Die Lehre des Paulus
Verfasst: Fr 11. Sep 2026, 09:34
Es wird mir ein Amoklauf vorgeworfen, und dass ich angeblich nichts zu sagen hätte oder auch dass NT und AT so schön harmonieren…
Diese Behauptungen sind natürlich total falsch, denn von einem Amoklauf kann keine Rede sein, und zu sagen… naja, ich hatte von Jesaja geschrieben, Wegen dem Eckstein, Dewarim usw, wo ich einige Dinge, was in der Tenach steht, aufgezeigt hatte.
So möchte ich nun mal etwas wegen Paulus sagen, und zwar, was ich manchmal erwähne, die Verdrehung der Zitate aus der Tenach, um sie für seine eigene Lehre zu missbrauchen:
Römer 11
Was ja „gut“ gemeint beginnt, mit den ausgebrochenen Zweigen, und dass man sich nicht dessen rühmen soll, oder sich überheben soll, nun selber eingetropft zu sein (wobei hier zu bedenken wäre, dass die Früchte von wilden Zweigen ihren Charakter beibehalten und deshalb nicht veredelt werden), aber es blieben die guten zweige immer noch am Stamm (auch ohne eine christliche Lehre), so spricht dann Paulus plötzlich von „Geheimnis“ einem Mysterium (V26), das er nun „erklären will.
Schon hier behauptet Pauls etwas: „…bis die Vollzahl der Nationen eingegangen sein wird;“
Nirgends in der Tenach wird solches erwähnt.
Das Exil ist wegen der Schuld Israels, und nicht die Absicht Gottes, sich eine Vollzahl aus den Nationen gemäss der Lehre des Paulus zu bilden. Und wen Israel ins Galut geschickt wird, so sollen die Nationen an Israel Gottes Walten erkennen und lernen, auf dass sie dem alleinigen Gott die Ehre geben.
Zum Zitat von Paulus V26
Es steht „ein“ Erlöser, also unbestimmt, und Paulus suggeriert mit „der Erlöser“, dass dieser nun Jesus sei.
Weiter steht nicht: „…aus Zion wird kommen…“, sondern „für Zion“ לְצִיּוֹן֙ (lᵉZijon) .
„Aus Zion“ (Ps 14,7; Ps 50,2 u.w.) würde מִצִיּוֹן (miZijon).
Selbst die LXX schreibt: „um Zions willen“.
Also Paulus verkehrt die Aussage in Jesaja 59, dass ein Erlöser nicht für Zion kommen würde, sondern aus Zion, demnach. Was bedeutet dieses Zion?
וְשָׁבֶ֖יהָ (wᵉSchāvēhā) שׁוּב (schuv) zurückkehren, umkehren (teschuva)
בִּצְדָקָֽה (bitsdāqāh) צְדָקָה (tsᵉdāqāh) Gerechtigkeit, gerechte Tat.
In Zion ist dieses Recht schon gelegt worden, (dieser verworfene Stein (Ps 118,22), der in Zion gelegte kostbare und festgegründete Stein Jes 28,16)), also dieses verdrängte Gesetz (Jes 59,14: Und das Recht מִשְׁפָּ֔ט (mischpāt) ist zurückgedrängt) wird Jes 59 wieder vom גּוֹאֵ֔ל (goʽel) eingelöst
Weiter zu Röm 11,26:
aber Jesaja spricht anders, Jes 1,27: durch Gerechtigkeit, צְדָקָה (tsᵉdāqāh) also durch gerechte Taten.
Es steht nichts von „Sünde wegnehmen“, sondern: „die von der Übertretung umkehren“ פֶ֖שַׁע (fëschaʽ) פָּשַׁע (pāschaʽ) abfallen, übertreten, וּלְשָׁבֵ֥י (uLSchāvê) שׁוּב (schuv) zurückkehren, umkehren: also zu jenen, die bereuen und umkehren, nicht um Sünde wegzunehmen. Die Theologie des Paulus macht ist es unmöglich, dass ein Mensch aus eigenen Antrieb umkehren kann, durch Taten, und dass dadurch die Rettung ist, sondern alles muss durch das Blut Jesu erfolgen, durch das Kreuz, durch Golgatha. Und so proklamiert Paulus seine eigene Lehre.
