Magdalena61 hat geschrieben: ↑Mo 13. Apr 2026, 17:06
Wie weit man mit "Liebt eure Feinde" kommt, kann man ja bestens an den Verhältnissen in Deutschland studieren, in welchem geliebte und von der Bevölkerung alimentierte "Psychopaten" ebendiese Bevölkerung mit Messern und anderer Gewalt therapieren.
Meine Meinung kurzgefasst: Zunächst ist die Feindesliebe gemeint als: Lebe ohne Hass. Hass ist Gift, absolut schädlich. Wer andere hasst, hasst auch Gott und sich selbst. Den eigenen Hass auflösen, in die echte Dankbarkeit und Liebe kommen, das ist innere Arbeit, zu der auch der überlieferte Glauben hilft. Man kann aber nicht befehlen: Du darfst nicht hassen, du musst lieben. Das funktioniert nicht, aber das weiß man oder man weiß es nicht.
Das andere ist ja die außen sichtbare Weltebene, die Migration, die Konflikte usw … Die Gewalttätigkeit ist überall größer wenn fremde Kulturen aufeinander treffen. In den USA sind (genau weiß ich es auch nicht ..) vielleicht etwa 70 - 90% der verurteilten Straftäter Schwarze. Man wird sagen, modern wissenschaftlich, die kamen als Arbeitssklaven unter Zwang, wurden wie Tiere behandelt, und jetzt mehr als 100 Jahre später ist der Schmerz noch nicht geheilt.
Zu den eingewanderten "Psychopaten"? Ein nigerianischer Politiker sagte einer englischen Zeitung: ihr habt die bekommen, die wir nicht wollen. Die ganzen Nichtsnutze versuchen in Europa ihr Glück. Sagte er überspitzt. … Wer sind die, die massenhaft in diesen 10 Jahren hierher gekommen sind? Iraker, Afghanen, dann Afrikaner, die über das zerstörte Libyen den Weg frei hatten ans Mittelmeer. Wer hat Irak, Libyen, Afghanistan gebombt? Unsere Freunde, die westliche Wertegemeinschaft. Neulich unterhielt ich mich mit einem Afghanen, prima Kerl, hat hier Ausbildung gemacht, arbeitet auf dem Bau. Als Kind hat er seinen Cousin auf der Straße eingesammelt, die vielen Körperteile wurden in einem Tuch beerdigt. In Afghanistan hat sogar Deutschland mitgewirkt. Nicht, dass dort vorher alles schön war, aber auch wir haben wieder einmal ein Land zerstört, das von sich aus eigentlich seine eigene Ordnung hatte und "funktionierte". Ich kennen noch Asien-Traveller, die Mitte der 70er dort waren und schwärmten gerade zu von den freundlichen "unschuldigen" Menschen. Der Orient war immer anders, für viele märchenhaft. Wir, der Westen bringen die Kriege. Nicht die haben uns was getan, wir waren das. Ich sage nicht, die oder wie "sind Schuld", aber es waren Eroberungskriege, die einen rauben das, was andere haben, genau wie im Moment, da geht es um Öl und Transportgebühren, also Handelswege. Die einen haben, die anderen wollen haben.
Es ist Unsinn, nur einer Seite Schuld zuzuweisen. Feindesliebe heißt, niemanden zu hassen. Den Konflikt verstehen, nicht verschönern, das wäre lügen. Auch was Israel tut, die Vertreibungen sind Fakt, das bestialische Töten in Gaza, der Landraub der jetzt weitergeht. So wie die Konflikte in Europa, alles was passiert, ist die Wirkung der vielen Jahrhunderte zuvor. Auge um Auge sozusagen. Die Opfer von damals wollen jetzt Täter sein. Und die Täter von heute sind die Opfer von morgen. Heilung wäre dann, allen Hass aufzulösen, vergeben. Was natürlich die Regierungen, Industrien, Medien nicht wollen, sie profitieren von Hass, Krieg und Krisen.
Mir reichts.
Wie weit man mit "Liebt eure Feinde" kommt ..
Ich denke, es ist so gemeint: man entwickle einen tiefen Respekt vor allem, wirklich allem, was Gott hervorbringt. Auch vor der Welt. Aber man verstricke sich nicht in der Welt. Unser Reich ist nicht diese Welt, wie sind in der Welt, aber nicht von der Welt.