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Re: Akitvitäten der Dämonen - Was tut man dagegen?

Verfasst: Fr 24. Jul 2026, 01:56
von Johncom
oTp hat geschrieben: Do 23. Jul 2026, 05:27 Angst soll auch Spukgeister nähren.
Angst essen Seele auf, das war mal ein Film-Titel nach einem marokkanischem Sprichwort.
"In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden",
das ist wie ich meine, der Appell an jeden, der nachfolgt: überwindet die Welt!

Also die Vorstellung der Welt. Diese Welt ist nur im eigenen Ego, im abgekapselten Ich, im Überlebenstrieb. Dieser Trieb ist nicht falsch und für die weltliche Existenz auch notwendig, aber solange wir seelisch-psychisch nicht darüber hinauswachsen, bleiben wir gefangen. Unerlöst.

Was ist das Gegenteil von Angst? Vertrauen, grenzenloses Vertrauen?

"Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen."

Re: Akitvitäten der Dämonen - Was tut man dagegen?

Verfasst: Fr 24. Jul 2026, 06:15
von oTp
Mal ein anderes, reales Beispiel:
Welche Ängste durchlebt ein Mensch, der in die Gewalt eines Einbrechers gerät ? Ich möchte es mir natürlich nicht vorstellen. Und man versteht, dass Kriminalbeamte oder die Feuerwehr traumatische Erlebnisse machen, die sie möglicherweise so belasten, dass sie osychisch zum Wrack werden.

Aber warum "triggert" die Vorstellung von bösartigen Dämonen derart zu Ängsten, dass man sich in dieser Angst verliert ? Diese Emotionen schwächen die psychische Wiederstandskraft eines Menschen, was einem Spukgeist nur zuarbeitet. Die meisten, die beängstigenden Spuk durchmachen, haben natürlich Ängste, und das nagt an der psychischen Substanz. Da würde weniger Angst oder gar keine Angst schon die ganze Situation ändern zum Guten hin. Viele halten es ja monatelang aus. Oder können es durch einen Auszug beenden.

Angst hat man in irrationaler Weise, etwa wenn man nachts durch den Wald geht und sich einbildet, überall lauern Gefahren. Und irrationale Ängste vor Dämonen sind auch derart. Kann schon innerlich aufkommen, wenn man ein Buch von Koch liest. Mit dieser Angst muß man erst mal umgehen lernen und ein dickes Fell bekommen.

Und wenn bei einer Austreibung ein Dämon bedrohlich wird und man Angst und Panik bekommt, dann gewinnt natürlich der Dämon.

Das nur als kurze Betrachtung der Angst.

Angst vor Dämonenchaos will bewältigt werden. Zumal wir einen Gott haben, der uns beschützen kann. So wie Kinder ihre Eltern als Schutz.

Und irrationale Ängste haben zu Hexenwahn geführt. Sind sicher auch an Verschwörungstheorien beteiligt. Und führen auch zu dem Wahn, Juden seien an allem schuld.

Kurt E. Koch schrieb auch, dass er besorgt war, zb über seine Schriftensammlung und überlegte, wie er Angriffe verhindern konnte. Das hört sich nicht so an, als habe er immer innere Ruhe gehabt. Aber Näheres weiss ich nicht. Ob es nur um vorsorgliche Sicherheitsmaßnahmen ging ?

Re: Akitvitäten der Dämonen - Was tut man dagegen?

Verfasst: Fr 24. Jul 2026, 16:12
von Philippus
Sunbeam hat geschrieben: Mi 22. Jul 2026, 10:45
Helmuth hat geschrieben: Mi 22. Jul 2026, 09:08

Meine Schwäche ist, dass ich zu schnell vergebe, was ja eine Stärke ist, aber für mich ist es insofern eine Schwäche, dass ich wieder den Neubeginn starte und erwarte, dass es besser wird. Das wird es aber nicht, weil es zu keiner Umkehr des Verhaltens kommt.

Meine Schwäche ist mein aufbrausendes, auch oft egomanes Wesen, und also versuchen wir dann das, was du als Neubeginn angedacht hast, ohne aber und aber, und aberaber.

Ich bin diir gegenüber oft ausfällig geworden, bin dich angegangen über Gebühr und oft auch unter der Gürtelinie, habe dich diffamiert und mit unlauterer Absicht povovziert und gedemütigt, und je länger ich deine Beiträge, desto mehr drängt mich meine Gewissen, das ich mich nicht nur in aller Form bei dir zu entschuldigen habe, sondern auch an dich die Bitte zu richten, das du mir verzeihen, vergeben möchtest, denn was ich tat, ist keinesfalls mit meiner Überzeugung in Einklang zu bringen, das ich die Meinung eines anderen Menschen gefälligst auch zu achten habe, und auch den Menschen, der vermeintlich so ganz anders ist, mit Würde und Respekt zu behandeln habe. Das vergaß ich leider zu oft, viel zu oft.

