Wie wird das Gesetz im gläubigen Christen erfüllt ?

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Larson
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Re: Wie wird das Gesetz im gläubigen Christen erfüllt ?

Beitrag von Larson »

Kingdom hat geschrieben: Sa 23. Mai 2026, 09:35 Der König aller Könige wollte zuerst König sein über Israel, aber das Volk wollte einmal mehr den König nicht.
Da war aber kein König der Könige…
Und das Volk wollte ihn ja zum König machen, aber Jesus wollte nicht.


Kingdom hat geschrieben: Sa 23. Mai 2026, 09:35 Wenn aber das stimmen würde, was du sagst dann hätte Gott Israel Gebote gegeben, welche nicht nötig wären um im Bund zu bleiben.
Stimmt doch nicht, Gottes Weisungen regeln das Gesellschaftliche und auch das Spirituelle. Denn dies war der Weg, welcher der dem Volke Israel aufzeigte, und der immer noch gültig ist.
Kingdom hat geschrieben: Sa 23. Mai 2026, 09:35 Ja aus Gnaden sind wir erwählt und auch Israel erwählt worden.
Israel wurde nicht aus Gnaden erwählt, sondern aus dem verdienst Abrahams. So wird es in der Tenach gesagt.
Kingdom hat geschrieben: Sa 23. Mai 2026, 09:35 Zudem bezeugt eben die Geschichte Israels nur wer das Blut im Glauben am Türpfosten hatte, ging der Tod an diesem Haus vorüber. Und der Hohepriester ging alljährlich ins Heiligtum eben nicht ohne Blut.
Aber das Blut bewirkte nicht Vergebung. Und es gab auch ganz unblutige Opfer. Und was dem Ewigen gefällt:
Ps 51,18 Denn du hast keine Lust an Schlachtopfern, sonst gäbe ich sie; an Brandopfern hast du kein Wohlgefallen
19 Die Opfer Gottes sind ein zerbrochener Geist; ein zerbrochenes und zerschlagenes Herz wirst du, Gott, nicht verachten.
Kingdom hat geschrieben: Sa 23. Mai 2026, 09:35 Genau es ging darum zu Glauben was Gott sagte und wer nicht glaubte, der hatte ein Problem. Genau gleich wie beim neuen Bund welche Jesus bei Pessach einführte, es geht um Glauben oder Unglauben.
Nur ist dieser Bund Jesu nicht von Gott gegeben…. Denn „Glauben“ ist ja schon in der Torah verbrieft.
Kingdom hat geschrieben: Sa 23. Mai 2026, 09:35 Nur ist der welcher es behauptete Jesus Christus
Oder die Schreiber, die Jesus worte in den Mund legen. Weiter wäre eine solche Lehre gegen die Torah, fremd, und davor warnte schon Gott in der Torah, dass nichts geändert werden darf.
Kingdom hat geschrieben: Sa 23. Mai 2026, 09:35 hatte also Macht über Leben und Tod.
Naja, das hat Gott selber schon. Diese macht, dazu brauchte es keine „Auferweckung“.
Kingdom hat geschrieben: Sa 23. Mai 2026, 09:35 Gott schliesst nicht im Geheimen Bünde aber er schliesst nur mit denen einen Bund, welche diesen Bund auch annehmen und im Falle Christus
Wie schon gesagt, der Bund Jesu ist nicht Gottes Bund, Jesus bezieht sich nirgends auf Gott, dass dies nun der Gottesbund sei. Weiter wurde auch nirgends ein solcher Bund in der Tenach angekündigt.

Zu JoEv Ein Mensch ist nicht Wahrheit, er kann in der Wahrheit leben usw.
Kingdom hat geschrieben: Sa 23. Mai 2026, 09:35 Und zur Torah, nur eine erfüllte ist vollständig und genügend und nur Christus erfüllte:
Nein, Jesus hatte sie nicht vollständig erfüllt, da waren Weisungen für die Priester, für Frauen usw… Und weiter, steht da ja auch, dass die Torah vollständig sei, somit muss man sie nihct mit etwas ergänzen, was nach chr. Ansicht „ungenügend“ sei.

Weiter könnte man sich auch fragen, ob Jesus nicht das Gebot der „Ehre von Vater und Mutter“ abgeändert hat, andere Werte darüber gelegt hatte.
Kingdom hat geschrieben: Sa 23. Mai 2026, 09:35 Bis zu diesem Zeitpunkt, war die Torah nicht erfüllt und 2000 Jahre Diaspora zeigen, die Thora blieb unerfüllt, so das am neuen Bund kein Weg vorbei führt, sei es für Juden, Griechen oder andere Heiden!
Jeder, der nach den Weisungen Gottes lebt, erfüllt die „Torah“, lebt auf dem Weg, den der alleine-Einzig Gott und Vater vorgegeben hatte.

Wie schon gesagt, diese Bund Jesu ist nicht der Bund Gottes mit dem Volk Israel….
Kingdom hat geschrieben: Sa 23. Mai 2026, 09:35 613 Gebote hälst Du sie alle Larson? Wenn nicht, ist die Torah nicht erfüllt.

Welcher Hohepriester geht für Dich alljährlich ins Allerheiligste?
Wie kurz sind nun deine Gedanken: Gibt es einen Tempel? 613 Weisungen, an verschiede Personen gerichtet….

