Melchisedek und das königliche Priestertum

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Larson
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Re: Melchisedek und das königliche Priestertum

Beitrag von Larson »

ProfDrVonUndZu hat geschrieben: Mi 29. Apr 2026, 11:22 Welche Hindernisse ? Wenn etwas ein Hindernis war, dann das aaronitische Priestertum, wovon der Rest Israels ausgeschlossen war.
Das ganze Volk war ein königliches Priestertum…

ProfDrVonUndZu hat geschrieben: Mi 29. Apr 2026, 11:22 Wie hat er Gott denn verkündet ?
1.Mo 12,8 (Hirsch wie auch andere...) Von da rückte er weiter vor ins Gebirge östlich von Beth-El und schlug sein Zelt auf zwischen Beth-El im Westen und Ai im Osten; und er baute dort dem Ewigen einen Altar und verkündete den Namen des Ewigen.

(B&R) ....Dort baute er IHM eine Schlachtstatt und rief den NAMEN aus.
ProfDrVonUndZu hat geschrieben: Mi 29. Apr 2026, 11:22 Und wo war Melchisedek diesbezüglich höher ?
Wem gegenüber soll Melchisedek höher gewesen sein? Vor Gott (vor dem bekanntlich alle Menschen gleich sind) oder einfach nur in gesellschaftlicher Stellung?
ProfDrVonUndZu hat geschrieben: Mi 29. Apr 2026, 11:22 Wozu braucht es denn einen König ? Die Tenach erklärt uns, warum die Israeliten einen brauchten.
Nun, die Israeliten wollten einen König, gebraucht hätten sie ihn nicht, Samuel wehrte sich dagegen.
Kaum wird eine Lüge entlarvt, hat sie schon mehrere Kinder geboren, weil sie sehr fruchtbar ist.
Da hat es die Wahrheit schwerer. Es gibt sie nur einmal. Wie soll sie sich vermehren?
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Helmuth
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Re: Melchisedek und das königliche Priestertum

Beitrag von Helmuth »

Larson hat geschrieben: Mi 29. Apr 2026, 10:43 Der Hebräerschreiber spekuliert da einfach etwas Mystisches hinein.
Was meinst du mit "Mystisches"? Die Ordinierung zum Priester ist eine geistliche Sache, die von Gott ausgeht, also nicht mystisch, sondern geistlich und vor allem real. Dass die ewige Ordnung nach der Weise Melchisedeks erfolgt, sagt Gott selbst und deutet kein Mensch in den Text hinein, der Autor des Hebräer Briefes noch weniger.

Gottes Wort:
Psalm 110:4 hat geschrieben: Geschworen hat JHWH, und es wird ihn nicht reuen: „Du bist Priester in Ewigkeit nach der Weise Melchisedeks!“
Dazu der Hebräer-Brief:
Heb 7,11-17 hat geschrieben:Wenn nun die Vollkommenheit durch das levitische Priestertum wäre, denn in Verbindung damit hat das Volk das Gesetz empfangen, welches Bedürfnis wäre noch vorhanden, dass ein anderer Priester nach der Ordnung Melchisedeks aufsteht und nicht nach der Ordnung Aarons genannt wird?

Denn wenn das Priestertum geändert wird, so findet notwendigerweise auch eine Änderung des Gesetzes statt. Denn der, von dem dies gesagt wird, gehört zu einem anderen Stamm, aus dem niemand am Altar gedient hat. Denn es ist offenbar, dass unser Herr aus Juda entsprossen ist, einem Stamm, über den Mose in Bezug auf Priester nichts geredet hat.

