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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Verfasst: So 25. Okt 2026, 10:11
von Johncom
oTp hat geschrieben: ↑So 25. Okt 2026, 07:30 Er glaubt also auch wie ich an die Existenz von Dämonen. Mich stört natürlich, dass er zwar an Dchutzengel glaubt, die einen Menschen lebenslang begleiten, aber nichts von negativen Geistern, die so tun, als seien sie Engel des Lichtes. Was ja Führungsgeister auch sein können.
Ich weiß nicht, wer an was glaubt. Manchmal weiß ich, der da, wer auch immer, machte eine schlüssige Beobachtung, die sich mit meinen deckt. Begegnungen mit Engeln, überhaupt auch NT-Erlebnisse sind wahrscheinlich derart beeindruckend, so dass was wie hier heute am Sonntag erlebt haben, wie ein Traum verblasst. Wesen, die anscheinend falsch spielen, müssen ja sein, auch sie bekommen eine Chance solange wir unsere Sicherheit noch nicht haben.
Man kann natürlich versuchen, aus den Aussagen der Spiritisten, bzw deren kontaktierten Geistern, Wahrheiten über Gott, den Himmel und das Leben nach dem Tod "herauszuextrahieren".
Nun man kann Gott selbst ansprechen, in den Gebeten wiederholen, dass man die Wahrheit wünscht. Und vertrauen und alles Wissen kommt beizeiten.
Vom „atheistischen Mediziner“ bis zu seiner Überzeugung, dass das menschliche Bewusstsein unsterblich ist.

Thematisiert werden außerdem die Elemente von Nahtoderfahrungen wie der „Lebensfilm“ oder außerkörperliche Wahrnehmungen, Knülls Zusammenarbeit mit dem niederländischen Sterbeforscher Pim van Lommel sowie Todesnähe-Erfahrungen von Muslimen. Welchen Einfluss hat die Religion auf den Inhalt von Nahtoderfahrungen?


02:03 Erstes Erlebnis mit einem Nahtoderfahrenen
05:01 Moody, Sabom, van Lommel: Eine persönliche Geschichte der Sterbeforschung
08:33 Neue Philosophien zum Bewusstsein: Kastrup, Faggin
17:15 Konstruiert das Gehirn NTE-Erinnerungen?
19:57 Das Lebenspanorama: In Sekunden Jahrzehnte durchleben
21:14 Nahtoderfahrungen nach Suizidversuchen
22:57 Sauerstoffmangel – keine Erklärung
24:15 Muslimische Nahtoderfahrungen und der Einfluss der Religion
32:36 Nahtoderfahrungen – Blick in eine andere Welt

Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Verfasst: So 25. Okt 2026, 10:53
von Otto
Johncom hat geschrieben:Für mich sind es ganz konträre Bereiche, das eine ist Dieses Leben, das hier schon als das ewige erkannt werden kann,
Nur in einer sehr übertragenen Art und Weise. Buchstäblich ist es das nicht – wirf einfach einen Blick auf die Friedhöfe…
Johncom hat geschrieben:und was die Gehorsamsverweigerung gegen Staat und Militär angeht, vorbildlich.
Finde ich auch einzigartig.
Johncom hat geschrieben:Wen es zu eigenem Erkennen zieht und heilig werden, der wird die Buchstaben der Bibel vielleicht sogar ignorieren ab und zu.
Ich meine, nur Gott ist heilig. Wir sollten versuchen, ihn nachzuahmen. Durch „eigenes Erkennen“ und nach eigenen Maßstäben heilig zu werden, funktioniert nicht. Sonst klopft man sich am Ende nur selbst auf die Schulter und meint: „Ach, was bin ich heilig“ …
Johncom hat geschrieben: Es gibt, wie ich glaube und auch erfahre, nichts besseres als direkte Inspiration. Was der Seher sieht, ist für ihn seine Erfahrung. Er hat verstanden, andere warten noch.
Nach meinem Verständnis der Bibel ist es dem sterblichen Menschen gar nicht möglich, aus sich selbst heraus so etwas zu sehen oder sich selbst spirituell zu inspirieren. Die Quelle von echter Weisheit (oder Scheinweisheit) kommt immer aus der geistigen Welt. Und das ist entweder Gott oder Satan und seine Dämonen. Gott hat seine Inspirationen und Visionen für uns in der Bibel festschreiben lassen. Alles, was ein „08/15-Seher“ heute sieht oder erlebt und was der Bibel widerspricht, kommt daher von der Gegenseite. Nicht umsonst verbietet Gott uns jegliche Beschäftigung mit Okkultismus und Esoterik – und zwar zu unserem eigenen Schutz.
Johncom hat geschrieben:Durch die Bibel bestätigt? Man wird keine Denomination finden ohne die Selbsterklärung "durch die Bibel bestätigt".
Das ist klar, und Jesus hat auch nichts anderes vorausgesagt. Siehe das Gleichnis vom Weizen und Unkraut, die „Herr, Herr“-Sager oder die Warnungen vor falschen Propheten. Aber: Wer sucht, der findet. Stichwort: Man muss sich auf die „Früchte“ konzentrieren.
Johncom hat geschrieben:Bei Jesus war eine besondere Abneigung gegen die Schriftgelehrten. Vielleicht weil sie "nur" die Schrift hatten und ihre Mitmenschen aus dem Himmel auszuschließen versuchten?
Nein, seine Abneigung galt ihnen, weil sie zwar predigten, aber nicht danach handelten. Und weil sie das geschriebene Wort Gottes durch ihre eigenen menschlichen Traditionen ersetzten. Die Worte der heiligen Schrift waren korrekt und unantastbar – auch für Jesus. Mehrmals hat sich Jesus mit den Worten „Es steht geschrieben“ verteidigt. Heute steht es immer noch geschrieben. Aber die allermeisten wollen sich an das Geschriebene („Staub bist du, und zum Staub wirst du zurückkehren“) nicht halten und basteln sich stattdessen ihre eigenen Traumvorstellungen von einem nie endenden Leben als irgendetwas im jenseitigen Nirgendwo. ;)

Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Verfasst: So 25. Okt 2026, 13:06
von Johncom
Sara Funkelstein hat geschrieben: ↑So 25. Okt 2026, 08:47Diese Stelle finde ich besonders interessant. Der Theologe sagt gleich, dass er ihn als "Teufel" und "Satan" bezeichnet, während der Fragesteller mehrfach von "Luzifer" spricht. Hier erkennt man den unterschiedlichen Blickwinkel auf dasselbe Wesen. Auf der einen Seite der Lichtbringer, auf der anderen Seite der Anfechter.
Popkes auf eine Aussage der Mediums Voggenhuber hält sich lieber an die breite allgemeine Charakterisierung des Anfechters, Verführers. Ich denke, er will als "öffentlicher" Professor verständlich bleiben. Ganz logisch gedacht sehe ich es ebenso: der Gegenspieler ist Teil unser aller Schöpfung, sonst wäre er nicht da.
Positiv fällt mir auf, dass es auch um die mögliche Versöhnung der gefallenen Welt mit Gott geht, also die Rückkehr zur Einheit.


Genau. Alles andere wär teuflisch.
Es wird auch erwähnt, dass die Versuchung eigentlich dazu dient, dass wir den Unterschied zwischen gut und böse erkennen.
Und "böse" macht nicht glücklich. Es macht auch nicht glücklich, nur aus Gehorsam heraus nicht zu sündigen.

Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Verfasst: So 25. Okt 2026, 16:18
von Sara Funkelstein
Johncom hat geschrieben: ↑So 25. Okt 2026, 13:06 Popkes auf eine Aussage der Mediums Voggenhuber hält sich lieber an die breite allgemeine Charakterisierung des Anfechters, Verführers. Ich denke, er will als "öffentlicher" Professor verständlich bleiben. Ganz logisch gedacht sehe ich es ebenso: der Gegenspieler ist Teil unser aller Schöpfung, sonst wäre er nicht da.

Das sehe ich eigentlich auch so. Mir ist eben aufgefallen, dass beide unterschiedliche Bezeichnungen nutzen. Als Theologie-Professor von Luzifer zu sprechen, wäre wahrscheinlich schwierig. Aber er wird ja in dem Video tatsächlich auch so genannt. Finde ich wirklich spannend.
Johncom hat geschrieben: ↑So 25. Okt 2026, 13:06
Positiv fällt mir auf, dass es auch um die mögliche Versöhnung der gefallenen Welt mit Gott geht, also die Rückkehr zur Einheit.