Nun, Jesus sagte, dass man von diesen Geboten kein Strichlein anders lehren soll, und sie bis auf weiteres gültig sind. Und darin wird gesagt, dass die Lehre Gottes, die Torah das Licht sind, die Wahrheit sind…. Also können / dürfen spätere Schreiber diesen Fokus durch hellenistisches Denken nicht verschieben.
Ps 119,142 Deine Gerechtigkeit ist eine ewige Gerechtigkeit, und dein Gesetz (Torah) ist Wahrheit.
….
159 Sieh, dass ich deine Vorschriften lieb habe; nach deiner Güte JHWH, belebe mich!
160 Die Summe deines Wortes ist Wahrheit, und alles Recht deiner Gerechtigkeit währt ewiglich.
Wer wagt es nun, diese Wahrheit auf den Kopf zu stellen, diese Wahrheit umzudeuten, zu ändern, den Sinn zu verdrehen, denn Pessach bleibt Pessach, und ist nicht Ostern usw…
Ps 74,4 Als Deine Dränger haben sie da getobt im Innersten Deines Vereinigungsstiftes, haben ihre (eigenes) Zeichen als Zeichen aufgestellt
(über das von Gott gegebenen "Zeichen" an Israel)
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Zippo
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Re: Wie wird das Gesetz im gläubigen Christen erfüllt ?

Beitrag von Zippo »

Kingdom hat geschrieben: Fr 22. Mai 2026, 18:04
Zippo hat geschrieben: Do 21. Mai 2026, 12:05 Doch, es geht darum, Gottes Gerechtigkeit zu befriedigen. Nur können das Menschen nicht schaffen.
Gott ist ja bereits Gerecht, als kann man an dieser Gerechtigkeit nichts ändern, das einzige was befriedigt werden muss ist der Mensch, weil der lebt ja im unfrieden mit Gott bis auf den Tag, wo er eben Gott glaubt. Nur für die Ungerechtigkeit des Menschen braucht es Sühnung, weil Ungerechtigkeit kein Platz bei Gott haben kann.
Natürlich ist Gott gerecht, davon sollte man ausgehen. Und sein Gerechtigkeitssinn zwingt ihn, die Übertretung seiner Gebote zu strafen. Es geht also darum, den Menschen gerecht zu machen, der von böser Macht von Anfang an verführt wurde und Satan hat auch nicht davon abgelassen, die Menschen zu versuchen, zu verführen und dann bei Gott zu verklagen. Off 12,9-11
Wer wollte ihm die Schuld abnehmen ? Der Herr Jesus fragte, mal was es nützen würde, die ganze Welt zu gewinnen, wenn man doch an seiner Seele Schaden nimmt.
[Mt 16,26-27] Denn was wird es einem Menschen nützen, wenn er die ganze Welt gewönne, aber seine Seele einbüßte? Oder was wird ein Mensch als Lösegeld geben für seine Seele?
Er selbst sagt er, hat das Lösegeld und spricht damit ja unzweifelhaft an, daß er sein Leben lassen will, um Menschen mit seinem Blut freizukaufen.
Mt 20,28
wie der Sohn des Menschen nicht gekommen ist, um bedient zu werden, sondern um zu dienen und sein Leben zu geben als Lösegeld für viele.
Mt 26,26...
Gottes Gerechtigkeitssinn läßt den Erstgeborenen in das Fleisch kommen und versöhnt die Welt mit sich selbst, durch die Leiden und das Sterben eines reinen Menschen.
Gott muß das so haben, er kann nicht anders, da geht es doch auch darum seinen Gerechtigkeitssinn zu befriedigen ?

Kingdom
Ja das Gesetz sieht Strafe vor für jeden der nicht glaubt.
Als ware Söhne erleben wir sicher eben diese Zurechtweisung:
Heb 12:6 Denn welchen der Herr lieb hat, den z chtigt er, und er gei elt einen jeglichen Sohn, den er aufnimmt.
Manche Nachfolger Jesu schaffen es nicht oder werden wie durchs Feuer hindurch gerettet werden, sagt Paulus.
[1. Kor 3,14-15] Wenn das Werk jemandes bleiben wird, das er darauf gebaut hat, so wird er Lohn empfangen; wenn das Werk jemandes verbrennen wird, so wird er Schaden leiden, er selbst aber wird gerettet werden, doch so wie durchs Feuer.
Kingdom
Das Gesetz enthält manche Festlichkeit mit tieferem Sinn. Wie verstehst du als Christ das Passahfest ? Ist es nicht auch so, daß der Christus den wahren Sinn des Passahfestes offenbart hat ?
Ich verstehe es so das ich immer auf den neuen Bund angewiesen bin und nicht aufhöre zu glauben, das nur im Lamm Gottes wahre Erettung ist und eben das was im AT vorgeschattet gegeben war zwar jedem zur Gerechtigkeit zugerechnet wurde aber eben nicht denn neuen und Vollkommenen Bund ersetzen kann. Der neue Bund steht ja nicht nur für Irdische Verheissung, er geht eben darüber hinaus.

Lg Kingdom
Der neue Bund hat mit dem Passah begonnen. Da hat der Auszug eines Nachfolgers Jesu begonnen. Ägypten dient doch als Symbol für die Welt, das ist im neutestamentlichen Sinne die Art zu leben, die Gott nicht gefällt.
[1. Joh 2,15-17] Liebt nicht die Welt noch was in der Welt ist. Wenn jemand die Welt liebt, so ist die Liebe des Vaters nicht in ihm; denn alles, was in der Welt ist, die Lust des Fleisches und die Lust der Augen und der Hochmut des Lebens, ist nicht von dem Vater, sondern ist von der Welt. Und die Welt vergeht und ihre Lust; wer aber den Willen Gottes tut, bleibt in Ewigkeit.
Gruß Thomas
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.
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Larson
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Re: Wie wird das Gesetz im gläubigen Christen erfüllt ?