Und es ist noch weit augenscheinlicher, wenn, nach der Gleichheit Melchisedeks, ein anderer Priester aufsteht, der es nicht nach dem Gesetz eines fleischlichen Gebots geworden ist, sondern nach der Kraft eines unauflöslichen Lebens. Denn ihm wird bezeugt: „Du bist Priester in Ewigkeit nach der Ordnung Melchisedeks.“
Dass die Line nicht über den Stamm Levi, sondern über Juda gehen wird, bezeugt ja die messianische Bedeutung der Wahl Davids zum König, der aus dem Stamm Juda war. Allerdings konnte er damals nicht gleichzeitig Priester sein nach dem Gesetz. Dieses Gesetz war aber so nie für immer gedacht, sondern ich zeigte schon, dass der ewige Wille Gottes dieser ist:
2 Mose 19:5-6 hat geschrieben: Und nun, wenn ihr fleißig auf meine Stimme hören und meinen Bund halten werdet, so sollt ihr mein Eigentum sein aus allen Völkern; denn die ganze Erde ist mein; und ihr sollt mir ein Königreich von Priestern und eine heilige Nation sein. Das sind die Worte, die du zu den Kindern Israel reden sollst.
Die Bedingung dazu war, dass Israel im Bundesgesetz wandelt, das unmittelbar darauf schon mit dem Goldenen Kalb gebrochen wurde. Ich denke die Wahl der Leviten geschah, weil diese allein damals Mose beigestanden hatten und sich nicht an der Anbetung des Kalbes beteiligt hatten.

Die Wahl der Leviten ist aber nicht der ewige Ratschluss Gottes, sondern er deutet mit Melchisedek an, dass es im Grunde um gar keine Ethnie geht, sondern dass man königlicher Priester für Gott ist, wofür sein Auftritt mit Abram prophetischen Charakter erhält, wobei ja Melchisedek auch kein Israelit war.

So spielt die Herkunft keine Rolle, wie diese Ernennung auch nicht nach dem Fleisch, sondern nach dem Geist erfolgt. Auf das zielt der Hebräer-Brief ab und daran ist nichts mystisch, sondern hat Heilsbedeutung. Gott machte mit Israel den Anfang, aber sein Ziel sind alle Menschen.

Auch das sagt Gott schon bei der Erwählung Abrams. So ist der ewige Hohepriester damit unser aller Priester, und keiner nur für Israel allein. Damit wurde auch ein neuer Bund in Kraft gesetzt, der nun mehr Juden und Heiden vereinigt.
Zuletzt geändert von Helmuth am Mi 29. Apr 2026, 11:40, insgesamt 1-mal geändert.
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
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Zippo
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Re: Melchisedek und das königliche Priestertum

Beitrag von Zippo »

