Predige das, was Du nach deinem Gewissen und in deinem heilsgeschichtliche Stand predigen kannst. Das ist ok.Helmuth hat geschrieben: ↑Sa 7. Mär 2026, 09:53
Der Wahrheit musst du keine Zeit geben, aber Menschen. Doch enthüllt sich diese nicht jedem. Das sagte ich dir, dass es dir nicht schmeckt. Ich werde aber Jesu Wort nicht umdeuten, sondern zu gegebener Zeit jedem predigen. Zuvor hast du sein Wort gelesen, das zeigt, dass nicht jeder „hat“.
Offener Austausch zur Rahmengeschichte des Christentums
Re: Offener Austausch zur Rahmengeschichte des Christentums
Re: Offener Austausch zur Rahmengeschichte des Christentums
Mach ich, aber dir rate ich das Evangelium nicht zu predigen, da du ein anderes vertrittst, jedenfalls ein anderes nach meinem Verständnis. Dein Hang zur Theologie der Allversöhnung ist mir bekannt.
Das sage ich dir als dein Bruder, der diese Auffassung vertritt, nicht als dein Gegner, damit klar ist, dass ich das eine vom anderen klar zu unterscheiden gelernt habe. Gott hat jeden auch unterschiedlich begabt. Du bist mir sicher im Sozialbereich weit überlegen.
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
Re: Offener Austausch zur Rahmengeschichte des Christentums
In meinen Worten: Weil mein geistiges Narrativ ein anderes ist als meines, setzt Du es gleich mit "Helmuth predigt das Evangelium, Hiob nicht". Das KÖNNTE theoretisch sogar stimmen - aber das können wir beide nicht wissen. Man kann immer nur hoffen, dass der eigene Weg nicht der Holzweg ist. Sich mit seinen Aussagen auf die Bibel zu beziehen, nützt da wenig, weil man sich in Wirklichkeit nicht auf die Bibel bezieht, sondern auf die eigene narrative Auslegung derselben.
Re: Offener Austausch zur Rahmengeschichte des Christentums
Du redest in meinen Augen mit mir wie mit jenen, die noch keine Neugeburt erlebt haben. So assoziierst du dich auch nur mit jenen, die sich keiner Sache sicher sein können. Dann wird jede biblische Tatsache auch nur zu einer subjektiven Auffassung und jeder hat seine eigene, die anders ist. Individuell ist sie auch anders, nicht aber die dem zugrundliegende Wirkungsweise des Wort Gottes.
Das wäre damit auch kein Glaube, denn dieser ist eine felsenfeste Überzeugung. Diese kommt nicht aus dem Verstand, sondern aus dem Geist. Doch dann, wenn also dein Geist durch den Heiligen Geist auch gelenkt wird, wird es auch zur Verstandessache, weil man dann denkt wie Gott. Und so hat sich das Herz Gottes mit deinem vereint (denk an das hebr. "jada") was Jesus auch ausgesagt:
"Erkennen" nicht mit dem Verstand, sondern mit dem Herzen. Man könnte den Schluss ziehen, genau der Prozess der Geistleitung und der dazu vorangehende Prozess seiner Neugeburt fehlt noch in deinem Leben. Darum deine fortwährende Unsicherheit, die aus dem Herzen kommt, die mir in der Art fremd ist. Überdenke das einfach. Jesus sagt:Joh 17,3 hat geschrieben: Dies aber ist das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen.
Joh 3,3 hat geschrieben: Jesus antwortete und sprach zu ihm:"Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, so kann er das Reich Gottes nicht sehen."
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
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Sara Funkelstein
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Re: Offener Austausch zur Rahmengeschichte des Christentums
Gut, mir ist das wirklich zu eklig, als dass ich bei sowas in irgendeiner Form mitmachen wollte. Da hält schon die Wortwahl ab und ich muss doch eher fragen, was das über den Autor aussagt, der so formuliert.
Was meinst du mit "heilsgeschichtlich"? Arroganz werte ich mal nicht als Angriff, das ist ein Problem des Absenders.
Ich bin davon überzeugt, dass Gott keine Fehler macht. Und wenn man auf unterschiedlichen Pfaden unterwegs ist, dann will er es so.
Warum sonst hat Gott nicht schon angekündigt, dass er irgendwann einen Erlöser schicken wird, nachdem sich der Mensch in Eden für den Pfad des Wissens entschieden hat? Er sagt nicht, dass etwas korrigiert oder rückgängig gemacht werden müsse.
Gott hat entschieden, dass die Welt ohne dich nicht auskommt.
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Re: Offener Austausch zur Rahmengeschichte des Christentums
Jesus war eben Jude und sprach Hebräisch oder meinetwegen Aramäisch. Schon dann, wenn man nur vom griechischen Text des NT ausgeht, und seinen Hintergrund nicht berücksichtigt, kann man ihn nicht verstehen. Das ist eben der Irrtum, wenn man von einer starren Übersetzung als Missionsersatz ausgeht. Jesus schickt die Apostel los, damit sie seine Botschaft verkünden. Dazu müssen sie diese selbst verstanden haben. Einfach nur seine Worte Wort für Wort in eine andere Sprache zu übertragen, reicht allein nicht aus. Deswegen gab Jesus auch keinen Übersetzungsauftrag. Es gibt so viel Unsinn, der in der Schule gelehrt wird. Aber die Hebräische Sprache als Pflichtfach zu etablieren, sowas mag selbst oder gerade die Kirche den Menschen nicht zumuten wollen. Das ist doch verrückt.Sara Funkelstein hat geschrieben: ↑So 8. Mär 2026, 10:08 Gut, mir ist das wirklich zu eklig, als dass ich bei sowas in irgendeiner Form mitmachen wollte. Da hält schon die Wortwahl ab und ich muss doch eher fragen, was das über den Autor aussagt, der so formuliert.
