Der strafende Gott

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oTp
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Re: Der strafende Gott

Beitrag von oTp »

Helmuth hat geschrieben: Mi 12. Aug 2026, 10:42 Um der Gerechtigkeit willen denke ich auch dieses: Wenn jemand auf dieser Welt schon Schreckliches erlebt hat als Abgeltung für seine eigenen Sünden, dann muss das nicht nochmals in der künftigen Hölle abgegolten werden.
Das glaube ich wiederum nicht unbedingt. Ein höllisch gesonnenes Herz wird durch Leid, das ihm geschieht, nicht automatisch geleutert. Und wenn er zur Einsicht und Umkehr kommt, erst dann bekommt er Vergebung.

;) Also Folter und Quälen durch die Justiz hier als Gerechtigkeit, damit er nach langen Qualen tot gequält, sofort in den Himmel kommt ?

Es gibt sowohl eine Hölle auf Erden für Gute, als auch für Böse. Für die Guten ist das ungerecht, unverdient, für die Böden selbstverschuldet. Ich zweifele daran, dass das Leiden eines Bösen hier auf Erden sein Schuldkonto reduziert.
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Helmuth
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Re: Der strafende Gott

Beitrag von Helmuth »

oTp hat geschrieben: Mi 12. Aug 2026, 11:25 Das glaube ich wiederum nicht unbedingt. Ein höllisch gesonnenes Herz wird durch Leid, das ihm geschieht, nicht automatisch geleutert.
Es geht bei den Anwärtern nicht mehr um ihre Läuterung. sonst wäre es ja eine Zuchtmaßnahme. Sondern um die gerechte Abgeltung. Darum von mir die juristisch klare Diffrerenzierung. Der Mensch, auch wenn er bereits dem Verderben presgegeben wurde, darf nicht weniger, aber auch nicht mehr Vergeltung abbekommen, als ihn aufgrund seiner Werke gebührt. Es gilt das Talionsprinzip.
oTp hat geschrieben: Mi 12. Aug 2026, 11:25 Es gibt sowohl eine Hölle auf Erden für Gute, als auch für Böse.
Es gibt einfach die Hölle, die wir aufgrund der Sünde. Man nennt es Fluch. Aber die Schmerzen, die man damit erleidet. sind wohl dieselben wie die der Hölle. Hölle bzw. Hebr. Sheol sind in erster Linie Zustände und nicht physische Orte, heute noch nicht getrennt nach gut und böse.
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Re: Der strafende Gott

Beitrag von oTp »

Helmuth hat geschrieben: Mi 12. Aug 2026, 12:36 Hölle bzw. Hebr. Sheol sind in erster Linie Zustände und nicht physische Orte, heute noch nicht getrennt nach gut und böse.
Bei dieser Aussage bist du johncom nahe.
Hölle existiert im Jenseits auch schon hier und jetzt. Und es ist sowohl ein Zustand eines Verstorbenen, als auch ein Ort in der Gottferne. Das gehört beides zusammen.
Auch Verstorbene haben ein innen und ein aussen. In der Hölle stimmt Beides ziemlich überein.
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Johncom
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Re: Der strafende Gott

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: Mi 12. Aug 2026, 09:54 Gerade Sundar Singh bezeugt, dass die Hölle sehr real ist und ein Ort der Gottferne.( Und Dämonen existieren auch, allerdings halten die es auch nicht im Himmel aus. Dazu die KI: Reine und unreine Wesen bleiben in ihren jeweiligen Bereichen, da die Atmosphäre des Himmels von Gottes Herrlichkeit und völliger Reinheit erfüllt ist und finstere Geister dort weder Zugang haben noch die Herrlichkeit ertragen könnten)
Aus eigener Erfahrung kann ich es nicht bewerten, aber was Sundar beschreibt ist im Konsens mit soweit ich weiß, allen Jenseits-Berichtern. Aber auch das können wir diesseitig beobachten, wo zieht es die Menschen hin? Da, wo sie ihr gewohntes Umfeld finden, wo sie ihre "Brüder" finden. Die Jenseits-Berichter sprechen auch von sehr hohen subtilen Sphären, meistens auch ohne christliche Begrifflichkeiten, was vielleicht manchem Bibel-fixiertem schräg aufstößt. Das Jenseits scheint keiner der Religionen zu gehören, die Religionen haben ihre Aufgabe hier für uns, aber der absolute Gott gehört zu keiner Konfession. Zumindest nachdem was die sagen, die mehr gesehen, dort mehr gehört haben.

