Sara Funkelstein hat geschrieben: ↑Di 14. Apr 2026, 14:34
Zippo hat geschrieben: ↑Di 14. Apr 2026, 11:22
In Hiobs Fall mag es stimmen, daß nichts ohne Gottes Zustimmung passiert. Aber kann man das verallgeneinern ?
Wenn Gott für dich allmächtig ist, musst du es verallgemeinern. Alles andere wäre unlogisch.
Das hängt davon ab, welche Bedeutung das Wortes Allmacht hat, meistens wird es ja aus dem Bauch heraus definiert, das alles dem Willen Gottes unterworfen ist, aber das ist meines Erachtens nicht die Bedeutung.
Ich finde eine grundlegende, biblische Bedeutung von Allmacht in Jes 46,10
[Jes 46,8-10] Gedenkt dessen und werdet fest, nehmt es zu Herzen, ihr Abtrünnigen! Gedenkt des Anfänglichen von der Urzeit her, dass ich Gott bin, und sonst ist keiner, dass ich Gott bin und gar keiner wie ich; der ich von Anfang an das Ende verkünde und von alters her, was noch nicht geschehen ist; der ich spreche: Mein Ratschluss soll zustande kommen, und all mein Wohlgefallen werde ich tun
Was sich Gott vornimmt, das sagt er zuvor den Propheten und wenn die Zeit gekommen ist, dann führt er es aus. Gott führt alle seine Vorhaben aus, das wäre im Sinne der Wortbedeutung von Allmacht schon genug.
Denn Macht ist laut google KI die Fähigkeit, den eigenen Willen auch gegen Widerstände durchzusetzen.
Macht zu haben bedeutet im Kern, die Fähigkeit und Möglichkeit zu besitzen, den eigenen Willen innerhalb sozialer Beziehungen durchzusetzen, auch gegen Widerstände anderer. Es ist die Kraft, Einfluss auf das Denken, Verhalten oder die Entscheidungen von Personen oder Gruppen auszuüben.
Gott macht es mit allen Dingen, die er sich vorgenommen hat.
[4. Mo 23,19-20] Gott ist nicht ein Mensch, dass er lüge, noch ein Menschenkind, dass ihn etwas gereue. Sollte er etwas sagen und nicht tun? Sollte er etwas reden und nicht halten? Siehe, zu segnen bin ich hergebracht; er segnet, und ich kann’s nicht wenden.
Hiob hat ja auch diese Einsicht:
[Hiob 42,1-2] Und Hiob antwortete dem HERRN und sprach: Ich erkenne, dass du alles vermagst, und nichts, das du dir vorgenommen, ist dir zu schwer.
Aber diesen Worten kann man doch nicht entnehmen, daß alle Ereignisse in der Welt dem Willen Gottes unterworfen sind. Da sind Menschen, die haben ihren Willen, manchmal werden sie von guter und manchmal von böser Macht beherrscht. Wie Luther schon sagte, man kann entweder von Gott oder vom Teufel geritten werden.
Gott hat seine Mächte und Gewalten, die hat er nach der Auferstehung dem Herrn Jesus Christus unterstellt. Dan 7,14
[1. Pet 3,18-22] Sintemal auch Christus einmal für unsere Sünden gelitten hat, der Gerechte für die Ungerechten, auf dass er uns zu Gott führte, und ist getötet nach dem Fleisch, aber lebendig gemacht nach dem Geist.
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welches nun auch uns selig macht in der Taufe, die durch jenes bedeutet ist, nicht das Abtun des Unflats am Fleisch, sondern der Bund eines guten Gewissens mit Gott durch die Auferstehung Jesu Christi, welcher ist zur Rechten Gottes in den Himmel gefahren, und sind ihm untertan die Engel und die Gewaltigen und die Kräfte.
Und Satan, der mit seinen Engeln den Himmel verlassen mußte, der hat auch seine Mächtigen und Gewaltigen.
[Off 12,7-9] Und es erhob sich ein Streit im Himmel: Michael und seine Engel stritten mit dem Drachen; und der Drache stritt und seine Engel, und siegten nicht, auch ward ihre Stätte nicht mehr gefunden im Himmel. Und es ward ausgeworfen der große Drache, die alte Schlange, die da heißt der Teufel und Satanas, der die ganze Welt verführt, und ward geworfen auf die Erde, und seine Engel wurden auch dahin geworfen.
Gegen diese Kräfte läßt Gott auch die Nachfolger Jesu antreten, gegen diese Mächte sollten sie sich bewähren.
[Eph 6,10-12] Zuletzt, meine Brüder, seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke. Ziehet an den Harnisch Gottes, dass ihr bestehen könnet gegen die listigen Anläufe des Teufels. Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Fürsten und Gewaltigen, nämlich mit den Herren der Welt, die in der Finsternis dieser Welt herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel.
SF
Zippo hat geschrieben: ↑Di 14. Apr 2026, 11:22
Ich gehe nicht davon aus, daß da Bewahrung in jeder Weise möglich ist. Da werden viele Dinge passieren, die Satan in den Menschen fördert
Er kann nur das fördern, was sowieso in uns ist. Das zeigt die Geschichte von Hiob doch sehr gut. Hiobs Glaube war stark und der Satan hat das zum Vorschein gebracht. Ich denke, das ist eine wichtige Eigenschaft von ihm: der Satan lässt dich nackt vor Gott stehen.
Vielfach ist es so, daß Satan nur fördert, was er an schlechten Gedanken und Begierden in uns findet. Das sollen Menschen erkennen und dem widerstehen. Jak 4,7
Hiob hatte aber ursprünglich nichts Schlechtes in sich, seine Gedanken werden bitterer, gegen Gott und auch seine Freunde, weil sie es auch noch fertig bringen, ihn anzuklagen.
[Hiob 9,22-24] Es ist eins, darum sage ich: Er bringt um beide, den Frommen und den Gottlosen. Wenn er anhebt zu geißeln, so dringt er alsbald zum Tod und spottet der Anfechtung der Unschuldigen. Das Land aber wird gegeben unter die Hand des Gottlosen, und der Richter Antlitz verhüllt er. Ist’s nicht also, wer anders sollte es tun?
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[Hiob 16,1-5] Hiob antwortete und sprach: Ich habe solches oft gehört. Ihr seid allzumal leidige Tröster! Wollen die leeren Worte kein Ende haben? Oder was macht dich so frech, also zu reden? Ich könnte auch wohl reden wie ihr. Wäre eure Seele an meiner Seele Statt, so wollte ich auch Worte wider euch zusammenbringen und mein Haupt also über euch schütteln. Ich wollte euch stärken mit dem Munde und mit meinen Lippen trösten.
Gruß Thomas
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.