Larson hat geschrieben: Mo 27. Apr 2026, 19:02
Zippo hat geschrieben: Do 23. Apr 2026, 12:41 Du meinst den König von Salem, von dem gesagt wird, daß er Priester Gottes, des Höchsten ist. 1 Mo 14,18
Natürlich hatte er einen Stammbaum, er war ja ein Mensch. Was für ein Stammbaum wird das gewesen sein ?
Also, was reimt sich denn da der Hebräereschreiber so irreführend zusammen?
Er reimt sich nichts zusammen. Der König von Salem hatte sein Priestertum eben nicht durch seine Abstammung von Levi, sondern er war von Gott berufen.
Der Herr Jesus hatte sein priesterliches Amt auch nicht durch den Stammbaum, er galt ja von der Abstammung her als Sohn Davids. Also war es ein von Gott berufener königlicher Hohepriester, wie es in Ps 110 für den Messias auch vorhergesagt wurde. Dort spricht der HERR nicht mit David, sondern es heißt: Der HERR sprach zu meinem Herrn.
[Ps 110,1-4] Ein Psalm Davids. Der HERR sprach zu meinem Herrn: „Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde zum Schemel deiner Füße lege.“ Der HERR wird das Zepter deines Reiches senden aus Zion: „Herrsche unter deinen Feinden!“ Nach deinem Sieg wird dir dein Volk willig opfern in heiligem Schmuck. Deine Kinder werden dir geboren wie der Tau aus der Morgenröte. Der HERR hat geschworen, und es wird ihn nicht gereuen: „Du bist ein Priester ewiglich nach der Weise Melchisedeks.“
Abgesehen davon hatte der Herr Jesus nachdem er für die Sünde der Menschheit Sühnung getan hat und nach seiner Auferstehung ein großes Volk in der Nachfolge. Diese Menschen hat er alle zu königlichen Priestern gemacht, um die Möglichkeit der Erlösung von Sünden und des Neuanfangs durch Nachfolge in aller Welt zu verbreiten. Diese Menschen brauchen für ihren Dienst alle keinen Stammbaum.
[1. Pet 2,9-10] Ihr aber seid das auserwählte Geschlecht, das königliche Priestertum, das heilige Volk, das Volk des Eigentums, dass ihr verkündigen sollt die Tugenden des, der euch berufen hat von der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht; die ihr vordem nicht ein Volk waret, nun aber Gottes Volk seid, und vordem nicht in Gnaden waret, nun aber in Gnaden seid.
Larson
Zippo hat geschrieben: Do 23. Apr 2026, 12:41 Und darum geht es ja , wenn im Hebräerbrief die Aussage getroffen wird, daß das Priestertum Melchisedeks, des Königs von Salem keinen Stammbaum hatte, also auch keinen Vater und keine Mutter.
Woher sollte er das wissen? Es ist reine Hypothese. Melkisedek diente dem Höchsten der Götter.
Es wird jedenfalls nichts über seinen Stammbaum gesagt. Also ist er unwichtig.
Larson
Zippo hat geschrieben: Do 23. Apr 2026, 12:41 Der Herr Jesus war als Jude geboren und unter das Gesetz getan, also hat er das Priestertum grundsätzlich nicht in Frage gestellt.
Er hatte es sogar als absolut erklärt und davor gewarnt es anders zu lehren und umzudeuten. Aber das war den Schreibern de NT so ziemlich egal.
Die Schreiber der Evangelien haben alles richtig aufgeschrieben:
[Mt 5,17-18] Ihr sollt nicht wähnen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern zu erfüllen. Denn ich sage euch wahrlich: Bis dass Himmel und Erde zergehe, wird nicht zergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüttel vom Gesetz, bis dass es alles geschehe.
Der Schreiber des Hebräerbriefes sagt, daß der Herr Jesus gekommen ist, um die Übertreter des ersten Bundes zu erlösen, das ist der Bund vom Sinai.
[Heb 9,15] Und darum ist er auch ein Mittler des neuen Testaments, auf dass durch den Tod, so geschehen ist zur Erlösung von den Übertretungen, die unter dem ersten Testament waren, die, die berufen sind, das verheißene ewige Erbe empfangen.
Gott nimmt es mit den Sünden der Menschen etwas ernster, als du denkst. Er kann nicht auf Strafe verzichten.
Also hat er sich aufgemacht, um in einem Menschen die Strafe für diese Übertretungen auf sich zu nehmen.
So wollte der Herr Jesus Christus das Gesetz erfüllen und dabei Menschen, die ihm gefallen und an ihn glauben, Gnade erweisen.
[Jes 53,4-5] Fürwahr, er trug unsere Krankheit und lud auf sich unsere Schmerzen. Wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wäre. Aber er ist um unserer Missetat willen verwundet und um unserer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt.
Larson
Zippo hat geschrieben: Do 23. Apr 2026, 12:41 Das wird auch so von den Evangelisten bezeugt:
…. 4 Geschworen hat es Gott und wird Seinen Sinn nicht ändern: Du bist Priester für die Ewigkeit, bist nach meinen Wort „mein König in Gerechtigkeit“ 5 „Mein Herr“ an deiner Rechten hat bereits an seines Zornes Tages Könige gespalten…..
6 Er wird richten unter den Nationen, er füllt mit Leichen. Das Haupt über ein großes Land zerschmettert er. 7 Auf dem Weg wird er trinken aus dem Bach, darum wird er das Haupt erheben.
Das hat nichts mit dem Melkisedek zu tun. Ebenso wenig mit Jesus, aber mit David….
Wie gesagt, Prophetie braucht sich nicht auf einmal erfüllen und kann zu verschiedenen Zeiten anders gelesen werden. Der Messias Jesus Christus wird ja noch einmal kommen, dann wird auch der Rest erfüllt werden.
Larson
Zippo hat geschrieben: Do 23. Apr 2026, 12:41 Und der Herr Jesus hat sich bei seinem Besuch des Volkes Israel auch in seinem priesterlichen Amt bestätigt, weil er nicht nur gelehrt und geheilt hat, sondern auch die Vollmacht hatte, Menschen Sünden zu vergeben.

