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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Verfasst: Fr 19. Jun 2026, 02:56
von Johncom
oTp hat geschrieben: Do 18. Jun 2026, 09:47 Der eigene Wille erreicht viel. Der muss immer dabei sein. Er steuert ja, wo es lang gehen soll. Auch wenn man sich selber mit Schwachheit und Versagen selber im Weg ist.
Es sagt sich einfach ... aber wer seinen Willen oder Wunsch Gott anbietet, erfährt ein angleichendes Angebot welches stärkt und die eigene Schwachheit überwinden lässt.
Aber über den Tellerrand dieses kurzen Erdenlebens hinaus geschaut erscheinen alle unsere "großen" Probleme sehr klein und flüchtig.

Das 3. Gespräch mit Ziewe kam gerade raus: Die höheren Astral-Ebenen.



Es wurde ein weiteres Interview vereinbart: die Ebenen der Schöpfung.
.. also ich "glaube" so etwas nicht, ich versuche in etwa nachzuvollziehen, was er sagt, was er auch bildnerisch versucht, darzustellen. Vergleiche mit dem, was andere sagen, was ich teilweise selbst sehe. Oder auch nur vermute.
Ein objektives, also messbares und begrenztes Jenseits, das kann es nicht sein. Religionen geben, wie ich finde, den richtigen Hinweis, wie wir leichter werden in dieser rauen Welt, so dass unsere Seele hoch steigen kann, aber die Religionen haben ihren Sinn hier, dort weniger. Ziewe zieht als Vergleich die Natur heran, auch die Natur hier ist in ständiger Entfaltung.

Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Verfasst: Fr 19. Jun 2026, 06:11
von oTp
Leider geben uns die erleuchten Yogies keine Hinweise auf die jenseitige Welt. Ist den Sundar Singh der einzige Inder, der die himmlischen Orte ausgiebig erlebt hat ?
Und deshalb mit seinen Beschreibungen den Himmel darstellen kann.
Man behauptet, für einen Gottsucher, bzw. Sucher der Einheit mit Gott ist es anscheinend "unter der Würde" dieser Sucher, und damit völlig uninteressant. Während das Erlebnis der himmlischen Welten füt Sundar Singh bedeutend ist, und er seinerseits meint, mit den Yogies "stimmt was nicht".
Was soll man also von einer Ebene, wo das Individuum völlig ganz mit Gott Eins sein soll, träumen ?
Bisher habe ich von Seiten der Erleuchtungs-Sucher nicht viel und auch nicht viel Konkretes über die Himmel gehört, statt dessen reden sie wohl ständig vom Zustand der absoluten Einheit: Die wiederum sowieso auch von kaum Jemand erreicht wird. Und sie selber damit auch kaum viel davon reden könnten. Zumal, Regionen über den Himmeln wären sowieso kaum artikulierbar.

Deshalb mag ich das Gerede von der Gottgleichheit nicht.
Und Vergleiche ich Steiner damit, mit Nahtoderlebnissen, sehe ich kaum was Konkretes bei ihm. Statt dessen nur Gerede von der jenseitigen Welt. Ist denn der Himnel so uninteressant, oder, wie ich glaube, hatte er keine Ahnung ?
Jedenfalls ist da viel Phantasie über Erkenntnis höherer Welten. Und viel Phantasie im Zusammenhang mit Nirwana

Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Verfasst: Fr 19. Jun 2026, 15:10
von Johncom
oTp hat geschrieben: Fr 19. Jun 2026, 06:11 Deshalb mag ich das Gerede von der Gottgleichheit nicht.
Und Vergleiche ich Steiner damit, mit Nahtoderlebnissen, sehe ich kaum was Konkretes bei ihm. Statt dessen nur Gerede von der jenseitigen Welt. Ist denn der Himnel so uninteressant, oder, wie ich glaube, hatte er keine Ahnung ?
Jedenfalls ist da viel Phantasie über Erkenntnis höherer Welten.
Die Bibel nach Luther:
Das Reich Gottes kommt nicht mit äusserlichen Gebärden; man wird auch nicht sagen: Siehe hier! oder: da ist es! Denn sehet, das Reich Gottes ist inwendig in euch. (Lk.17:20-21)
Wer auch immer versucht etwas zu beschreiben, was er gesehen hat, auch ein Sundar, wird meistens nur verstanden von denen, die auch sehen, zumindest einen Hauch gesehen haben. Oder gefühlt. Aber nichts kann konkret verstanden werden, außer dass man innere Sinne braucht, und mit denen sind wir jetzt schon mit der geistigen Welt verbunden. Zunächst erkennt man das Geistige hier in dieser Welt, in diesem persönlichen Leben. Jenseits und Diesseits sind nur scheinbar getrennt. Wenn man aus dem diesseitigen Denken nicht rauskommt, dennoch glauben will, dann helfen die kirchlichen Definitionen, die eigene Sehnsucht nach einem Paradies zu überbrücken und bieten einen Glauben, der irgendwie "konkret" scheint, zB dass die zeitliche und räumliche Welt (die wir hier wahrnehmen) ein Ende hat, und die braven Gläubigen werden auserwählt.

