oTp hat geschrieben: ↑Di 11. Aug 2026, 05:58
Den alten Mann mit dem weißen Bart, der über 8 Milliarden Menschen Buch führt, den wird es wohl nicht geben. Die Quantenphysik entdeckt Gott ganz neu als das ewig Seiende, von dem wir nur Teil sind. Wir selber sind Teil Gottes, der böse andere ist ein Teil wie ich auch.
Was für einen Sinn soll das machen, Johncom ?
Für ein Kind macht es Sinn, wenn die Mama sagt, Gott ist ein alter Mann mit Bart. Der reifere Mensch wird Gott als der-die-das ewige Seiende verstehen, versuchen zu verstehen.
oTp hat geschrieben: ↑Di 11. Aug 2026, 05:58
Ich fragte:
Es gibt also Gott, aber keine Bestrafung und damit auch keine Hölle und keine Dämonen.
Wie immer keine klare Aussage, die natürlich sowieso deutlich im Gegensatz zur Erklärung Jesu steht. Und natürlich im Gegensatz zu allem, was ich zum Thema in Erfahrung gebracht habe. Und deshalb auch vertrete und verteidige.
Du vertrittst und "verteidigst" deine eigene Aussagen. Streitgeist eben.
Meine Aussage willst du 1) gar nicht verstehen aber 2) gleich bekämpfen. Ja, ich bin sicher, es gibt Hölle und Dämonen, und zwar hier in unserem Menschenleben. Was drüben gesehen wird, in der jenseitigen unermesslichen Welt, das können wir nur vage vermuten, nicht in unserer Begriffs-Sprache abbilden. Und nein, Gott straft nicht, wir strafen uns höchstens selbst, wir haben ein Gewissen tief drinnen, das könnten wir jederzeit befragen, - ... also wo bin ich fehlerhaft, es wird uns aber wahrscheinlich beim Übergang in die andere Welt aufzeigen, wo wir gut und wo wir weniger gut waren.
Nochmal: Ja, es gibt Hölle und "Dämonen", sie sind in uns, nicht außen.
Das du das nicht so sehen kannst, sagst du ja ständig. Das ist auch in Ordnung.
Jeder, der massiv beeindruckende Erfahrungen mit dem Bösen gemacht hat, etwa durch Spuk oder Besessenheit, kann darüber nur den Kopf schütteln. Für sie klingt das einfach nur hartnäckig falsch, grundverkehrt.
Wer massiv beeindruckende Erfahrungen mit Gottes Liebe, Heilung, Gnade, Barmherzigkeit gemacht hat, wundert sich auch, warum andere "wie besessen" mit Phänomenen des Abgründigen festkleben. Und das gibt es ja! Afrika, der nahe Osten, auch in Südeuropa sagen Menschen, dass sie attackiert werden von bösen Kräften und traditionelle Exorzisten werden gebraucht. In der Richtung könnte man auch wissenschaftlich forschen.
Strafe, gefallene Engel, Hölle und das Böse ergeben nun mal ein Gesamtbild, an dem ein Christ nicht zweifeln sollte. Natürlich genauso wenig wie an der Vergebungsbereitschaft eines liebenden Gottes bis zum Zeitpunkt des Todes.
Ob sollen oder müssen, da ist der heutige Christ freier. Ob er das will, ist die Frage. Und ob er noch das Gesamtbild der 2000 Jahre des Katholizismus braucht. Im heutigen Christentum wird Gott als heilbringend gesehen, nicht als Bestrafer. Und nochmal: Selbst Sundar Singh meinte, Gott will keine Hölle. Die machen wir (uns) selber.
Es passt nicht, dass man ein Teil Gottes ist und dennoch in der qualvollen Gottferne zu landen ?
Auch darin zeigt sich der tumbe Eigensinn und Unglaube des Menschen. Ist auch mangelndes Gottvertrauen, wenn die dunkle Wirklichkeit nicht akzeptiert werden kann.
Sehr gut! Akzeptiere DEINE dunkle Wirklichkeit, erst dann gehts ins Heil.
Es interessiert dich aber noch nicht mal, dass selbst die Hindus und Buddhisten Höllen vermuten.
Hier verdrehst du wieder ins Gegenteil. Jedes Volk der Erde, jede Religion kennt Unterwelten, Fegefeuer usw ... Auch die frühen Christen, und deren Bezeichnungen haben sie übernommen von anderen vor ihnen.