jsc hat geschrieben: ↑Sa 15. Aug 2026, 17:51
Man ist hier ja schon einiges gewöhnt, aber Kachelmann als Kronzeuge einer Argumentation gegen den Klimawandel zu nehmen
Das habe ich doch gar nicht behauptet.
Wenn du herausliest, dass ich Kachelmann als "Kronzeuge einer Argumentation gegen den Klimawandel" anführe... sorry, aber das Problem liegt bei
dir.
Also, dann noch einmal, mit deutlicheren Markierungen:
Kachelmann ärgert sich besonders darüber, wenn bei Waldbränden Hitze als unmittelbare Ursache dargestellt werde. Sein entscheidender Kritikpunkt: Hohe Temperaturen allein lassen keinen Wald brennen. "Sie brauchen zwei Dinge für einen Waldbrand. Sie brauchen natürlich, dass es trocken ist", sagte er. Aber
es brauche zusätzlich eine Zündquelle. Zur Entzündung seien Temperaturen von etwa "250 bis 300 Grad" nötig.
Als natürliche Ursache komme etwa ein Blitz infrage. Ansonsten seien es Menschen, die ein Feuer auslösten – fahrlässig oder vorsätzlich.
Kachelmann fasst das unter dem Begriff "Brandstiftung" zusammen und behauptet: "
Die Suggestion in den Medien ist, dass Waldbrände irgendwie geheimnisvoll von selber entstehen würden." Trockenheit, Hitze und Wind könnten zwar entscheidend dafür sein, wie leicht sich ein bereits entstandenes Feuer ausbreite. Doch
in 99 Prozent der Waldbrände rund ums Mittelmeer und in Deutschland sei Brandstiftung die Ursache.
t-online.de
Hast du es
jetzt kapiert?
Kachelmann kritisiert den Umgang der Medien/ Politik mit Auswirkungen der Trockenheit. Und damit hat er völlig Recht.
(Und das Thema "Klimawandel" wird ebenfalls reichlich mit Suggestionen garniert -- nein, das hat Kachelmann nicht gesagt; mir ging es um das System. Es ist doch unerhört, aber so lange sich niemand aufregt, können sie ja so weitermachen).
Scharf griff Kachelmann auch die Berichterstattung über die Hitze an. „
Medienhäuser zeigen uns immer irgendwie diese trockenen Flussbetten und behaupten dann, das sei die Hitzewelle, was völliger Schwachsinn ist“, sagte er. Hitze und Dürre würden regelmäßig verwechselt. „Es gibt kein Wasser, weil es nicht geregnet hat“, betonte Kachelmann.
...
„Wenn Sie das alles betrachten von außen, das ist alles sehr, sehr schwer auszuhalten, diese Heuchelei, auch diese Inkonsequenzen.“
welt.de 14. August 2026
Wie viele Millionen Tonnen CO2 da wohl freigesetzt werden, bei diesen Waldbränden? Und in der Ukraine? Zum Ausgleich sollten wir Lastenfahrrad oder E- Auto fahren und möglichst nicht mehr heizen; und am besten aufhören zu atmen?
Ich habe diese verschwurbelte Indoktrination so satt. - Unsere Wirtschaft geht kaputt...immer mehr Landwirte müssen aufgeben... und letztlich sind all diese Opfer vergeblich, weil man nicht entschlossen die Produzenten im eigenen Land fördert und weil man nicht Lebensräume umgestaltet, sodass die Natur sich erholen und den Menschen gut tun kann, sondern man zerstört diese Lebensräume auch noch. Bauen um jeden Preis, anstatt die Einwanderung auf ein vernünftiges Maß zu begrenzen und somit die Emissionen wenigstens stabil zu halten. Wälder abholzen für Windräder und luxuriöse Straßen, und immer noch
mehr Flächen versiegeln... dann sollen sie mir doch wegbleiben mit ihren Hitzeszenarien.
Wie werden denn Hitzetote gezählt? Wie bei Corona? Wenn jemand - und es sind ja überwiegend sehr alte Menschen- stirbt, so lange es heiß ist, dann ist das ein Hitzetoter?
Deutliche Worte fand Kachelmann unterdessen für den Tipp, dass Menschen bei Hitze tagsüber die Fenster schließen sollten. „Das führt dazu, dass viele alte Menschen in ihren kleinen Alterswohnungen wirklich auf erbärmlichste Art und Weise – ich kann es nicht anders sagen – verrecken.“
Die Hitze und die Luftfeuchtigkeit durch das Atmen führten zu einem Zustand „wie in den Tropen“ – und endeten oft tödlich, so Kachelmann.
Abhilfe könnte stattdessen ein Ventilator schaffen, der „einen halben Meter oder einen Meter vor dem Gesicht“ positioniert werden sollte, erklärte der Meteorologe den seiner Meinung nach richtigen Umgang mit Hitze in den eigenen vier Wänden. In Deutschland scheiterten die korrekten Maßnahmen jedoch oft am Aberglauben der Bevölkerung, betonte Kachelmann.
„Der Aberglaube in diesem Land ist so groß, wir sind global gesehen das Schwurbel-Land Nummer eins, glaube ich“, teilte der Fachmann im Gespräch mit dem „Bild“-Journalisten aus. „Es gibt nirgendwo auf der Welt so viel Aberglaube wie bei uns im Alltagsbereich: Der steife Nacken und Durchzug machen krank und Klimaanlagen sowieso.“
Insbesondere die bisherige Aversion gegenüber Klimaanlagen bei vielen Menschen in Deutschland kritisierte Kachelmann scharf – anhand eines Beispiels aus Köln. „
Diese Hitzetoten wären vermeidbar, indem sich irgendjemand für dieses Thema interessiert hätte“, erklärte Kachelmann und stellte ernüchtert fest: „In Köln wird jetzt wieder eine Schule ohne Kühlung geplant.“
Kölner Stadtanzeiger
Ob er jetzt an den Klimawandel glaubt oder nicht... was er da sagt, trifft voll ins Schwarze.