Sind Christen zum leiden berufen ?

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Johncom
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Re: Sind Christen zum leiden berufen ?

Beitrag von Johncom »

Zippo hat geschrieben: So 8. Feb 2026, 12:05 Joh 15,5
Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, dieser bringt viel Frucht, denn außer mir könnt ihr nichts tun
Wie verstehst du dieses Wort ?
Als eines der Ultra-Botschaften im NT.
Sind Christen zum Leiden berufen ?
Natürlich nicht. Die Seele kommt ins Heil weil wir lernen, diese Erde wird überwunden werden. Das ganze ach und weh des Körpers, die ganzen Wunschträume von Ruhm und Anerkennung. Nichts bleibt. In der Ewigkeit wird der große Frieden geschenkt. Und manche finden ihn schon hier.
Im NT steht es aber doch ganz anders und jeder kann in der Apostelgeschichte lesen, daß die Apostel und Nachfolger Jesu gelitten haben
Du meinst was anderes. Ich wollte sagen: jeder leidet.
Natürlich bleiben auch Träume auf der Strecke und ist das etwa kein Leid ?

Einen gewissen Frieden finden wir schon hier auf Erden, weil wir die Wahrheit kennen.
Wir können den eigentlichen, den ganzen Frieden hier, überall finden. Aufwachen von persönlichen Träumen! Ja, das ist leidvoll aber auch segensreich. Jesus sagt also: Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben … dann kann gefolgert werden, nur Gott ist.
Wer sind wir? Ja, vielleicht die Reben, die Früchte die kommen und gehen.
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Zippo
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Re: Sind Christen zum leiden berufen ?

Beitrag von Zippo »

Johncom hat geschrieben: Mo 9. Feb 2026, 02:36
Zippo hat geschrieben: So 8. Feb 2026, 12:05 ich würde sagen, es gibt beides. Sowohl den Personenkult, weil der Herr Jesus ja nicht nur durch seine Rede zur Nachfolge aufgerufen hat, sondern durch sein Werk die Grundlage und das Fundament gelegt hat, auf dem wir unser Werk aufbauen können.
Weil Jesus ein Fundament gelegt hat, braucht es einen Verehrungs- oder einen Personenkult? Ja, das ist normal. Auch die Römer, Griechen, alle Kulturen haben Statuen zur Verehrung errichtet. Bei Jesus, soweit überliefert, vermisse ich diesen Auftrag an die Nachwelt.
Der Herr Jesus hat durchaus Huldigung und Anbetung verdient. Wenn du das nicht kannst, hast du sein Werk nicht verstanden oder nicht angenommen.
Über allem tatkräftigen Handeln hast du vergessen, dem Herrn Jesus Christus den Lobpreis dafür zu geben, daß er für deine Sünden am Kreuz hingerichtet wurde:
[Off. 5,8-10] Und als es das Buch nahm, fielen die vier lebendigen Wesen und die vierundzwanzig Ältesten nieder vor dem Lamm, und sie hatten jeder eine Harfe und goldene Schalen voll Räucherwerk, welches die Gebete der Heiligen sind. Und sie singen ein neues Lied: Du bist würdig, das Buch zu nehmen und seine Siegel zu öffnen; denn du bist geschlachtet worden und hast für Gott erkauft, durch dein Blut, aus jedem Stamm und jeder Sprache und jedem Volk und jeder Nation, und hast sie unserem Gott zu einem Königtum und zu Priestern gemacht, und sie werden über die Erde herrschen!
Durch den Willen des Erstgeborenen hat sein Gott und Vater alle Dinge ins Leben gerufen Kol 1,15-17, Hebr 1,2 , 2,10 Auch für sein Schöpfungswerk kann man Gott zuweilen staunen und bewundern:
Off 4,11
Du bist würdig, o unser Herr und unser Gott, zu empfangen die Herrlichkeit und die Ehre und die Macht; denn du hast alle Dinge erschaffen, und deines Willens wegen waren sie und sind sie erschaffen worden.
Sogar die Engel sollten den Herrn Jesus Christus nach seiner Heimkehr in himmlische Regionen anbeten:
Hebr 1,6
Wenn er aber den Erstgeborenen wieder in den Erdkreis einführt, spricht er: „Und alle Engel Gottes sollen ihn anbeten.“
Wie sagst du da, daß man aus dem Herrn Jesus Christus keinen Personenkult machen soll ?

Gruß Thomas
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.
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Johncom
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Re: Sind Christen zum leiden berufen ?

