Die "völlige Auflösung der Persönlichkeit" geschieht übrigens allnächtlich, was kaum erforscht wird. Aber ohne den traumlosen Tiefschlaf wäre kein Mensch lebensfähig.
Das passt für mich gar nicht als Vergleich, Johncom.
Schon weil die völlige Auflösung der Person im Tiefschlaf eine völlige Bewußtlosigkeit, ein Nichts ist. Während die Auflösung der Persönlichkeit im Erleuchtungserlebnis höchste Bewußtheit ist, also ein Alles.
Die Erde ein Strafplanet? Das hat den Klang, dass die Vorstellung der Reinkarnation die Hölle aus dem Jenseits wegerklärt. Bezeugt wird die Hölle im Jenseits. Und auch von Jesus deutlich bezeugt. Reinkarnation nachzuweisen gelingt kaum.
Wissen ist immer dann gut, wenn Wissen ersetzt wird durch bloßen Glauben an irgendwas, was falsch ist.
Wenn ich sehe, wozu gerade wieder dieses endlose Spekulieren mithilfe des AT über die Existenz Satans führt, weiß ich, was geschieht, wenn man aus Wissensfragmenten der Bibel versucht, etwas genau darzustellen und zu wissen. Das ist für mich sinnloses Gerede. Wo jeder seine besonders herausragend klugen Ansichten und "Argumente" darstellt. Jeder lebt in seiner persönlichen Welt.
Mir genügt es ziemlich, zu wissen, dass die Hölle voll mit Dämonen und Verstorbenen ist. Das ist eine abschreckende Vorstellung, die man gerne verdrängt. Und manche von diesen Dämonen sich auch zerstörerisch an Lebende anheften können. Das bestätigt im Grunde die Jenseitsvorstellung des NT.
Weshalb der Reinkarnationsgedanke eigentlich unnötig ist. Aber eine Möglichkeit der Allversöhnung inszeniert. Wobei das Augenmerk auf Neuanfang gelegt wird anstelle von Vorstellungen ungewissem Höllendaseins, mit unbestimmten Dauer. Man tauscht die Hölle gerne gegen sowas Angenehmes aus. Die Vorstellung von Reinkarnation läßt die Existenz der Hölle völlig vergessen. Gott ist ja die Liebe, und Hölle gäbe es deshalb gar nicht. Das ist für mich typisches Verdrängungsverhalten, weil man nicht mit der Realität klarkommt.
Das Gerede von Reinkarnation ist deshalb für mich ein Gesülze, das sich sehr wissend gibt, schließlich ist die östliche Weisheit ein Buch von gewaltiger Größe. Wo man angeblich sehr viel weiß, was der Christ nicht durch die Bibel weiß. Man weiß viel mehr und man weiß es besser.
Das geschieht auch durch die Psychologie. Die wiederum weiß, dass es keine andere Realität gibt als die "Realität" allein. Und C.G. Jung erklärt atheistisch, was im menschlichen Geist darüber hinaus weist. Das ist menschlicher Selbstbetrug. Sich alles zurechtzudenken und passend zu machen. Realitätsflucht.
Da ich gerade auf Lechlers Bücher hingewiesen habe: Da wimmelt es von Dämonen, da wo Sünde ist. So ähnlich wie bei Kurt Koch. Das mag man kaum hören in dieser Konzentration. Aber wer diese Zusammenhänge deshalb ausblendet und sich abstoßen lässt, kann diese Zusammenhänge ganz verdrängen. Man verdrängt ja schon seine eigenen Sünden gerne.
Das Geschilderte bei Koch und Lechler kann also zu Dämonenangst führen. Die sollte man aber nicht haben.