Sabbat und die Wochentage
Verfasst: Mi 10. Mai 2023, 11:28
Bei uns haben die Wochentage Namen. Sonntag erinnert an die Sonne, Montag an den Mond obgleich das Christentum war. Die anderen aus heidnischen Überlieferung stammend habe ich vergessen, außer dem Donar für Donnerstag, der früher der „Sabbat“ war. Germanische Geschichten erzählen von Donar. In den Naturvorstellungen wusste man noch, donnarn und Blitze zu deuten. Heute kommt nicht einmal die Furcht vor dem Aus, bei Nordlicht in den ganz falschen Zonen. „Wie schön“, bitte ein Foto, statt wie muss die Umkehr folgen und wehe uns, wenn wir so weiter machen!
Im Jüdischen Kalender ist der Wochenbeginn 1. Tag. Der 2. Tag heißt zweiter Tag und so fort, bis Sabbat. Über die Schöpfungsgeschichte und ihre Einteilung gäbe es viel entsprechendes an Lehren über die Bedeutungen und auch zur Entstehung der Erde zu erfahren.
Gern hätte ich es mit Lukas 6 erklärt, was der Unterschied der Sichtweise des Sabbats zwischen den Schriftgelehrten und den Aposteln war. Dann sind wir dort bei der noch immer vorhandenen Vorstellung im Judentum angelangt, wo Corona z.B. 39 Melachot genannt hatte. Wohl kannte ich von orthodoxen Juden, dass sie nicht kochen am Sabbat. Das tat ich auch nie, als ich die fit machende Rohkost nahm. Das geht nun leider nicht mehr wegen überall verdorbener Böden. Daher sehe ich „Sabbat“ (Ruhe, zu einem Ende kommen) aus anderer Sicht und dringend nötig.
Die 39 Arbeitsgesetze erscheinen so was von unsinnig und überholt. Zuerst bemerkte ich die Zahl, welche schon etwas an sich bedeutet. Zweitens ist ein bestimmter Zusammenhang in der ganzen Liste. Wörtlich befolgen hieß, am Samstag keinen Wollpulli waschen. Ach, der ist aus Baumwolle, geht also. Mischna und Talmud entstanden erst nach Christus. (unterstrichenes hat einen Grund)
Es wundert mich bei den Stockkonservativen, dass sie noch nicht entdeckt haben, dass die 39 Sabbatregeln dem Gebot Mose wiedersprechen. Die stammen von Gott. Wie können sie sagen, Gott gefällt was sie tun und wie die mit solchen Ausnahmen schockieren?
2.Mose 20,8-11
Gedenke des Sabbattages, ihn zu heiligen. Sechs Tage sollst du arbeiten und all dein Werk tun; aber am siebenten Tag ist der Sabbat des Herrn, deines Gottes;
du sollst keinerlei Werk tun, du und dein Sohn und deine Tochter, dein Knecht und deine Magd, und dein Vieh und dein Fremdling, der in deinen Toren ist.
Denn in sechs Tagen hat Gott den Himmel und die Erde gemacht, das Meer und alles was in ihnen ist, und Herr ruhte am siebenten Tage; darum segnete Gott den Sabbat und heiligte ihn.
Als ich Hebräisch lernte, fiel mir auf: In der fülligen Aufzählung fehlt die Ehefrau! Es ist ein Unterschied zwischen „du“ weiblich und männlich. Dann sah ich alle Gebote genau an, fand darin weit mehr als übersetzt wurde. Wir denken nur „nicht stehlen“ bemerken nicht den Riesenwirtschaftbetrug.
Im Katechismus waren wenige, nur gradlinige Gedanken, auch zum Tag des Herrn. Doch es wurde früher ganz besonders auf die Schöpfung eingegangen und wenn auch nur selten, das Ganze den Katholiken erzählt. Der Grund der Schöpfung, die gefallenen Engel, und Vieles mehr in der Heilsgeschichte, die Rettung der in Sünden und in der Abwendung befindlichen Seelen.
Ich weiß nicht, aus welchen Quellen die Kirche die Angaben hatte. Es gibt mehrere. Auch wusste ich nicht, dass es das Jakobusevangelium zur Kindheit Jesu gab. Nur Kirchenmalereien kündeten noch von allem. Auch die wurden leider oft übertüncht, als ob der Bocksbeinige dahinter wäre.
