Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

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Otto
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Otto »

Johncom hat geschrieben:Und es sind immer Kirchen, die ihren Mitgliedern vorschreiben, was Gott festgeschrieben hätte.
Die "Vorschreibung" ist aber an hand der Bibel überprüfbar...
Johncom hat geschrieben:Paulus: Der Buchstabe ist tot, der Geist lebt.
Ein Bruchstück eines Verses herauszupicken, ist so, als würde man mit dem Mikroskop auf einem Bild nach dem Wald suchen. Paulus schrieb in 2. Korinther 3:6: „Ja, er hat uns ausreichend befähigt, Diener eines neuen Bundes zu sein – nicht Diener eines geschriebenen Rechts, sondern des Geistes. Das geschriebene Recht verurteilt nämlich zum Tod, der Geist aber macht lebendig.“ Hier geht es um die Gegenüberstellung des alten Bundes zum neuen Bund und um die Folgen daraus.
Johncom hat geschrieben:Wenn der Mensch selber rausgeht, so wie Jesus in die Wüste, dann könnte es sein, die Kirchen raten ab, weil er "verändert" zurückkommen wird.
Du vergleichst hier Äpfel mit Birnen. Die „Art“ von Mensch, die Jesus war, gab es vorher nicht und wird es auch nie wieder geben. Und das, was damals in der Wüste passierte, hatte einen ganz bestimmten Sinn. Wenn du heute in die Wüste gehst – wen interessiert das? :)
Johncom hat geschrieben:Weil er keine Kirche mehr braucht? Weil er andere inspiriert, auch mal die Erfahrungen selbst zu machen?
Ich sagte ja bereits: Spirituelle Erfahrungen, Erlebnisse, Visionen oder die Kommunikation mit irgendwelchen „Wesen“ kommen nicht aus dem Menschen selbst, sondern von außen. Und im Außen gibt es nur Gott oder Satan und seine Dämonen. ;)
Johncom hat geschrieben:
Otto hat geschrieben:Alles, was ein "08/15-Seher" heute sieht oder erlebt und was der Bibel widerspricht, kommt daher von der Gegenseite.
Welche ebenso erschaffen wurde, damit wir sie erkennen und überwinden. Oder?
Das stimmt, sie wurde erschaffen – ABER nicht als Gegenseite! Die Gegenseite wurde als vollkommenes geistiges Wesen erschaffen, sprich als Engel. Dieser Engel hat sich selbst zum Ziel gesetzt, Gott zu spielen. Mit der Zeit konnte er auch andere (ehemalige) Engel davon überzeugen, sich ihm anzuschließen. So sind die Dämonen entstanden. Dieser Gegenseite wird zu Gottes festgelegter Zeit der Kopf zermalmt (1. Mose 3:15), bzw. sie wird im Feuersee endgültig vernichtet. Ab dann wird es keine Gegenseite mehr geben. Deine Annahme, sie sei erschaffen worden, „damit wir sie erkennen und überwinden“, wird dadurch hinfällig.
Johncom hat geschrieben:Was genau soll der Bibel widersprechen. Bisher traf ich nur Kleingeister, die pauschal ablehnen, was nicht wörtlich in der Bibel steht, die aber, wie ich finde, auch die Bibel, wie sich selbst, nur oberflächlich kennen.
Ich verstehe nicht ganz, was du damit sagen möchtest. Bitte nenn mir hierzu mehr Einzelheiten.
Johncom hat geschrieben:
Otto hat geschrieben:Aber: Wer sucht, der findet. Stichwort: Man muss sich auf die „Früchte“ konzentrieren.
Ja sicher. Und auf die eigene Unterscheidungsfähigkeit vertrauen.
Das ist korrekt. Was wir zwischen den Ohren oder im Herzen haben, hat einen großen Einfluss. Man sieht es ja an der riesigen Glaubensvielfalt auf der Welt.
Johncom hat geschrieben:Es scheint mir oft, als vertrauen manche Christen nicht mal Gott, bzw. sie denken sich die geistige Welt als dämonisch beherrscht und damit auch die eigene Seele, das finde ich, als würde man sich selbst verfluchen.
Nun ja, jeder kann sich Gott direkt im Gebet nähern. Eine direkte Verbindung mit Gottes himmlischen Untertanen (den treuen Engeln) ist für uns Menschen von uns aus aber nicht vorgesehen. ...
LGrüße von Otto
Otto
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Otto »

oTp hat geschrieben: ↑Mo 26. Okt 2026, 09:18 Otto, das Hauptproblem mit dir ist, dass du die niedrigst mögliche Annahme von der Lehre der Bibel glaubst: Dass die Menschen mit dem Tod ganz tod sind. So lernt man es ja aus dem AT. Und damit verknüpft ist die Lehre, dass diese Menschen am jüngsten Tag wieder von Gott neu erschaffen werden. Und natürlich brauchen sie dazu einen neuen Körper, weil, ohne kann ja kein Mensch lebendig sein.
Das sind Vorstellungen, die ich ziemlich eindimensional finde, eben sehr einfache Vorstellungen.