Paulus kann es also nicht stehen lassen, dass das Volk umkehren wird, und der Geist Gottes auf ihnen sein wird, weil sie bereut haben. Pauls argumentiert, dass es der Erlöser (es steht im Tenach ohne Artikel) sein wird, also Jesus sein wird, der die Gottlosigkeit abwenden wird (steht aber so nicht in Jesaja), denn selber kann man sich nicht erlösen, man ist ein Sünder, ohne Hoffnung, Dies kann nur Jesus tun, der Messais. Paulus entstellt den Vers total, und zwar bewusst, denn im Jesaja steht, dass diejenigen die zu / in Jakob zurückkehren, die verdienen es, vom Messias erlöst zu werden. Und deshalb wird der Gottesgeist auf ihnen ruhen und nicht verlassen, den Mund ihre Kinder und Kindeskinder.
In Jesaja ist der Goel, der Erlöser (der ja nichts anders als der alleine Gott selber ist) jener, der das Recht, also Sein Recht wieder aufrichtet, Paulus verdreht dies, dass nun der Erlöser, also Jesus, stellvertretend bezahlt und somit die Gottlosigkeit wegnimmt.
Weiter mit Röm 11,27: und dies ist für sie der Bund von mir, wenn ich ihre Sünden wegnehmen werde“.
Im Gegensatz zu:
Diese Behauptungen sind natürlich total falsch, denn von einem Amoklauf kann keine Rede sein, und zu sagen… naja, ich hatte von Jesaja geschrieben, Wegen dem Eckstein, Dewarim usw, wo ich einige Dinge, was in der Tenach steht, aufgezeigt hatte.
So möchte ich nun mal etwas wegen Paulus sagen, und zwar, was ich manchmal erwähne, die Verdrehung der Zitate aus der Tenach, um sie für seine eigene Lehre zu missbrauchen:
Römer 11
Was ja „gut“ gemeint beginnt, mit den ausgebrochenen Zweigen, und dass man sich nicht dessen rühmen soll, oder sich überheben soll, nun selber eingetropft zu sein (wobei hier zu bedenken wäre, dass die Früchte von wilden Zweigen ihren Charakter beibehalten und deshalb nicht veredelt werden), aber es blieben die guten zweige immer noch am Stamm (auch ohne eine christliche Lehre), so spricht dann Paulus plötzlich von „Geheimnis“ einem Mysterium (V26), das er nun „erklären will.
Paulus selber schiebt seine eigen Lehre in ein Mysterium, aber Gott sagt: „Habe ich etwas gesagt, war es im Verborgenen? Es war nichts Geheimnisvolles an dem, was ich sagte, von all den Dingen seit Anbeginn der Zeit.“. Es ist und war nichts verborgen, was nun auf einmal offen gelegt werden müsste.Jes 48,16 Naht euch zu mir, hört dieses! Ich habe vom Anfang an nicht im Verborgenen geredet; von der Zeit an, da es wurde, bin ich da. – Und nun hat der Herr, HERR, mich gesandt und sein Geist. / … Jetzt aber hat Gott, der Herr, mich gesandt, — sein Geist.
Schon hier behauptet Pauls etwas: „…bis die Vollzahl der Nationen eingegangen sein wird;“
Nirgends in der Tenach wird solches erwähnt.
Das Exil ist wegen der Schuld Israels, und nicht die Absicht Gottes, sich eine Vollzahl aus den Nationen gemäss der Lehre des Paulus zu bilden. Und wen Israel ins Galut geschickt wird, so sollen die Nationen an Israel Gottes Walten erkennen und lernen, auf dass sie dem alleinigen Gott die Ehre geben.
Paulus zitiert danach, um sein Ideologie zu untermauern:Hes 36,23-24
23 Und ich werde meinen großen Namen heiligen, der entweiht ist unter den Nationen, den ihr entweiht habt in ihrer Mitte. Und die Nationen werden wissen, dass ich der HERR bin, spricht der Herr, HERR, wenn ich mich vor ihren Augen an euch heilige.