Genau. Alles andere wär teuflisch.
Und zwar so richtig. :lol:
Aber diese Erklärung gibt es: Das Geschöpf trennt sich vom Schöpfer.

Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Verfasst: So 25. Okt 2026, 19:04
von Hoger
Sara Funkelstein hat geschrieben: ↑So 25. Okt 2026, 16:18 Aber diese Erklärung gibt es: Das Geschöpf trennt sich vom Schöpfer.
und dazu braucht es den der für diese Trennung verantwortlich gemacht wird. Wie er ausschaut, oder sich entwickelt oder was er vorhat - darüber gibt es die seltsamsten Theorien

Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Verfasst: Mo 26. Okt 2026, 03:50
von Johncom
Otto hat geschrieben: ↑So 25. Okt 2026, 10:53 Nach meinem Verständnis der Bibel ist es dem sterblichen Menschen gar nicht möglich, aus sich selbst heraus so etwas zu sehen oder sich selbst spirituell zu inspirieren. Die Quelle von echter Weisheit (oder Scheinweisheit) kommt immer aus der geistigen Welt. Und das ist entweder Gott oder Satan und seine Dämonen. Gott hat seine Inspirationen und Visionen für uns in der Bibel festschreiben lassen.
Und es sind immer Kirchen, die ihren Mitgliedern vorschreiben, was Gott festgeschrieben hätte. Paulus: Der Buchstabe ist tot, der Geist lebt. Wenn der Mensch selber rausgeht, so wie Jesus in die Wüste, dann könnte es sein, die Kirchen raten ab weil er "verändert" zurückkommen wird. Weil er keine Kirche mehr braucht? Weil er andere inspiriert, auch mal die Erfahrungen selbst zu machen?
Alles, was ein „08/15-Seher“ heute sieht oder erlebt und was der Bibel widerspricht, kommt daher von der Gegenseite.
Welche ebenso erschaffen wurde, damit wir sie erkennen und überwinden. Oder?
Was genau soll der Bibel widersprechen. Bisher traf ich nur Kleingeister, die pauschal ablehnen, was nicht wörtlich in der Bibel steht, die aber, wie ich finde, auch die Bibel, wie sich selbst, nur oberflächlich kennen.
Aber: Wer sucht, der findet. Stichwort: Man muss sich auf die „Früchte“ konzentrieren.
Ja sicher. Und auf die eigene Unterscheidungsfähigkeit vertrauen. Es scheint mit oft, als vertrauen manche Christen nicht mal Gott, bzw sie denken sich die geistige Welt als dämonisch beherrscht und damit auch die eigene Seele, das finde ich als würde man sich selbst verfluchen.

Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Verfasst: Mo 26. Okt 2026, 09:18
von oTp
Otto, das Hauptproblem mit dir ist, dass du die niedrigst mögliche Annahme von der Lehre der Bibel glaubst: Dass die Menschen mit dem Tod ganz tod sind. So lernt man es ja aus dem AT. Und damit verknüpft ist die Lehre, dass diese Menschen am jüngsten Tag wieder von Gott neu erschaffen werden. Und natürlich brauchen sie dazu einen neuen Körper, weil, ohne kann ja kein Mensch lebendig sein.
Das sind Vorstellungen, die ich ziemlich eindimensional finde, eben sehr einfache Vorstellungen.

Aber da die Bibel das Wort Gottes ist, muß es genauso sein und nicht anders.

Es interessiert dich deshalb auch gar nicht, dass die große Mehrheit der Christen nicht an den "Seelenschlaf" glauben.
Das tun nur die Siebenten-Tags-Adventisten und die Zeugen Jehowas. Du kannst mich berichtigen, wenn ich was nicht ganz erfasst habe.
Was sagst du übrigens dazu, dass Jesus Moses und Elia erschienen. Sind die nicht auch tot ?

Wir haben gute Gründe anzunehmen, dass die verstorbenen Menschen mit einem geistigen, immateriellen Körper Weiterleben.
So wie es sowohl mit den Engeln, als auch die Dämonen ist. Engel kann man anhand von Erlebnissen einiger Menschen vermuten. Und ich habe jede Menge Hinweise zur Existenz von Dämonen gefunden.