Was sind unreine Wesen? Es wäre unchristlich, zu behaupten, das sind nur die anderen. Man selbst sei "rein". Man kann selber etwas reiner werden in dem man seinen Glauben praktiziert. Damit meine ich nicht, die Bibel hin und her zu lesen, die man oft gar nicht versteht, und anderen was erzählen ... sondern selbst ins Gebet gehen und alles Weltliche draußen lassen. Nicht jeder ist ein Sundar, aber er ist genau diesen Weg gegangen.
Gott will keine Hölle. Aber es gibt sie. Nicht weil wir sie uns selber machen, sondern wer es verdient, dort hin zu geraten.
Jesus spricht von Glauben und Taten. Den stolzen Selbstherrlichen kann auch schon mal die Tür verweigert werden. Drastische Worte. Die Einstellung, "ich habe es aber verdient" geht manchmal in die falsche Richtung.
Oder wisst ihr nicht, dass die Ungerechten das Reich Gottes nicht ererben werden? Täuscht euch nicht! Weder Unzüchtige noch Götzendiener noch Ehebrecher noch Lustknaben noch Knabenschänder noch Diebe noch Habgierige noch Trunkenbolde noch Lästerer noch Räuber werden das Reich Gottes ererben.
1 Korinther 6:9-10
Hier klingt es freundlicher:
Lasset die Kinder und wehret ihnen nicht, zu mir zu kommen; denn solchen gehört das Himmelreich.
Matthäus 19:14
Hier sehr direkt:
Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.
Matthäus 6:33
Unschuldigkeit und Reinheit sind oft gleichbedeutend.
Die kannst du nicht einfach in unsere irdische Welt verlegen.
Erstens kann ich das. Und zweitens habe ich das nicht getan, sondern gesagt, die geistige Welt ist auch hier.
(Unser Gespräch beginnt deinerseits immer mit einem Vorwurf, damit du einen Gegenpart hast, mit dem du streiten kannst)
Du hast nicht gerne Kritik an deinen Ansichten:
Muß sein, du hast das verdient und damit selbst bewirkt. Und du stiftet hier in einem christlichen Forum damit Verwirrung.
1) Natürlich mag ich Kritik, besonders von dir, sonst würde ich mich nicht beteiligen.
2) Es gibt überall Verwirrte, aber das muss nicht sein. Wirklich praktizierende Christen wirft nichts um.
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Helmuth
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Re: Der strafende Gott

Beitrag von Helmuth »

oTp hat geschrieben: Mi 12. Aug 2026, 18:16 Hölle existiert im Jenseits auch schon hier und jetzt. Und es ist sowohl ein Zustand eines Verstorbenen, als auch ein Ort in der Gottferne. Das gehört beides zusammen.
Klar exisitert ein physischer Körper nur in einem phyischen Raum, das ist Schulkindwissen, weil die Schöpfung so gemacht wurde. Aber der Zustand selbst ist ortsunabhängig. Du kannst dein Haus verlassen. Dein verletzter Fuß ist mit dir. Und du kannst auf den Mond fliegen. Dein Schmerz reist mit dir, weil er zu deinem Leben gehört.

Eine physische bzw. seelische Wahrnehmung, egal welche, ob Freud oder Leid kann man nur im Zustand "lebendig" erleben. Also musst du dazu leben. Deshalb gelangen die Toten zur Auferstehung, ansonsten könnten sie nicht gerecht gerichtet werden.
Lukas 16:23 hat geschrieben: Und in dem Sheol seine Augen aufschlagend, als er in Qualen war, sieht er Abraham von weitem und Lazarus in seinem Schoß.
Jesus erteilt diese Lehre, um klarzumachen, dass Gott eine grundlegende und ewige Trennung von gut und böse plant, welches wir heute noch an einem Ort erleben. Ich folge der biblischen Denkweise, dass Sheol der Zustand ist, wie ich böse Dinge erlebe, egal wo immer ich mich befinde,

Ebenso das ewige Leben, das gut ist und ebenso hier schon existiert. Wir erhalten auch das schon hier druch unsere Neugeburt. Du folgst der Vorstellung von einem Jenseits. Was ist dann das Böse im Diesseits? Solche Bilder entspringen heidnischen Vorstellungen.

