Hiob hat geschrieben: ↑Do 25. Apr 2019, 13:05In einer ECHTEN Endzeit spielt keine Konfession eine Rolle - bis dahin wird aus meiner Sicht die RKK nicht unterzukriegen sein.
Nein, nicht Konfession, aber Bekenntnis. Die Frage bei den kirchlichen Institutionen (egal welche) ist dann, welche Rolle sie spielen. Denn sie können genau so zu den Verfolgern gehören. Die (End)-Zeit in der wir leben kann echter nicht sein.
Hiob hat geschrieben: ↑Do 25. Apr 2019, 13:05Prinzipiell stimme ich Dir zu - allerdings übertreibst Du.
Bereits heute wird das "n.Chr." oftmals vermieden. Weshalb also die Zeit(rechnung) nicht gänzlich auf eine säkulare Basis stellen? Eine gesellschaftliche Rechtfertigung für die christlichebasierte berechnete Zeit gibt es schon lange nicht mehr, aber die Geschwindigkeit nimmt an Fahrt auf. Meine Übertreibung dabei ist wenn dann minimal.
Hiob hat geschrieben: ↑Do 25. Apr 2019, 13:05Denn jetzt kommt das, was ich gerade betonen will: Die spirituelle Komponente des Christentums wird übernommen von einer kulturellen Komponente des Christentums, die auch im säkularen Staat gebraucht wird.
Ich hatte Dich prinzipiell schon verstanden. In Deiner Formulierung würde ich auf institutioneller Ebene bereits mit "wurde übernommen" arbeiten. Ein Umstand gegen den die "Kirche in der Kirche" in der EKD bereits seit Jahrzehnten zu wirken sucht. Der Erfolg ist lokal unterschiedlich.
Zur kulturellen Komponente gehört, wie oben erwähnt, die Diakonie. Diese Komponente wird sich in wenigen Jahrzehnten säkularisiert haben. In meinem Umfeld arbeiten nicht-religiöse Dienste da ausdrücklich und sehr aktiv dran. Das wird sich in anderen Landkreisen nicht grundsätzlich sondern nur lokal anders darstellen. Dann sind noch Architektur und Kunst. In den Bereichen kenne ich mich nicht aus.