Bei dir, so kommt es mir vor, ist es ein Festbeissen an sehr oberflächlichen bildhaften Geschichten zu "bösen" Wesen, deren Wesenhaftigkeit du nicht verstehst.
Du erzählst phantastische Geschichten und begreifst absolut gar nichts.
Ich denke, du wirst nie die aussagekräftigen Fallstudien all der Seelsorger verstehen.
Das zeigt schon diese Aussage:
Mehr braucht es nicht. Nur das, und das ist alles.
Ob man mit der Vorstellung Dämon oder Psychose beginnt, ist völlig Nebensache, und genauso kann Jesu Wirken als okkulte Praxis gesehen werden wie auch als psychologische Heilung. Das ewige zweifeln, was ist falsch und was ist richtig, hilft keinen Zentimeter, es hält einen nur im Teufelskreis
Und du weisst nicht mal, in welchem Zusammenhang er es sagt ? :
Seit 129, unten:
"Ob nun eine dämonische Besessenheit vorliegt oder nicht, ist es wichtig spirituelle Praxis zu üben."
Dass es sich um Geister handelt, hast du aber auch nicht zb auf Seite 122 gelesen :
Im ersten Fall handelte es sich um einen Naturgeist, der sein Terrain verteidigen wollte und dann durch den
Ortswechsel völlig verwirrt war. Im zweiten
Fall war es ein gebundener Geist, dessen Begierden und Zorn ihn nicht zur Ruhe kommen ließ und im dritten Fall um einen Ahnengeist, der lieber in den Körper des Sohne
fuhr, statt sich mit dem eigenen Leben und
Tod auseinanderzusetzen.
In allen drei Fällen würde man gar nicht von
Dämonen sprechen, denn alle drei verkörperten weniger das Böse, als reine Verzweiflung.
( Die reine Verzweiflung, nicht das Böse

)
Hier deine zitierte Stelle im Zusammenhang:
Ob nun eine dämonische Besessenheit vorliegt oder nicht, ist es wichtig spirituelle Praxis zu üben. Dass man überlegt wie man
129mehr an seiner Persönlichkeit arbeitet, chantet, meditiert und schamanische Reisen
durchführt. Auch wenn man nicht negativen
Energien ausgesetzt ist, ist es die spirituelle
Praxis, die zu mehr Freude im Leben und
Leichtigkeit führt. So wird jedes spirituelle
Problem auf längere Sicht reduziert und aufgelöst.
Selten bekommt der Mensch es mit, wenn er
besessen ist. Auch richten sie ihren gesellschaftlichen Schaden an, ohne dass man
davon weiß. Die große Macht von negativen
Energien ist, dass die meisten Menschen
nicht wissen, dass sie existieren. Wenn man
es von sich vermutet, so bekäme man es auch
nicht mit, was diese Wesen mit einem machen.
Das ist weit mehr, als du zu begreifen bereit bist, Johncom. Ich stimme dem Schamanen da zu, wo er recht hat, aber nicht seinen esoterischen Praktiken und seinen spezifischen schamanischen Erklärungsmustern.
Der Schamane redet von Geistern. Ich sagte ja, das tut ein Teil der Esoterik, während der andere Teil nicht an Geister glaubt, um in Ruhe ihrem wunderbaren esoterischem Hobbie von Bewustseinserweiterung und übernatürlichen Kräften nachfolgt. Ihrem Traum vom Supermenschen, noch dazu göttlich.
Nochmal eine Aussage vom Schamanen:
Die Wirkung der Heilmethoden hängen von der Stärke des Dämons ab und die Häufigkeit der Anwendung.
So ähnlich könnte auch ein Exorzist argumentieren. Autorität gegen die Stärke des Dämons. Und wenn der Dämon hartnäckig ist, viel Gebet und mehrmals Exorzismus.
Jedenfalls glaubt dein Schamane an Geister, oder etwa nicht ?