Beitrag von Larson »

Zippo hat geschrieben: Sa 23. Mai 2026, 13:00 Natürlich ist Gott gerecht, davon sollte man ausgehen. Und sein Gerechtigkeitssinn zwingt ihn, die Übertretung seiner Gebote zu strafen.
Nun, hat Gott irgendwo an die Welt, an die Nationen Gebote erlassen?
Nein, allein nur an Israel.

Und ja, wenn Gott straft, dann will er den Menschen auf den rechten Weg zurückbringen, aber das nicht um einem „Gerechtigkeitssinn“, sondern weil Gott das Gute für den Menschen will.
Zippo hat geschrieben: Sa 23. Mai 2026, 13:00 Er selbst sagt er, hat das Lösegeld und spricht damit ja unzweifelhaft an, daß er sein Leben lassen will, um Menschen mit seinem Blut freizukaufen.
Mt 26,26 würde genauer aus Psalm 49 lauten: 8) Keineswegs vermag jemand seinen Bruder zu erlösen, nicht kann er Gott sein Lösegeld geben

Im Kontext geht es um die Reichen, um die Ungerechten, die den Menschen (Söhne Koras) bedrängen, welche auf ihr Vermögen pochen, meinen, alles damit erwirken zu können. Es ist der Weg der Torheit.

Aber:
Ps 49,16 Gott aber wird meine Seele erlösen von der Gewalt des Scheols; denn er wird mich aufnehmen. ( Sela.)
Gott selber erlöst, und zwar allein um seines Namens willen, keiner bezahlt auch nur einen Pfennig Lösegeld, oder gar ein Leben eines anderen Menschen als Lösegeld. Und dies im starken Kontrast, Gegensatz zu einem Freikaufen und Lösegeld.
Zippo hat geschrieben: Sa 23. Mai 2026, 13:00 Der neue Bund hat mit dem Passah begonnen.
Der "neue" Bund wird erst noch werden, der existiert noch nicht.
Ps 74,4 Als Deine Dränger haben sie da getobt im Innersten Deines Vereinigungsstiftes, haben ihre (eigenes) Zeichen als Zeichen aufgestellt
(über das von Gott gegebenen "Zeichen" an Israel)
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Kingdom
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Re: Wie wird das Gesetz im gläubigen Christen erfüllt ?

Beitrag von Kingdom »

Larson hat geschrieben: Sa 23. Mai 2026, 10:19 Da war aber kein König der Könige…
Und das Volk wollte ihn ja zum König machen, aber Jesus wollte nicht.
Glaubst Du, ich nicht!

Wie war das beim ersten König, sie wollten lieber einen Irdischen König als Gott als König, mit dem kommen des Messias ist das genau gleich! Um zum Thema zu kommen, beim ersten mal das Gesetz nicht erfüllt, beim zweiten mal noch weniger. Aber eben genauso läuft es:
Mt 7:14 Aber die Pforte ist eng, und der Weg ist schmal, der zum Leben führt, und wenige sind es, die ihn finden!
und so erfüllte es sich:
Jes 53:8 Infolge von Drangsal und Gericht wurde er weggenommen; wer bedachte aber zu seiner Zeit, da er aus dem Lande der Lebendigen weggerissen, wegen der übertretung meines Volkes geschlagen ward?
Stimmt doch nicht, Gottes Weisungen regeln das Gesellschaftliche und auch das Spirituelle. Denn dies war der Weg, welcher der dem Volke Israel aufzeigte, und der immer noch gültig ist.
Ja gültig und unerfüllt für alle die den König verleugnen.

Aber das Blut bewirkte nicht Vergebung.
3Mo 16:34 Das soll euch zur ewigen Gewohnheit weden, da ihr für die Kinder Israel Sühne erwirkt wegen allen ihren Sünden, einmal im Jahr.
Deine Stellen zeigen nur das die rechte Haltung zu 3. Mose 16.34 den Menschen fehlte, wo man eben nicht demütig bereute, was aber das eigentliche Ziel gewesen wäre, wenn aber die Demut gereicht hätte, wäre der Dienst des Hohepriester absolut sinnlos gewesen, da er aber nicht sinnlos war, brauchte es Demut, Reue und das Opfer, alle drei waren gefordert vom Gesetz.

Darum die Frage, wo ist dein Opfer Tier Larson und dein Hohepriester zur Vergebung deiner Sünden, das du den Messias verleugnest, verwirfst oder eben nicht erkennst/anerkennst?

Nur ist dieser Bund Jesu nicht von Gott gegeben…. Denn „Glauben“ ist ja schon in der Torah verbrieft.
Dann wäre es ja sinnlos auf den Erlöser zu warten, weil dieser wurde auch voraus gesagt in den Propheten und die damaligen Juden warteten auf IHN.

Oder die Schreiber, die Jesus worte in den Mund legen. Weiter wäre eine solche Lehre gegen die Torah, fremd, und davor warnte schon Gott in der Torah, dass nichts geändert werden darf.
Nun damit sagst du, Jesus hat die falschen Jünger gewählt, ich glaube er hat die richtigen gewählt und sie haben erkannt das eine Erfüllung nicht eine Änderung der Torah ist, sonder ein erkennen, das dies passierte was im voraus angekündigt wurde durch die Propheten. Wäre die Torah erfüllt, bräuchte es keine neunen Bund.

Naja, das hat Gott selber schon. Diese macht, dazu brauchte es keine „Auferweckung“.
Doch wenn es so prophezeit ist, muss es sich genau so erfüllen und eben nicht so wie die sagen, welche ihn verleugnen!

