Abischai hat geschrieben: ↑Sa 6. Aug 2022, 14:33
Ich habe auch erst recht spät erkannt, daß Hebr. 11 keine Definition, sondern eine vielfälltige Umschreibung dessen ist, was biblisch unter "Glaube" zu verstehen ist.
Am besten trifft es aber dieses "Überzeugtsein", was mitunter weit über weltliches Wissen hinausgeht. Man weiß es also in der Tat besser, obwohl man es nicht sieht. Die Welt weiß gar nichts sie vermutet, ahnt oder hofft allenfalls. Aber wissen, das können nur diejenigen, die im Glauben leben und daher z.B. wissen, daß Jesus Christus ihr Herr ist, und daß Gott ihr Vater ist, und daß nichts und niemand uns aus Gottes Hand reißen kann.
Das ist Wissen, was nur der "Glaube" hat, bzw. vermittelt/ermöglicht.
Ganz genau, und ohne jetzt auf Details eingehen zu wollen, so erkenne ich in dir eindeutig einen Glaubensbruder, den ich in Opa Klaus nicht ekennen kann.
Es sind nicht die Auffassungsunterschiede, die es zwischen allen Menschen gibt, selbst zwischen dem engsten Intimfreund und einem selbst, sondern es ist in der Tat der Glaube, der eint oder er tut es eben nicht. Viele verstehenen diese elementare Basis dieses rettenden Glaubens nicht.
Es gibt im Glauben also den rigosrosen Unterschied zwischen einem rettenden Glauben und allen anderen, die am Ende nichtig sind. Dazu sagt Jakobus dieses:
Jak 2,19 hat geschrieben:Du glaubst, dass Gott einer ist, du tust recht; auch die Dämonen glauben und zittern.
Es gibt demnach einen rigorosen Unterschied zwischen dem Glauben eines Dämons und einem Nachfolger Jesu, so auch unter Menschen. In der Hinischt ist also nicht jeder Glaube ein retteneder Glaube.