Soll Österreich im Bezug auf "Obdachlosigkeit" ab 2030 Sanktionen zahlen?
Verfasst: Sa 1. Aug 2026, 16:19
Manchmal gewinne ich den Eindruck, dass Österreich das Problem mit der Obdachlosigkeit überhaupt nicht bewusst ist.
Da erzählen mir Menschen stolz, dass sie Obdachlosen geholfen haben. Etwas das ich als sehr löblich empfinde.
Und wundern sich, dass ich dieses Thema politisch anfahre.
Nun: Seit dem Jahr 2021 gibt es einen Vertrag im Rahmen namens Europäische Plattform zur Bekämpfung der Obdachlosigkeit, ein Vertrag der zu den Verträgen von Lissabon gehört.
https://www.bundeskanzleramt.gv.at/them ... gkeit.html
27 Mitgliedstaaten der EU dazu verpflichtet bis 2030 die Obdachlosigkeit zu beenden.
Und dann hört man:
.) Budget 2027: 28 Millionen, also umgerechnet ein Housing First Haus für 300 Personen
.) Budget 2028: 28 Millionen, also umgerechnet ein Housing First Haus für 300 Personen
.) Budget 2029: 28 Millionen, also umgerechnet ein Housing First Haus für 300 Personen
Das sind also 900 Obdachlose die untergebracht werden, von statistisch derzeit 21.073 Obdachlose bei weiterem Anstieg.
Fragt man Gemini:
Laut Statistik Austria waren im Jahr 2024 in Österreich 21.073 Personen als obdach- oder wohnungslos registriert. Dies entspricht einem Anstieg von 2,8 % im Vergleich zum Vorjahr und stellt den dritten Anstieg in Folge dar. Mehr als die Hälfte der Betroffenen (55 %) lebt in Wien. [1]
Sprich: Mit der Summe an Geld kann man den Vertrag von Lissabon gar nicht einhalten. Noch nicht einmal statistisch.
Und daher meine ich: Wir brauchen politische Weichenstellungen.
Was meinst Du?
Ergänzung nach 12 Minuten
Es geht hier übrigens nicht um die Frage, ob Obdachlose selbst schuld sind, alle Alkoholiker oder Drogensüchtige, oder ob die so leben wollen, sondern das wir Sanktionen zahlen, wenn wir einen Vertrag der EU einfach brechen.
Da erzählen mir Menschen stolz, dass sie Obdachlosen geholfen haben. Etwas das ich als sehr löblich empfinde.
Und wundern sich, dass ich dieses Thema politisch anfahre.
Nun: Seit dem Jahr 2021 gibt es einen Vertrag im Rahmen namens Europäische Plattform zur Bekämpfung der Obdachlosigkeit, ein Vertrag der zu den Verträgen von Lissabon gehört.
https://www.bundeskanzleramt.gv.at/them ... gkeit.html
27 Mitgliedstaaten der EU dazu verpflichtet bis 2030 die Obdachlosigkeit zu beenden.
Und dann hört man:
.) Budget 2027: 28 Millionen, also umgerechnet ein Housing First Haus für 300 Personen
.) Budget 2028: 28 Millionen, also umgerechnet ein Housing First Haus für 300 Personen
.) Budget 2029: 28 Millionen, also umgerechnet ein Housing First Haus für 300 Personen
Das sind also 900 Obdachlose die untergebracht werden, von statistisch derzeit 21.073 Obdachlose bei weiterem Anstieg.
Fragt man Gemini:
Laut Statistik Austria waren im Jahr 2024 in Österreich 21.073 Personen als obdach- oder wohnungslos registriert. Dies entspricht einem Anstieg von 2,8 % im Vergleich zum Vorjahr und stellt den dritten Anstieg in Folge dar. Mehr als die Hälfte der Betroffenen (55 %) lebt in Wien. [1]
Sprich: Mit der Summe an Geld kann man den Vertrag von Lissabon gar nicht einhalten. Noch nicht einmal statistisch.
Und daher meine ich: Wir brauchen politische Weichenstellungen.
Was meinst Du?
Ergänzung nach 12 Minuten
Es geht hier übrigens nicht um die Frage, ob Obdachlose selbst schuld sind, alle Alkoholiker oder Drogensüchtige, oder ob die so leben wollen, sondern das wir Sanktionen zahlen, wenn wir einen Vertrag der EU einfach brechen.