Offenbarung 1,3 Glückselig, der da liest und die da hören die Worte der Weissagung und bewahren, was in ihr geschrieben ist; denn die Zeit ist nahe!
Re: Offener Austausch zur Rahmengeschichte des Christentums
Stimmt - deswegen fühle ich mich bei solchen Fragen normalerweise besser mit Nicht-Intellektuellen (es gibt Ausnahmen).
Eben. Das ist die jeweilige individuelle Heilsgeschichte.Sara Funkelstein hat geschrieben: ↑So 8. Mär 2026, 10:08 Und wenn man auf unterschiedlichen Pfaden unterwegs ist, dann will er es so.
Das wäre ein größeres Thema. Man meint dies sowohl auf die Weltgeschichte als auch auf den Einzelnen bezogem. Als Basis könnte man nehmen 2.Kön. 19,25: "Hast du denn nicht gehört, daß ich dies längst vorbereitet und seit den Tagen der Vorzeit beschlossen habe? Nun aber habe ich es kommen lassen". Das heißt: In den abrahamitischen Religionen ist das, was wir Geschichte nennen, ein Instrument, um die geistige Heilsgeschichte zu manifestieren - quasi als Matrix.
Heilsgeschichte heißt, dass Gott seit den "Tagen der Vor(!)-Zeit" weiß, wie Du und ich einmal enden werden. Nach meinem Verständnis des Christentums wird dies ein gutes Ende sein, aber halt bei jedem unterschiedlich, was den Weg angeht.
Die Tatsache, dass es einen "Baum des Lebens" gibt, der in der PAradiesgeschichte überhaupt keine Rolle spielt, impliziert dies.Sara Funkelstein hat geschrieben: ↑So 8. Mär 2026, 10:08 Warum sonst hat Gott nicht schon angekündigt, dass er irgendwann einen Erlöser schicken wird, nachdem sich der Mensch in Eden für den Pfad des Wissens entschieden hat?
Wäre eine gute Voraussetzung für Menschen, die wirklich tief gehen. Aber ansonsten würde es nichts ändern. Das, was man säkular heute als "Aufklärung" bezeichnet, ist kontraproduktiv bei geistigen Dingen (es gibt wenige Ausnahmen). Deshalb sollte aus meiner Sicht Bibelinhalte "von oben" gelebt werden und die geistige Substanz der Bibel in einfachen Worten vermittelt werden - was voraussetzt, dass man sie als Lehrender selbst verstanden hat, was oft nicht der Fall ist. Außerdem sollte man die Messe auf lateinisch halten, dass die Menschen eher in den meditativen, mystischen Modus kommen, statt sich Meinungen zu Texten zu bilden, denen sie nicht gewachsen sindProfDrVonUndZu hat geschrieben: ↑So 8. Mär 2026, 12:37 Aber die Hebräische Sprache als Pflichtfach zu etablieren, sowas mag selbst oder gerade die Kirche den Menschen nicht zumuten wollen.
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Re: Offener Austausch zur Rahmengeschichte des Christentums
Das ist doch eine paternalistische Haltung, die man sich heute nicht mehr zu Eigen machen sollte.
Offenbarung 1,3 Glückselig, der da liest und die da hören die Worte der Weissagung und bewahren, was in ihr geschrieben ist; denn die Zeit ist nahe!
Re: Offener Austausch zur Rahmengeschichte des Christentums
ProfDrVonUndZu hat geschrieben: ↑So 8. Mär 2026, 12:37 Es gibt so viel Unsinn, der in der Schule gelehrt wird. Aber die Hebräische Sprache als Pflichtfach zu etablieren, sowas mag selbst oder gerade die Kirche den Menschen nicht zumuten wollen. Das ist doch verrückt.
So ist jedoch für uns nur Einer Gott, der Vater, aus Dem alles und wir in Ihm
und nur Einer Herr, Jesus Gesalbter, durch Den alles und wir durch Ihn.
1. Korinther 8:6
und nur Einer Herr, Jesus Gesalbter, durch Den alles und wir durch Ihn.
1. Korinther 8:6
Re: Offener Austausch zur Rahmengeschichte des Christentums
Das ist eher eine pessimistische Haltung. Ich meine das auch nicht bevormundend, sondern als Empfehlung. Die Sprache ist inzwischen insgesamt so runtergewirtschaftet und das Denken derart ego-zentriert, dass ich beim besten Willen nicht weiß, wie man auf dieser Basis die Bibel soll.ProfDrVonUndZu hat geschrieben: ↑So 8. Mär 2026, 18:40 Das ist doch eine paternalistische Haltung, die man sich heute nicht mehr zu Eigen machen sollte.
Kinder empfinden einen Inhalt/Sinn und versuchen ihn auszudrücken, was manchmal zu lustigen Neologismen führt. Aber es zeigt eines: Erst der Sinn und dann die Sprache als Verständigungsebene - die Sprache ist also dem Sinn untergeordnet.
Heute ist es umgekehrt. Egal, ob man es Narrative oder (im religiösen Bereich) Destinationen nennt: Der Chef ist hier also die dominante Erzählung, die bestimmt, wie Ereignisse gedeutet zu werden haben. Das Ergebnis nennt man dann Sinn, der aber sekundär ist, weil er dem Narrativ untergeordnet ist.
Mir fällt da kein anderes Mittel ein, als die Sprache unverständlich zu machen (lateinische Messe) - Babel.