Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

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Johncom
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: Mo 6. Jul 2026, 16:00 Ich sehe da deutliche Unterschiede, Johncom.
Wird aus der Gegenüberstellung deutlich. Für mich redet Sundar Singh konkretes. Steiner Allgemeinheiten. Das sind keine echten Gemeinsamkeiten.
Ich sehe das nicht wertend, aber Steiner war kein Saddhu.
Er hatte einen Lehrauftrag und inspirierte eine ganze Bewegung, die er nicht "fernab" zu den Himmelswelten lenken wollte, sondern zu irdischer Verantwortlichkeit. Diesen Impuls betonte er als christlich, im Gegensatz zur "östlichen" Karma-Auflösung.
Sundar war in diesem Sinne kein Lehrer, kein Weltveränderer und wollte es auch nicht sein.
2. Sadhu Sundar Singhs Schilderungen vs. Steiners „Kamaloka“
Der indische Sadhu Sundar Singh (1889–1929) beschrieb in seinen ekstatischen Visionen (dokumentiert u.a. in seinem Werk „Visions of the Spiritual World“) die jenseitige Welt sehr plastisch: Seelen, die nach dem Tod von Engeln empfangen werden, Lichtwelten, aber auch düstere Regionen, in denen Seelen durch ihre eigenen Begierden und ungeläuterten Gedanken festsitzen.

Steiner nennt diese unmittelbare jenseitige Phase Kamaloka (die Begierdenwelt oder Läuterungssphäre):
Steiner gibt nur einen abstrakten Hinweis
Mit dem Unterschied, dass aus Steiners gesamter Lehre viele Zweige entstammen, die inzwischen in der ganzen Welt weiter entwickelt werden. Er hat keine "spektakulären" Geschichten geschrieben, die sich leicht lesen. Steiner kann man nicht konsumieren sondern will erarbeitet werden.
oTp
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Johncom hat geschrieben: Mo 6. Jul 2026, 17:18 Mit dem Unterschied, dass aus Steiners gesamter Lehre viele Zweige entstammen, die inzwischen in der ganzen Welt weiter entwickelt werden. Er hat keine "spektakulären" Geschichten geschrieben, die sich leicht lesen. Steiner kann man nicht konsumieren sondern will erarbeitet werden.
Ich halte nichts von ihm. Er hat meiner Meinung nach alles gesammelt und synthetisiert, was man bisher geglaubt hat
(Hinduismus, Buddhismus, Theosophie etc) "Höhers Wissen" eben.

Das kann man mit viel Fantasie weiter entwickeln.
Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
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Johncom
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: Mo 6. Jul 2026, 17:42
Johncom hat geschrieben: Mo 6. Jul 2026, 17:18 Mit dem Unterschied, dass aus Steiners gesamter Lehre viele Zweige entstammen, die inzwischen in der ganzen Welt weiter entwickelt werden. Er hat keine "spektakulären" Geschichten geschrieben, die sich leicht lesen. Steiner kann man nicht konsumieren sondern will erarbeitet werden.
Ich halte nichts von ihm. Er hat meiner Meinung nach alles gesammelt und synthetisiert, was man bisher geglaubt hat
(Hinduismus, Buddhismus, Theosophie etc) "Höhers Wissen" eben.
Es ist nicht sehr interessant, wer von wem was hält. Oder anders gesagt, das hemmt jeden Wissensaustausch wenn man seine "Meinung" nicht wenigstens belegt. Synthetisieren? Ich gehe davon aus, dass die Anthroposophie gar nichts Neues erschafft, außer dass sie diese Philosophia Perennis öffentlich machte in einer Zeit, in der die katholische Dogmatik schon verblasst war. Die Erkenntnis des gemeinsamen Kerns aller Religionen wurde lange Zeit in Mysterienschulen gelehrt und musste sich in Europa in geheimen Bünden verstecken.

Sundar und Steiner hatten ganz verschiedene Rollen, und ich finde es auf deutsch gesagt "doof", auf- und ab zu bewerten. Ja klar, das eine liest sich flüssig und in das andere muss man sich erst hineinspüren. Steiner finde ich anstrengend, ich verstehe ihn eigentlich besser auf englisch bzw rückübersetzt. Was Sundars Jenseitsschau angeht, lässt sich kein Widerspruch finden zu Steiners Ausführungen. Welche, wie gesagt, gar nichts Neues "erfinden".
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Johncom
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

Eine ganz andere Art, den plötzlichen Übergang zu beschreiben:
sein Lebensgefährtin war dabei als er einen Herzinfarkt erlitt, er sei gerade mal 40 sec "bewusstlos" da gelegen, aber für ihn ein gewaltiges überbewusstes Erfahren außerhalb der normalen Zeitlichkeit. Er sagt, er ist seitdem völlig anders, empfindet alles ganz anders, ist mitfühlend geworden, die Welt da draußen hat allen Reiz verloren.




Beitext:
er hatte eine sog. Nahtoderfahrung, bei der er unbeschreibliche Dinge erlebte, vor allem eine alles überragende, bedingungslose Liebe, die es in der irdischen Welt nicht gibt. Seither fällt es ihm schwer, das Erdenleben für real zu halten und wieder zu akzeptieren.
"Die Erde ist nur ein Abklatsch?"

Und ich frage mich, wie real ist eigentlich diese Realität, wenn AKE-Erlebende und NT-Erfahrene genauso wie Mystiker und Voll-Religiöse sagen, dass was wir hier erleben, das ist nur ein Schattenreich, und was wir hier denken, das ist nur ein Traum.
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