Der sorgte ebenso für viele irritierende Meinungen aller Arten. Besonders fromme Siebentageadventisten machten sich stark für den Sabbat, weil das in der Bibel steht. Sie tobten gegen die Katholiken und ihre Tradition zum „Tag des Herrn“. Die Apostel trafen sich im Abendmahlsaal nach der Auferstehung Jesu (war an einem Sonntag) nun regelmäßig an diesem Tag und feierten sein Gedächtnis und die Einsetzung des Abendmahls. Bald gingen mächtige Verfolgungen los. Die Gemeinden verstreuten sich in viele Länder zu einem Siegeszug des Christentums um die ganze Welt.
----Den gewaltigen Schritt, weg von den Tempellehren, hin zu den wahren Inhalten, wie konnten sie den machen? Die Apostelgeschichte schreibt von dem Wirken des heiligen Geistes.
Die ersten Christen lernten die „anderen“ Inhalte des Alten Testamentes, sahen die edle Wirkung der Lehren Jesu und kannten SEINE Botschaft. Da waren keine Tieropfer mehr. Sogar die Speisegesetze und die Beschneidung fielen. Der Inhalt jedoch nicht. Wer wollte, konnte gern anders speisen. Das verunreinigte nicht. Hinweise über das neue Denken in inneren Werten bieten die ersten Kirchenväter und Apogelten.
Eine Sammlung der Schrift wurde zusammengestellt, die wir als Bibel (biblia, Sammlung) kennen. Rabbi Akiba, eine Berühmtheit in Sachen Auslegung, setzte sich dafür ein, dass das Hohelied in den Kanon der Kirche kam. Ein Liebeslied? Es ist weit mehr. In jener Zeit entstand auch der Talmud, eine „mündliche“ Überlieferung, die aber nichts anderes ist als sich oft wiederholte Lehren aus jedem Teil der Bibel. Grammatik übe er ein, meinte jemand.
Es ist ein bisschen mehr in den „Arbeitsregeln“. Die haben einen seltsamen Inhalt und erinnern jemand, der die Geschichte Noah in ausgelegter Form kennt an solche Regeln. Noah heißt Ruhe und Ordnung. Der Westen und Ägypten kennt die Geschichte über die Flut, Griechenland die Legende von den Überlebenden Pyrrha und Deukalion. Die östliche Philosophie hat Teilmengen dieser Überlieferung, weiß aber nichts von Noah wegen dem Weggang von Völkern zuvor.
Alle Weltgeschichte und alle Lehre wurde von Jesus den Aposteln und auch der Elite der Römer erklärt. Die Wissenschaften bekamen gewaltig Schwung. Viel Aberglauben war in den ersten Zeiten noch bei den Menschen und bis heute haben sie nie wirklich einen „Sabbat“ gehalten in Zusammenarbeit mit Gutem.
2. Mose 20, 8-11 - mit einer Art von Aufschlüsselung:
Beachte, widme die Aktivitäten, dass Sabbat, nämlich daß Harmonie und Zufriedenheit entstehen (das Verlangen zu einem Ende kommt sagt das Wort, sabbat und sieben wird geschrieben wie zufrieden). Überlege was bleibt und was zu Ende kommt und richte alles danach aus, dass Zufriedenstellendes aus einer Sache wird. Mach nicht alles zu deinem Vermögen, sondern dein Wissen und deine Hilfe und deine Arbeit und alles was es bei dir gibt, soll gut sein.
Wo liegt der Wert.
Damit alles aktiv sein kann ist dieses Entstehen und Sein, daß Ideen kommen, sich verwirklichen und alles zur Ruhe und Erfüllung kommt. Deswegen ist Sabbat (dass in Harmonie - ein Steuern der Wünsche, das vernünftige Ende des eigenen Begehrens, damit alle zufrieden werden können) besonders wichtig, es ist "heilig".
Wenn mit dem Sabbat gemeint ist, dass keiner mehr an Unterhalt braucht, als in seinen Magen geht, jeder nur das Land besitzt, das er für seinen Lebensunterhalt braucht, kein Kapital hortet, keine unnötige, vor allem keine umweltschädigende technische Produktion betreibt, mit deren Aktivität den Lebensraum Erde sogar noch dort vergiftet, wo nicht einmal ein Mensch hinkommt - dann, ja dann ist endlich Sabbat - und ich sage ein herzliches Dankeschön an alle, die sich für das Anliegen des Sabbats so intensiv einsetzen.