Wie schon gesagt, der Bund Jesu ist nicht Gottes Bund, Jesus bezieht sich nirgends auf Gott, dass dies nun der Gottesbund sei. Weiter wurde auch nirgends ein solcher Bund in der Tenach angekündigt.
Wie gesagt, das glaubst Du, ich nicht. Verlästert wurde Christus schon hier, diese aber wussten zumindest wie auch die Jünger, das nur Gott allein vergeben kann.
Mr 2:7 Was redet dieser so? Er lästert! Wer kann Sünden vergeben als nur Gott allein?

Zu JoEv Ein Mensch ist nicht Wahrheit, er kann in der Wahrheit leben usw.
Ja aber gemäss dem Zeugnis des Apostel Johannes und allen anderen Apostel und Johannes des Täufer war der Menschensohn mehr als ein Mensch und sie bezeugen nur, was sie hörten und sahen.

Und weiter, steht da ja auch, dass die Torah vollständig sei, somit muss man sie nihct mit etwas ergänzen, was nach chr. Ansicht „ungenügend“ sei.
Nicht nach Christlicher Sicht, nach Gottes Sicht ist eine unerfüllte Thora ungenügend, darum auch klar seine Worte dazu:
Jer. 31.32.......nicht wie der Bund, den ich mit ihren Vätern schloss an dem Tage, da ich sie bei der Hand ergriff, um sie aus dem Lande Ägypten auszuführen; denn sie haben meinen Bund gebrochen, und ich hatte sie mir doch angetraut, spricht der HERR.
Das was gebrochen ist nicht vollständig und wer den Messias und den Neuen Bund verleugnet lebt sicher nicht in einer Thora die erfüllt wäre.

Weiter könnte man sich auch fragen, ob Jesus nicht das Gebot der „Ehre von Vater und Mutter“ abgeändert hat, andere Werte darüber gelegt hatte.
Hat er definitiv nicht. Er hat aber klar gemacht das das 1 Gebot an erster Stelle ist und alles andere danach.

Jeder, der nach den Weisungen Gottes lebt, erfüllt die „Torah“, lebt auf dem Weg, den der alleine-Einzig Gott und Vater vorgegeben hatte.
Tut er nicht wenn er den Messias verleugnet und sagt denn brauche ich nicht, denn ich erfülle selbst, wenn Gott dies sagte:
Hes 20:44 Und ihr werdet erkennen, da ich der HERR bin, wenn ich mit euch handeln werde um meines Namens willen und nicht nach eurem bösen Wandel und euren ruchlosen Taten, Haus Israel, spricht Gott, der HERR!
Wie gesagt, Assyrien, Babylon, Medo-Persien, Griechenland und Rom das deutet nicht auf eine erfüllte Thora hin, sondern auf eine unerfüllte, so wie Gott sagte und auch Jesus. Was aber sicher ist Gott gibt nicht auf, bis man nach dem rufen wird der schon da war.

Wie schon gesagt, diese Bund Jesu ist nicht der Bund Gottes mit dem Volk Israel….
Doch alle 12 Apostel waren Juden, das war der Start, das Ende wird sein wenn das letzte Drittel dazu kommen wird, nachdem sie erkennen, das sie den falschen Messias gewählt haben.

Wie kurz sind nun deine Gedanken: Gibt es einen Tempel? 613 Weisungen, an verschiede Personen gerichtet….
Ja es gibt ein Allerheiligstes im Himmel und einen Tempel auf Erden. Die Apostel waren klar, wer durch das Gesetz gerecht werden will, der muss das ganze Gesetz halten. Was glaubst denn du zu halten? Die Noahidischen Gesetze und wer sagt Dir das dies reicht, die welchen den Messias verleugnen als Retter? Oder anders gefragt, wenn du die Frage deines Hohepriester nicht beantworten willst, was gibst Du um deine Seele zu retten?
Mt 16:26 Denn was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne, büsste aber seine Seele ein? Oder was kann der Mensch geben, damit er seine Seele wieder löse?
Die Verleugnung des Messias, glaubst Du das sei die Erfüllung der Thora, bezw. das erfüllen des 1 Gebotes? Wie gesagt diese Verleugnung bedeutete Historisch belegt 2000 Jahre Diaspora. Diaspora gab es aber nicht wenn die Thora erfüllt wurde, die gab es nur wenn man nicht auf die Propheten Gottes hörte.
Nun, Jesus sagte, dass man von diesen Geboten kein Strichlein anders lehren soll, und sie bis auf weiteres gültig sind. Und darin wird gesagt, dass die Lehre Gottes, die Torah das Licht sind, die Wahrheit sind…. Also können / dürfen spätere Schreiber diesen Fokus durch hellenistisches Denken nicht verschieben.
Es ist nicht hellinistisches Denken das durch einen Mann die Sünde kam und durch den Messias das wiederhergestellt wird, was zerbrochen ist, der Glauben an Gott.

Wer wagt es nun, diese Wahrheit auf den Kopf zu stellen, diese Wahrheit umzudeuten, zu ändern, den Sinn zu verdrehen, denn Pessach bleibt Pessach, und ist nicht Ostern usw…
Wenn ein Strichlein gebrochen wird, bleibt das Gesetz unerfüllt. Darum nützt es nichts den Auszug aus Ägypten zu Gedenken und gleichzeitig den Messias und König zu verwerfen und zu verachten und was in den Propheten steht, bezüglich des neuen Bundes.

Lg Kingdom
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Larson
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Re: Wie wird das Gesetz im gläubigen Christen erfüllt ?