Nun denn, was deinen Glauben betrifft, so kann ich nichts weiter dazu sagen, als dein Wissen um die Bibel, auch dein Hintergrundwissen im Kontext der Bibel, das ist für mich ebenso bewundernswert wie beispielhaft, auch wenn ich mit einigen deiner theologischen Anschichten nicht übeinstimme, dem nicht zustimmen kann, so ist trotzdem dein Schatz an Wissen um das Neue Testament außerordentlich zu nennen.

Finale Essenz: Ich habe beschlossen, mit den verschiedensten Bibel-Übersetzungen, mit Konkordanzen und Bibel-Lexika den erneuten Versuch eines intensiven Bibelstudiums zu wagen, auch Magde, auch Abischai, auch der Dr., auch Zippo, selbst Johncom und auch andere für mich liebenswerte Christen dieses Forums sollen mir hier Ansporn und Vorbild sein, und wenn es nicht gelingt, so wird vielleicht mein Wille als für die Tat genommen...

Noch einmal an dich @Magdalena, ich möchte dir aus tiefstem Herzen Dank sagen, Dank für deinen bewundernswerten Langmut und deine wohl grenzenlose Geduld, die du mit einem wohl "schweren Fall" wie Sunbeam bewiesen hast, für mich wirst du immer das sein, was man eine Christin "von echtem Schrot und Korn" nennt, eine Christin die mit Herz und Seele das im Leben versucht umzusetzen, was man im NT das Salz der Erde bezeichnet.

In diesem Sinne und bleibt zu hoffen, das dieses Forum weiterhin behütet bleibt und so lange bestehen mag, wie sich diese Erde dreht und die Bits und Bytes durch die Server dieser Welt rasen.



Oha, solche Selbsteinsicht und Demut findet man hier nur selten , da kann ich mir auch noch eine Scheibe davon abschneiden..... :wave:

Re: Akitvitäten der Dämonen - Was tut man dagegen?

Verfasst: Sa 25. Jul 2026, 00:58
von Johncom
oTp hat geschrieben: Fr 24. Jul 2026, 06:15 Mal ein anderes, reales Beispiel:
Welche Ängste durchlebt ein Mensch, der in die Gewalt eines Einbrechers gerät ? Ich möchte es mir natürlich nicht vorstellen.
Du tust es aber. Das ist oft so, man stellt sich Situationen vor, vor denen es einem graust, die fast nie eintreffen. Gottvertrauen und Selbstvertrauen, das geht miteinander. Wer im Alltag in der Ruhe bleibt, ist auch in Gefahrensituationen gefasst.

Ich habe mal einen Anhalter mitgenommen, er lebe in einem Wohnheim, sagte er. Er habe MS und könne nicht mehr arbeiten. Was hat er früher gemacht? Er war Einbrecher. Von seinem Vater hatte er es gelernt. Ein schmächtiges Kerlchen, ganz harmlos. War interessant, mal von dieser Seite was zu hören. Übrigens, Einbrecher meiden jede Begegnung.
Aber warum "triggert" die Vorstellung von bösartigen Dämonen derart zu Ängsten, dass man sich in dieser Angst verliert ? Diese Emotionen schwächen die psychische Wiederstandskraft eines Menschen, was einem Spukgeist nur zuarbeitet.


Mir ein Rätsel woher du Spuk kennst. Selbst erlebt?
Ja, die Vorstellung von bösen Kräften triggert, die Medien wissen das und leben von schaurigen Geschichten. Menschen, die eher langweilig leben, lassen sich mit Nervenkitzel unterhalten.
Angst hat man in irrationaler Weise, etwa wenn man nachts durch den Wald geht und sich einbildet, überall lauern Gefahren. Und irrationale Ängste vor Dämonen sind auch derart. Kann schon innerlich aufkommen, wenn man ein Buch von Koch liest. Mit dieser Angst muß man erst mal umgehen lernen und ein dickes Fell bekommen.
Keine Angst ist rational, aber auch die Angstfreiheit ist nicht rational. Auch die Bibel, das NT, lehrt keine Rationalität. „Seid klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben.“ Was heißt das? Wachsamkeit, völliges Vertrauen.
Das dicke Fell ist ja ein Schutz von außen, die wirkliche Stärke kommt aus dem Herzen, dem Innersten.
Angst vor Dämonenchaos will bewältigt werden. Zumal wir einen Gott haben, der uns beschützen kann.


Wenn wir Gott als den Schöpfer der ganzen Welt annehmen, dann sind die Gespenster, die wir brauchen um Angst zu lernen "gewollt". Dann ist Weglaufen keine Lösung, und auch nicht das Ausdenken von Schutzmaßnahmen sondern Anerkennen der dunklen Seite, die selbe in uns erlösen. Erst in uns, dann auch im Außen falls es noch nötig ist.