Johncom hat geschrieben: ↑So 19. Apr 2026, 15:22
Meinst du das wirklich? Tyrannen und Diktatoren existieren also nur in Märchen für das Volk...., also von Caesar über Iwan den Schrecklichen bis hin zu Stalin, Mao, Adolfen alles nur zauberische Racker aus den Volksmärchen...Dass Diktatoren oder Tyrannen einfach aus Machtgier Kriege beginnen, das sind die Märchen fürs Volk.
Wenn du hier offenichtlich die Situation und Zustände der Völker unter den Diktaturen willentlich ausklammerst, die Menschenrechte also, zum Beispiel die bürgerlichen, politischen, sozialen und kulurellen Rechtsansprüche, denn die Verweigerung und Beschneidung dieser Persönlichkeitsrechte ist nun einmal ein zwingendes Merkmal der Diktaturen, und das alles unter Märchen subsumierst, dann ist diese Diskussion mit dir nicht nur sinnlos, sondern auch so langsam peinlich.
Die Würde des Menschen, für Johncom also ein Märchen aus Tausendundeine Nacht.
Fazit:
I would prefer not to
Weltkrieg VI
Re: Weltkrieg VI
Re: Weltkrieg VI
Sunbeam, die Geschichte wird immer von den Siegern geschrieben. Wir sehen gerade auch in Deutschland, wie heute noch unsere "Demokratie" sehr verschieden empfunden wird. Ich meine jetzt in den westlichen und östlichen Bundesländern. Die Tochter eines Bekannten studiert schon 2 Jahre in China, ist dort liiert, also mittendrin. Und sagt, man schüttelt den Kopf über den Unsinn, der bei uns über China berichtet wird. Aber die wenigsten interessiert es überhaupt. China ist ja eine KP-Diktatur. Die Golfstatten zB sind Erbmonarchieen, das sind totale Diktaturen. Die Scharia bestimmt das Recht. Aber das Interesse, zuverlässig mit Öl beliefert zu werden wiegt schwerer, dann sind sie für unsere Demokratie eben die "guten" Diktaturen.
Nochmal was Bahr sagte:
“In der internationalen Politik geht es nie um Demokratie oder Menschenrechte. Es geht um die Interessen von Staaten. Merken Sie sich das, egal, was man Ihnen im Geschichtsunterricht erzählt.”
Re: Weltkrieg VI
Und manchen antwortet Gott: Steh auf und tu was.
Gott alles zu überlassen, das heißt auch sich selbst überlassen. Aber nicht, dass man sich verkriecht, sondern dass man auch aktiv werden kann. Und ob es nützt oder nicht, Gott zu überlassen.
Es ist mir immer noch ein Rätsel, wenn Christen glauben, dass die Gesellschaft eines Landes, welches die ältesten christlichen Kirchen der Welt bombardiert, deren Gemeinden verjagt, Kreuze zerschlägt, Jesus verhöhnt, irgend etwas zu tun hat mit dem Vater der frohe Botschaft.Wo aber ist dieser Glaube an Gott da nun zu sehen? Ich erkenne keinen.
Im neuen Testament, der christlichen Bibel, gibt es nicht den kleinsten Hinweis, der einen Völkermord vorschlägt. Ja, eine Mission wird beauftragt, aber völlig gewaltfrei. "Und wenn man euch nicht aufnimmt und eure Worte nicht hören will, geht weg aus jenem Haus oder aus jener Stadt und schüttelt den Staub von euren Füßen!" Wo fordert Jesus, Andersgläubige zu vertreiben? .. Nicht "Auge um Auge" sondern Vergebung.
Ich glaube, das tut er nicht. Ein Gott, der "regiert" ist eine menschliche Projektion. Ein Konzept, dass auch wirkt, und das muss nicht schlecht sein. Aber sich Gott wie einen König vorzustellen, zeugt nicht gerade von einer hohen Verständnis-Ebene. Aktiv tätig werden inspirierte Menschen. Gläubige müssen sich nicht verstecken.
Sterbebegleiter sagen oft, alte Menschen bereuen, dass sie nicht mutig waren im Leben.