Und das mit der Frau, die keinen Sabbat hält, hat sich nebenbei auch noch gelöst. Da hätte wegen der Mehrfachbedeutungen gar nicht Ehefrau oder Braut stehen dürfen.
Im Jüdischen Kalender ist der Wochenbeginn 1. Tag. Der 2. Tag heißt zweiter Tag und so fort, bis Sabbat. Über die Schöpfungsgeschichte und ihre Einteilung gäbe es viel entsprechendes an Lehren über die Bedeutungen und auch zur Entstehung der Erde zu erfahren.
Gern hätte ich es mit Lukas 6 erklärt, was der Unterschied der Sichtweise des Sabbats zwischen den Schriftgelehrten und den Aposteln war. Dann sind wir dort bei der noch immer vorhandenen Vorstellung im Judentum angelangt, wo Corona z.B. 39 Melachot genannt hatte. Wohl kannte ich von orthodoxen Juden, dass sie nicht kochen am Sabbat. Das tat ich auch nie, als ich die fit machende Rohkost nahm. Das geht nun leider nicht mehr wegen überall verdorbener Böden. Daher sehe ich „Sabbat“ (Ruhe, zu einem Ende kommen) aus anderer Sicht und dringend nötig.
Die 39 Arbeitsgesetze erscheinen so was von unsinnig und überholt. Zuerst bemerkte ich die Zahl, welche schon etwas an sich bedeutet. Zweitens ist ein bestimmter Zusammenhang in der ganzen Liste. Wörtlich befolgen hieß, am Samstag keinen Wollpulli waschen. Ach, der ist aus Baumwolle, geht also. Mischna und Talmud entstanden erst nach Christus. (unterstrichenes hat einen Grund)
Es wundert mich bei den Stockkonservativen, dass sie noch nicht entdeckt haben, dass die 39 Sabbatregeln dem Gebot Mose wiedersprechen. Die stammen von Gott. Wie können sie sagen, Gott gefällt was sie tun und wie die mit solchen Ausnahmen schockieren?
2.Mose 20,8-11
Gedenke des Sabbattages, ihn zu heiligen. Sechs Tage sollst du arbeiten und all dein Werk tun; aber am siebenten Tag ist der Sabbat des Herrn, deines Gottes;
du sollst keinerlei Werk tun, du und dein Sohn und deine Tochter, dein Knecht und deine Magd, und dein Vieh und dein Fremdling, der in deinen Toren ist.
Denn in sechs Tagen hat Gott den Himmel und die Erde gemacht, das Meer und alles was in ihnen ist, und Herr ruhte am siebenten Tage; darum segnete Gott den Sabbat und heiligte ihn.
Als ich Hebräisch lernte, fiel mir auf: In der fülligen Aufzählung fehlt die Ehefrau! Es ist ein Unterschied zwischen „du“ weiblich und männlich. Dann sah ich alle Gebote genau an, fand darin weit mehr als übersetzt wurde. Wir denken nur „nicht stehlen“ bemerken nicht den Riesenwirtschaftbetrug.
Im Katechismus waren wenige, nur gradlinige Gedanken, auch zum Tag des Herrn. Doch es wurde früher ganz besonders auf die Schöpfung eingegangen und wenn auch nur selten, das Ganze den Katholiken erzählt. Der Grund der Schöpfung, die gefallenen Engel, und Vieles mehr in der Heilsgeschichte, die Rettung der in Sünden und in der Abwendung befindlichen Seelen.
Ich weiß nicht, aus welchen Quellen die Kirche die Angaben hatte. Es gibt mehrere. Auch wusste ich nicht, dass es das Jakobusevangelium zur Kindheit Jesu gab. Nur Kirchenmalereien kündeten noch von allem. Auch die wurden leider oft übertüncht, als ob der Bocksbeinige dahinter wäre.
Der sorgte ebenso für viele irritierende Meinungen aller Arten. Besonders fromme Siebentageadventisten machten sich stark für den Sabbat, weil das in der Bibel steht. Sie tobten gegen die Katholiken und ihre Tradition zum „Tag des Herrn“. Die Apostel trafen sich im Abendmahlsaal nach der Auferstehung Jesu (war an einem Sonntag) nun regelmäßig an diesem Tag und feierten sein Gedächtnis und die Einsetzung des Abendmahls. Bald gingen mächtige Verfolgungen los. Die Gemeinden verstreuten sich in viele Länder zu einem Siegeszug des Christentums um die ganze Welt.
