Pater Pio - Für und Wider

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Magdalena61
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Re: Pater Pio - Für und Wider

Beitrag von Magdalena61 »

Hoger hat geschrieben: So 25. Jan 2026, 17:36 Trient war 50 Jahre nach der Luther - also schon einige Jahre her.
Nachdem mir auffiel, dass ich die Bezeichnung verwechselt hatte, besserte ich zeitnah nach (nachdem ich extra nochmals nachgesehen hatte, um das Richtige zu schreiben... es war das Zweite Vatikanische Konzil in den 60ern)-- aber du hattest sechs Minuten, nachdem ich mein Post abgeschickt hatte, schon geantwortet, und da ich nicht noch mehr Zeit investieren wollte, las ich die Antwort gestern nicht mehr.
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Magdalena61
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Re: Pater Pio - Für und Wider

Beitrag von Magdalena61 »

Hoger hat geschrieben: So 25. Jan 2026, 17:52 das ist genau das, was ich die ganze Zeit schreibe
Da steht noch einiges mehr zur "Tradition".

Gott hat Lehrer eingesetzt, das ist richtig... und somit hat das Lehramt einige Berechtigung, das gibt es in den anderen christlichen Konfessionen ja auch.

Aber das Lehramt darf nicht eine vom Geist Gottes abgespaltene Eigendynamik entfalten, vor allem dann nicht, wenn Inhalte in die falsche Richtung gehen, wenn die Entscheidungsbefugnis von "Gelehrten" ausgeübt wird, die vielleicht aufgrund eines Studiums oder, weil sie gewählt wurden, diese Ämter besetzen, die aber von Gott niemals in diesen Dienst berufen worden sind und deshalb nicht vom Geist Gottes dazu befähigt wurden.

Zum Studium und "Verstehen" der "alten Texte": Die Geistesgaben werden nicht nur an "Studierte" / "Würdenträger" verteilt.


Eine solide Ausbildung ist natürlich wünschenswert.

Es gab und gibt aber auch Ausnahmen, z.B. Charles Haddon Spurgeon.

Heute gibt es so viel Studienmaterial, auch über das Internet-- da kann jeder studieren, um sein Bibelverständnis zu entwickeln und zu vertiefen.
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Hoger
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Re: Pater Pio - Für und Wider

Beitrag von Hoger »

Magdalena61 hat geschrieben: Mo 26. Jan 2026, 16:38 Aber das Lehramt darf nicht eine vom Geist Gottes abgespaltene Eigendynamik entfalten, vor allem dann nicht, wenn Inhalte in die falsche Richtung gehen, wenn die Entscheidungsbefugnis von "Gelehrten" ausgeübt wird, die vielleicht aufgrund eines Studiums oder, weil sie gewählt wurden, diese Ämter besetzen, die aber von Gott niemals in diesen Dienst berufen worden sind und deshalb nicht vom Geist Gottes dazu befähigt wurden.
Wer entscheidet über die "falsche Richtung"?
Gelehrte sind die, die sich mit Themenkreisen besser auskennen als andere.
In deinem Text lese ich eine Ablehnung gegen Menschen die mehr wissen als die Allgemeinheit, Ablehnung von Strukturen und Ämtern und Ablehnung von Entscheidungsbefugnissen, deren Begründung du nicht nachvollziehen kannst

Du siehst nur die äußeren Ämter und nicht die innere Glaubensfähigkeit.
Für einen Katholiken ist sein Priester durch die Sukzession mit dem Geist verbunden, der seit den Aposteln die Lehre entwickelt und der jeweiligen Zeit anpasst.
Und somit für den Katholiken auch Glaubensvorbild ist, in der Kraft des Heiligen Geistes lehrt und predigt.

Ich kenne einige Priester und würde keinem unterstellen, dass er nur Gelehrter ist, der ein Amt haben will.
Christus, der menschgewordene Sohn Gottes, ist das vollkommene, unübertreffbare, eingeborene Wort des Vaters. In ihm sagt der Vater alles, und es wird kein anderes Wort geben als dieses (Katechismus der RKK Nr. 65)
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