Wer sein priesterliches Amt nicht in Anspruch nehmen will, dem werden die Sünden behalten.
Es war nie priesterlicher Art oder Weise oder auch Pflicht, Sünde zu vergeben, da konnte man sich an die höchste Instanz direkt wenden. Da erkennt man das verdrehen der Torah.
Jesus hatte kein priesterliches Amt, und mit Sündenvergebung hat das nichts zu tun.
Abgesehen davon, daß Priester bzw. Hohepriester im AT eine wichtige vermittelnde Rolle gespielt haben, wenn es um Vergebung von Sünden geht. Denn Menschen mußten Opfertiere bringen, um von Sünde befreit zu werden. Das steht alles im 3 Buch Mose.

Aber der Herr Jesus war ja auch die höchste Instanz. Gott war in ihm, in der Weise, daß er sagte:
[Joh 14,8-11] Spricht zu ihm Philippus: Herr, zeige uns den Vater, so genügt uns. Jesus spricht zu ihm: So lange bin ich bei euch, und du kennst mich nicht, Philippus? Wer mich sieht, der sieht den Vater; wie sprichst du denn: Zeige uns den Vater? Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und der Vater in mir? Die Worte, die ich zu euch rede, die rede ich nicht von mir selbst. Der Vater aber, der in mir wohnt, der tut die Werke. Glaubet mir, dass ich im Vater und der Vater in mir ist; wo nicht, so glaubet mir doch um der Werke willen.
Und zu den Werken Jesu gehörte auch, daß er Sünden vergab. In der Voraussicht auf das Werk, das er am Kreuz vollbracht hat. Denn Gott kann Übertretungen nur vergeben, wenn er sie bestraft hat, da hat er sich eben selbst für die von Satan verführte und verklagte Menschheit abstrafen lassen.
[2. Kor 5,19-21] Denn Gott war in Christo und versöhnte die Welt mit ihm selber und rechnete ihnen ihre Sünden nicht zu und hat unter uns aufgerichtet das Wort von der Versöhnung. So sind wir nun Botschafter an Christi Statt, denn Gott vermahnt durch uns; so bitten wir nun an Christi Statt: Lasset euch versöhnen mit Gott. Denn er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, auf dass wir würden in ihm die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt.
Gruß Thomas
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.
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Larson
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Re: Melchisedek und das königliche Priestertum

Beitrag von Larson »

Helmuth hat geschrieben: Mi 29. Apr 2026, 11:33 Die Ordinierung zum Priester ist eine geistliche Sache, die von Gott ausgeht, also nicht mystisch,
Und wie soll denn Gott das machen? Da bewegst du dich im mystischen Bereich, denn da kommt keine Hand mit Salböl von oben…..

Weiter sagte ich, dass diese „Ordnung“ in etwas mystisches hineingeschoben wird, da keiner von jener angeblichen „Ordnung“ weiss.

Ps 110, 4…. König in Gerechtigkeit
Helmuth hat geschrieben: Mi 29. Apr 2026, 11:33 Die Bedingung dazu war, dass Israel im Bundesgesetz wandelt, das unmittelbar darauf schon mit dem Goldenen Kalb gebrochen wurde.
Trotz aller Verfehlungen ändert sich deswegen das Gesetz nicht, denn Gott hält sich weiter an seinem Bund.

Helmuth hat geschrieben: Mi 29. Apr 2026, 11:33 Die Wahl der Leviten ist aber nicht der ewige Ratschluss Gottes, sondern er deutet mit Melchisedek an, dass es im Grunde gar nicht um die Ethnie geht, wofür sein Auftritt mit Abram prophetischen Charakter erhält.
Nein…
Helmuth hat geschrieben: Mi 29. Apr 2026, 11:33 Auch das sagt Gott schon bei der Erwählung Abrams. So ist der ewige Hohepriester damit unser aller Priester, und keiner nur für Israel allein. Damit wurde auch ein neuer Bund in Kraft gesetzt, der nun mehr Juden und Heiden vereinigt.
Da hat Gott nirgends einen neuen Bund in Kraft gesetzt.
Kaum wird eine Lüge entlarvt, hat sie schon mehrere Kinder geboren, weil sie sehr fruchtbar ist.
Da hat es die Wahrheit schwerer. Es gibt sie nur einmal. Wie soll sie sich vermehren?
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Larson
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Re: Melchisedek und das königliche Priestertum

