Re: Das Gesetz des Mose ist ... von welchem Gott?
Verfasst: Do 16. Jul 2026, 18:46
Das möchte ich bezweifeln. Wer das Gesetz in das Herz geschrieben bekommt, wie es in Hebr 8,10 geschrieben steht, der muß es nicht erfüllen.Helmuth hat geschrieben: ↑Di 14. Jul 2026, 12:06 Wenn uns das Gesetz ins Herz geschrieben ist, dann erfüllt man es auch, und in dem Sinn wurde auch der Neue Bund geschloss, der nicht mehr allein Israel gilt, sondern nunmehr allen Menschen. Jeder kann ihm beitreten und durch Jesu Blut gerettet werden.
Unser Bund ist mit dem Herrn Jesus Christus und der steht auf dem Fundament der Gnade. Der Heilige Geist erinnert aber an Gebote und legt aus, was im Gesetz geschrieben steht.Denn das ist das Testament, das ich machen will dem Hause Israel nach diesen Tagen, spricht der Herr: Ich will geben mein Gesetz in ihren Sinn, und in ihr Herz will ich es schreiben, und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein.
Den Bund des Gesetzes hat Mose mit dem Volk Israel geschlossen. Dieses Volk sollte den Bund des Gesetzes halten, ist aber gescheitert.Helmuth
Die Gebote, zu deren Einhaltung man jeweils aufgefordert wird, sei es Jude oder Heide, wie sie Gott seit Adam und Eva gegeben hat, gelten für alle Menschen zu jeder Zeit gleich. Anders entspräche das keiner Gerechtigkeit, Gott aber ist in jeder Hinsicht gerecht.
Der Herr Jesus hat den Bund des Gesetzes erfüllt und lädt ein, in den neuen Bund zu kommen, der auf Gnade ruht.
Aber alle diese Aussagen des NT geben zu verstehen, daß Gott der Urheber des Gesetzes war und das es sich bei dem Gott des Mose nicht um einen anderen Gott handelt, wie bei dem Gott, den uns der Herr Jesus Christus verkündet hat.
Wir müssen nicht die Torah einhalten, wir müssen nach den Vorgaben des neuen Bundes leben.Helmuth
Juden (korrekt Nachkommen Abrahams. Isaaks und Jakobs) wie Heiden müssen die Torah grundsätzlich einhalten, wiewohl es für Juden spezifische Gesetze gibt, da es auch mehrere Bünde gibt. Das auszuführen sprengt den Rahmen. Universal sind die moralischen Bestimmungen, die von keiner Herkunft abhängig sind und bloß vor dem Bund am Sinai noch nicht schriftlich formuliert waren.
Wer im neuen Bund lebt, der lebt in der Nachfolge Jesu und soll tun, was der Heilige Geist ihm sagt.[Röm 10,4-8] Denn Christus ist des Gesetzes Ende; wer an den glaubt, der ist gerecht.
Nun aber sind wir vom Gesetz los und ihm abgestorben, das uns gefangenhielt, also dass wir dienen sollen im neuen Wesen des Geistes und nicht im alten Wesen des Buchstabens.
Das Gericht ist dem Herrn Jesus übergeben worden, aber er sagt, daß er sich in allem dem Heiligen Geist fügt, der den Mensch ja ständig begleitet. Menschen werden kein Gericht halten. Wo steht das geschrieben ?Helmuth
Ich versuche in der Hinsicht die Rechtsauffassung Jesu zu vertreten, denn er muss alle Dinge eines Tages auch richten. Keine leichte Aufgabe, aber er ist dazu imstande, dessen bin ich mir gewiss, da er die Fülle der Kraft des Heiligen Geistes dazu erhalten hat. Und er wird uns darin miteinbeziehen. In welcher Form, werden wir schon noch sehen. Es kann dann hart sein, über eigene heute noch Bekannte und Freunde zu richten, die man liebt.
[Joh 5,25-30] Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Es kommt die Stunde und ist schon jetzt, dass die Toten werden die Stimme des Sohnes Gottes hören; und die sie hören werden, die werden leben. Denn wie der Vater hat das Leben in ihm selber, also hat er dem Sohn gegeben, das Leben zu haben in ihm selber, und hat ihm Macht gegeben, auch das Gericht zu halten, darum dass er des Menschen Sohn ist. Verwundert euch des nicht, denn es kommt die Stunde, in welcher alle, die in den Gräbern sind, werden seine Stimme hören, und werden hervorgehen, die da Gutes getan haben, zur Auferstehung des Lebens, die aber Übles getan haben, zur Auferstehung des Gerichts. Ich kann nichts von mir selber tun. Wie ich höre, so richte ich, und mein Gericht ist recht; denn ich suche nicht meinen Willen, sondern des Vaters Willen, der mich gesandt hat.