Steiner, die Yogis, die Mystiker, auch Sundar widersprechen einander kaum. Sicher findet man Begründungen, wie bei Sundar, warum er den christlichen Weg geht. Steiner begründete, warum er die Theosophie verlassen hat. Aber sie alle haben keine Mission, andere Lehrer schlecht zu reden. Überhaupt ist schlecht reden Zeitvergeudung. Jede ernsthafte Lehre weist auf eines hin: Das Reich Gottes ist inwendig in euch! Von da draußen kommt nichts, auch vom Himmel kommt nichts, außer man öffnet sein Herz, und im christlichen Sinn geht das über Bereuen und Demut. Auch Steiner, von dem ich nicht viel gelesen habe, schreibt, ohne Demut kann man "das Geheime" nicht erkennen. Mit geheim ist gemeint, das was "innen" ist.

Dem Dogmen-Christ fehlt oft das Vertrauen, er vermutet "Dämonen" überall, vielleicht ist er selbst dämonisch belastet und das Sündhafte hält ihn fest? Die Religion kennen Wege, aus dem Schlimmsten herauszukommen: Fasten und beten! Wenig Konsum, wenig Ablenkung. Den eigenen Geist auf das Göttliche ausrichten.

Ist der Himmel uninteressant? Ja, kann man sagen in dem Sinne, dass es erst gilt, im Alltäglichen aufzuräumen, "rein" zu werden. Alles beginnt hier im Erdenleben, also weniger sündigen, dafür aber Gutes tun, sich bereitmachen, überhaupt hineinschauen zu dürfen. Und das ohne Stolz.

Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Verfasst: Fr 19. Jun 2026, 15:27
von Johncom
oTp hat geschrieben: Fr 19. Jun 2026, 06:11 Was soll man also von einer Ebene, wo das Individuum völlig ganz mit Gott Eins sein soll, träumen ?
Bisher habe ich von Seiten der Erleuchtungs-Sucher nicht viel und auch nicht viel Konkretes über die Himmel gehört, statt dessen reden sie wohl ständig vom Zustand der absoluten Einheit: Die wiederum sowieso auch von kaum Jemand erreicht wird.
Dieser Jemand, als den wir uns jetzt empfinden, ist nicht mehr da. Der Verstand, das abgegrenzte Ich-Gefühl. Die Vorstellung, dass ein folgsamer Christ im Himmel einen Orden bekommt, einen Ehrenplatz neben Gott und dann in aller Ewigkeit Harfe spielt, das ist ein volkstümliches Bild. Und hat auch eine Berechtigung, auch die Vorstellung von bestrafenden Höllen usw ..
Gott ist Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm. 1. Johannes 4,16.
Wir sind also in Gott und er ist in uns. Wenn wir es erkennen, sehen wir: so ist es. Das ist Jesu Lehre für eine Zeitepoche, die genau diese Wahrheit braucht.

Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Verfasst: Fr 19. Jun 2026, 16:48
von oTp
Johncom hat geschrieben: Fr 19. Jun 2026, 15:27 Dieser Jemand, als den wir uns jetzt empfinden, ist nicht mehr da. Der Verstand, das abgegrenzte Ich-Gefühl. Die Vorstellung, dass ein folgsamer Christ im Himmel einen Orden bekommt, einen Ehrenplatz neben Gott und dann in aller Ewigkeit Harfe spielt, das ist ein volkstümliches Bild. Und hat auch eine Berechtigung, auch die Vorstellung von bestrafenden Höllen usw ..
Mit dieser Aussage von dir bin ich so gar nicht einverstanden.
Wo kommt der Blödsinn mit der Harfe und dem Ehrenplatz her ?
Und hat auch eine Berechtigung, auch die Vorstellung von bestrafenden Höllen usw ..
Aber die Hölle wird schon real sein als qualvolles Ausgeschlossensein von der Liebe und Gegenwart Gottes, und all den himmlischen Freuden.
Dieser Jemand, als den wir uns jetzt empfinden, ist nicht mehr da. Der Verstand, das abgegrenzte Ich-Gefühl.
Letzlich kommt es darauf an, ob da noch ein individuelles "Ich Bin" Bewußtsein ist. Das Gott als Gegenüber erkennt, und gleichzeitig als wesensgleich.
Das macht für mich Sinn.
Das angestrebte Ziel, gottgleich zu werden halte ich fast für absurd.
Und die Erleuchtungserwarter bezeichnen dann sogar den dritten Himnel als Kellergeschoss ? ;)

Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Verfasst: Sa 20. Jun 2026, 01:36
von Johncom
oTp hat geschrieben: Fr 19. Jun 2026, 16:48 Letzlich kommt es darauf an, ob da noch ein individuelles "Ich Bin" Bewußtsein ist. Das Gott als Gegenüber erkennt, und gleichzeitig als wesensgleich.
Das macht für mich Sinn.
Das macht Sinn, und das wird auch von mystisch Erlebenden so formuliert. Nur dass es der irdische Verstand nicht wirklich begreift. Bis es für einen selbst klarer wird, praktiziert man das Gott "als Gegenüber" Gebet oder (und) lässt sich auf stille Meditation ein, zB wie sie im Zen oder Advaita gelehrt wird. Was aber nicht viel Sinn macht, finde ich, ist nur sich Gedanken machen, spekulieren.
Das angestrebte Ziel, gottgleich zu werden halte ich fast für absurd.
Ich auch. Ich weiß aber auch nicht, wer sowas sagt. Jesus sagt: "Ich und der Vater sind eins".
An anderer Stelle: "Komm und folge mir". Nachfolge bedeutet, so werden wie Jesus. Eins werden mit dem Vater. Auch das versteht unser Verstand nicht. Muss er auch nicht.

Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Verfasst: Sa 20. Jun 2026, 05:30
von oTp
Da haben wir ja anscheinend einen gemeinsamen Nenner gefunden.

Was bei mir anders ist als bei dir, ist meine Hinterfragung des Yogaweges, was Suche nach Erleuchtung betrifft.
( Ich wäre aber nicht in Indien gewesen, und bin es ab und zu immer noch, wenn ich daran kein Interesse gehabt hätte ).
Ich betrachte alles nun mal aus christlicher Perspektive.
Und verstehe, dass Sundar Singh, der oft in die Himmel entrückt wurde, das Erleuchtungs-Streben der indischen Gottsuchenden kritisiert.
Dieser Himmel, den Sundar Singh erlebt hat, ist den Yogies anscheinend unwichtig. Obwohl er absolut großartig und erstrebebswert ist

Und der Andere, Swedenborg, der auch aussagt, oft die Himmel erlebt zu haben, kritisiert schon die einsame Absonderung der Yogies. So geziehlt, dass er schon das Absondern in die Einsamkeit als falsch darstellt

Von Kurt E. Koch brauche ich hier gar nicht erst reden, denn er hält gar nichts von indischen Erleuchtungswegen. Das begründet er aber meiner Meinung nicht mit schlüssigen Argumenten.
Das "Verinnern" wird ja auch von christlichen, kontemplativen Mönchen praktiziert. Und dieser innere Weg kann ja nur allgemeingültig sowohl für Hindus, als auch für Christen sein. Dieser "Weg nach innen" kann wohl wirklich mystische Erlebnisse möglicher machen.
Wobei ich als Christ weiß, was auch Sundar Singh bestätigt, dass es auch falsche Erleuchtungen gibt. Überlässt man sich ihnen, dann ist man auf dem Weg der Täuschung.

Nahtoderlebnisse sind in der Art, wie Sundar Singh es beschreibt. Mal so gesagt: Konkret. Für Yogies anscheinend völlig uninteressant oder gar unbekannt. Weshalb ich sage, anscheinend ist der Himmel denen nicht hoch genug, sondern eher im Kellergeschoss des Himmels, über das sie hoch hinaus wollen. Während Einheitserlebnisse satt schon von Nahtoderlebenden berichtet werden, von Orten des Himmels, den sie erlebt haben. Und die schon satt erfüllen.

Man kann ja mal das hier lesen, ob was gegen das indische Erleuchtungssteben spricht.

https://www.google.com/url?sa=t&source= ... q_Jjwvqjko

Was ich zum Teil aber auch als oberflächlich geurteilt halte.

Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Verfasst: So 21. Jun 2026, 02:23
von Johncom
oTp hat geschrieben: Sa 20. Jun 2026, 05:30
https://www.google.com/url?sa=t&source= ... q_Jjwvqjko
Ich finde derart Publizisten haben in dieser Zeit ihre Berechtigung, konservativster Bibel-Fundamentalismus. In Sachen Übersinnliches wirst du bei Gassmann mehr als einen erhobenen Zeigefinger nicht bekommen.
Man kann ja mal das hier lesen, ob was gegen das indische Erleuchtungssteben spricht.
Die Motive meditierender Menschen können ganz unterschiedlich sein. Oft ist es die Selbsterkenntnis, die sich verbessert wenn das Nervensystem ruhig wird. Manche streben nach "Erleuchtung", eigentlich eine überzogene Vorstellung. Aber du bringst hier ein, etwas oder "jemand" spricht "für oder gegen". Aber wen interessiert das? Neulich empfahl mir jemand ein Mittel welches Arthrose lindert. Habe es gleich angewendet, es hilft sehr! Warum sich einen Kopf machen um "für oder gegen"? Ich sage immer, vertraue in Gott und alles ist gut.
Nahtoderlebnisse sind in der Art, wie Sundar Singh es beschreibt.
Nein, Sundar schildert seine Jenseitsvisionen, er hatte kein Nahtoderlebnis. Aber beides überschneidet sich was das Gesehene betrifft.
Das "Verinnern" wird ja auch von christlichen, kontemplativen Mönchen praktiziert. Und dieser innere Weg kann ja nur allgemeingültig sowohl für Hindus, als auch für Christen sein. Dieser "Weg nach innen" kann wohl wirklich mystische Erlebnisse möglicher machen.
Der Weg nach innen („Das Reich Gottes ist inwendig in euch“) wird von suchenden Menschen begangen, Konfession spielt überhaupt keine Rolle. Irgendwann fragt man sich, warum der "normale" Mensch in seinem Arbeits-, Konsum und Familienleben so wenig Zeit aufbringt um in die Wahrhaftigkeit zu kommen. Zu sich selbst, in das Heiligste, in das Innerste des Tempels sozusagen. Im Außenbereich des Tempels schachern die Händler, und Jesus ging sogar gewaltsam gegen sie vor. So die Interpretation Meister Eckharts, der diese Geschichte symbolisch deutet.
Wir alle sind gleich, Kinder Gottes, die jederzeit zum Vater kommen (könnten) wenn wir da durch gehen, also die eigene Krämerseele links liegen lassen. Ob man sich Christ nennt oder Buddhist, das sind, vorsichtig gesagt, manchmal auch nur eingebildete Selbstbezeichnungen.

Verinnern? Warum sind wir eigentlich so "veräußert". Niemand zwingt uns, Stunden mit Fernseh-Unterhaltung zu verbringen. Wir leben mit viel Freizeit, anders als vergangene Generationen. Unsere Wohnungen sind groß genug, fast alle haben ein Zimmer, wo man nicht gestört wird.

Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Verfasst: So 21. Jun 2026, 09:53
von oTp
Nein, Sundar schildert seine Jenseitsvisionen, er hatte kein Nahtoderlebnis. Aber beides überschneidet sich was das Gesehene betrifft.
Als ob ich das nicht wüsste, Johncom.
Er schildert also "Jenseitsversionen" ?
Noch dazu erleben deiner Meinung Nahtote das Jenseits ganz anders ? Nahtote erlebten ihren " engen Bereich" des Himmels nur einmal. Sundar Singh kannte sich dort wohl wesentlich besser aus.



Interessant, dass du einen Gegensatz konstruierst. Da solltest du artikulieren, was dir an ihm nicht gefällt.

Spielt dabei eine Rolle, dass "sein Himmel" Christus im Mittelpunkt hat, und er zusätzlich das Steben der Yogies nach deren Erleuchtung kritisiert ?

Es gibt auch westliche Menschen, die ohne Übungen "Alleinheit" erlebten. Es ist ein Zustand, der mit dem "geistigen Körper" eines verstorbenen Menschen sowieso automatisch erlebt wird. Natürlich nur von denen, die den Himmel erben, also gute Menschen. Das sind meiner Meinung nach aber keine Übermenschen. Die jahrzehntelang sich ein Joch auferlegen. Yoga hat ja was mit ein Joch auf sich nehmen zu tun. Höchste geistige Selbstdisziplin und Körperertüchtigung.

Das ist ja auch, was Swedenborg kritisiert. Das sich aussondern aus der Menschengemeinschaft. Das seiner Meinung wiederum Verluste bringt im Miteinander im Himmel.

Mir gefallen diese christlichen Aspekte eben, deswegen arbeite ich sie gerne heraus.