Aber da die Bibel das Wort Gottes ist, muß es genauso sein und nicht anders.

Es interessiert dich deshalb auch gar nicht, dass die große Mehrheit der Christen nicht an den "Seelenschlaf" glauben.
Das tun nur die Siebenten-Tags-Adventisten und die Zeugen Jehowas. Du kannst mich berichtigen, wenn ich was nicht ganz erfasst habe.
Was sagst du übrigens dazu, dass Jesus Moses und Elia erschienen. Sind die nicht auch tot ?

Wir haben gute Gründe anzunehmen, dass die verstorbenen Menschen mit einem geistigen, immateriellen Körper Weiterleben.
So wie es sowohl mit den Engeln, als auch die Dämonen ist. Engel kann man anhand von Erlebnissen einiger Menschen vermuten. Und ich habe jede Menge Hinweise zur Existenz von Dämonen gefunden.

Es müsste verstanden werden, dass man sich Gedanken über die Verstorbenen machen kann, über alle Zusammenhänge. Man muß dazu nicht Spiritist werden. Oder Geisterjäger. Man muß keine "psychische Gymnastik" und "höhere Künste" psychischer Verrenkungen machen, damit man fähig wird, eigene Astralreisen zu machen.

Nein, Teilname am Spiritismus kann sehr schlimme negative Auswirkungen haben, wie jede Ausübung von Esoterik auch. Weil niedrige und boshafte und täuschende Geister dann mittun und befähigen. Deshalb hat das AT recht damit, jede Esoterik zu verbieten. Das begreifen die Esoteriker aber nicht. Sie glauben an die eigene Gottgleichheit und an eigene göttliche Fähigkeiten.

Einige, die die unsichtbare Welt wahrnehmen konnten, erzählen uns Einiges darüber. Ich kenne da nur Sundar Singh, der ein evangelischer Heiliger ist. Er kann auch sehr gut etwas Entscheidendes mitteilen: Die Wirklichkeit von Himmel UND Hölle. Und sogar eigene Beobachtungen, warum Menschen in der Hölle landen. Gerade Esoteriker, die ja meinen, einen guten Durchblick zu haben, passt das gar nicht: Hölle, Dämonen, verstorbene Menschen in der Hölle.


Als zweiten Menschen kann ich nur Swedenborg nennen, der auch Ähnliches erzählt wie Sundar Singh.

Aber man erfährt von ihm Entscheidendes über verführerische, täuschende Satansengel. Das erkennen auch einige christliche Spiritisten deutlich. Nur - an Spiritismus teilnehmen passt grundsätzlich nicht zu Christen. Exorzisten können Erstaunliches über Dämonen aussagen, deren Tätigkeiten sie beobachten.

Die Nahtoderlebnisse sind ganz neu in ihrer Häufigkeit und Verbreitung. Auch um sie richtig zu verstehen, braucht es Verstand. Sonst sieht Jeder darin nur eine Bestätigung seiner eigenen Vorstellungen dazu.

Das müsste doch gewisse Erkenntnisse ermöglichen über die Existenz von Himmel und Hölle, über Engel und Dämonen und über das Leben nach dem Tod.

Bei Nichtchristen ist allerdings gar nichts davon klar. Sie wollen solche Wahrheiten nicht verstehen, sie erfassen es einfach nicht.

Und Christen wie du, für die ist alles nur fauler, dämonischer Zauber, weil ja alle Menschen mausetod sind und keiner davon in der unsichtbaren Welt Gottes lebt.
Bevor ich wieder anfange Romane zu schreiben, angenommen ist es so wie du denkst: Seit Adam und Eva, wenn ein Mensch stirbt, lebt er sofort weiter mit einen besseren Körper im Himmel..

Frage: Welche Rolle spielt Jesus und sein Opfer?
LGrüße von Otto
oTp
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

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Frage: Welche Rolle spielt Jesus und sein Opfer?
Das frag mal die weltweiten christlichen Denominationen. Die werden durch deine Frage weder aufgeschreckt noch eingeschüchtert.

Du möchtest nur versuchen, mich rhetorischen in die Enge zu treiben und zu übertrumpfen. Ein solches Spielchen brauchen wir jetzt nicht.

Jesu Opfer zählt auch, wenn er die Menschen dazu bewegt, so zu leben, dass sie nicht den geistigen Tod sterben, das heißt, nicht in der Hölle landen.
Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
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