Magdalena61 hat geschrieben: ↑Do 20. Aug 2026, 14:12
Prinzipiell ist das "Streben nach Gemeinschaft" positiver und definitiv mehr zu begrüßen als Religionskriege auszutragen.
Aber nicht auf Kosten elementarer Glaubensinhalte. Diese müssen erhalten bleiben, mindestens für alle, die keine Kompromisse machen wollen, die sie nicht verantworten können, weil sie sich ihrem Gewissen verpflichtet fühlen.
Wenn ein Christ einer diffusen "Gemeinschaft" einen höheren Stellenwert einräumt als den Grundlagen der Heiligen Schrift, muß man sich fragen, ob er jemals zu den klugen Jungfrauen zählte.
LG
Ein freundschaftliches Verhältnis anzustreben ist sicherlich kein Verbrechen. Aber es ist nicht gut ungute Allianzen zu schließen, wenn man doch weiss, daß die Glaubensinhalte das ausschließen. Ist es nicht das, wovor Paulus in seinem Brief an die Korinther warnt ?
[2. Kor 6,14-15] Oder welche Gemeinschaft Licht mit Finsternis? Und welche Übereinstimmung Christus mit Belial?
In den abrahamitischen Gemeinschaftsräumen darf nun kein Kreuz mehr sein. Ist das nicht schon ein fauler Kompromiß, der gravierende Glaubensinhalte infrage stellt ?
Wen meinst du mit dem Christ einer diffusen Gemeinschaft ? Ich habe mal gegoogelt und fand, daß es sich bei dem Ersteller des Videos um den evangelikalen Pastor Antonio junior handeln muß, der in Brasilien lebt und auch als online -Pastor auftritt.
Ihm gegenüber habe ich eigentlich bisher keine Bedenken, was seinen Glauben angeht. Er beobachtet aber voller Sorge, was die sogenannten Weltreligionen da treiben. Sie wollen wohl um des lieben Friedens willen faule Kompromisse schließen und so tun, als ob sie alle miteinander auf dem Weg zu Gitt sind.
Das dürfen sich doch Christen nicht leisten, du weißt doch selbst, was für einen Anspruch der Herr Jesus Christus diesbezüglich hat. Sein Auftrag war nicht, mit anderen Religionen Frieden zu schließen, sondern zu missionieren, auch wenn es Unfrieden bedeutet:
[Mt 10,34-38] Wähnt nicht, dass ich gekommen sei, Frieden auf die Erde zu bringen; ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert. Denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien mit seinem Vater und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter; und des Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein. Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig; und wer nicht sein Kreuz aufnimmt und mir nachfolgt, ist meiner nicht würdig.
Unfrieden hatten wir schon zu Beginn der Ausbreitung des Evangeliums, aber was meint Pastor Antonio wohl, was nun begonnen hat ?
Gruß Thomas