Es bezeugt bereits David, wenn er vom Sheol redet, dass er von seinem eigenen Leben spricht. Er war dabei nicht tot, sondern am Leben und beschreibt seinen seelischen Zustand. Er weiß auch, dass das Böse nicht so bleiben wird, weil er ein Mann des Glaubens nach dem Herzen Gottes war, der wie wir an das ewige Leben mit Gott geglaubt hatte, das er so bezeugt:
Psale 23:6 hat geschrieben: Nur Güte und Huld werden mir folgen alle Tage meines Lebens; und ich werde wohnen im Haus JHWH's auf immerdar.
Zurück zu Jesu Wort. Dem einen, einem Reichen ist der ewige Sheol bestimmt und dem anderen, Lazarus, das ewige Leben, so der Kontext. Über den Zustand, bevor der Reiche die Augen aufschlug, redet Jesus nicht, weil das auch irrelevant ist, aber nachdem er sie aufschlug, lag er in Qualen und Schmerzen. Das war nun seine Wahrnehmung, so real wie sie auch heute real sein könnte.

Er ist nun an einem künftigen Ort, den Gott erst schaffen wird und zwar phyhsich getrennt von dem, an dem Lazarus war, der Trost empfing als Bild für sein nun gutes und ewiges Leben. Es kommt also zu einer Scheidung, die nicht nur die Körper, sondern auch Freud und Leid voneinander für immer trennt und es gibt dann kein Miteinander mehr.

Und da es in dem Thread um die Strafe versus Abgeltung geht, so erzählt Jesus die Geschichte so:
Lukas 16:25 hat geschrieben: Abraham aber sprach: Kind, denke daran, dass du dein Gutes empfangen hast in deinem Leben und Lazarus ebenso das Böse; jetzt aber wird er hier getröstet, du aber leidest Pein.
Es gibt eine entsprechende Abgeltung, in dem der Reiche nun das Böse und Lazarus das Gute empfängt als gerechten Ausgleich für ihr jeweiliges Leben, Der Reiche hat es offenbar nur verprasst ohne eine Finger für andere zu rühren, die sichtbar vor ihm da waren und Hilfe benötigt hätten. Mit nur einem Wort hätte er Lazarus' Situation ändern können.

Strafe ist das weiter keine, wie ich das juristisch interpretiere, sondern der jeweils gerechte Lohn. Der böse Mensch hat keinem geholfen, nun wird ihm auch keiner helfen, dass er etwas Linderung erhält. Er erleidet die Pein des unauslöschlichen Feuers.

Lazarus wird als leidender Gerechter dargestellt, dem keiner in seinem Leid geholfen hatte. Er erhält nun den Trost, den er braucht. Soweit diese Erzählung. An andere Stelle redet schon Johannes von der Trennung in Spreu und Weizen und für die Verworfenen vom unauslöschlichen Feuer, dem sie nicht mehr entkommen können:
Matthäus 3:12 hat geschrieben: Dessen Worfschaufel in seiner Hand ist, und er wird seine Tenne durch und durch reinigen und seinen Weizen in die Scheune sammeln; die Spreu aber wird er verbrennen mit unauslöschlichem Feuer.
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Re: Der strafende Gott

Beitrag von oTp »

Helmuth, ich gehe davon aus, dass die Verstorbenen ganz einfach weiterleben, eben ohne ihren Körper.
Da magst du in Übereinstimmung mit der Bibel noch so viel wie möglich anders versuchen zu erklären. Stichwort Seelenschlaf, Jüngstes Geicht, Neues Jerusalem, Wiederauferstehung.
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Helmuth
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Re: Der strafende Gott

Beitrag von Helmuth »

oTp hat geschrieben: Do 13. Aug 2026, 09:29 Helmuth, ich gehe davon aus, dass die Verstorbenen ganz einfach weiterleben, eben ohne ihren Körper.
Irrelevant, auch das andere, jedenfalls für dieses Thema. Deine Steckenpferde reite ich nicht, außer sie tragen zum Thema bei.
Was wäre das, was ich eventuell übersehen hätte?