24 Und ich werde euch aus den Nationen holen und euch sammeln aus allen Ländern und euch in euer Land bringen.
„Ganz Israel“, die Tenach spricht von einem geläuterten Israel (Jes 1,25-27; Hes 20,38) wobei ja Paulus vorher erwähnte, dass ja Zweige ausgebrochen werden. Rettung setzt individuelle Umkehr (Teschuva) voraus. Dis aber nur nebenbei.Röm 11,26-27
26 und so wird ganz Israel errettet werden, wie geschrieben steht: „Es wird aus Zion der Erretter kommen, er wird die Gottlosigkeiten von Jakob abwenden;
27 und dies ist für sie der Bund von mir, wenn ich ihre Sünden wegnehmen werde“.
Zum Zitat von Paulus V26
Der Vers wird hier aus der LXX zitiert, aber der ursprüngliche hebräische Text lautet etwas anders, so wie es selbst in chr. Bibel wiedergeben wird:„Es wird aus Zion der Erretter kommen, er wird die Gottlosigkeiten von Jakob abwenden;
So Elberfelder, aber auch ähnlich Schlachter, Luther, Menge uswJes 59,20)Und ein Erlöser wird kommen für Zion und für die, die in Jakob von der Übertretung umkehren, spricht der HERR.
Es steht „ein“ Erlöser, also unbestimmt, und Paulus suggeriert mit „der Erlöser“, dass dieser nun Jesus sei.
Weiter steht nicht: „…aus Zion wird kommen…“, sondern „für Zion“ לְצִיּוֹן֙ (lᵉZijon) .
„Aus Zion“ (Ps 14,7; Ps 50,2 u.w.) würde מִצִיּוֹן (miZijon).
Selbst die LXX schreibt: „um Zions willen“.
Also Paulus verkehrt die Aussage in Jesaja 59, dass ein Erlöser nicht für Zion kommen würde, sondern aus Zion, demnach. Was bedeutet dieses Zion?
מִשְׁפָּט (mischpāt) Gericht, Recht, Vorschrift, OrdnungJes 1,27 Zion wird erlöst werden durch Gericht, und seine Rückkehrenden durch Gerechtigkeit.
וְשָׁבֶ֖יהָ (wᵉSchāvēhā) שׁוּב (schuv) zurückkehren, umkehren (teschuva)
בִּצְדָקָֽה (bitsdāqāh) צְדָקָה (tsᵉdāqāh) Gerechtigkeit, gerechte Tat.
תּוֹרָה (torāh) „Gesetz“, die Lehre GottesJes 2,3 Und viele Völker werden hingehen und sagen: Kommt und lasst uns hinaufziehen zum Berg des HERRN, zum Haus des Gottes Jakobs! Und er wird uns belehren aus seinen Wegen, und wir wollen wandeln in seinen Pfaden. Denn von Zion wird das Gesetz ausgehen, und das Wort des HERRN von Jerusalem;
In Zion ist dieses Recht schon gelegt worden, (dieser verworfene Stein (Ps 118,22), der in Zion gelegte kostbare und festgegründete Stein Jes 28,16)), also dieses verdrängte Gesetz (Jes 59,14: Und das Recht מִשְׁפָּ֔ט (mischpāt) ist zurückgedrängt) wird Jes 59 wieder vom גּוֹאֵ֔ל (goʽel) eingelöst
Weiter zu Röm 11,26:
Paulus suggeriert, dass dieser „Erlöser“ die Gottlosigkeit abwenden wird, also aktiv gegenüber den „inaktiven“, wie dass bei Paulus der Mensch nicht selbst vom falschen Weg umkehren kann, quasi ohnmächtig ist, um wieder zu „Zion“ zu gelangen. Der Weg ist bei Paulus verschlossen (Erbsünde, Nachkommen Adams, es braucht dazu einen zweiten, neuen Adam), und nur durch das Blut Jesu wieder zugänglich,„er wird die Gottlosigkeiten von Jakob abwenden“
aber Jesaja spricht anders, Jes 1,27: durch Gerechtigkeit, צְדָקָה (tsᵉdāqāh) also durch gerechte Taten.
