwegig, unheilig. Nahtodberichte lassen das Unheilige oder Unerlöste nicht aus, es wird aber mehrheitlich geringer wahrgenommen. Anders, im Islam, so wie ich es bisher von dem iranischen Kanal höre, wo die "Hölle" noch stärker im Bewusstsein der Menschen lebt.

Und überhaupt: das Bewusstsein, die eigene Identifikation, gestaltet die anderen Sphären mit, die genauso real (oder viel realer) erscheinen als das, was wir hier sehen. Sind Nahtoderlebnisse beweisbar? Sie sind erfahrbar, mehr muss nicht sein. Beweisen nach heutiger wissenschaftlichem Anspruch ist, salopp gesagt, was sich im Experiment wiederholen lässt. Beweisbar, könnte man sagen, sind die Weisungen der Bergpredigt, die zu einem gereinigten, heileren Leben führen können. Ein Teil der Menschheit will das gar nicht, auch das kann erforscht werden. Und ganz ähnlich besteht kein großes Interesse in der Welt, über die anderen Sphären zu lernen.

Wie man lebt, wie man glaubt, das ist Eigeninteresse und eigene Verantwortung. Man kann mitteilen, was man selber erfahren hat, manche hören zu, andere nicht.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Jedenfalls existieren nun mal "Zwei" Reiche. Wer nur die wunderbare Gottnähe sehen will, wer Dämonen eher nicht für real hält, der leugnet das Reich der Gottferne. Und Gottferne hat mit Sündenschuld zu tun. Das muss man betrachten anstatt die Nahtoderlebnisse nur völlig einseitig mit rosaroter Brille sehen zu wollen.

Zumal ich den Eindruck habe, dass du dämonische Einwirkungen rein persönlich psychologisch erklären möchtest. Sogar, wenn sie Jemand im Nahtod sieht. Das ergibt eine völlige Schieflage.

Ich habe dich darauf aufmerksam gemacht, dass Sundar Singh deutlich das Reich der Gottesnähe und das Reich der Gottferne wahrgenommen hat. Da verstehe ich schon nicht, dass du das Reich Satans nicht klar sehen möchtest. Weil die Sünde den Verstorbenen unmittelbar daran bindet.

Du konnterst mit einem Theologen, der anscheinend alles auf die leichte Schulter nimmt, in dem Sinne: Gott vergibt alles, und die Allversöhnung lehrt. (Man berichtigen mich bitte, falls ich was falsch darstellen aufgrund meiner kurzen Info über ihn) .

Grundsätzlich sollte statt dessen der Gedanke sein, dass der Mensch seine ganze Sünde beim Tod mitnimmt. Und das die Folgen hat, die Sundar Singh schildert.
Und das ist schon ein Widerspruch, dass sündige Menschen beim Nahtoderlebnis das nicht erleben. Sondern quasi als wäre keine Sünde im Weg, die Nähe Gottes erleben. Und man folgert daraus, dass die Auswirkungen der Sünden so schlimm nicht sein können. Man möge es deshalb nicht verdeutlichen, in welchem Zusammenhang Sünde und Hölle stehen.
Und das wird deutlich durch Sundar Singh. Mich hat gewundert, dass er wohl mal positiv über Swedenborg geredet hat, über dessen Erfahrungen im Himmel. Was er über Sünde und deren Auswirkung nach dem Tod sagt, passt, ist aber anscheinend drastisch .

Schon wenn ich mir den Charakter von Ian McCormack ansehe, frage ich mich, ob sein positives Nahtoderlebnis dem angemessen ist. Aber ein Nahtoderlebnis kann eben anscheinend anders verlaufen als die Erlebnisse nach dem wirklichen Tod.
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Johncom
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: So 3. Mai 2026, 09:04 Ich habe dich darauf aufmerksam gemacht, dass Sundar Singh deutlich das Reich der Gottesnähe und das Reich der Gottferne wahrgenommen hat. Da verstehe ich schon nicht, dass du das Reich Satans nicht klar sehen möchtest. Weil die Sünde den Verstorbenen unmittelbar daran bindet.