Beitrag von Larson »

Kingdom hat geschrieben: Sa 23. Mai 2026, 16:05 Wie war das beim ersten König, sie wollten lieber einen Irdischen König als Gott als König, mit dem kommen des Messias ist das genau gleich!
Jesus war nun mal nicht König, und als das Volk ihn mit Hosanna begrüsste, also die Erwartung auf Jesus setze, hatte sich Jesus dem entzogen.
Also der himmlisch König JHWH blieb immer erhalten, der wurde nicht durch einen irdischen ersetzt.
Jesus hatte seine Messias-Aufgabe nicht erfüllt, und das lag nicht am Volk, sondern an ihm. Zudem, wenn nun Jesus als der Messias angenommen worden wäre, dann würde die christlich Theologie bachab gehen, da es dann keinen „Opfertod“ gegeben hätte, keine Sündenbefreiung usw. (was aber nicht das Problem zur Zeit Jesu war)
Kingdom hat geschrieben: Sa 23. Mai 2026, 16:05 Um zum Thema zu kommen, beim ersten mal das Gesetz nicht erfüllt, beim zweiten mal noch weniger. Aber eben genauso läuft es:
So wenige wie auch Jesus das Gesetz nicht erfüllte, die Verheissung auf den „Messias“….
Mt 7,14, der schmale Weg, den das Christentum zur Autobahn asphaltiert hatte.
Nein, mit Jes 53,8 wurde es nicht erfüllt, dieser schmale Weg… es trifft dort Israel in seiner Geschichte.
Kingdom hat geschrieben: Sa 23. Mai 2026, 16:05 wenn aber die Demut gereicht hätte, wäre der Dienst des Hohepriester absolut sinnlos gewesen, da er aber nicht sinnlos war, brauchte es Demut, Reue und das Opfer, alle drei waren gefordert vom Gesetz.
Opfer waren der kultische Aspekt im Ganzen, und nicht durch das Opfer, nicht durch das Blut kam Vergebung, sondern durch Reue und Umkehr, wie es auch später in den Psalmen und den Propheten deutlich zum Ausdruck kommt.

…. und nein, ich brauche keinen Hohepriester, damit ich weiss, dass Gott vergeben wird, sondern der allein einzige Gott vergibt um Seines Namens willen, und nicht, weil man ihn mit Opfern besänftig und gnädig stimmt, wie bei den Götzen das der Fall ist. Somit zwängst du den Sinn heidnischen Götzendienstes dem Ewigen als seine Gesinnung und Sein Wesen auf.

Wenn du meinst, ich würde Jesus verleugnen, so verleugnest du doch selber mit deiner christlichen Theologie, welche da über Jesus gedrückt wird, auch selbst den alleine einzigen Gott und Vater. Also überlege doch zuerst, ob du jemandem „verleugnen“ unterstellen willst, und wische zuerst in deiner eigenen Glaubenslehre.

Kingdom hat geschrieben: Sa 23. Mai 2026, 16:05 sonder ein erkennen das das passierte was im voraus angekündigt wurde
Nein, das was Jesus wirkte, war nicht angekündigt in den Propheten.
Kingdom hat geschrieben: Sa 23. Mai 2026, 16:05 Wenn nicht ist die Thora nicht erfüllt, mein Hohepriester hat aber Zugang zum Allerheiligsten und zwar nicht an einem Irdischen Ort und nicht in einem von Menschen gemachten Allerheiligsten.
Nun sägst du den Ast ab, worauf du sitzest, denn um zum „Allerheiligsten“, also zu Gott zu gelangen, braucht es weder Mittler noch Hohepriester. Aber solches willst du mit deiner Lehre nicht sehen, beschränkst damit dem Menschen den Zugang zum Ewigen, bist somit ein Hinderer des Menschen indem du sagst, dass man nur auf diese Weise zu Gott gelangen könne und verschliesst das schon schmale Tor, öffnest aber ein anderes, wo nun 3 Milliarden durchgehen…
Kingdom hat geschrieben: Sa 23. Mai 2026, 16:05
Naja, das hat Gott selber schon. Diese macht, dazu brauchte es keine „Auferweckung“.
Doch wenn es so prophezeit ist muss es sich genau so erfüllen und eben nicht so wie die sagen welche ihn verleugnen!
Was wurde denn genau „prophezeit“? Dass zuerst ein Mensch auferweckt werden soll damit Gott auferwecken kann?
Kingdom hat geschrieben: Sa 23. Mai 2026, 16:05
Wie schon gesagt, der Bund Jesu ist nicht Gottes Bund, Jesus bezieht sich nirgends auf Gott, dass dies nun der Gottesbund sei. Weiter wurde auch nirgends ein solcher Bund in der Tenach angekündigt.
Wie gesagt, das glaubst Du, ich nicht. Verlästert wurde Christus schon hier, diese aber wussten zumindest wie auch die Jünger, das nur Gott allein vergeben kann.
Nirgends erwähnt Jesu, dass nun diese rsein Bund der verheissene Gottesbund sei, was ja auch schon von der Verheissung nicht aufgehen kann.

Genau, Gott alleine vergibt (obwohl Jesus lehrte, vergib und wie auch vier vergeben…), und zwar ohne irgendwelche Gegenleistung, wie es selbst auch so zu den Gleichnissen Jesu passt, wo „ersatzlos“ vergeben wird.
Und warum willst du nun diese Grossartigkeit Gottes schmälern, das Er zuerst irgendwie mit Opfer befriedigt werden muss?
Kingdom hat geschrieben: Sa 23. Mai 2026, 16:05
Und weiter, steht da ja auch, dass die Torah vollständig sei, somit muss man sie nihct mit etwas ergänzen, was nach chr. Ansicht „ungenügend“ sei.
Nicht nach Christlicher Sicht, nach Gottes Sicht ist eine unerfüllte Thora ungenügend, darum auch klar seine Worte dazu:
Also du stellt die christlich Sicht über die Worte Gottes…, die Weisungen Gotets in der Tenach.

