Johncom hat geschrieben: ↑Di 21. Apr 2026, 02:27
Er hat nach "Gott (also der Christliche)" gefragt.
Warum solle der Gott der Christen, der über Jesus die Feindesliebe lehren lässt, Kriege entscheiden?
Und Israel, sein umstrittenes Judentum, weist den Gott derJesus-folgenden Christen weit von sich. Nicht offiziell natürlich, man will es sich ja nicht verscherzen mit den Evangelikalen in den USA, die üppig viel Geld überweisen.
... aber warum soll ein Christen-Gott in solche dummen, grausamen und zutiefst bösen Konflikte eingreifen? Hat sich Jesus im Entfernsteten dazu geäußert, dass sein Herkunftsvolk ein gelobtes Land geschenkt bekommt, seine rechtmässigen Bewohner vertreiben und töten soll? Das ein Vater im Himmel die Israelis 2000 Jahre später besonders liebt und ihre Kriege segnet?
Johncom
Zum christlichen Gott: Es gibt nur einen Gott, den die Gläubigen aller drei abrahamitischen Religionen verehren. Der Gott der Juden ist also immer noch der gleiche Gott, den auch die verständigen Christen und Muslime verehren. Wenn hypothetisch Juden, Christen oder Muslime von einem jüdischen, christlichen und muslimischen Gott sprechen würden, müssten sie sich gegenseitig der Vielgötterei bezichtigen. Wenn sie das nicht tun würden, wäre der Monotheismus, der sich langsam im Judentum entwickelt hat, dann futsch.
Und nein, nicht das ganze Judentum weist den Gott der Christen von sich, sondern nicht wenige rechts-rechte Zionisten, Orthodoxe und Ultraorthodoxe und andere, weisen nur Jesus von sich. 2000 Jahre danach haben sie immer noch ein Problem mit ihm. Derweil hat er nichts anders gemacht, was die früheren Propheten auch getan haben. Er hat, so ehrlich sollte man sein, sein eigenes Gebot der Liebe und Feindesliebe gebrochen und die Pharisäer und Schriftgelehrten betreffs ihrer Ungereimtheiten, ordentlich zusammen geschissen und übel beschimpft, ihr Heuchler, Schlangenbrut…..
Du fragst, warum Gott in zutiefst böse Konflikte eingreifen soll: Nu ja, wenn es um Gerechtigkeit geht, muss die Bereitschaft vorhanden sein, sie zu verteidigen, die kommt ja nicht von selber. Es liegt vor allem an uns Menschen, wenn es nötig ist, die Gerechtigkeit und Freiheit in einem gerechten Krieg zu verteidigen. Wenn z. B . die USA 1944 in der Normandie nicht in den Krieg eingetreten wäre, hätten wir womöglich immer noch die dummen Nachfolger vom rassistischen Hitler am Hals.
Wieso sollte Jesu sich darüber äußern, dass die Juden in 2000 Jahren ein Land geschenkt bekommt?
Seine widerspenstiges Widersacher und sein Volk waren ja noch da. Er hat nur prophezeit, dass sie in 70 Jahren vertrieben werden, mehr nicht. Du vergisst auch den Bund, den Gott mit Abraham geschlossen hat, in dem Gott das Land Kanaan, wo Milch und Honig fließen, Abrahams Nachfahren für immer also für ewig zu Eigen geben wird. Und Jesus, als gläubiger Jude, der die Schriften kannte, kamen in ihm sicherlich keine Gedanken auf, um darüber etwas zu sagen, wie es weiter geht nach der Vertreibung. Außerdem waren die Juden schon vorher Jahrhunderte lang in der Diaspora, und die göttliche Vorsehung wollte, dass der Heide König Kyros sie in die Heimat entließ. Und ebenso war es vorherbestimmt, dass die Juden, die schon vor und während des 2. Weltkrieges ins gelobte Land geflüchtet sind, und mit jenen, die vorher aus anderen Ländern zugewandert sind, das gelobte Land, nicht zu vergessen, auch mit Terror eroberten.
Die Problematik besteht darin, dass die Palästinenser ein Heimatgefühl haben und ihr Land, wo sie schon sehr lange ansässig waren, nicht so einfach den Juden überlassen wollten, und sie wehrten sich. Die jüdischen Zuwanderer hatten ebenso ein Heimatgefühl, sie hatten immer Sehnsucht nach der alten Heimat. Diese Sehnsucht wurde nicht weniger, ja sie wurde nach über 1000 Jahren immer stärker, weil sie von Russland bis Spanien immer wieder und wieder Pogrome von den Christen hinnehmen mussten. Wenn irgendwelche Katastrophen wie Hochwasser, Brände oder Seuchen oder sonst was passierte, waren immer die Juden schuld, und weil sie sowieso bösartig ihre eigenen Kinder fressen und Gottesmörder sind, war dann halt der Teufel für sie los. Erst im achtzehnten und neunzehnten Jahrhundert wurde es für sie ein wenig leichter. Manche Könige und Kaiser in verschiedenen Ländern, sahen die Juden etwas wohlgesinnter und stellten Regeln auf, damit diese Gräuel nicht mehr so leicht passieren konnten. Von Gleichberechtigung war aber noch keine Rede.
Und dann kam Hitler an die Macht, er brachte den größten Schrecken über die Juden. Das Ergebnis war 6 Millionen Tote und nicht wenige Überlebende gingen in die alte Heimat zurück………….
Die hochkomplexe Problematik ist immer noch da, mit Hass und Abneigung kommen sie auf keinen grünen Zweig.
Ich wollte noch einen Link von YouTube hier rein stellen, weil ich aber nicht registriert bin, geht das nicht mehr.
Der Titel von diesem Video lautet: Was Juden über Jesus WIRKLICH denken. Dauer elf Minuten.
Kurz die Vorgeschichte: Jüdische Gelehrte und andere, haben sich vor längerer Zeit vorgenommen, die Evangelien genau zu durchforsten. Überraschend für sie war, dass sie danach eine andere Sichtweise hatten als davor, nämlich eine Gute. Inzwischen sollen schon 500 000 Juden diesen veränderten Blickwinkel angenommen haben.
Irgendwann danach kam ein junger Jude auf die Idee, eine Umfrage zu starten. In dieser Umfrage, wurden Juden an Hand vom neuen Testament in Israel befragt, wie sie Jesus finden. Der Haken: Sie wussten nicht das es um Jesus geht. Der ein wenig investigative Fragesteller stellten nur einen großen jüdischen Anführer vor, den jeder kennt. Die Befragten sollten erraten, um wem es sich handelt.
Da ich das für mich hoch interessante Video nicht selber hier einfügen kann, hätte ich eine Bitte. Falls hier jemand neugierig auf dieses Video geworden ist, bei YouTube registriert ist, bei der Suche es gefunden hat und nach dem Ansehen gefallen findet, würde es mich freuen, wenn sie oder er, das Video hier in diesem Faden oder von mir aus auch in einem anderen Thread, rein stellt.