Es müsste verstanden werden, dass man sich Gedanken über die Verstorbenen machen kann, über alle Zusammenhänge. Man muß dazu nicht Spiritist werden. Oder Geisterjäger. Man muß keine "psychische Gymnastik" und "höhere Künste" psychischer Verrenkungen machen, damit man fähig wird, eigene Astralreisen zu machen.

Nein, Teilname am Spiritismus kann sehr schlimme negative Auswirkungen haben, wie jede Ausübung von Esoterik auch. Weil niedrige und boshafte und täuschende Geister dann mittun und befähigen. Deshalb hat das AT recht damit, jede Esoterik zu verbieten. Das begreifen die Esoteriker aber nicht. Sie glauben an die eigene Gottgleichheit und an eigene göttliche Fähigkeiten.

Einige, die die unsichtbare Welt wahrnehmen konnten, erzählen uns Einiges darüber. Ich kenne da nur Sundar Singh, der ein evangelischer Heiliger ist. Er kann auch sehr gut etwas Entscheidendes mitteilen: Die Wirklichkeit von Himmel UND Hölle. Und sogar eigene Beobachtungen, warum Menschen in der Hölle landen. Gerade Esoteriker, die ja meinen, einen guten Durchblick zu haben, passt das gar nicht: Hölle, Dämonen, verstorbene Menschen in der Hölle.


Als zweiten Menschen kann ich nur Swedenborg nennen, der auch Ähnliches erzählt wie Sundar Singh.

Aber man erfährt von ihm Entscheidendes über verführerische, täuschende Satansengel. Das erkennen auch einige christliche Spiritisten deutlich. Nur - an Spiritismus teilnehmen passt grundsätzlich nicht zu Christen. Exorzisten können Erstaunliches über Dämonen aussagen, deren Tätigkeiten sie beobachten.

Die Nahtoderlebnisse sind ganz neu in ihrer Häufigkeit und Verbreitung. Auch um sie richtig zu verstehen, braucht es Verstand. Sonst sieht Jeder darin nur eine Bestätigung seiner eigenen Vorstellungen dazu.

Das müsste doch gewisse Erkenntnisse ermöglichen über die Existenz von Himmel und Hölle, über Engel und Dämonen und über das Leben nach dem Tod.

Bei Nichtchristen ist allerdings gar nichts davon klar. Sie wollen solche Wahrheiten nicht verstehen, sie erfassen es einfach nicht.

Und Christen wie du, für die ist alles nur fauler, dämonischer Zauber, weil ja alle Menschen mausetod sind und keiner davon in der unsichtbaren Welt Gottes lebt.

Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Verfasst: Mo 26. Okt 2026, 14:17
von Johncom
Johncom hat geschrieben: ↑So 25. Okt 2026, 13:06
Sara Funkelstein hat geschrieben: ↑So 25. Okt 2026, 16:18 Positiv fällt mir auf, dass es auch um die mögliche Versöhnung der gefallenen Welt mit Gott geht, also die Rückkehr zur Einheit.

Genau. Alles andere wär teuflisch.
Und zwar so richtig. :lol:
Aber diese Erklärung gibt es: Das Geschöpf trennt sich vom Schöpfer.
Oder andersrum. Aber ebenso besteht die Möglichkeit der Rückkehr zur Einheit. Wer von der Vereinzelung mehr braucht, wer noch kämpfen will, der kann sich an Positionen festbeißen, gegen dies, gegen das .... dem Teufel Gesellschaft leisten.
Ja, Versöhnung (mit allem!) ist ein Weg zum Heil meine ich.

Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Verfasst: Mo 26. Okt 2026, 16:07
von oTp
Johncom, ich denke du sprichst die Vernunft an. Kein Mensch, dessen Vernunft funktioniert, würde bei der Wahl statt den Himmel die Hölle wählen.

Wie du inzwischen oft gehört hast, halten bösartige Verstorbene aber den Himmel nicht aus. Ihr Wesen ist bösartig und sie versuchen sich in der Hölle gegenseitig zu schaden.
Was besagt das: Wo ist da die Vernunft, sich ändern zu wollen, wo ist der Wille und das Vermögen dazu ? Diese ehemaligen Menschen haben keine Wahl.