Beitrag von Johncom »

Zippo hat geschrieben: Di 10. Feb 2026, 11:32
Johncom hat geschrieben: Mo 9. Feb 2026, 02:36 Weil Jesus ein Fundament gelegt hat, braucht es einen Verehrungs- oder einen Personenkult? Ja, das ist normal. Auch die Römer, Griechen, alle Kulturen haben Statuen zur Verehrung errichtet. Bei Jesus, soweit überliefert, vermisse ich diesen Auftrag an die Nachwelt.
Der Herr Jesus hat durchaus Huldigung und Anbetung verdient. Wenn du das nicht kannst, hast du sein Werk nicht verstanden oder nicht angenommen.
Über allem tatkräftigen Handeln hast du vergessen, dem Herrn Jesus Christus den Lobpreis dafür zu geben, daß er für deine Sünden am Kreuz hingerichtet wurdeWeil Jesus ein Fundament gelegt hat, braucht es einen Verehrungs- oder einen Personenkult? Ja, das ist normal. Auch die Römer, Griechen, alle Kulturen haben Statuen zur Verehrung errichtet. Bei Jesus, soweit überliefert, vermisse ich diesen Auftrag an die Nachwelt.
Der Herr Jesus hat durchaus Huldigung und Anbetung verdient. Wenn du das nicht kannst, hast du sein Werk nicht verstanden oder nicht angenommen.
Über allem tatkräftigen Handeln hast du vergessen, dem Herrn Jesus Christus den Lobpreis dafür zu geben, daß er für deine Sünden am Kreuz hingerichtet wurde
Das ist doch völlig richtig, aber ist es das, was er gelehrt hat?
Ich finde Lobpreis richtig und schön, aber man kann auch in der Schönheit hängen bleiben und sich "gerecht" fühlen und sich von anderen absondern, das wäre dann verfehlt.
Wie sagst du da, daß man aus dem Herrn Jesus Christus keinen Personenkult machen soll ?
Weil er es selber nicht angeordnet hat, aber "Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan."
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Zippo
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Re: Sind Christen zum leiden berufen ?

Beitrag von Zippo »

Johncom hat geschrieben: Mo 9. Feb 2026, 03:03
Zippo hat geschrieben: So 8. Feb 2026, 12:05 Joh 15,5
Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, dieser bringt viel Frucht, denn außer mir könnt ihr nichts tun
Wie verstehst du dieses Wort ?
Als eines der Ultra-Botschaften im NT.
Das bedeutet, daß der Heilige Geist nötig ist, wenn du Werke im Glauben vollbringen willst. Du mußt Bestandteil seines Leibes sein, dann kann der Heilige Geist in dir wirken.
[1. Kor. 12,11-13] Dies alles aber wirkt ein und derselbe Geist, einem jeden insbesondere austeilend, wie er will.
Denn so wie der Leib einer ist und viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obgleich viele, ein Leib sind: so auch der Christus. Denn auch in einem Geist sind wir alle zu einem Leib getauft worden, es seien Juden oder Griechen, es seien Sklaven oder Freie, und sind alle mit einem Geist getränkt worden.
Ein Bestandteil dieses Leibes wirst du aber erst, wenn du die Leiden Jesu am Kreuz für notwendig erachtest, um deine Sünden zu tilgen.
Dann aber schickt dich der Herr Jesus in dasselbe Leid, denn wenn sie den Meister verachtet haben, dann wird es den Jüngern wohl auch nicht besser ergehen.
[Joh. 15,18-20] Wenn die Welt euch hasst, so wisst, dass sie mich vor euch gehasst hat. Wenn ihr von der Welt wäret, würde die Welt das Ihre lieb haben; weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt auserwählt habe, darum hasst euch die Welt. Erinnert euch an das Wort, das ich euch gesagt habe: Ein Knecht ist nicht größer als sein Herr. Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen; wenn sie mein Wort gehalten haben, werden sie auch das eure halten.
Johncom
Sind Christen zum Leiden berufen ?
Natürlich nicht. Die Seele kommt ins Heil weil wir lernen, diese Erde wird überwunden werden. Das ganze ach und weh des Körpers, die ganzen Wunschträume von Ruhm und Anerkennung. Nichts bleibt. In der Ewigkeit wird der große Frieden geschenkt. Und manche finden ihn schon hier.
Im NT steht es aber doch ganz anders und jeder kann in der Apostelgeschichte lesen, daß die Apostel und Nachfolger Jesu gelitten haben
Du meinst was anderes. Ich wollte sagen: jeder leidet.
Hast du die Apostelgeschichte mal gelesen ?
Johncom
Natürlich bleiben auch Träume auf der Strecke und ist das etwa kein Leid ?

