Jakobus 4,5

Themen des Neuen Testaments
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Hoger
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Re: Jakobus 4,5

Beitrag von Hoger »

Otto hat geschrieben: Mo 2. Feb 2026, 21:16 Liest man κατῴκισεν transitiv, ist Gott ( oder Er) das (implizite) Subjekt: „Der Geist, den [Gott/Er] in uns wohnen ließ...“

Liest man es intransitiv (als Personifizierung), wird der Geist selbst zum handelnden Subjekt: „Der Geist, der in uns Wohnung nahm...“
Darf ich mich für "transitiv" entscheiden? - da fühle ich mich geistig geborgen
Christus, der menschgewordene Sohn Gottes, ist das vollkommene, unübertreffbare, eingeborene Wort des Vaters. In ihm sagt der Vater alles, und es wird kein anderes Wort geben als dieses (Katechismus der RKK Nr. 65)
Otto
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Re: Jakobus 4,5

Beitrag von Otto »

Hoger hat geschrieben: Mo 2. Feb 2026, 23:17
Otto hat geschrieben: Mo 2. Feb 2026, 21:16 Liest man κατῴκισεν transitiv, ist Gott ( oder Er) das (implizite) Subjekt: „Der Geist, den [Gott/Er] in uns wohnen ließ...“

Liest man es intransitiv (als Personifizierung), wird der Geist selbst zum handelnden Subjekt: „Der Geist, der in uns Wohnung nahm...“
Darf ich mich für "transitiv" entscheiden? - da fühle ich mich geistig geborgen
Aber sicher doch, du brauchst keine Erlaubnis von mir :)
LGrüße von Otto
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Hoger
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Re: Jakobus 4,5

Beitrag von Hoger »

Dankeschön

Die Frage war nicht ernstgemeint - wem nützen eure philologischen Diskussionen , außer euch selbst?
Christus, der menschgewordene Sohn Gottes, ist das vollkommene, unübertreffbare, eingeborene Wort des Vaters. In ihm sagt der Vater alles, und es wird kein anderes Wort geben als dieses (Katechismus der RKK Nr. 65)
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ProfDrVonUndZu
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Re: Jakobus 4,5

Beitrag von ProfDrVonUndZu »

Otto hat geschrieben: Mo 2. Feb 2026, 21:16 Wusstest du das es „Urtexte“ gibt wo anstatt „κατῴκισεν“ „κατῴκησεν“ verwendet wird? Zum Beispiel:Die Ausgabe von Stephanus 1550 und Scrivener 1894 Griechischer Text (Textus Receptus):
ἢ δοκεῖτε ὅτι κενῶς ἡ γραφὴ λέγει, Πρὸς φθόνον ἐπιποθεῖ τὸ πνεῦμα ὃ κατῴκησεν ἐν ἡμῖν;
Oder: Die Mehrheit der späteren griechischen Handschriften, bekannt als der Byzantinische Texttyp, liest κατῴκησεν.

Oder :Neben dem Mehrheitstext stützen einige bedeutende Einzelhandschriften die intransitive Lesart: Minuskel 33: Eine der bedeutendsten Minuskel-Handschriften des Neuen Testaments (oft „Königin der Minuskeln“ genannt).

Oder: Minuskeln 436, 442, 1243, 1611, 1735, 1852, 2344, 2492.
Oder: P 5 (Papyrus 5 aus dem 3./4. Jahrhundert) wird in einigen Apparaten ebenfalls für diese Variante angeführt.
Ja, ist mir bekannt. Ich bevorzuge sogar den Byzantinischen Text und nicht den synthetisierten Standard-Text des N/A.
Nach der Lesart des byzantinischen Textes ist deine Interpretation aber dennoch problematisch, weil die Aussage in Jakobus 4,5 nicht eine eigentliche von Jakobus ist, sondern die Ansicht der Adressaten über den Geist und den Neid aufgreift.
Offenbarung 1,3 Glückselig, der da liest und die da hören die Worte der Weissagung und bewahren, was in ihr geschrieben ist; denn die Zeit ist nahe!
Otto
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Re: Jakobus 4,5

Beitrag von Otto »

ProfDrVonUndZu hat geschrieben: Di 3. Feb 2026, 00:38
Otto hat geschrieben:Wusstest du das es „Urtexte“ gibt wo anstatt „κατῴκισεν“ „κατῴκησεν“ verwendet wird? Zum Beispiel:Die Ausgabe von Stephanus 1550 und Scrivener 1894 Griechischer Text (Textus Receptus):

ἢ δοκεῖτε ὅτι κενῶς ἡ γραφὴ λέγει, Πρὸς φθόνον ἐπιποθεῖ τὸ πνεῦμα ὃ κατῴκησεν ἐν ἡμῖν;

Oder: Die Mehrheit der späteren griechischen Handschriften, bekannt als der Byzantinische Texttyp, liest κατῴκησεν.

Oder :Neben dem Mehrheitstext stützen einige bedeutende Einzelhandschriften die intransitive Lesart: Minuskel 33: Eine der bedeutendsten Minuskel-Handschriften des Neuen Testaments (oft „Königin der Minuskeln“ genannt).