Beitrag von Larson »

Zippo hat geschrieben: Mi 29. Apr 2026, 11:37 Er reimt sich nichts zusammen. Der König von Salem hatte sein Priestertum eben nicht durch seine Abstammung von Levi, sondern er war von Gott berufen.
Dafür fehlt der Beweis.


Ps 110: JHWH spricht zu meinen Adonj (als ein normales Herr). Das wird so zu David gesagt.

Zippo hat geschrieben: Mi 29. Apr 2026, 11:37 Abgesehen davon hatte der Herr Jesus nachdem er für die Sünde der Menschheit Sühnung getan hat und nach seiner Auferstehung ein großes Volk in der Nachfolge.
Jesus machte keine Sühnung der Menschheit. Das ist chr. Theologie.
Zippo hat geschrieben: Mi 29. Apr 2026, 11:37 Es wird jedenfalls nichts über seinen Stammbaum gesagt. Also ist er unwichtig.
Aha, aber oben spekulierst du über die Berufung Melchisedeks.
Zippo hat geschrieben: Mi 29. Apr 2026, 11:37 Die Schreiber der Evangelien haben alles richtig aufgeschrieben:
Und warum halten sich die Schreiber nicht an dem, was Jesus lehrte, sondern gründen eine neue Religion, welche weder mit der Tenach übereinstimmt, noch mit der Lehre Jesu.
Zippo hat geschrieben: Mi 29. Apr 2026, 11:37 Der Schreiber des Hebräerbriefes sagt, daß der Herr Jesus gekommen ist, um die Übertreter des ersten Bundes zu erlösen, das ist der Bund vom Sinai.
Genau, und das ist Irreführung der Lehre Gottes.
Zippo hat geschrieben: Mi 29. Apr 2026, 11:37 Gott nimmt es mit den Sünden der Menschen etwas ernster, als du denkst. Er kann nicht auf Strafe verzichten.
Aha, als Gott nimmt eine Peitsche, schlägt sich den Rücken wund und nimmt so die Schuld er Menschheit auf sich. Nur ist aber Gott gnädig und Barmherzig und vergibt Schuld, die einzige „Gegenleistung“ wäre, Ihn, den allein-einzigen Gott als seinen Gott zu „nehmen, das heisst, sich Ihm als seinen Herrn und Gebieter unterzuordnen.
Zippo hat geschrieben: Mi 29. Apr 2026, 11:37 Der Messias Jesus Christus wird ja noch einmal kommen, dann wird auch der Rest erfüllt werden.
Nun, der „Messias Jesus Christus“ der Gesalbte Jesus Gesalbte….
Also wenn er den Rest erfüllt, und da hatte Jesus aber bisher noch nichts erfüllt….
Zippo hat geschrieben: Mi 29. Apr 2026, 11:37 Abgesehen davon, daß Priester bzw. Hohepriester im AT eine wichtige vermittelnde Rolle gespielt haben, wenn es um Vergebung von Sünden geht.
Och, die Priester sprachen da nichts bei den Opfern… die waren dann eher die „Handlanger“ dass alles geordnet ablief.
Zippo hat geschrieben: Mi 29. Apr 2026, 11:37 Denn Menschen mußten Opfertiere bringen, um von Sünde befreit zu werden. Das steht alles im 3 Buch Mose.
Nicht das Opfer befreite von Sünde, sondern die Umkehr, das bekennen. Dazu wär Psalm 32 aufschlussreich.
Zippo hat geschrieben: Mi 29. Apr 2026, 11:37 Und zu den Werken Jesu gehörte auch, daß er Sünden vergab.
Auch du kannst Sünde vergeben….. und dazu braucht es nicht mal eine Kreuz. Und noch weniger braucht Gott eine „Kreuz“ auf dass Er vergeben kann oder vergibt

