Oliver Tappe arbeitet seit 25 Jahren daran, die geistige Welt zu erkunden. Unsere Welt, diese hier, sei eigentlich auch nur eine Welt unter unendlich viele anderen, aber alle Welten (oder Dimensionen, vielleicht kann man auch sagen Schöpfungsebenen) seien wiederum Teil unseres Seins. Und unser Sein ist Teil Gottes Seins. Er sagt es etwas anders .. Man kann es aber nicht vollumpfänglich richtig beschreiben, alleine schon weil wir es nicht begreifen können. Aber müssen wir das? Ich finde, mehr geht nicht als in Frieden und Dankbarkeit zu sein mit sich selbst, allen anderen, wozu auch Tiere gehören und die Natur, also was wir als Schöpfung wahrnehmen.
Themen uA: Was unterscheidet eine AKE, außerkörperliche Erfahrung von einem NT-Erlebnis? Was unterscheidet eine AKE von einem luziden Traum, was ist das Gemeinsame? Was sind Konsenz-Realitäten? Min 42: Zwischenwelten, in denen unfertig Verstorbene sich orientieren können, in denen sich Helfer anbieten. Min 45: Erschaffen wir uns hier schon unser Leben im Jenseits?
der Ton läuft dem Bild 1 sec voraus.
Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2
Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2
Das siehst du doch selbst: Es ist nicht Gottes Strafe. Der Verstorbene tut nichts anderes als die Menschen hier, wie jeder, er geht dahin wo er seine Gleichgesinnten findet. Auch unentwickelte "Christen" werden in sogenannter Gottferne ihren Himmel finden. Gott nahe sein oder fern, das ist eigentlich paradox, denn alle Schöpfung ist göttlich. Den Unterschied macht das Bewusstsein. Kann ich Gott jetzt und hier wahrnehmen, schon im geringsten meiner Brüder? Oder werte ich ihn ab als ungläubig, heidnisch oder sonstwie verkommen? Dann bin ich ebenso gottfern, ein selbstgerechter Sprücheklopfer, mehr nicht. Na klar macht Jesus die Hölle heiß für die Scheingläubigen, aber das ist nicht seine Lehre sondern er mahnt jeden, schaue auf dich selbst und urteile nicht über andere.oTp hat geschrieben: ↑Di 30. Jun 2026, 06:17 Du hast Sundar Singhs Beispiel gehört, dass ich hier erzählt habe:
Ein bösartiger Mensch schimpfte, Gott sei ungerecht. Darauf wurde ihm erlaubt, den Himmel zu betreten. Und siehe da, ihm wurde nicht verwehrt, den Himmel zu betreten. Doch er konnte den Himmel gar nicht ertragen. Sein schlechtes Wesen ließ ihn schlagartig flüchten in die Gottferne, in die Hölle.
Wo also widerspreche ich mir ?
Nein, es gibt keine bösartigen Menschen, es gibt unentwickelte Menschen. Art ist ein Begriff aus der Natur. Und wer nicht mal geschimpft hat, Gott wäre ungerecht, auch das ist eine Phase im Leben, die jeder kennt, also Zweifel, Rebellion, aber da geht man durch.
Ob Jung oder Steiner oder viele andere auch, das sind Menschen die zum Geistesleben beigetragen haben. Sei mal respektvoll!Grüße Jung von mir, den Fabulierer über negative Anteile im Charakter des Menschen.
Im Christlichen wird empfohlen, die eigenen Sünden zu bekennen. Wenn du dich dazu nicht überwinden kannst, bleibst du im Leiden. Möchtest du eine tiefgründigere Antwort?Was ist "der Gott in uns", dass er den Bösen weiter ins Leiden schickt ?
Also nur halbe Traumtänzer?Kein Wunder, dass Evangelikale glauben, Nahtoderlebnisse seien Verführungen durch Vorgaukelung falscher Tatsachen.
Ich verlasse mich weder auf die Erzählungen von Nahtoten, noch ist das was Sundar Singh oder Swedenborg erzählen, für mich Religionsersatz. Und beide warnen ja vor Dämonen und der Hölle. Sind also keine völligen Traumtänzer.
Dieses sich "verlassen" wollen auf den oder den, oder auch nicht ... darauf kommt es nicht an. Sondern sich selbst lassen. Seine ganzen Zweifel. Diesen Begriffe "sich selber lassen" prägte der große Mystiker Meister Eckhart. Und das kann geübt werden im hier und jetzt, im Gebet, in dem man selbst (mein Denken) über sich selbst hinaus gehoben wird. Diese Ich (mein Denken) findet keinen Zutritt in Paradies.
Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2
Am Ende wird alles gerecht sein. Wir alle sind oder waren Sünder und auch Mörder, und Jesus ist für die Sünder aller gestorben.oTp hat geschrieben: ↑Di 30. Jun 2026, 07:24 Es gibt keine Bösartigkeit ? Und an Mördern ist wohl die Gesellschaft schuld? Eine fatale Schlussfolgerung.
Ruft nicht Gott alle mühselig Beladenen zu sich, um sie zu stärken und zu verändern ? Man merkt jedenfalls, das Leben ist ein Kampf. Und kein Zuckerschlecken. Das Leben hier kann hart sein, aber nicht gerecht.
Bereits jetzt ist schon alles gerecht. Denn eigentlich gibt es keine Zeit, wie auch die Wissenschaft sagt. Wie NT-Erfahrene es immer wieder gesehen haben: die Zeitvorstellung, das vorher-nachher, die gibt es auf der irdischen Ebene, hier muss in Zeit gedacht werden, und die biologischen Körper altern ja auch.
Und das Leben hier ist nicht das große Leben. Ich meine, wir müssen uns auch nicht zuviele Sorgen machen. Und gerecht leben ist zu wenig, man sollte mit der Liebe leben, dann ist diese Welt überwunden, selbst wenn man noch körperlich in ihr weiterlebt. Täglich sterben sagte Paulus. Oder: täglich bereit sein zu sterben? Oliver Tappe, Video oben, sagt, seine 1. AKE hat ihn total verändert. So wie es auch NT-Betroffene sehr oft behaupten: Alle Lebensangst hat sich gelöst.Das Leben hier kann hart sein, aber nicht gerecht.
Ob das Leben hier Kampf ist? Im grundlegenden Gottvertrauen geben wir diesen Kampf auf.
Die mühselig Beladenen werden gerufen, ihre Last abzulegen.
Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2
Johncom, da ergeben sich zwischen unseren Auffassungen schon einige wichtige Unterschiede. Die gravierend sein können wie zwischen deinen und meinen gesellschaftlichen und sozialen Einschätzungen der Gesamtsituation.
Du darfst nicht alles glauben, was du denkst