Oder: Minuskeln 436, 442, 1243, 1611, 1735, 1852, 2344, 2492.
Oder: P 5 (Papyrus 5 aus dem 3./4. Jahrhundert) wird in einigen Apparaten ebenfalls für diese Variante angeführt.
Ja, ist mir bekannt. Ich bevorzuge sogar den Byzantinischen Text und nicht den synthetisierten Standard-Text des N/A.
Wenn du den Byzantinischen Text (κατῴκησεν) bevorzugst, ist die Debatte über Transitivität und Akkusativ-Objekte beendet. In diesem Text ist der Geist (πνεῦμα) unbestreitbar das handelnde Subjekt, das in uns Wohnung nahm. Frage mich wieso die ganze Reiterei über κατῴκισεν… :denken:
ProfDrVonUndZu hat geschrieben:Nach der Lesart des byzantinischen Textes ist deine Interpretation aber dennoch problematisch, weil die Aussage in Jakobus 4,5 nicht eine eigentliche von Jakobus ist, sondern die Ansicht der Adressaten über den Geist und den Neid aufgreift.
Das musst du mir erklären aber bitte nicht in steno und ohne Rätsel...
LGrüße von Otto
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Helmuth
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Re: Jakobus 4,5

Beitrag von Helmuth »

ProfDrVonUndZu hat geschrieben: Mo 2. Feb 2026, 18:22 Ich halte die rhetorische Frage auch für die wahrscheinlichste Lösung, da das Verb δοκεῖτε im Indikativ sonst keinen Sinn ergibt.
Es freut mich, wenn wir zwei mal zu einer Einigung kommen. Und ich meine, man kann mit der Lösung problemlos leben, da man sich damit nicht Widersprüchen mit anderen Kontexten verfängt. Dann und nur dann akzeptiere ich auch eine Lösung und betrachte sie derart auch als gelehrt vom Heiligen Geist.

Der Geist Gottes irrt nicht, der Geist des Menschen hingegen sogar tagtäglich. Insbesondere betrifft das Auslegungen. Dennoch sind viele nicht bereit umzudenken, selbst wenn du ihnen ihren offenkundigen Irrtum vor die Nase hältst. So ensteht mit der Zeit ein verzerrtes Gottesbild.



Otto hat geschrieben: Di 3. Feb 2026, 02:09 Das musst du mir erklären aber bitte nicht in steno und ohne Rätsel...
Auch mir musst du noch etwas erklären. Darf ich mit einer Antwort rechnen, oder bist du ausgestiegen?
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
Otto
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Re: Jakobus 4,5

Beitrag von Otto »

Hoger hat geschrieben: Di 3. Feb 2026, 00:08 Dankeschön

Die Frage war nicht ernstgemeint - wem nützen eure philologischen Diskussionen , außer euch selbst?
Ich habe sie auch nicht ernst genommen. Was den Nutzen betrifft, muss immer ein Nutzen dahinter stecken? Welchen Nutzen hattest du hier zu fragen? Wir sind Menschen (gehe davon aus) wir denken und kommunizieren. Wenn wir tot sind dann haben wir viel Zeit nichts zu sagen…. ;)
LGrüße von Otto
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Hoger
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Re: Jakobus 4,5

Beitrag von Hoger »

Otto hat geschrieben: Di 3. Feb 2026, 12:21 Was den Nutzen betrifft, muss immer ein Nutzen dahinter stecken?
Wem nützen eure philologischen Studien - außer euch selbst?
Christus, der menschgewordene Sohn Gottes, ist das vollkommene, unübertreffbare, eingeborene Wort des Vaters. In ihm sagt der Vater alles, und es wird kein anderes Wort geben als dieses (Katechismus der RKK Nr. 65)
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Re: Jakobus 4,5

Beitrag von Otto »

Hoger hat geschrieben: Di 3. Feb 2026, 12:26
Otto hat geschrieben: Di 3. Feb 2026, 12:21 Was den Nutzen betrifft, muss immer ein Nutzen dahinter stecken?
Wem nützen eure philologischen Studien - außer euch selbst?
Anscheinend gibt es ein Verständnis Problem. Wem nutzt dein Einwand hier aus DIR selbst?
LGrüße von Otto
Otto
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Re: Jakobus 4,5

Beitrag von Otto »

Helmuth hat geschrieben:Es freut mich, wenn wir zwei mal zu einer Einigung kommen. Und ich meine, man kann mit der Lösung problemlos leben, da man sich damit nicht Widersprüchen mit anderen Kontexten verfängt. Dann und nur dann akzeptiere ich auch eine Lösung und betrachte sie derart auch als gelehrt vom Heiligen Geist.
Ihr seid lustig…Natürlich setzt Jakobus hier eine rhetorische Frage, in sein ganzes Buch wimmelt es davon. Ist sie aber der Gamechanger? Nein!
Helmuth hat geschrieben:Der Geist Gottes irrt nicht, der Geist des Menschen hingegen sogar tagtäglich. Insbesondere betrifft das Auslegungen. Dennoch sind viele nicht bereit umzudenken, selbst wenn du ihnen ihren offenkundigen Irrtum vor die Nase hältst. So ensteht mit der Zeit ein verzerrtes Gottesbild.
Und du bist der Geistflüsterer? Gib doch nicht so an über dein absolut „richtiges“ Gottesbild. Warum nicht auf eine gleiche ebene diskutieren?--> Du schreibst deine Sicht der Dinge ich ebenso. Man kann auch von mir aus darüber „streiten“. Persönlich bevorzuge ich die Art:--> Das ist meine Meinung, dort steht es geschrieben, deswegen macht es einen Sinn. Du schwingst immer wieder die HG Keule… :( Das war ein Verbesserungsvorschlag. :)
Helmuth hat geschrieben:Auch mir musst du noch etwas erklären. Darf ich mit einer Antwort rechnen, oder bist du ausgestiegen?
Der Professor hat mich „überfordert“.. :) Du hast schon fragen gestellt, viele habe ich beantwortet aber ich weiß immer noch nicht (vielleicht bin zu blöd), wie du zu Jak 4,5 tickst. Welche ist deine bevorzugte Übersetzung?
LGrüße von Otto
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