Und nicht die Torah ist ungenügend, sondern allein der Mensch ist Fehlerhaft… und Jer 31,32 selbst auch im Kontext passt nicht in die Zeit Jesu. Also sich mit Jer 31,31 als neuen Bund zu beziehen, geht fehl.
Kingdom hat geschrieben: Sa 23. Mai 2026, 16:05 Hat er definitiv nicht. Er hat aber klar gemacht das das 1 Gebot an erster Stelle ist und alles andere danach.
Ja, sicher ist das erste Gebot an erster Stelle. Aber das kümmert ja die christliche Lehre nicht mit ihrer Trinität. Und da Jesus nicht Gott ist, so darf er das Gebot der Ehre zu den Eltern nicht schmälern.
Kingdom hat geschrieben: Sa 23. Mai 2026, 16:05
Jeder, der nach den Weisungen Gottes lebt, erfüllt die „Torah“, lebt auf dem Weg, den der alleine-Einzig Gott und Vater vorgegeben hatte.
Tut er nicht wenn er den Messias verleugnet und sagt denn brauche ich nicht, denn ich erfülle selbst, wenn Gott dies sagte:
Es gibt kein Gebot über den Messias, und dein Vers aus Hes 20,44 bezieht sich auf den alleinen Gott JHWH.
Kingdom hat geschrieben: Sa 23. Mai 2026, 16:05 Wie schon gesagt, diese Bund Jesu ist nicht der Bund Gottes mit dem Volk Israel….

Doch alle 12 Apostel waren Juden, das war der Start, das Ende wird sein wenn das letzte Drittel dazu kommen wird, nachdem sie erkennen, das sie den falschen Messias gewählt haben.
Der neue Bund wird mit dem Volk gemacht, und nicht mit Vertretern, welche im Volke keine Bedeutung hatten.
Wer soll nun den falschen Messias gewählt haben? Frage dich selber, ob dein „Messias-Bild“ wirklich mit der Tenach übereinstimmt, oder ob es nur eine Ideologie ist.
Kingdom hat geschrieben: Sa 23. Mai 2026, 16:05 Die Noahidischen Gesetze und wer sagt Dir das dies reicht, die welchen den Messias verleugnen als Retter?

Die Verleugnung des Messias glaubst Du das sei die Erfüllung der Thora?
Nirgends wird im Gesetz vorgeschrieben, dass man an einen „Messias“ als Retter glauben muss. Das Vertrauen ist allein auf den Ewigen….

Weiter müsste zuerst mal bewiesen sein, dass Jesus jener verheissene Fürst sei (es wird ja nicht vom Messias gesprochen, was nun aber offensichtlich nicht hergeleitet werden kann, ausser man deutet und zerstückelt die Worte Gottes durch die Propheten um. Sage mir nun, soll dies glaubwürdig sein?
Kingdom hat geschrieben: Sa 23. Mai 2026, 16:05 Es ist nicht hellinistisches Denken das durch einen Mann die Sünde kam und durch den Messias das wiederhergestellt wird, was zerbrochen ist, der Glauben an Gott.
Nun, wie du das auch immer bezeichnen willst, deine Aussage / Behautpung stammt nicht aus der Tenach sondern kommt von ausserhalb.
Kingdom hat geschrieben: Sa 23. Mai 2026, 16:05 Wenn ein Strichlein gebrochen wird, bleibt das Gesetz unerfüllt. Darum nützt es nichts den Auszug aus Ägypten zu Gedenken und gleichzeitig den Messias und König zu verwerfen und zu verachten und was in den Propheten steht, bezüglich des neuen Bundes.
Sicher doch „nützt“ der Auszug aus Ägypten usw… auch ganz ohne Messais, damit wird kein Jud gebrochen.

Und bezüglich des „neuen Bundes“:
Jer 31
27 Siehe, es kommt die Zeit, spricht der Herr, da ich das Haus Israel und das Haus Juda mit Samen von Menschen und mit Samen von Vieh besäen werde.
28 Und wie ich über sie gewacht habe, sie auszureißen, auszurotten, zu zerstreuen, zu verderben und zu züchtigen, so will ich über sie wachen, um sie zu bauen und zu pflanzen, spricht der Herr.

33 sondern dies ist der Bund, den ich mit dem Hause Israel nach jener Zeit schließen werde, spricht der Herr: Ich will mein Gesetz in ihr Inneres legen und es in ihr Herz schreiben und ich will ihr Gott sein und sie sollen mein Volk sein.
34 Und nicht wird fortan mehr jemand seinen Nächsten oder einer seinen Bruder lehren, indem er spricht: Erkenne des Herrn! denn alle werden mich kennen, vom Kleinsten bis zum Größten, spricht der Herr; denn ich will ihre Vergehungen vergeben und ihrer Sünde nicht mehr gedenken.


Also Gott macht den Bund mit Hause Israel, also mit dem Volk, nicht mit einzelnen. Israel und Juda (V31), und nicht eine Christenheit mit ihrer eigenen Lehre, denn Gott hatte Israel als Sein Volk erwählt) soll sein Volk sein, wie es auch immer ist.

Und in diesem Bund wird man den anderen nicht mehr Lehren!!!! Den Herrn JHWH erkennen, in Seiner Art, wie Er ist (und das hat nichts mit einem Messias zu tun).

