Melchisedek und das königliche Priestertum

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Zippo
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Re: Melchisedek und das königliche Priestertum

Beitrag von Zippo »

Helmuth hat geschrieben: Do 30. Apr 2026, 06:42 Es ist bei einigen klar, dass der Wind völlig gegen dich weht, du aber wiederholst es minutiös nochmals. Dann scheiden viele anderen aus dem Thema aus und ich stehe kurz davor.

Das ewige Hin und Her, ohne die Grundlage einzubeziehen hat selbst mit Christen keinen Sinn, in denen sich nicht viel anders als bei den Widerwilligen auch nur ihr eigenes Kopfkino abspielt, in dem der Heilige Geist nicht Regie führt. Dann liefern sie ein anderes Drehbuch, das ihrem eigenen Herzen entstammt und nicht wie es der Schreiber des Hebräer-Briefes getan hatte, der sich konsequent auf das AT bzgl. Melchisedek beruft.
Wenn der Wind gegen mal gegen mich weht, dann muß ich das eben ertragen, hauptsache ich bleibe meiner Überzeugung treu.

Das ewige Hin- und Her geschieht bei mir immer unter Einbezug der Grundlagen, das ist für mich die Bibel.
Wir wiederholen hier im Forum immer wieder Dinge und ich kann sagen, daß mir dabei immer neue Einsichten kommen.
Also, warum willst du ewig was dagegen haben ?
Laß es doch einfach, deine Meinung so als absolut dahinzustellen.Da wird nur wieder der der Narzisst in dir wach. Der gehört aber doch zum alten Menschen und sollte sterben.

Aber was du Melchisedek sagst da gebe ich dir recht.

Gruß Thomas
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.
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ProfDrVonUndZu
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Re: Melchisedek und das königliche Priestertum

Beitrag von ProfDrVonUndZu »

Larson hat geschrieben: Fr 1. Mai 2026, 20:00
ProfDrVonUndZu hat geschrieben: Fr 1. Mai 2026, 19:47 Ich sehe nicht, dass es darum geht, dass David ein König der Gerechtigkeit wäre, wie es zufällig auch Melchisedek seines Namens nach war.
Das war aber David…. Aber du willst es nicht sehen oder erkennen.
1.Chr 18,14 Und David regierte über ganz Israel; und er übte Recht und Gerechtigkeit an seinem ganzen Volk.
David war ein sehr ambivalenter Charakter, der ja auch den Tempel nicht bauen durfte, weil er ein Mann des Krieges war. Dass es in Psalm 110 darum geht, seine fragwürdigen Aspekte unter den Teppich zu kehren, kann ich nicht feststellen, auch wenn Gott ihn an anderen Stellen als gerechtfertigt anerkennt. Gott hat David als Mensch angenommen und vergeben, nicht als König.
Offenbarung 1,3 Glückselig, der da liest und die da hören die Worte der Weissagung und bewahren, was in ihr geschrieben ist; denn die Zeit ist nahe!
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Larson
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Re: Melchisedek und das königliche Priestertum

Beitrag von Larson »

David war ein Gesalbter Gottes. Und er War König, und wurde als ein Gerecht bezeichnet. Da kannst du nun drehen wir du willst.
Weiter nimmt Gott den Menschen nicht aufgrund seiner sozialen Stellung an, sondern aufgrund der Hingabe an ihn.
ProfDrVonUndZu hat geschrieben: So 3. Mai 2026, 14:36 David war ein sehr ambivalenter Charakter
Das kann man auch von Jesus sagen…
Kaum wird eine Lüge entlarvt, hat sie schon mehrere Kinder geboren, weil sie sehr fruchtbar ist.
Da hat es die Wahrheit schwerer. Es gibt sie nur einmal. Wie soll sie sich vermehren?
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Re: Melchisedek und das königliche Priestertum

Beitrag von ProfDrVonUndZu »

Larson hat geschrieben: So 3. Mai 2026, 15:33 David war ein Gesalbter Gottes. Und er War König, und wurde als ein Gerecht bezeichnet. Da kannst du nun drehen wir du willst.
Habe ich gar nicht vor. Es gibt ja genug Zeugnisse diesbezüglich.
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Larson
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Re: Melchisedek und das königliche Priestertum

Beitrag von Larson »

ProfDrVonUndZu hat geschrieben: So 3. Mai 2026, 15:58
Larson hat geschrieben: So 3. Mai 2026, 15:33 David war ein Gesalbter Gottes. Und er War König, und wurde als ein Gerecht bezeichnet. Da kannst du nun drehen wir du willst.
Habe ich gar nicht vor. Es gibt ja genug Zeugnisse diesbezüglich.
Also passt Ps 110 treffend auf ihn, ein König in Gerechtigkeit auf Zion.
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Re: Melchisedek und das königliche Priestertum