Einen gewissen Frieden finden wir schon hier auf Erden, weil wir die Wahrheit kennen.
Wir können den eigentlichen, den ganzen Frieden hier, überall finden. Aufwachen von persönlichen Träumen! Ja, das ist leidvoll aber auch segensreich. Jesus sagt also: Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben … dann kann gefolgert werden, nur Gott ist.
Wer sind wir? Ja, vielleicht die Reben, die Früchte die kommen und gehen.
Früchte kommen, aber nur durch den Glauben an den Herrn Jesus Christus und den Heiligen Geist. Aber mit diesem Wechsel der geistigen Seite kommen automatisch auch Probleme auf dich zu.
[Apg. 26,15-18] Ich aber sprach: Wer bist du, Herr? Der Herr aber sprach: Ich bin Jesus, den du verfolgst; aber richte dich auf und stelle dich auf deine Füße; denn dazu bin ich dir erschienen, dich zu einem Diener und Zeugen zu bestimmen, sowohl dessen, was du gesehen hast, als auch dessen, worin ich dir erscheinen werde, indem ich dich herausnehme aus dem Volk und aus den Nationen, zu denen ich dich sende, um ihre Augen aufzutun, damit sie sich bekehren von der Finsternis zum Licht und von der Gewalt des Satans zu Gott, damit sie Vergebung der Sünden empfangen und ein Erbe unter denen, die durch den Glauben an mich geheiligt sind.
Gott hat eine polarisierte geistige Welt zugelassen, weil er sehen wollte, wer seinem Erstgeborenen folgt, den wir in dem Menschen Jesus Christus auf Erden kennengelernt haben.
Und wer dem Satan folgt, der sein Widersacher ist und folglich bestrebt ist, denjenigen zu schaden, die dem Herrn Jesus nachfolgen.
[Off. 12,7-12] Und es entstand ein Kampf in dem Himmel: Michael und seine Engel kämpften mit dem Drachen. Und der Drache kämpfte und seine Engel; und er gewann nicht die Oberhand, auch wurde ihre Stätte nicht mehr in dem Himmel gefunden. Und es wurde geworfen der große Drache, die alte Schlange, welcher Teufel und Satan genannt wird, der den ganzen Erdkreis verführt, geworfen wurde er auf die Erde, und seine Engel wurden mit ihm hinabgeworfen. Und ich hörte eine laute Stimme in dem Himmel sagen: Nun ist das Heil und die Macht und das Reich unseres Gottes und die Gewalt seines Christus gekommen; denn hinabgeworfen ist der Verkläger unserer Brüder, der sie Tag und Nacht vor unserem Gott verklagte. Und sie haben ihn überwunden um des Blutes des Lammes und um des Wortes ihres Zeugnisses willen, und sie haben ihr Leben nicht geliebt bis zum Tod! Darum seid fröhlich, ihr Himmel und die ihr in ihnen wohnt! Wehe der Erde und dem Meer! Denn der Teufel ist zu euch hinabgekommen und hat große Wut, da er weiß, dass er wenig Zeit hat.
Gruß Thomas
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.
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Johncom
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Re: Sind Christen zum leiden berufen ?

Beitrag von Johncom »

Zippo hat geschrieben: Mi 11. Feb 2026, 13:04 Das bedeutet, daß der Heilige Geist nötig ist, wenn du Werke im Glauben vollbringen willst. Du mußt Bestandteil seines Leibes sein, dann kann der Heilige Geist in dir wirken.
Nein, es bedeutet nur: Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben.
Du solltest es so stehen lassen.
Ein Bestandteil dieses Leibes wirst du aber erst, wenn du die Leiden Jesu am Kreuz für notwendig erachtest, um deine Sünden zu tilgen.
Dann aber schickt dich der Herr Jesus in dasselbe Leid, denn wenn sie den Meister verachtet haben, dann wird es den Jüngern wohl auch nicht besser ergehen.
Das stimmt, ich muss bereit sein, jedes Leid zu ertragen. Und bereitwillig und .. versteh mich nicht falsch: dann auch "freudig".
Früchte kommen, aber nur durch den Glauben an den Herrn Jesus Christus und den Heiligen Geist. Aber mit diesem Wechsel der geistigen Seite kommen automatisch auch Probleme auf dich zu.
Sicher kommen Probleme, aber wenn du sie erkennst, sind es dann immer noch Probleme?
Gott hat eine polarisierte geistige Welt zugelassen, weil er sehen wollte, wer seinem Erstgeborenen folgt, den wir in dem Menschen Jesus Christus auf Erden kennengelernt haben.
Ich habe kein Problem, dich zu verstehen. Es kann aber sein, dass es andere nicht können. Der normale Mensch, sogar jedes Kind kann sich den "persönlichen" Gott als allwissend vorstellen. Dass der Allwissende aber nicht weiß, wer Jesus folgt und wer nicht, das entbehrt jeder Vernunft. Auch wenn es irgendwie fromm klingt.

"Ihr seid das Licht der Welt", sagt Jesus. Und "So soll euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Taten sehen und euren Vater im Himmel preisen." Deshalb ja. Jeder steht vor Problemen. Aber nicht, dass er leidet sondern damit er sie löst. Und muss sie nicht eigenmächtig lösen, er kann um Hilfe bitten, sogar um Wunder. Er kann auch seine Mitmenschen bitten. Er kann auch anderen helfen, dann helfen sie auch dir, mir, uns und sogar gerne.

Kein Mensch will zu Gott wenn du ihm Probleme und Leiden herbei beschwörst. Die Menschen kommen wenn du hilfst, heilst und liebst. Wenn du vor lauter Glückseligkeit nicht mehr laufen kannst.
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