So wurde dies sicher nicht in/durch Jesus erfüllt, da es nicht stattgefunden hat. Und nun einfach irgendwelche Rosinen aus der Tenach zu pflücken, zu entstellen, und etwas anderes hineinzulegen, ist ein Umdeuten der Tenach, man ändert sozusagen die Schrift, das Strichlein, ein Verkennen JHWH's.
Ps 74,4 Als Deine Dränger haben sie da getobt im Innersten Deines Vereinigungsstiftes, haben ihre (eigenes) Zeichen als Zeichen aufgestellt
(über das von Gott gegebenen "Zeichen" an Israel)
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Re: Wie wird das Gesetz im gläubigen Christen erfüllt ?

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Larson hat geschrieben: Sa 23. Mai 2026, 17:43
Jesus war nun mal nicht König, und als das Volk ihn mit Hosanna begrüsste, also die Erwartung auf Jesus setze, hatte sich Jesus dem entzogen.
Denn Rest deines Textes werde ich mir ersparen zu antworten, weil schon der erste Satz wieder eine Behauptung ist und deine Haltung gegenüber Jesus und dem Neuen Testament voll und ganz zu Ausdruck bringt.
Lu 19.38 und sprachen: Gepriesen sei der König, der da kommt im Namen des Herrn! Friede im Himmel und Ehre in der Höhe!
39 Und etliche der Pharis er unter dem Volk sprachen zu ihm: Meister, weise deine Jünger zurecht!
40 Und er antwortete und sprach: Ich sage euch, wenn diese schweigen, so werden die Steine schreien!

Kingdom
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Re: Wie wird das Gesetz im gläubigen Christen erfüllt ?

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Kingdom hat geschrieben: So 24. Mai 2026, 17:53
Larson hat geschrieben: Sa 23. Mai 2026, 17:43
Jesus war nun mal nicht König, und als das Volk ihn mit Hosanna begrüsste, also die Erwartung auf Jesus setze, hatte sich Jesus dem entzogen.
Denn Rest deines Textes werde ich mir ersparen zu antworten, weil schon der erste Satz wieder eine Behauptung ist und deine Haltung gegenüber Jesus und dem Neuen Testament voll und ganz zu Ausdruck bringt.
Lu 19.38 und sprachen: Gepriesen sei der König, der da kommt im Namen des Herrn! Friede im Himmel und Ehre in der Höhe!
39 Und etliche der Pharis er unter dem Volk sprachen zu ihm: Meister, weise deine Jünger zurecht!
40 Und er antwortete und sprach: Ich sage euch, wenn diese schweigen, so werden die Steine schreien!

Kingdom
Du zitierst genau das, was ich sagte. Weiter sagt genau auch dein Zitat, dass dieser König nicht (ein) Gott ist, denn er kommt „im“ Namen“ Gottes (was aufgrund der Tenach nichts anderes als „mit dem Namen JHWH“ bedeutet)
Aber Jesus entzog sich diesem „Königsein“, wie es der Verlauf der weiteren Geschichte aufzeigt. Nicht ein König sein, kein Königtum stand für ihn im Fokus....


Noch etwas anderes: ich leugne Jesus nicht (wie du sagtest), wenn ich die christliche Heilslehre ablehne. Denn Thesen kann man „glauben“, annehmen oder nach Prüfung auch guten Gewissens ablehnen… und man wird nicht zum Lügner, auch wenn jene die These als das Absolute darstellen.
Ps 74,4 Als Deine Dränger haben sie da getobt im Innersten Deines Vereinigungsstiftes, haben ihre (eigenes) Zeichen als Zeichen aufgestellt
(über das von Gott gegebenen "Zeichen" an Israel)
Rupert Huebelbauer
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Re: Wie wird das Gesetz im gläubigen Christen erfüllt ?

Beitrag von Rupert Huebelbauer »

Hallo Larson,

was Jes 53 betrifft, da irrst du und machst es dir schon ein wenig einfach. Denn es ist irrelevant, was du sagst oder was die Juden oder Christen sagen. Das heißt, es kommt nicht darauf an, was andere sagen, sondern es kommt nur darauf an, was Jesus gedacht, gesagt und getan hat.

Jesus war kein Analphabet, und weil er des Lesens mächtig war, hat er – schon vor seinem ersten öffentlichen Auftritt – sich den Tenach zunutze gemacht. Als Jesus in der Folge zu Jes 53 kam, fühlte er sich davon zutiefst angesprochen, und die Erkenntnis, dass er all das erleiden und vollbringen müsse, erschütterte und betrübte ihn tief. Ja, er hatte keinen leichten, vorherbestimmten Weg bis hin zur Durchbohrung (Kreuzigung) vor sich, und er lief – anders als Jona – nicht vor Gott davon. Er vollbrachte genau das, was in Deuterojesaja 53 prophezeit ist. Aber dort steht ja auch noch etwas Hoffnungsvolles im Vers 10, nämlich dass er Nachkommen sehen und lange leben wird. Die Christen meinen – weil es so schön passt –, dass sie damit gemeint seien. Aber so war es nicht. Jesus hatte keine Ahnung von Paulus und den Christen. Er war zu den Seinen gesandt, er hat die 12 Apostel auserwählt und ihnen aufgetragen, mit dem, was er sie gelehrt hat, bei den Juden zu missionieren und nicht bei den Heiden. Dafür war dann der fehlbare Paulus zuständig, der letztlich bei den Heiden erfolgreicher war als die Apostel bei den Juden. Auch hier kann man sagen: Die göttliche Vorsehung wollte es so.

