Johncom hat geschrieben: ↑Do 20. Aug 2026, 03:40
oTp hat geschrieben: ↑Mi 19. Aug 2026, 08:34
Ich glaube auch nicht, dass Nahtoderlebnisse alles dämonische Täuschungen sind. Das sagen ja schon Christen, weil wenn sie nicht glauben können, dass man dabei verstorbenen Menschen begegnen kann.
Je mehr man von Dämonen besessen ist, umso mehr glaubt man, getäuscht zu werden.
Das meine ich in dem Sinne, dass ein völliges Gottvertrauen unzweifelhaft in das wahre Erkennen führt. Von diesem Gottvertrauen nehmen die "Dämonen" schon in 100 Meter Entfernung Reißaus. Manche der sogenannten Christen, die den ganzen Tag darüber reden, haben sich festgebissen in einer Persönlichkeitskrise. Sie wollen hoch hinaus, haben aber ihre Vergangenheit noch nicht überwunden, misstrauen dem eigenen Leben und führen ihre Rückschläge auf "Dämonen" zurück, weil sie sich nicht trauen, im eigenen Keller mal Licht zu machen. Wäre es nicht heilsamer, diesen ganzen Dämonen mal Guten Tag zu sagen, und: was wollt ihr eigentlich von mir?
Klar gibt es diese Menschen, wohl auch gerade unter Christen.
Da wird entschieden mit Angst reagiert auf das Vorhandensein von Dämonen. Das ist ähnlich wie das Verhalten eines Menschen, der zuviel Angst hat vor schlechten Menschen, sich kaum aus dem Haus traut vor lauter Angst und sein Haus total absichert gegen Einbrüche.
Diese Angst bestimmt diesen Menschen zu viel. So wie auch die Angst vor Verdammnis wuchern und einen bestimmen kann.
Das ist natürlich keine Besessenheit. Sondern allenfalls eine fixe Idee, eine innere Last, die Denjenigen zu sehr bestimmt.
Aber Derjenige, der nicht einsehen will, dass es Dämonen und Hölle gibt, ist genau so bestimmt von dieser falschen Idee. Es kann eine Überkompensation davon sein, mit dem Gedanken, es gäbe Dämonen, überhaupt nicht zurecht zu kommen. Flucht davor.
Auch das bestimmt dann diesen Menschen zuviel. Und er kann nicht begreifen, dass es ausreichend Hinweise gibt, dass Dämonen existieren, sondern er das "zwanghaft" leugnen muß.
Aber schau dir mal Leite wie Pater Pio an: Mit ganzem Herzen ein Katholik, aber nachts sogar körperlichen Angriffen von Dämonen ausgeliefert, und dazu auch noch von ihnen psychisch terrorisiert. Grundsätzlich kann es also Menschen geben, die in sich mit ihrem Einfluss kämpfen müssen. So ist es auch bei bestimmter echter Dämonisierung. Wobei das Gefühl entsteht, ihnen schutzlos ausgeliefert zu sein. Und gerade zu ihrer Überwindung ist Stärke, Glauben und Autorität nötig. Eine Stärke, die als christliche Waffenrüstung beschrieben ist. Glauben und Autorität müssen die Menschen besitzen, die für seine Befreiung einstehen. Der beeinflusste Mensch muß sich ändern, um die Stärke zu haben, dass er nicht mehr beeinflußt wird.
Die Reaktion auf mein Beharren darauf, dass es die bösen Mächte gibt, kann also zwei extreme Reaktinen auslösen: Überangst oder Verleugnen. Und natürlich schlichter Unglaube mit Belehrungsresistenz.
Jedenfalls rechne ich auch gerade bei Nahtoderlebnissen mit der Existenz von Dämonen ( schon wil sie Wesen dieser Dimensionen sind) , auch grundsätzlich mit der Möglichkeit dämonischer Mächte, einzugreifen. Gerade dann, wenn das Erlebnis ein gemischtes ist: Einbildungen enthält und einen Teil echter Erlebnisse. Die Einbildungen bei Nahtoderlebnissen müssen auch dann nicht unbedingt dämonisch sein, es können ja auch eigene Einbildungen sein.
Du siehst also, ich traue dem Frieden Freude Eierkuchen des "alles ist wunderbar für mich wenn ich tot bin" , natürlich nicht.