Und nein, Gott muss sich nicht in Jesus mit der Welt versöhnen.
Kaum wird eine Lüge entlarvt, hat sie schon mehrere Kinder geboren, weil sie sehr fruchtbar ist.
Da hat es die Wahrheit schwerer. Es gibt sie nur einmal. Wie soll sie sich vermehren?
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Helmuth
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Re: Melchisedek und das königliche Priestertum

Beitrag von Helmuth »

Larson hat geschrieben: Mi 29. Apr 2026, 11:40 Trotz aller Verfehlungen ändert sich deswegen das Gesetz nicht, denn Gott hält sich weiter an seinem Bund.
Er schon, aber die Menschen nicht. Die Bündnsse bleiben auch, aber die Ordnung muss eben anders geregelt werden, damit Gott auch die Heiden mit sich in eine Bundesbeziehung bringt. Dazu bedarf es eines neuen Bundes, denn klarerweise kann kein Heide in den Sinai-Bund eintreten, aber in den neuen, der auch geplant war.

Dies ist eines der größten Weisheiten Gottes, seiner Liebe, seiner Allmacht und Größe, für die ich ihn anbete, dass er trotz der vielen Bundesbrüche Israels oder auch der der Christen (die brechen ihn ebenso) durch Bundeserneuerung und damit einem neuen Hohepriester für alle in der Folge auch alle Heiden mit einkassiert. Das kann sich kein Mensch ausdenken, und es ist wunderbar!

Aber ich muss zugeben, bezüglich der Bundes-Theologie haben auch Christen ihre Schwierigkeiten. Wie aber soll Gott die Heiden mit an Bord nehmen? Gott will alle Menschen zum Heil führen, wie ein Vater nicht nur für seinen Erstgeborenen sorgt, sondern für alle, die er danach noch zeugt. Aber er siebt am Ende auch aus, denn nicht jeder Mensch ist des ewigen Lebens würdig.
Larson hat geschrieben: Mi 29. Apr 2026, 11:40 Da hat Gott nirgends einen neuen Bund in Kraft gesetzt.
Hier erübrigt es sich weiterzureden, da du im Gegensatz zum Autor des Hebräer-Briefes das AT offenkundig nicht kennst, oder es ignorierst, der es aber zitiert und auslegt. Im Grunde bist du nicht nur ein NT-Leugner, du leugnest auch gehörig das AT. Das wir bloß dir nicht klar. 8-)
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Re: Melchisedek und das königliche Priestertum

Beitrag von Larson »

Helmuth hat geschrieben: Mi 29. Apr 2026, 12:11 Er schon, aber die Menschen nicht. Die Bündnsse bleiben auch, aber die Ordnung muss eben anders geregelt werden,
Und so änderst du dann die Weisungen Gottes…
Helmuth hat geschrieben: Mi 29. Apr 2026, 12:11 damit Gott auch die Heiden mit sich in eine Bundesbeziehung bringt.
Was für eine „Bundesbeziehung“ willst du denn für dich haben? Gott schliesst niemanden aus, dazu braucht es keiner neuen „Ordnung“.
Helmuth hat geschrieben: Mi 29. Apr 2026, 12:11 Dazu bedarf es eines neuen Bundes, denn klarerweise kann kein Heide in den Sinai-Bund eintreten, aber in den neuen, der auch geplant war.
Nun, eigentlich kann man in diesen Sinai-Bund eintreten, nur wozu denn auch? Gott verstösst keinen, der sich Ihm hingibt.
Und wenn da von einem neuen Bund gesprochen wird (Jer 31), so ist jener Bund auch mit Israel, und nicht mit den Nationen.