Bei den Nachkommen fühlte sich Jesus ebenfalls stark angesprochen, sodass er hoffen durfte, das Ganze irgendwie – so genau wusste er es sicherlich selbst nicht – zu überleben und folglich eine Frau, Kinder und ein langes Leben haben zu dürfen. Was gibt es Schöneres für einen im Saft stehenden, etwa 30‑jährigen, noch jungen leibhaftigen Menschensohn, nach dieser Tortur als großartigen Lohn all das haben und genießen zu dürfen?
Nun stellt sich natürlich die Frage: Hat sich für Jesus diese Hoffnung erfüllt? Ich würde sagen: Wenn der Herr kein Wechselbalg war, ja, die Hoffnung ist aufgegangen.
Wie ist das möglich? Voraus schicken möchte ich, dass Kreuzigungen überhaupt nicht selten waren. Das qualvolle Leiden dauerte von der Nagelung bis zum Eintritt des Todes bis zu 24 Stunden, und es gab erfahrungsgemäß kein Entrinnen – der Tod war fix. Jesus hing sozusagen nur 6 Stunden am Kreuz. Als er nun mit diesem Hintergrund stundenlang gequält am Kreuz hing, kamen in ihm Zweifel auf, und die Hoffnung schwand dahin. Er zweifelte aber nicht an Gott; er zweifelte vielmehr daran, dass Vers 10 sich nicht bewahrheiten würde – dass er also keine Nachkommen und kein langes Leben mehr haben werde. Das war der einzige und wirkliche Grund, warum er zuletzt sagte: „O Herr, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“

Als in seiner Zeit der erste Menschensohn scheinbar gestorben war, nahmen sie ihn – vermutlich auch wegen des Sturmes – schnell vom Kreuz, legten ihn ins Höhlengrab und wälzten den Stein vor den Eingang. Danach gingen die Juden rasch nach Hause; sie hatten ja noch Vorbereitungen zu erledigen, weil am Abend der Sabbat begann.
Als alle weg waren, ist Jesus dann auferstanden – oder besser gesagt: Er erwachte aus einer tiefen Bewusstlosigkeit. Sicher war er sehr überrascht, dass er die ganze Pein – o Wunder – doch überlebt hatte. Äußerst selten passiert das auch heute: Alle paar Jahre liest man in der Zeitung, dass irgendwo ein Scheintoter für tot erklärt wurde, aber dann doch wieder munter geworden ist.

Damals, zu Jesu Zeiten, war es üblich, den Gekreuzigten die Gebeine zu zerbrechen, damit sie schneller sterben. Weil alles relativ schnell ablief, haben sie Jesus, dem ersten Menschensohn, nicht die Gebeine zerbrochen. Das war für ihn ein sehr großer und wichtiger Vorteil. Denn wenn sie ihm die Gebeine doch zerbrochen hätten, hätte er im Grab nicht mehr aufstehen und weggehen können. Ja, mit dem Gehen wäre es vorbei gewesen; er hätte maximal die Beine hinter sich herziehend nur mehr kriechen können. Dank göttlicher Vorsehung war es aber nicht so: Er konnte – wenn auch am Anfang mit Schmerzen – stehen und (noch nicht weit) gehen.
Danach traf Jesus noch die Frauen und die Apostel, und der ungläubige Thomas durfte mit seinen Fingern die Wundmale betasten. Als all das, was er sich vorgenommen hatte, erledigt war, ging er – ähnlich wie Elija – von dort weg. Irgendwo weit weg durfte er noch lange leben und Nachkommen sehen. Dass Jesus und Elija mit einem feurigen Wagen mit feurigen Rössern in den Himmel aufgefahren sind, halte ich für eine verklärte Geschichte.

So, das war es mal. Eigentlich wollte ich dir noch einen zweiten Punkt vorhalten, wo ich ebenso deine Meinung nicht teile. Es geht darum, dass du meinst, Jesus habe nichts Neues erzählt. Ich denke, auch da irrst du ein wenig, denn der Blickwinkel macht die Musik.
Weil der Beitrag ohnehin schon solange ist, werde ich das, so Gott will, in den nächsten Tagen hier posten.

:)
Zuletzt geändert von Rupert Huebelbauer am Mo 25. Mai 2026, 16:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Isai
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Re: Wie wird das Gesetz im gläubigen Christen erfüllt ?

Beitrag von Isai »

Rupert Huebelbauer hat geschrieben: Mo 25. Mai 2026, 16:17 Als alle weg waren, ist Jesus dann auferstanden – oder besser gesagt: Er erwachte aus einer tiefen Bewusstlosigkeit.
Der Herr Jesus war wirklich tot, das zeigen Blut und Wasser, die aus Seiner Seite hervorkamen als der Soldat Ihm da mit dem Speer hineinstieß.
So ist jedoch für uns nur Einer Gott, der Vater, aus Dem alles und wir in Ihm
und nur Einer Herr, Jesus Gesalbter, durch Den alles und wir durch Ihn.
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Rupert Huebelbauer
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Re: Wie wird das Gesetz im gläubigen Christen erfüllt ?

Beitrag von Rupert Huebelbauer »

Isai hat geschrieben: Mo 25. Mai 2026, 16:26 Der Herr Jesus war wirklich tot, das zeigen Blut und Wasser, die aus Seiner Seite hervorkamen als der Soldat Ihm da mit dem Speer hineinstieß.
Mediziner haben sich damit auseinander gesetzt und sie kamen zu dem Schluss, dass gerade der Stich mit dem Speer, vorausgesetzt er hat die Lunge getroffen, Jesus das Leben gerettet hat. Er musste nicht ersticken oder besser gesagt, nicht im eigenen angesammelten Wasser in der Lunge ertrinken. Wie auch immer, wenn der Soldat den Speer nicht mit voller Wucht in der Körper von Jesus hineingerammt hat, weil er vielleicht eine gewisse Ehrfurcht vor ihm hatte und er nicht das Herz getroffen hat, ist es durchaus möglich, weil er nicht lebensgefährlich verletzt war, dass er die Kreuzigung überlebt hat
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