Du konnterst mit einem Theologen, der anscheinend alles auf die leichte Schulter nimmt, in dem Sinne: Gott vergibt alles, und die Allversöhnung lehrt. (Man berichtigen mich bitte, falls ich was falsch darstellen aufgrund meiner kurzen Info über ihn) .
Ich sehe nicht, dass ich irgendwas kontere. Ich versuche, die heutige Nahtodforschung mit verschiedensten Beispielen vorzustellen. Dieser Austausch von Berichten geht inzwischen weltweit und ziemlich frei von Glaubensbedingten Einstellungen. Mit Ausnahme, was in der islamischen Kultur bis jetzt sichtbar wird. Dort wird eine Menge Bedrohliches berichtet, zwar nie erlitten aber "geschaut". Das Wort "wahrgenommen" benutzest du auch. In diesem Wort sehe ich einen Sinn: ich nehme wahr. Das, was ich sehe, wird für mich wahr. Aber nicht unbedingt für jeden anderen. Und so wird das Jenseits entsprechend wahrgenommen, wie ich es aufgrund meiner Entwicklung wahr nehmen kann.

Das ganze Gespräch dreht sich um ein Buch, wäre Zuviel verlangt, aber ab min 23 sagt er was Interessantes. Dann ab min 36. Dann min 47 über negative Gefühle und Gedanken, sich manifestierende Unterwelten.




Zum Begriff "auf die leichte Schulter nehmen". Der spricht eigentlich für sich. Wer seine Bedrückung festhält, sich selber wie den anderen nicht verzeiht, der ist nicht erlöst. Wer erlöst ist, ist nicht mehr bedrückt.
Jedenfalls existieren nun mal "Zwei" Reiche.
Es gibt nur ein Reich, ein Uni-versum. Alles ist die eine Schöpfung. In der gibt es viele Reiche, mit Sicherheit unendlich viele. Aber Schöpfung kommt und geht, es sind alles vorübergehende Reiche oder Sphären, Räume. Und ganz sicher auch Schattenwelten. Unser Aufgabe als von Gott Inspirierte ist eigentlich, das Licht zu sein, und wo Licht ist, ist kein Schatten mehr.
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Johncom
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

In der Forschung kann das nicht-materielle seelische Überleben jetzt zumindest diskutiert werden, ganz offen nach wissenschaftlichen Regeln. Der Theologe Enno Popkes steht ein für Seriosität.

You Tube: "Bibel und Christentum – Prof. Popkes beantwortet Zuschauerfragen"
00:18 Wie ist das Wandbild von Prof. Popkes zu verstehen?
03:53 Was ist der Heilige Geist und was geschah bei der Jordantaufe?
08:26 Welche Heilungen hat Jesus vollzogen?
13:53 Was bedeuten Leiden, Kreuzigung und Auferstehung Jesu?
16:13 Gibt es wirklich eine Erbsünde?
18:35 Was sagen die verbannten Texte über Prä-Existenz der Seele und Reinkarnation?
21:59 Hat laut Urchristentum jeder Mensch eine innere Verbindung zu Gott?
24:02 Was ist die Dreieinigkeit? Biblisch oder heidnisch?
25:16 Ist die Erde laut Gnosis ein Schulplanet oder ein Gefängnis?
30:04 Welche Rolle hatte die Frau im Urchristentum und in der Nachfolge Jesu?
34:53 Ist Homosexualität laut Bibel eine Sünde?
36:07 Was hat es mit der Auferweckung des Lazarus auf sich?
Jeder kann sich bei seinem Institut melden, eigene Erlebnisse einschicken oder anfragen, wo bekomme ich gute Literatur. Wo gibt es Gesprächskreise? usw ..
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Eine aktuelle Frage, die ich seit Längerem mit mir rumtrage, ist die Frage die sich im Zusammenhang mit Spuk ergibt. Wo Sensitive mehrere anwesende Geister "aufspüren". Darunter dann etwa einen Verstorbenen, der nicht bösartig ist, aber irgendwie festsetzt und nicht weiter kommt. Da sagen sie, diese in Richtung Licht weisen zu können.
Ich glaube, Sundar Singh sagte irgendwo, dass ein verstorbener Säufer getrieben wäre, Kneipen und Säufer aufzusuchen. Was ja zu erdgebunden passen würde. Dazu gehört auch der Gedanke, dass Geister versuchen sich irdwo in einem Mensch einzunisten, um sich weiter ausleben zu können.