- Magdalena61
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Re: Weltkrieg VI
Ja und Nein.
Wenn es Ihn gibt: Natürlich kann Er das.Kann er das?
Mit Kriegen kenne ich mich zu wenig aus.Gibt es dafür historische Beispiele aus der Menschheitsgeschichte
Ich habe viele Bücher, darunter etliche Berichte von Zeitzeugen- nicht alle davon waren gläubig... was man darin erkennen kann ist: Einzelne werden bewahrt; durch Terror und Bedrohung durchgetragen... haben überlebt, was auch immer.
Der erste Bericht ist gemeint. Unglaublich.
Dieses Kind überlebte "wie durch ein Wunder" und hat auch keine Behinderungen davongetragen.
Andere Kinder sterben. Auch an Krankheiten oder im Krieg.
Das "System" kann ich nicht erklären.
Was diese Kriege der gottlosen Eliten anbelangt- unter dem Kommando des Fürsten dieser Welt ..., die Millionen von Menschenleben kosten und unsägliches Leid und Elend bewirken... dazu fällt mir nur Mt. 25 ein:
"Denn es ist wie mit einem Menschen, der außer Landes ging: Er rief seine Knechte und vertraute ihnen sein Vermögen an..."
Der König ist "außer Landes". Er hat den Menschen Aufgaben und Regeln gegeben: "Jetzt macht mal..."-- aber er ist nicht physisch anwesend. Er lässt die Menschheit machen.
Man kann Kontakt zu Ihm aufnehmen; man kann Ihn mit einbeziehen, dann gibt es andere Ergebnisse als bei denen, die das nicht tun und leider die Freiheit haben, gottlose, blutige Entscheidungen zu treffen.
Man kann um Führung bitten in dem wuchernden Gestrüpp des Dschungels der Welt, damit man nicht so viel Zeit und Kraft sinnlos verschwendet und möglichst nicht in die vielen Fallen tappt, die sich überall auftun. Man erfährt auch Bewahrung... manchmal auch in Ereignissen, die man selbst unwissend oder fahrlässig verschuldet hat... siehe Video.
Das gilt natürlich nicht für Aktionen wie: von einem Hochhaus springen oder eine stark befahrene Autobahn überqueren wollen-
Es ist hart, aber Fakt: "Sie haben Mose und die Propheten; die sollen sie hören." Lk. 16 Mehr gibt's nicht.
Sie haben die Regeln; die Werte, das Gesetz; und wie jemand damit umgeht, daran wird er gemessen werden. Auch die gottlosen Menschenverächter und Kriegstreiber; Wissenschaftler und Politiker, Unternehmer und Arbeiter-- jeder.
Da steht noch etwas anderes. "Denn wer das Schwert nimmt, der wird durchs Schwert umkommen." Mt. 26 Diesen Mechanismus kann man z.B. in Weltkriegen nachverfolgen. Da kommt kein himmlisches Heer, das braucht es nicht... das passierte beispielsweise auch bei den "deutschen Christen", nachdem Gott seine bewahrende Hand zurückzog, weil die Menschen, die sich auf Ihn beriefen, Unrecht taten... sodass die Feinde der Sünder mehr oder weniger zu Vollstreckungsgehilfen einer geistlichen Realität wurden. - Was jetzt im Iran geschah, ist eine Illustration... im Januar hatte das Regime Zigtausende Menschen ermordet. - Das ist kein Plädoyer für das Vorgehen der USA oder Israels.
Für die Genannten gelten dieselben Regeln. Einen "Auftrag Gottes" kann ich nicht erkennen; gebe hier kein Urteil ab... weder "dafür" noch "dagegen", weil ich keine verwertbaren Infos habe- das Gerede von "wir forcieren das Kommen des Messias" ist für mein Empfinden anmaßend und voll daneben.
Ein "übernatürliches Eingreifen"... ja, da gibt es schon Zeugnisse.
Eines davon: Leider kann ich mich an den Titel des Buches nicht erinnern, und auch nicht danach suchen... es ist nicht mehr da.
