Stellung des Gesetzes im alten und im neuen Bund
Verfasst: Mo 4. Mai 2026, 13:53
Hallo zusammen,
In 3Mo 18,5 wird doch gesagt:
Ich wurde ein wenig an die Worte meines Mathematiklehrers erinnert, der schon mal fragte: Ist das nun notwendig oder hinreichend ?
Denn aus dem NT Testament wissen wir ja, daß die Rechtfertigung nicht aus dem Gesetz, sondern aus dem Glauben kommt.
Das Gesetz hat trotzdem seinen Sinn nicht ganz verloren, denn es zeigt wichtige Verhaltensregeln auf, Gebote und Verbote, die auch heute noch beachtet werden sollen. Wer diese Gebote übertritt, wird mit dem Zorn Gottes rechnen müßen, auch wenn es nicht unmittelbar bestraft wird.
Früher mußten Opfergaben gebracht werden, um Schuld zu sühnen. Aber auch das war notwendig und nicht hinreichend.
Welchen Platz hat also das Gesetz im alten und im neuen Bund ?
Gruß Thomas
Ich finde, das ist ein eigenes Thema wert.Larson
Das Gesetz war nie zur Rechtfertigung. Das war allein des Paulus Problem.
Das Gesetz war dazu da, um Fehlverhalten zu verhindern, weiterer und vor allem um eine Ordnung im Volk zu haben, wie wir ja auch unsere Gesetze haben.
In 3Mo 18,5 wird doch gesagt:
Also war die Beachtung des Gesetzes doch notwendig, um vor Gott gerecht zu sein ?Darum sollt ihr meine Satzungen halten und meine Rechte. Denn welcher Mensch dieselben tut, der wird dadurch leben; denn ich bin der HERR.
Ich wurde ein wenig an die Worte meines Mathematiklehrers erinnert, der schon mal fragte: Ist das nun notwendig oder hinreichend ?
Denn aus dem NT Testament wissen wir ja, daß die Rechtfertigung nicht aus dem Gesetz, sondern aus dem Glauben kommt.
Notwendig war es für Israel, wenn man das Gesetz hält, aber hinreichend ist erst die Gerechtigkeit, die aus dem Glauben kommt.Rö 4,16
Derhalben muss die Gerechtigkeit durch den Glauben kommen, auf dass sie sei aus Gnaden und die Verheißung fest bleibe allem Samen, nicht dem allein, der unter dem Gesetz ist, sondern auch dem, der des Glaubens Abrahams ist, welcher ist unser aller Vater.
Das Gesetz hat trotzdem seinen Sinn nicht ganz verloren, denn es zeigt wichtige Verhaltensregeln auf, Gebote und Verbote, die auch heute noch beachtet werden sollen. Wer diese Gebote übertritt, wird mit dem Zorn Gottes rechnen müßen, auch wenn es nicht unmittelbar bestraft wird.
Früher mußten Opfergaben gebracht werden, um Schuld zu sühnen. Aber auch das war notwendig und nicht hinreichend.
Welchen Platz hat also das Gesetz im alten und im neuen Bund ?
Gruß Thomas