Das soll funktionieren, einen planlos herumirrenden Verstorbenen mittels Kontakt zu einem Sensitiven ins Licht weisen ?
Ich komme jetzt darauf, weil Ziewe Ähnliches erklärt.

Soviel ich von Sundar Singh weiß und aus anderen Quellen, sind doch Engel dafür zuständig. Und eventuell Verwandte, den gerade Verstorbenen zu empfangen und ihn eine Weile zu geleiten.

Wieso kommt ein Sensitiver oder ein Astralreisender zu dieser Aufgabe ?

Herumirrende Seelen werden erdgebunden genannt und sind sozusagen in einem Zwischenreich, einem Zwischenzustand "gefangen".Mit dieser Vorstellung wird man auch beim Lesen von Blumhardts Besessenheitsfall konfrontiert. Es sind also immer wieder erzählte Vorgänge.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: Mo 4. Mai 2026, 09:01 Ich glaube, Sundar Singh sagte irgendwo, dass ein verstorbener Säufer getrieben wäre, Kneipen und Säufer aufzusuchen. Was ja zu erdgebunden passen würde. Dazu gehört auch der Gedanke, dass Geister versuchen sich irdwo in einem Mensch einzunisten, um sich weiter ausleben zu können.
Deshalb wird geraten, einen starken Willen auszubilden, seinen Glauben wirklich zu pflegen, gesund zu leben, immer auf Gott zu vertrauen und auf sein Immunsystem. "Geister", die sich in Emotionen Lebender einnisten, suchen sich Schwachstellen unbewusster Menschen. Aber es wird auch über helfende gute Geister berichtet. Die Welt der Sagen ist voll davon, es scheint, früher wusste man mehr.
Das soll funktionieren, einen planlos herumirrenden Verstorbenen mittels Kontakt zu einem Sensitiven ins Licht weisen ?
Ich komme jetzt darauf, weil Ziewe Ähnliches erklärt.

Soviel ich von Sundar Singh weiß und aus anderen Quellen, sind doch Engel dafür zuständig. Und eventuell Verwandte, den gerade Verstorbenen zu empfangen und ihn eine Weile zu geleiten
Das sei der Sinn, warum Verstorbene oft von Verwandten empfangen werden, wird gegen Ende des Videos gesagt. Was die Heilslehre angeht, sollen wir ja, auch hier auf Erden, die Arbeit der Engel machen. Gutes tun, aufmuntern, zum Helfen bereit sein. Engel werden erst aktiv, wenn sie gerufen werden, wenn unser freie Wille sie machen lässt. Genauer weiß ich es nicht. In dem Film "Himmel über Berlin" kann Wesenhaftes über die Funktion der Engel gelernt werden, so kam es mir vor, schon lange her.
Wieso kommt ein Sensitiver oder ein Astralreisender zu dieser Aufgabe ?
Ich glaube, man sollte zunächst mal diese irdische Ebene voll akzeptieren. Alles Astrale wirkt auch hier und umgekehrt. Wenn man darum bittet (nicht im Kopf, von Herzen), hier Engels-Aufgaben zu tätigen, werden sie einem geschickt.
Herumirrende Seelen werden erdgebunden genannt und sind sozusagen in einem Zwischenreich, einem Zwischenzustand "gefangen".
Oder Seelen, die gar nicht bereit sind, oder noch nicht bereit, aufzusteigen, die verhaftet sind und vielleicht an hier lebende Leidenskumpanen andocken. Genauso werden "Geister" anwesend sein, die uns zum Guten dienen. Der eigentliche Punkt ist aber unsere freie Verantwortung, welchem geistigen Bereich öffne ich mich willentlich. Ohne unsere Zustimmung ist es ein Problem für "niedrig schwingende" Wesen jemanden zu beinflussen. Ich meine, das ist keine bewusste Zustimmung. Wir alle werden von vielem beeinflusst. Auch das sollten wir akzeptieren. Das ist das normale Leben. Was wir bewusst entscheiden können, um ins Lot zu kommen, immer wieder ins Reine ... das ist eben unser ganz persönlicher Gottesdienst.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Ein Versuch, negative Nahtoderlebnisse zu verstehen:

https://m.youtube.com/watch?v=TaPYSb8ewgk




Interessant, weil sich hier ein Psychologe damit auseinander gesetzt hat.


Ich würde raten, die Bibel, ihre Werte, zu verinnerlichen. Sie ist der geistliche Kompass.

Das hilft auch gegen die Flut der Nahtoderlebnisse. Ein Gespür zu haben dafür, wo es langgeht ohne sich in der Vielfalt der Nahtoderlebnisse zu verirren.

Das ist ähnlich wie mit Verschwörungstheorien. Beurteilen zu können, was von all dem, was man da hört, wahr ist.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: Di 5. Mai 2026, 06:48 Ein Versuch, negative Nahtoderlebnisse zu verstehen:

https://m.youtube.com/watch?v=TaPYSb8ewgk




Interessant, weil sich hier ein Psychologe damit auseinander gesetzt hat.
Das tun so manche Psychologen aus freiem Interesse, nur melden sich selten Nahtoderfahrene um Hilfe in Anspruch zu nehmen. Ja, auch er ist im Thema zuhause. Gutes Video, danke!

Psychologe sein heißt nicht, Atheismus zu vertreten, oder Materialismus. Die Psyche, das ist die Seele, also kein physisches Organ. Auch der Gläubige kann sich von Psychologen helfen lassen und sollte das auch, falls sein Glaube zum Wahn wird. Wenn er sich verfolgt fühlt, zB von negativen Geistern. In der Bibel (meine Meinung) leitet Jesus zum Idealbild mentaler Gesundheit.
Ich würde raten, die Bibel, ihre Werte, zu verinnerlichen. Sie ist der geistliche Kompass.

Das hilft auch gegen die Flut der Nahtoderlebnisse. Ein Gespür zu haben dafür, wo es langgeht ohne sich in der Vielfalt der Nahtoderlebnisse zu verirren.
Das ist es ja: sich verinnerlichen. Wer die Göttlichkeit im Inneren zulässt, wahr-nimmt, der verirrt sich nicht mehr.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Natürlich gibt es Psychologen, die an eine jenseitige Wirklichkeit glauben. Und dies einbeziehen zum Verständnis der menschlichen Psyche und zur "Psychohygiene". Dabei dürfte es für sie besonders wichtig sein, die Möglichkeit der Geister zu kennen, wie sie Menschen beeinflussen können. Wenn sie sich Spezialisten der geistigen Gesundheit nennen wollen.

Psychologen, die eher östliche Spiritualität mit einbeziehen in ihre Weltanschauung und ihre Therapien, kritisiere ich.

Unser Psychologe aus dem Link überlegte auch über Täuschungsmöglichkeiten, wenn man in einem Zwischenzustand zwischen Einbildung und Nahtoderleben sich befinden würde. Auch damit kann man Manches erklären, was bedrückende, höllisches "erfahren" wird.

Interessant ist auch, dass er sich darüber Gedanken macht, dass Mancher mit einem Höllenerlebnis und Dunkelheit im Nahtod sich sofort daraus löst, wenn er sich an Gott wendet.