Gassmann, ok, hat aber seine Berechtigung darin, dass Esoterik, wie die Bibel sagt, durchaus gefährlich sein kann. Auch etwas, was der esoterische Träumer nicht wahrhaben will.
Mir gefallen einige solcher Schlussfolgerungen auch argumentatorisch nicht so recht. Aber gedenke, es geht immer um den fragwürdigen Umgang mit der Welt Gottes. Wie beim Spiritismus kann man da im Sumpf der niedrigen Welten landen. Das ist nun mal die christliche Sicht. Die sich sogar bestätigt.

Esoteriker sehen das natürlich ganz oder teilweise anders. Die stört dann automatisch, dass es erdgebundene und dämonische körperlose Wesen gibt.

Also, bin schon gespannt auf deine Argumente gegen Sundar Singh. Und warum seine Aussagen so anders sein sollen als die Nahtoter. Das herauszustellen, Übereinstimmungen und Gegensätze, finde ich interessant.

Ich sehe mich auch nicht als christlich voreingenommen, sondern versuche, objektiv zu sein. Dabei ergibt sich für mich eher ein erweitertes "christliche Weltbild", anstatt Schwärmerei für Yogies oder Höherentwicklung mit höheren Fähigkeiten. Für mich ist es kein Selbstbedienungsladen dafür.

Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Verfasst: So 21. Jun 2026, 16:56
von Johncom
oTp hat geschrieben: So 21. Jun 2026, 09:53
Nein, Sundar schildert seine Jenseitsvisionen, er hatte kein Nahtoderlebnis. Aber beides überschneidet sich was das Gesehene betrifft.
Als ob ich das nicht wüsste, Johncom.
Er schildert also "Jenseitsversionen" ?
Noch dazu erleben deiner Meinung Nahtote das Jenseits ganz anders ? Nahtote erlebten ihren " engen Bereich" des Himmels nur einmal. Sundar Singh kannte sich dort wohl wesentlich besser aus.
Nicht Versionen, Visionen. Er "schaute" das Jenseits ... hätte man früher gesagt.
Um meine Meinung geht es nicht, und mir geht es auch nicht um deine Meinung.
Es geht mir darum, was NT-Erlebende sagen können, wie sie die Schöpfung, das Universum in den anderen Dimensionen erleben.
Zu diesen NT-Vorfällen gibt es heute unendlich viele Berichte, die sehr viel überschneidendes erzählen. Dazu kommen die Berichte derer, die eine Begabung entwickelt haben (oder geschenkt bekommen haben), ihren Astralkörper zu lösen und Ebenen der geistigen Welt zu besuchen. Ich gehe davon aus, die geistige Welt ist auch hier, was wir denken oder imaginieren, das ist bereits in der geistigen Welt.
Interessant, dass du einen Gegensatz konstruierst. Da solltest du artikulieren, was dir an ihm nicht gefällt.
Ich soll oder muss gar nichts. Du suchst Gegensätze, meistens mit gut-schlecht Bewertung. Ich konstruiere gar nichts sondern höre zu, was andere sagen und spüre nach, wie verhält es sich mit eigenem Erleben. Mit erstaunt auch, dass überall wo ich Bekannte anspreche, immer jemand dabei ist, der selber etwas erlebt hat. Zu Vinzenz Hensle bzw seinem Bruder habe ich jetzt Kontakt, dem verunfallten Landwirt, der seine "Vision" in Bildern verarbeitet, und werde ihn bei der nächsten Ausstellung treffen.
Gegensätze konstruieren, das ist wieder der Kopfkram, den ich nicht füttern will. Rein objektiv würde ich aber unterscheiden zwischen NT-Erfahrung und Astralwanderung. Die aber keine "Gegensätze" sind.
Aber gedenke, es geht immer um den fragwürdigen Umgang mit der Welt Gottes.
Wir selber sind mitten drin in der Welt Gottes. Jedenfalls geistig. Wir können je nach Entwicklung, Reife und Einsicht in erdnahen Ebenen bleiben oder in die höheren gehen. Das Wort fragwürdig ist fragwürdig. Das, was wir sehen können sehen wir hier auf der Erde, genauso in der anderen Welt. In deinem Begriff "Umgang mit der Welt Gottes" steckt schon wieder ein Gegensatz-Denken. Wir selber sind die Welt Gottes. Wenn das nicht erkannt ist, wenn man es selber nicht entdecken, wahrnehmen kann, dann sucht man halt in Büchern, was meint der, was meint der andere. Meistens sagen die Autoren fast alle das Gleiche, aber man selbst versteht es nicht und sucht und findet dann auch "Gegensätze".