Es steht nichts von „Sünde wegnehmen“, sondern: „die von der Übertretung umkehren“ פֶ֖שַׁע (fëschaʽ) פָּשַׁע (pāschaʽ) abfallen, übertreten, וּלְשָׁבֵ֥י (uLSchāvê) שׁוּב (schuv) zurückkehren, umkehren: also zu jenen, die bereuen und umkehren, nicht um Sünde wegzunehmen. Die Theologie des Paulus macht ist es unmöglich, dass ein Mensch aus eigenen Antrieb umkehren kann, durch Taten, und dass dadurch die Rettung ist, sondern alles muss durch das Blut Jesu erfolgen, durch das Kreuz, durch Golgatha. Und so proklamiert Paulus seine eigene Lehre.
Paulus kann es also nicht stehen lassen, dass das Volk umkehren wird, und der Geist Gottes auf ihnen sein wird, weil sie bereut haben. Pauls argumentiert, dass es der Erlöser (es steht im Tenach ohne Artikel) sein wird, also Jesus sein wird, der die Gottlosigkeit abwenden wird (steht aber so nicht in Jesaja), denn selber kann man sich nicht erlösen, man ist ein Sünder, ohne Hoffnung, Dies kann nur Jesus tun, der Messais. Paulus entstellt den Vers total, und zwar bewusst, denn im Jesaja steht, dass diejenigen die zu / in Jakob zurückkehren, die verdienen es, vom Messias erlöst zu werden. Und deshalb wird der Gottesgeist auf ihnen ruhen und nicht verlassen, den Mund ihre Kinder und Kindeskinder.
In Jesaja ist der Goel, der Erlöser (der ja nichts anders als der alleine Gott selber ist) jener, der das Recht, also Sein Recht wieder aufrichtet, Paulus verdreht dies, dass nun der Erlöser, also Jesus, stellvertretend bezahlt und somit die Gottlosigkeit wegnimmt.
„du sollst gehen“, aktiv, in dem man tut, was Gott lehrte (was nichts anderes als die Torah ist, also Wegbeschreiibung) ist das was לְהוֹעִ֔יל (lᵉHoʽijl) יַעַל (jaʽal) nützen, was zur Förderung dient.Jes 48,17 So spricht der HERR, dein Erlöser, der Heilige Israels: Ich bin der HERR, dein Gott, der dich lehrt, zu tun was dir frommt (deinem Heil belehrt), der dich leitet auf dem Weg, den du gehen sollst.
Weiter mit Röm 11,27: und dies ist für sie der Bund von mir, wenn ich ihre Sünden wegnehmen werde“.
Im Gegensatz zu:
Die spasst natürlich nicht in das Konzept des Paulus, und so stückelt er selber etwas zusammen. Entweder aus Jes 27,9, was aber im Kontext nicht passt, oder dann Jer 31,33-34, nur dass der Bund dort beschreiben wird, dass Gottes Lehre (Torah) in das Herz geschrieben wird. Und wenn sie, oder der einzelne erkennt, vom Grössten bis zum Kleinsten.Jes 59,21 Und ich – dies ist mein Bund mit ihnen, spricht der HERR: Mein Geist, der auf dir ist, und meine Worte, die ich in deinen Mund gelegt habe, werden nicht aus deinem Mund weichen noch aus dem Mund deiner Nachkommen, noch aus dem Mund der Nachkommen deiner Nachkommen, spricht der HERR, von nun an bis in Ewigkeit.
Ebenso auch Jer 31,34: der Bund basiert nicht auf einer „Sündenvergebung“, sondern dass Gott wieder der alleine Herr ist: „Erkennt den HERRN!“Jes 27,9 beschreibt ein Gericht der Läuterung, ohne stellvertretendes Sühneopfer. Die Läuterung selber ist Sühne. Passt also nicht ins Pauluskonzept.