Offener Austausch zur Rahmengeschichte des Christentums
abgetrennt aus: Definition Evangelium
Ja, es ist schon so, dass diese Rahmengeschichte und die daraus sich entwickelte Theologie wenig bis nichts mit der Tenach, also den Aussagen Gottes durch Mose und der Propheten zu tun hat, ohne dass man diesen Texten Gewalt antut.
Mit viel heidnischer Götterglauben und Vorstellungen zwängt man Betrachtungen in jüdische Texte, und meint damit, den Plan des Allmächtigen Gottes zu wissen.
Die Evangelien, Matthäus beginnen schon mit falscher Interpretation, der Jesajatexte, damit sich erfüllen würde, was gar nicht so verheissen war. Die Autoren machten um die wenigen überlieferten Aussagen Jesu eine Geschichte darum herum, um eine fremde Lehre damit zu rechtfertigen.
Wieso macht Gott so etwas, warum er seinem geliebten Sohn so etwas zu ?
(Zitat aus dem 1.Beitrag)
Hat nun Gott „Söhne“? Israel ist auch Sein Sohn, sogar als Erstgeborener Gottes bezeichnet, der Mensch ist ja auch Sohn des Allmächtigen.
Jesus lehrte gemäss Mose und den Propheten, sein Botschaft ist die Umkehrt und Hingabe zum jüdischen Gott JHWH, ohne jegliche spätere paulinische und christliche Theologie. Eigentlich ganz „einfach“, ohne menschenerdachte komplizierte Thesen über Gott und den Menschen. Leider wird dann solches als die Lehre Jesu, oder als Lehre nach dessen Geist dargelegt, dabei kommt sie aus einem heidnischen Denkmuster hervor.
Jo 10,33
Ps 82,6 Ich sagte: Ihr seid Götter (Elohim), Söhne des Höchsten (ben Eljion) seid ihr alle!
Gott achtet den Mensch als Elohim! Söhne des Höchsten, Söhne Gottes!. Jesus sagt damit, dass er nichts anderes sagt, als es im Psalm von Asaf steht.
Und was ist der Auftrag dieser Gottessöhne und predigte Jesus dies nicht auch?
Ps 82,3 Schafft Recht dem Geringen und der Waise, dem Elenden und dem Bedürftigen laßt Gerechtigkeit widerfahren! 4 Rettet den Geringen und den Armen, entreißt ihn der Hand der Gottlosen!
Das ist das"Evangelium" Jesu, nichts neues.