Irgendwo in den USA hatte es in einer Gemeinde, nachdem die Arbeit eines vollmächtigen Pastors sehr gute Frucht getragen hatte, eine Spaltung, einen Machtkampf gegeben, und ein Teil der Christen musste gehen. Die Erfolgreichen, die geistlich Gesinnten, wurden sozusagen rausgemobbt- das ist keine Seltenheit. Sie suchten eine neue Bleibe... und konnten dann ein Grundstück kaufen oder pachten... weiß ich nicht mehr.
Es gab ein Problem: An der (einzigen) Stelle, die sich für den Neubau eines Versammlungshauses eignete, stand so ein altes Teil, ein in die Jahre gekommenes Bauwerk... so eine Art Volksheiligtum... wurde es "Wigwam" genannt? Das kann ich auch nicht mehr rekapitulieren.
Das konnten die Christen nicht einfach abreißen; dann hätten sie es sich mit den Einheimischen gründlich versaut. Es wäre ein fataler Einstieg gewesen für eine neue Gemeinde.
Sie beteten längere Zeit--
Irgendwann kam ein punktgenauer Tornado, und das Ding war weg.
Vielleicht kennt jemand das Buch.
LG
God bless you all for what you all have done for me.
-
Rupert Huebelbauer
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Re: Weltkrieg VI
Ohne studiert zu haben, möchte ich wie folgt antworten: Gott greift insofern ein, als die göttliche Vorsehung – die Vorherbestimmung – etwas zulässt oder auch nicht. Da immer wieder die Frage diskutiert wird, ob die Menschen wegen der Vorherbestimmung einen freien Willen haben oder nicht, meine ich: Selbstverständlich haben wir einen freien Willen, das Eine schließt das Andere nicht aus.
Ein Beispiel, was den Krieg betrifft: der Sechstagekrieg.
Kurz die Ausgangssituation mit Hilfe von Wikipedia: 100 000 ägyptische Soldaten und 1 000 Panzer standen an der Grenze zu Israel. Vor diesem Hintergrund startete Israel einen Präventivschlag gegen das ägyptische Heer. Die ägyptischen Soldaten flohen so schnell, dass ihre Schuhe im Sand liegen blieben. Jordanien kam daraufhin zu Hilfe und griff Israel an. Israel war jedoch stärker und eroberte außerdem noch die Golanhöhen in Syrien. Die Juden siegten, und der Krieg war nach sechs Tagen zu Ende. Zu all dem gab es natürlich ein langes Vorspiel; Genaueres findet man bei Wikipedia.
In dieser Auseinandersetzung handelten die führenden Juden mit freiem Willen, mit dem Ziel, ihren jungen Staat zu retten, und mit dem Hintergedanken „nie wieder Holocaust“. Mit großer Überzeugung, großem Mut und aus taktischen Gründen starteten sie einen für die Feinde überraschenden Angriff, der sehr erfolgreich war. Ebenso handelten ihre Feinde mit freiem Willen, denn sie hatten schon lange vor, Israel zu zerstören. Das heißt: Die Vorherbestimmung war auf der Seite der Juden und nicht auf der Seite ihrer Feinde – diese hatten sich mit ihren freien Willen getäuscht.
Ähnlich sehe ich das beim Ukrainekrieg. Putin ging davon aus, dass die Ukraine wenig Waffen habe, schwach sei und ebenso Europa schwach sei – in dem Sinne, dass sich die EU nicht trauen würde, seiner Supermacht mit ihren vielen Atombomben etwas entgegenzusetzen, sondern lieber stillhaltend zuschauen würde. Ebenso glaubte er naiv, dass ein großer Teil der Ukrainer „Hurra“ rufen würde, wenn seine „Freiheitspanzer“ kämen – was aber nicht der Fall war. Aufgrund seiner vorherigen militärischen Erfolge etwas hochmütig geworden, befahl der russische Präsident mit freiem Willen die sogenannte „Spezialoperation“, im Gedanken, die Eroberung der gesamten Ukraine sei in einer Woche erledigt.
