oTp hat geschrieben: ↑Fr 12. Jun 2026, 10:00
Und das Hoffen auf Befreiung findet schon Erfüllung in den Nahtoderlebnissen. Während in den extremen Erleuchtungs-Religionen alles nicht genügt, was ein Christ erreichen kann. Da muß es absolut sein, die totale Befreiung.
Also gibt es für den "Christen" nur dir halbe Befreiung?
Dieser ganzen Unterschiede sind auch Gedankenspiele. Und die hören nie auf, es sei denn man geht einen Weg der Praxis, auf den man sich ganz konzentriert. In den Religionen haben sich immer innere Traditionen entwickelt, das waren oft Mönche als Ordensgemeinschaften. Die Glaubensdefinitionen waren immer für die breite Masse.
Es kann sein, dass sich während der inneren Entwicklung etwas wandelt: Wir sind ja schon befreit! (Warum opferte sich Jesus?) ... aber wir haben es noch nicht wahrgenommen. Wir sind teilweise noch in alten Gewohnheiten verstrickt. Diese NT-Erlebnisse haben vielen gezeigt dass sie (wir) schon frei sind.
Was mich grundsätzlich stört, das ist, dass Einheitserlebnisse meist mit hinduistischer-buddhistischer Erklärung verbunden sind: Und damit mit Reinkarnation und der Assoziatin der völligen Ich-Auslöschung bis zur eigenen Gottgleichheit.
Stattdessen kann man sagen: in Gott geborgen. Die christliche Mystik spricht von der Vereinigung der Seele mit Gott.
Ob man nicht erst mal als gottgehorsamer Christ sterben sollte

und dann alles Weitere abwarten sollte ?
Auch das ist eine verbreitete Vorstellung: Gehorsam an 1. Stelle, Gott sei ein Herrscher.
Paulus sagte, er sterbe täglich. Die Person in jedem, das Ego, behaupte ich, das ist der Sünder, der in der täglichen Übung zumindest klar erkannt werden kann, bis er mehr und mehr losgelassen wird. Oder ganz plötzlich.