Altes ausgegraben, um die Diskussion wieder anzufachen? Sollte sie Neues bringen? Dazu passt vielleicht diese Aussage Jesu:
Matthäus 13:52 hat geschrieben: Er aber sprach zu ihnen: Darum ist jeder Schriftgelehrte, der im Reich der Himmel unterrichtet ist, gleich einem Hausherrn, der aus seinem Schatz Neues und Altes hervorbringt.
Mit Ungereimtheiten im NT habe ich mich in theologischer Hinsicht in meinem Glaubensleben am meisten beschäftigt. Mittlerweile denke ich ist mein Werk dazu abgeschlossen. Wen es interessiert, gibt mir seine E-Mail-Adresse bekannt und ich sende es ihm, würde dann allerdings gerne ein Feedback haben. Es muss aber echtes Interesse bestehen, denn was sagt Jesus über Perlen?
Begonnen habe ich auch so, diese oder ähnliche Listen durchzustudieren und war damals auch noch der festen Meinung, es könne sich nur um scheinbare Widersprüche handeln. Für die meisten gilt das auch, bzw. wurden sie künstlich erzeugt, trifft aber nicht für alle zu, was daher einer genaueren Untersuchung und das Ablegen vorgefasster Dogmatik bedarf.
Der Thementitel ist überzogen formuliert und erweckt den Eindruck, die Schrift wäre voller Fehler. So formuliert ist das eine Pauschalvereinfachung mit dem exegetischen Grundfehler das Kinde mit dem Bade auszuschütten. Man muss schon tiefer graben. Aber ich werde das bzgl. des NT nicht mehr vornehmen. Ich habe meine Aufgabe schon gemacht.
Ich habe überlegt, das anhand des AT auch zu beginnen, um zu sehen wie es sich dabei verhält. Zuerst würde ich aber gerne sehen, welches Foreninteresse dazu besteht, denn allgemein mache ich die Erfahrung, bei den meisten obsiegt doch ihre Dogmatik. Dann kann aus Altem nichts Neues entstehen. Und dazu passt dieses Wort Jesu:
Lukas 5:36-39 hat geschrieben: Und niemand füllt neuen Wein in alte Schläuche; sonst wird der neue Wein die Schläuche zerreißen, und er selbst wird verschüttet werden, und die Schläuche werden verderben; sondern neuen Wein füllt man in neue Schläuche, und beide bleiben zusammen erhalten. Und niemand will, wenn er alten getrunken hat, neuen, denn er spricht: Der alte ist besser.