----Den gewaltigen Schritt, weg von den Tempellehren, hin zu den wahren Inhalten, wie konnten sie den machen? Die Apostelgeschichte schreibt von dem Wirken des heiligen Geistes.
Die ersten Christen lernten die „anderen“ Inhalte des Alten Testamentes, sahen die edle Wirkung der Lehren Jesu und kannten SEINE Botschaft. Da waren keine Tieropfer mehr. Sogar die Speisegesetze und die Beschneidung fielen. Der Inhalt jedoch nicht. Wer wollte, konnte gern anders speisen. Das verunreinigte nicht. Hinweise über das neue Denken in inneren Werten bieten die ersten Kirchenväter und Apogelten.
Eine Sammlung der Schrift wurde zusammengestellt, die wir als Bibel (biblia, Sammlung) kennen. Rabbi Akiba, eine Berühmtheit in Sachen Auslegung, setzte sich dafür ein, dass das Hohelied in den Kanon der Kirche kam. Ein Liebeslied? Es ist weit mehr. In jener Zeit entstand auch der Talmud, eine „mündliche“ Überlieferung, die aber nichts anderes ist als sich oft wiederholte Lehren aus jedem Teil der Bibel. Grammatik übe er ein, meinte jemand.
Es ist ein bisschen mehr in den „Arbeitsregeln“. Die haben einen seltsamen Inhalt und erinnern jemand, der die Geschichte Noah in ausgelegter Form kennt an solche Regeln. Noah heißt Ruhe und Ordnung. Der Westen und Ägypten kennt die Geschichte über die Flut, Griechenland die Legende von den Überlebenden Pyrrha und Deukalion. Die östliche Philosophie hat Teilmengen dieser Überlieferung, weiß aber nichts von Noah wegen dem Weggang von Völkern zuvor.
Alle Weltgeschichte und alle Lehre wurde von Jesus den Aposteln und auch der Elite der Römer erklärt. Die Wissenschaften bekamen gewaltig Schwung. Viel Aberglauben war in den ersten Zeiten noch bei den Menschen und bis heute haben sie nie wirklich einen „Sabbat“ gehalten in Zusammenarbeit mit Gutem.
2. Mose 20, 8-11 - mit einer Art von Aufschlüsselung:
Beachte, widme die Aktivitäten, dass Sabbat, nämlich daß Harmonie und Zufriedenheit entstehen (das Verlangen zu einem Ende kommt sagt das Wort, sabbat und sieben wird geschrieben wie zufrieden). Überlege was bleibt und was zu Ende kommt und richte alles danach aus, dass Zufriedenstellendes aus einer Sache wird. Mach nicht alles zu deinem Vermögen, sondern dein Wissen und deine Hilfe und deine Arbeit und alles was es bei dir gibt, soll gut sein.
Wo liegt der Wert.
Damit alles aktiv sein kann ist dieses Entstehen und Sein, daß Ideen kommen, sich verwirklichen und alles zur Ruhe und Erfüllung kommt. Deswegen ist Sabbat (dass in Harmonie - ein Steuern der Wünsche, das vernünftige Ende des eigenen Begehrens, damit alle zufrieden werden können) besonders wichtig, es ist "heilig".
Wenn mit dem Sabbat gemeint ist, dass keiner mehr an Unterhalt braucht, als in seinen Magen geht, jeder nur das Land besitzt, das er für seinen Lebensunterhalt braucht, kein Kapital hortet, keine unnötige, vor allem keine umweltschädigende technische Produktion betreibt, mit deren Aktivität den Lebensraum Erde sogar noch dort vergiftet, wo nicht einmal ein Mensch hinkommt - dann, ja dann ist endlich Sabbat - und ich sage ein herzliches Dankeschön an alle, die sich für das Anliegen des Sabbats so intensiv einsetzen.
Und das mit der Frau, die keinen Sabbat hält, hat sich nebenbei auch noch gelöst. Da hätte wegen der Mehrfachbedeutungen gar nicht Ehefrau oder Braut stehen dürfen.