Das heißt: Die Vorherbestimmung ließ es – dank des starken Willens und des großen Mutes der Ukrainer – bis heute, über vier Jahre lang, nicht zu, dass die gesamte Ukraine ein Vasallenstaat der russischen Führung wird. Und da wir Menschen nie sicher voraussagen können, was in der Zukunft wirklich passiert, können wir in diesem Fall auch nicht sicher wissen, wie dieser Krieg ausgeht.
Für den einzelnen Menschen gilt die Vorherbestimmung ebenfalls. Viele nehmen sich viel vor und malen sich die Zukunft aus; mit mehr oder weniger Enttäuschung kommt es nicht selten anders, als man denkt – oder unerwartet kommt alles noch viel besser. Auch das ist möglich.
Ich mag den Spruch: „Der Mensch denkt, und Gott lenkt.“ Er kann jedem Menschen Trost spenden; am meisten Trost kann er jenen geben, die mit großen Enttäuschungen nur schwer umgehen können.
Re: Weltkrieg VI
Er hat nach "Gott (also der Christliche)" gefragt.Rupert Huebelbauer hat geschrieben: ↑Mo 20. Apr 2026, 22:00Ohne studiert zu haben, möchte ich wie folgt antworten: Gott greift insofern ein, als die göttliche Vorsehung – die Vorherbestimmung – etwas zulässt oder auch nicht. Da immer wieder die Frage diskutiert wird, ob die Menschen wegen der Vorherbestimmung einen freien Willen haben oder nicht, meine ich: Selbstverständlich haben wir einen freien Willen, das Eine schließt das Andere nicht aus.
Ein Beispiel, was den Krieg betrifft: der Sechstagekrieg.
Warum solle der Gott der Christen, der über Jesus die Feindesliebe lehren lässt, Kriege entscheiden?
Und Israel, sein umstrittenes Judentum, weist den Gott derJesus-folgenden Christen weit von sich. Nicht offiziell natürlich, man will es sich ja nicht verscherzen mit den Evangelikalen in den USA, die üppig viel Geld überweisen.
... aber warum soll ein Christen-Gott in solche dummen, grausamen und zutiefst bösen Konflikte eingreifen? Hat sich Jesus im Entfernsteten dazu geäußert, dass sein Herkunftsvolk ein gelobtes Land geschenkt bekommt, seine rechtmässigen Bewohner vertreiben und töten soll? Das ein Vater im Himmel die Israelis 2000 Jahre später besonders liebt und ihre Kriege segnet?
Mir scheint es, als würden da Mythen erzählt. Und die Juden der heutigen Zeit sind gespalten. Manche verurteilen den Zionismus als anti-jüdisch: Gott könne man nicht zwingen, mittels Krieg den Messias zu schicken. Andere Juden sind völlig losgelöst von religiösen Vorstellungen, Atheisten und reine Geschäftsleute. Dann gibt es fanatische Einwanderer (aus Osteuropa über die USA), die vielleicht niemals was hatten und sich jetzt als Herrenrasse erleben wollen.
Wer Christ ist, sollte bei Christus bleiben. Für Jesus gab es keine Räuberkriege, und keinen Rassenwahn, absolut nicht. Wenn Jesus damals schon sagte "ich aber sage euch", dann ist die Religion der Rache (Auge um Auge) beendet und eine andere Zeit hat begonnen.
Klingt mir auch wie ein Mythos. Im Moment hat sich wieder alles gedreht. Israel verantwortet den jetzigen Holocaust, und der ist dank neuer Medien live zu verfolgen. Ist die Mehrheit der Israelis wirkich stolz darauf, Kinder, Mütter und Ältere aus Spaß zu töten? Isreal versagt im Moment total, der Iron Dome war unbrauchbar gegen den iranischen Beschuß. Aber noch schlimmer: die UN , in der sich ja die fast 200 Nationen der Welt treffen, verurteilt Israels Krieg.In dieser Auseinandersetzung handelten die führenden Juden mit freiem Willen, mit dem Ziel, ihren jungen Staat zu retten, und mit dem Hintergedanken „nie wieder Holocaust“. Mit großer Überzeugung, großem Mut und aus taktischen Gründen starteten sie einen für die Feinde überraschenden Angriff, der sehr erfolgreich war.