Beitrag von ProfDrVonUndZu »

Larson hat geschrieben: So 3. Mai 2026, 16:03 Also passt Ps 110 treffend auf ihn, ein König in Gerechtigkeit auf Zion.
Nein, der Psalm sagt bezüglich des in Vers 1 genannten Herrn etwas über dessen Priesterschaft aus und diese Priesterschaft wird mit Verweis auf Melchisedek auch erklärt, weil es sonst missverständlich wäre und als Priester nach dem Gesetz verstanden werden könnte.
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Larson
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Re: Melchisedek und das königliche Priestertum

Beitrag von Larson »

ProfDrVonUndZu hat geschrieben: So 3. Mai 2026, 16:53
Larson hat geschrieben: So 3. Mai 2026, 16:03 Also passt Ps 110 treffend auf ihn, ein König in Gerechtigkeit auf Zion.
Nein, der Psalm sagt bezüglich des in Vers 1 genannten Herrn etwas über dessen Priesterschaft aus und diese Priesterschaft wird mit Verweis auf Melchisedek auch erklärt, weil es sonst missverständlich wäre und als Priester nach dem Gesetz verstanden werden könnte.
Und genau deswegen passt der Psalm 110 auf David, ein König in Gerehtigkeit.
Auch wenn es hier im „NT“ ist, so ist der Bezug zur Tenach, und wie gewohnt wird im NT zusammenhangslos spekuliert, denn der Psalm 110 als Ganzes passt noch weniger zu Jesus.
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Re: Melchisedek und das königliche Priestertum

Beitrag von ProfDrVonUndZu »

Von wem waren denn die ganzen Psalmen verfasst, die mit לדוד einleiten ? Waren die alle nur an David, aber keiner davon von David ?

Jesus selbst sagt in Bezug auf Psalm 110:
Lukas 20,41 Er aber sprach zu ihnen: Wie sagen sie, daß der Christus Davids Sohn sei,
42 und David selbst sagt im Buche der Psalmen: Der Herr sprach zu meinem Herrn: »Setze dich zu meiner Rechten,
43 bis ich deine Feinde lege zum Schemel deiner Füße?»
44 David also nennt ihn Herr, und wie ist er sein Sohn?
Es spricht hier also nicht ein unbekannter Verfasser zu David, den er Herr nennt.
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Re: Melchisedek und das königliche Priestertum

Beitrag von Larson »

ProfDrVonUndZu hat geschrieben: So 3. Mai 2026, 18:21 Von wem waren denn die ganzen Psalmen verfasst, die mit לדוד einleiten ?
„LeDavid“: zum Teil von und zum Teil an David.
Im Gleichen Satz steht לַֽאדֹנִ֗י (laʽdonij) also klar, „für / an meinen Herrn“, gemeint ist ein weltlicher Herr.

Oder: Auch wenn David der Verfasser gewesen wäre, die Einleitung ist ein prophetisches Wort an ihn, welches sich dann erfüllte. Da steht das Wort נְאֻ֤ם יְהוָ֨ה (nᵉʽum JHWH) , also „Ausspruch Gottes“, nicht einfach nur „sprach“, dies wurde zu David gesagt, und David kleidete daraus später diesen Psalm.
2.Sam 3,9 So möge Gott Abner tun und so ihm hinzufügen, wenn ich nicht, wie der HERR dem David geschworen hat, ihm so tun werde:
10 das Königtum von dem Haus Sauls abzuwenden und den Thron Davids aufzurichten über Israel und über Juda, von Dan bis Beerseba!
viewtopic.php?p=627009#p627009
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Helmuth
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Re: Melchisedek und das königliche Priestertum

Beitrag von Helmuth »

ProfDrVonUndZu hat geschrieben: So 3. Mai 2026, 18:21 Es spricht hier also nicht ein unbekannter Verfasser zu David, den er Herr nennt.
Für uns reicht das Zeugnis Jesus jedenfalls, womit die Verfasserfrage des Psalms geklärt ist. Lediglich von wem David diese Botschaft empfangen hat, würde ich nicht exakt klären können, da JHWH an sich nie direkt zu David gesprochen hat. Daher meine ich hat er diese Information bereits gekannt durch einen der Propheten seiner Zeit und sie später in diesem Psalm verarbeitet.

Aber es geht in dem Psalm gar nicht um David, sondern um dessen Herrn. Jesus macht dazu eine gekonnte theologische Anspielung, wer er nun sei, Davids Sohn oder Herr. Spätestens da steigen Juden aus, die Jesus nicht kennen. :mrgreen:
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
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