Aber so leicht dürfte es für bösartige Geister nicht sein, ihrem "Gefängnis" zu entkommen. Wohl macht auch Sundar Singh Bemerkungen darüber, dass zur Veränderung ein Wollen nötig ist. Um da vielleicht heraus zu kommen.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: Mi 6. Mai 2026, 07:19 Natürlich gibt es Psychologen, die an eine jenseitige Wirklichkeit glauben. Und dies einbeziehen zum Verständnis der menschlichen Psyche und zur "Psychohygiene". Dabei dürfte es für sie besonders wichtig sein, die Möglichkeit der Geister zu kennen, wie sie Menschen beeinflussen können. Wenn sie sich Spezialisten der geistigen Gesundheit nennen wollen.
Psychologen, die helfen und vielleicht auch heilen, die kann man Spezialisten nennen, aber sich selbst so benennen ist eher nicht nötig. … und warum soll man an eine jenseitige Wirklichkeit glauben? Wenn man den jenseitigen Einfluss erkennt, auch in sich selber, dann .. ja gut, man kann es Glauben nennen. Man kann es auch Wahrnehmung nennen. Das, was "wirkt" ist jenseitig und diesseitig zugleich. Unsere Sprache weiß mehr als wir meistes denken. Wen man sagt, mir fällt gerade ein .. von wo fällt es ein. Schon unsere Gedanken sind nicht materiellen Ursprungs. Im normalen irdischen Leben reicht es wenn wir irgendwas arbeiten und konsumieren, dafür reicht die öffentliche Ausbildung. Alles andere, die subtilen Zusammenhänge verstehen und ins Leben einbeziehen, das ist Eigenarbeit, das finanziert nicht der Staat. Aber es wird dafür sorgen, dass Psychologen bezahlt werden für den Fall seelischer Probleme, damit Betroffene wieder "normal" und sozial integriert werden. Nicht wenige Psychologen sind hoch interessiert an geistigen Ebene, denn .. ich würde es so sagen: je höher man arbeitet, umso wirksamer kann man Menschen helfen.
Geister zu kennen, wie sie Menschen beeinflussen können
Aber wir sind selber Geist, und wir ziehen Geist an.
Psychologen, die eher östliche Spiritualität mit einbeziehen in ihre Weltanschauung und ihre Therapien, kritisiere ich.
Jeder kann alles mögliche "kritisieren", wenn er dafür Zeit hat. Da Jesus in Palästina gelehrt hat, fällt seine Spiritualität genau genommen in die östliche. Aber Kritisieren an sich ist keine Tugend, bringt auch keine Früchte. Man meckert rum, keinen interessierts. Auch hier deutet wieder unsere Sprache: Das Wort Heilung meint: wieder ganz machen. Also das, von dem man sich spaltet, zurückholen. Das Fremde als eigenen Anteil neu akzeptieren. In der Außenwelt wäre das Friedensarbeit. Den anderen, den Feind, den Fremden gibt es nicht. Auch Jesus: Liebet eure Feinde. Was ja heißt, der Feind, der Fremde, der bist du dann genauso für den anderen. Ihr könnt euch dann endlos kritisieren. :D
Unser Psychologe aus dem Link überlegte auch über Täuschungsmöglichkeiten, wenn man in einem Zwischenzustand zwischen Einbildung und Nahtoderleben sich befinden würde. Auch damit kann man Manches erklären, was bedrückende, höllisches "erfahren" wird.

Interessant ist auch, dass er sich darüber Gedanken macht, dass Mancher mit einem Höllenerlebnis und Dunkelheit im Nahtod sich sofort daraus löst, wenn er sich an Gott wendet.
Es wird vielfach so gesagt von Betroffenen. Unsere normale Realität im Irdischen ist gar nicht so verschieden, auch wenn wir das hier im langsameren trägen Leben kaum merken. Es gibt trübe Tage, Unmotiviertheit usw .. aber immer kann Hilfe von oben gerufen werden.
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