Damit Gott ein allumfassendes Gericht über jeden Menschen halten kann, muss jeder zum Leben auferstehen. Das sagte ich schon Damit wir egal, was zuvor war, darum ist es für dieses Thema irrelevant.

Wir sind ja einmal einig, dass Gottes Wille nicht Strafe ist, der doch retten will. Halten wir an dem mal fest. :thumbup:

Und wer das nicht will, über den erfolgt dann die minutiöse Abrechnung, quasi die Lohnauszahltung auf den letzten Cent genau, weil er anstatt Gnade wegen der Sünde zu erhalten, die ihm nichts gekostet hätte, dann für alles Rechschaft ablegen muss.

Einige, denen ich das Evangelium gepredigt hatte und abgelehnt hattben, meinten sie könnten das auch, wie das ihrer Gerechtigkeit entspricht, ihre Sünde nicht erkennend und schon gar nicht an eine Verurteilung der Sünde glauben, weil sich sich als guten Menschen sehen. Nun, Gott rechnet dann auch gerecht ab, nur endet das mit deinem Tod, wie geschrieben steht:
Römer 6:23 hat geschrieben: Denn der Lohn der Sünde ist der Tod, die Gnadengabe Gottes aber ewiges Leben in Christus Jesus, unserem Herrn.
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Re: Der strafende Gott

Beitrag von oTp »

Irrelevant, auch das andere, jedenfalls für dieses Thema. Deine Steckenpferde reite ich nicht, außer sie tragen zum Thema bei.
Helmuth, wenn du darüber nicht mal ernsthaft nachdenken möchtest, statt dessen deine Sicht der Dinge propagieren möchtest, erspare mir wenigstens solche seltsamen Aussage der Herabwürdigung wie "dein Steckenpferd". Wenn wir schon bei Pferd sind: Ersparen mir deine Scheuklappen Methode der Bibeldeutungen. Denn viele Christen glauben an ein sofortiges Weiterleben nach dem Tod. Wer es nicht tut, gelangt möglicherweise zu völlig anderen Vorstellungen.

Wann äußerst du dich mal irgendwo und irgendwann zur Logik der Arche Noah. Ist da dein Steckenpferd, nicht selber mitzudenken, sondern dein Denken deiner Bibeldeutungen anzupassen ?
Übrigens ist ernsthaftes Nachdenken und Recherchieren über Themen kein Steckenpferd.
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Helmuth
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Re: Der strafende Gott

Beitrag von Helmuth »

oTp hat geschrieben: Do 13. Aug 2026, 10:21 Übrigens ist ernsthaftes Nachdenken und Recherchieren über Themen kein Steckenpferd.
Dann denke bitte auch darüber nach, warum ich nicht jede Frage beantworte, und zwar ernsthaft. Vieleicht erhältst du dann auch andere Antworen. Darber hinaus kommentiere ich persönliche Angänge mangel guter Erfahrung nicht weiter. 8-)
Zuletzt geändert von Helmuth am Do 13. Aug 2026, 12:16, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Der strafende Gott

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Helmuth hat geschrieben: Do 13. Aug 2026, 12:12
oTp hat geschrieben: Do 13. Aug 2026, 10:21 Übrigens ist ernsthaftes Nachdenken und Recherchieren über Themen kein Steckenpferd.
Dann denke nach, warum ich nicht jede Frage beamntworte. :mrgreen:
Und was soll der Quatsch, daß ich von dir keine vernünftige Antwort bekomme ?

Könnte es sein, dass du dann auch über die Möglichkeit symbolhafter Aussagen im AT nachdenken müsstest ?
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