Die Bibel: Widersprüchlich und voller Fehler?

Spice
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Re: Die Bibel: Widersprüchlich und voller Fehler?

Beitrag von Spice »

Hiob hat geschrieben: Sa 3. Aug 2019, 09:58
Spice hat geschrieben: Sa 3. Aug 2019, 07:58 Nein, weder Katholiken noch Evangelikale wissen, sie halten nur auf Grund äusserer Autorität etwas für wahr.
Ich habe ja "wissen" in " " gesetzt, weil im absoluten Sinne NIEMAND wissen kann - deshalb bin ich überrascht, dass Du dieses Wort für Dich benutzt.
Der Agnostizismus ist eine hemmende, degenerierende Weltanschauung. Natürlich, prinzipiell kann JEDER wissen. Man muss nur die Wahrheit suchen.
Spice hat geschrieben: Sa 3. Aug 2019, 07:58 Was wahr ist, muss nicht entschieden werden. Das steht fest.
Das ist richtig. - Aber der Mensch legt fest (oder in ihm wird festgelegt), was er für wahr hält.
Solange der Mensch von seinen Vorlieben und Abneigungen bestimmt wird und sich nicht um Objektivität bemüht, interessiert ihn keine Wahrheit, sondern nur sein Vorteil.
Hiob
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Re: Die Bibel: Widersprüchlich und voller Fehler?

Beitrag von Hiob »

Spice hat geschrieben: Sa 3. Aug 2019, 15:37 Natürlich, prinzipiell kann JEDER wissen. Man muss nur die Wahrheit suchen.
Jetzt haben wir das Problem, das "wissen" in den Erkenntnis-Theorien und im Alltagsdeutsch sehr unterschiedlich semantisch definiert werden.
Spice hat geschrieben: Sa 3. Aug 2019, 15:37 Solange der Mensch von seinen Vorlieben und Abneigungen bestimmt wird und sich nicht um Objektivität bemüht, interessiert ihn keine Wahrheit, sondern nur sein Vorteil.
Rein gefühlsmäßig kann ich nachvollziehen, was Du meinst - aber rein sprachlich drückst Du Dich ziemlich merkwürdig aus.
Spice
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Re: Die Bibel: Widersprüchlich und voller Fehler?

Beitrag von Spice »

Hiob hat geschrieben: Sa 3. Aug 2019, 17:49
Spice hat geschrieben: Sa 3. Aug 2019, 15:37 Natürlich, prinzipiell kann JEDER wissen. Man muss nur die Wahrheit suchen.
Jetzt haben wir das Problem, das "wissen" in den Erkenntnis-Theorien und im Alltagsdeutsch sehr unterschiedlich semantisch definiert werden.
Nun ja, wenn ein dargestellter Zusammenhang logisch ist, dann ist man zumindest der Wahrheit näher als wenn der gleiche Zusammenhang unlogisch erklärt wird.
Um es am Beispiel der Reinkarnation deutlich zu machen.
Die Leugner bedienen sich einfach der Leugnung ganz bestimmter Tatsachen. Sie sagen einfach, sie existierten nicht.
Das ist die ganz primitive Lüge.
Andere geben zwar zu, dass es bestimmte Tatsachen gibt, die als Reinkarnation erklärt werden könnten, aber sie behaupten, sie müsse anders erklärt werden.
Sie erklären dann einfach die Tatsachen durch die Einführung eines Jokers, nämlich durch Teufel und Dämonen, die den Menschen zum Narren halten. Damit sind sie raus aus dem Schneider.
Diejenigen aber, die nach der Wahrheit suchen, lassen sich mit solchen Spielchen nicht abspeißen und indem sie sich gründliche Kenntnisse aneignen, die zur Beurteilung solcher Phänomene notwendig sind, erkennen sie zweifelsfrei, dass Reinkarnation und Karma unerschütterliche Tatsachen sind!
Spice hat geschrieben: Sa 3. Aug 2019, 15:37 Solange der Mensch von seinen Vorlieben und Abneigungen bestimmt wird und sich nicht um Objektivität bemüht, interessiert ihn keine Wahrheit, sondern nur sein Vorteil.
Rein gefühlsmäßig kann ich nachvollziehen, was Du meinst - aber rein sprachlich drückst Du Dich ziemlich merkwürdig aus.
Um die Wahrheit zu erkennen muss man von seinen Vorlieben und Abneigungen absehen können und die Tatsachen für sich selbst sprechen lassen. Man muss sich von den Tatsachen sagen lassen, wie sie mit anderen Tatsachen in Zusammenhang stehen.
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Re: Die Bibel: Widersprüchlich und voller Fehler?

Beitrag von Magdalena61 »

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Helmuth
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Re: Die Bibel: Widersprüchlich und voller Fehler?

Beitrag von Helmuth »

Altes ausgegraben, um die Diskussion wieder anzufachen? Sollte sie Neues bringen? Dazu passt vielleicht diese Aussage Jesu:
Matthäus 13:52 hat geschrieben: Er aber sprach zu ihnen: Darum ist jeder Schriftgelehrte, der im Reich der Himmel unterrichtet ist, gleich einem Hausherrn, der aus seinem Schatz Neues und Altes hervorbringt.
Mit Ungereimtheiten im NT habe ich mich in theologischer Hinsicht in meinem Glaubensleben am meisten beschäftigt. Mittlerweile denke ich ist mein Werk dazu abgeschlossen. Wen es interessiert, gibt mir seine E-Mail-Adresse bekannt und ich sende es ihm, würde dann allerdings gerne ein Feedback haben. Es muss aber echtes Interesse bestehen, denn was sagt Jesus über Perlen?

Begonnen habe ich auch so, diese oder ähnliche Listen durchzustudieren und war damals auch noch der festen Meinung, es könne sich nur um scheinbare Widersprüche handeln. Für die meisten gilt das auch, bzw. wurden sie künstlich erzeugt, trifft aber nicht für alle zu, was daher einer genaueren Untersuchung und das Ablegen vorgefasster Dogmatik bedarf.

Der Thementitel ist überzogen formuliert und erweckt den Eindruck, die Schrift wäre voller Fehler. So formuliert ist das eine Pauschalvereinfachung mit dem exegetischen Grundfehler das Kinde mit dem Bade auszuschütten. Man muss schon tiefer graben. Aber ich werde das bzgl. des NT nicht mehr vornehmen. Ich habe meine Aufgabe schon gemacht.

Ich habe überlegt, das anhand des AT auch zu beginnen, um zu sehen wie es sich dabei verhält. Zuerst würde ich aber gerne sehen, welches Foreninteresse dazu besteht, denn allgemein mache ich die Erfahrung, bei den meisten obsiegt doch ihre Dogmatik. Dann kann aus Altem nichts Neues entstehen. Und dazu passt dieses Wort Jesu:
Lukas 5:36-39 hat geschrieben: Und niemand füllt neuen Wein in alte Schläuche; sonst wird der neue Wein die Schläuche zerreißen, und er selbst wird verschüttet werden, und die Schläuche werden verderben; sondern neuen Wein füllt man in neue Schläuche, und beide bleiben zusammen erhalten. Und niemand will, wenn er alten getrunken hat, neuen, denn er spricht: Der alte ist besser.
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
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