Helmuth hat geschrieben: Mi 29. Apr 2026, 12:11 auch der der Christen
Gott hat mit den Nationen, resp. dem „Christentum“ keinen Bund gemacht…
Helmuth hat geschrieben: Mi 29. Apr 2026, 12:11 damit einem neuen Hohepriester für alle in der Folge auch alle Heiden mit einkassiert.
Es gibt keinen „neuen“ Hohepriester.
Helmuth hat geschrieben: Mi 29. Apr 2026, 12:11 Wie aber soll Gott die Heiden mit an Bord nehmen?
Klar, und das wäre ganz einfach, dass sie den Gott JHWH erkennen, den Gott Israels und IHM die Ehre erweisen. So „selbstlos“ ist Gott gegenüber den Nationen.
Helmuth hat geschrieben: Mi 29. Apr 2026, 12:11 Hier erübrigt es sich weiterzureden, da du im Gegensatz zum Autor des Hebräer-Briefes das AT offenkundig nicht kennst,
Ach, lass doch solche faden und haltlose und widersinnige Aussagen. Es vernichtet deine anderen Aussagen. Im Hebräer stimmt so einiges nicht, und da wird nichts Ausgelegt, sondern entzerrt und theologisiert.
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Re: Melchisedek und das königliche Priestertum

Beitrag von Helmuth »

Zippo hat geschrieben: Mi 29. Apr 2026, 11:37 Er reimt sich nichts zusammen. Der König von Salem hatte sein Priestertum eben nicht durch seine Abstammung von Levi, sondern er war von Gott berufen.
Es geht schon aus dem AT mit Pslam 110:4 durch Gottes Wort hervor, dass der ewige Hohepriester nach der Ornung Melchisedeks sein wird. Das wurde nun oft genug zitert. Wer es nicht fasst, für den trifft zu was Paulus in 1 Korinterh 2:14 sagt.

Das auszulegen, diese Ordnung erfolge nicht nach der Ordnung Aarons, ist nur 1+1 zusammenzuzählen, sodass das noch gar keine Auslegung ist, sondern lediglich ein logischer Gedankengang, zu dem jeder fähig wäre, auch der natürliche Mensch. Wer das negiert, in dem wirkt ein Geist des Widerspruchs. Mit solchen breche ich meine Dialoge ab, denn das ist als ob man diskutiert, das 1+1 nicht 2 sein kann.

Spannend wird es erst, wenn man nach der Ordnung Mechisedek fragt. Dies mit Nichtchristen zu besprechen macht aus meiner Sicht zumeist wenig Sinn, es sei denn man ist für das Evangelium aufgeschlossen. Ich versuche es auch immer wieder, aber es steht das Ergebnis meist schon fest, indem das Evangelium von Jesus Christus geleugnet wird.

Ich gebe daher den Rat Themen, die theologisch schwierig sind, mehr ins Bibelforum zu setzen und verlangen, dass Bibelstellen zitert werden. Wer das nicht tut, muss nicht gehört werden, da er die Grundlage missachtet, Du tust dir zuviel an. Es ist bei einigen klar, dass der Wind völlig gegen dich weht, du aber wiederholst es minutiös nochmals. Dann scheiden viele anderen aus dem Thema aus und ich stehe kurz davor.

Das ewige Hin und Her, ohne die Grundlage einzubeziehen hat selbst mit Christen keinen Sinn, in denen sich nicht viel anders als bei den Widerwilligen auch nur ihr eigenes Kopfkino abspielt, in dem der Heilige Geist nicht Regie führt. Dann liefern sie ein anderes Drehbuch, das ihrem eigenen Herzen entstammt und nicht wie es der Schreiber des Hebräer-Briefes getan hatte, der sich konsequent auf das AT bzgl. Melchisedek beruft.
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Corona
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Re: Melchisedek und das königliche Priestertum

Beitrag von Corona »

Hekmuth, kannst du uns erklären was ein cohen ist?
Jer 23
Siehe, es kommen Tage, spricht der Herr, da werde ich dem David einen gerechten Sproß erwecken; In seinen Tagen wird Juda gerettet werden und Israel sicher wohnen;
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ProfDrVonUndZu
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Re: Melchisedek und das königliche Priestertum

Beitrag von ProfDrVonUndZu »

Maleachi 2,1-7 lesen.
Offenbarung 1,3 Glückselig, der da liest und die da hören die Worte der Weissagung und bewahren, was in ihr geschrieben ist; denn die Zeit ist nahe!
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