Die Arche Noah - Mythos oder Historie?

Wir bitten darum, in diesem Forum keine Bibel- und Glaubenskritik zu üben.

Was ist für dich die Arche Noah?

Ein historisches Geschehen - es ist so passiert, wie in der Bibel niedergeschrieben
9
60%
Ein biblischer Mythos - zur biblischen Lehre gedacht, aber keine historische Realität
6
40%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 15

Benutzeravatar
Larson
Beiträge: 6919
Registriert: Do 30. Sep 2021, 13:49
Wohnort: CH

Re: Die Arche Noah - Mythos oder Historie?

Beitrag von Larson »

Eine geistige, spirituelle oder auch sittliche Ableitung, ohne dass dieses von Gott gesagte Verderben wegen der Boshaftigkeit der Menschen durch ein Flut werden wird, wirklich geschah, macht Gott unglaubwürdig, da Er dann etwas sagen würde, aber doch nicht durchführen wird. Eine These auf eine erdachten Geschichte kann jeder für sich selber zusammenreimen.
(Es gibt Ausnahmen, wo Gott etwas androht, diese Androhung aber zurücknimmt, weil der Mensch inzwischen Busse getan hat: z.B. Jona)

Glaubwürdig wird Gott nur dann, wenn es wirklich geschah, und so bekommt die Tewa, die Arche (auch Mose war als Kind in einer Tewa) den bewahrenden Charakter für jene, die der Ewige als „Gerecht“ betrachtet… ein Zufluchtsort usw. Die Flut selber als etwas Reinigendes der Welt, das Böse wird vernichtet usw.

All dies wäre, wenn die Geschichte nur Legendem, Sagen wäre, inhaltlos, formlos, diffus. Somit sind diese Geschichten, wie auch die Plagen an Pharao usw „historisches“ Wirken dieses Gottes, um unser Vertrauen in Ihn zu stärken und gleichzeitig die Ernsthaftigkeit des Waltens Gottes, dass Er sich nicht mit sich spotten lässt.
Jes 37,16 JHWH Zebaoth, Gott Israels, der du zwischen den Cherubim thronst, du allein bist es, der der Gott ist von allen Königreichen der Erde; du hast den Himmel und die Erde gemacht.
Benutzeravatar
Helmuth
Beiträge: 19686
Registriert: So 5. Jun 2016, 12:51
Wohnort: Wien

Re: Die Arche Noah - Mythos oder Historie?

Beitrag von Helmuth »

Larson hat geschrieben: Fr 14. Aug 2026, 20:58 So urteilt Gott auch über Sodom und Gomorra, eher wegen ihrer Unsittlichkeit, ...
Es sind auch genau diese Beispiele, mit denen Jesus vor der Endzeit warnt. Neben der Vernichtung der Menschen durch die Sintflut nimmt Jesus auch die Vernichtung Sodoms beispielgebend für die noch kommende Vernichtung dieser Welt um uns davor zu warnen. Hier die beiden Stellen:
Lukas 17:26-29 hat geschrieben: Und wie es in den Tagen Noahs geschah, so wird es auch in den Tagen des Sohnes des Menschen sein: Sie aßen, sie tranken, sie heirateten, sie wurden verheiratet, bis zu dem Tag, als Noah in die Arche ging; und die Flut kam und brachte alle um. Ebenso wie es in den Tagen Lots geschah: Sie aßen, sie tranken, sie kauften, sie verkauften, sie pflanzten, sie bauten; an dem Tag aber, als Lot aus Sodom herausging, regnete es Feuer und Schwefel vom Himmel und brachte alle um.
Wenn diese Ereignisse keine historischen Ereignisse gewesen wären, dann wären es sinnlose Warnungen, denn damit würde dann auch das angekündigte Weltgericht zum bloßen Mythos mutieren:
Lukas 17:30-37 hat geschrieben: Ebenso wird es an dem Tag sein, da der Sohn des Menschen offenbart wird. An jenem Tag, wer auf dem Dach sein wird und sein Gerät im Haus hat, steige nicht hinab, um es zu holen; und ebenso, wer auf dem Feld ist, wende sich nicht zurück. Erinnert euch an Lots Frau! Wer irgend sein Leben zu retten sucht, wird es verlieren; wer aber irgend es verliert, wird es erhalten. Ich sage euch: In dieser Nacht werden zwei auf einem Bett sein; der eine wird genommen und der andere gelassen werden. Zwei Frauen werden zusammen mahlen, die eine wird genommen, die andere aber gelassen werden.

Und sie antworten und sagen zu ihm: Wo, Herr? Er aber sprach zu ihnen: Wo der Leichnam ist, da werden auch die Geier versammelt werden.
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
oTp
Beiträge: 13195
Registriert: Mo 24. Mai 2021, 10:33

Re: Die Arche Noah - Mythos oder Historie?

Beitrag von oTp »

All dies wäre, wenn die Geschichte nur Legendem, Sagen wäre, inhaltlos, formlos, diffus. Somit sind diese Geschichten, wie auch die Plagen an Pharao usw „historisches“ Wirken dieses Gottes, um unser Vertrauen in Ihn zu stärken und gleichzeitig die Ernsthaftigkeit des Waltens Gottes, dass Er sich nicht mit sich spotten lässt.
Larsen, es ist sicher nicht einfach, sich alle wissenschaftlichen Fakten anzusehen, und dann sich die Frage zu stellen, ob das was du gerade erwähnt hast, sich wirklich so ereignet hat. Oder ob es zwar Geschehnisse als Kern hat, aber zu einer Gesamtlehre bearbeitet, und damit für den Sinngehalt bearbeitet wurde.
Gerade auch dann wären diese Ereignisse nicht inhaltlos, formlos und diffus. Sondern sinngebend und äußerst verbindend für das Volk der Juden.

Natürlich ist es nicht gerade einfach, in der Schwebe zu bleiben, was man wie glauben soll. Darum entscheiden sich die meisten Menschen ja auch dafür, ganz und alles zu glauben, oder gar nicht an Gott zu glauben. Weil Zweifel destruktiv sich auswirken und Ungewissheit ebenfalls. Es gibt dann Konflike.

Das Verbindende ist ja auch unbedingt nötig für die Gemeinschaft der Christen. Sonst funktioniert das Miteinander und Füreinander nicht.

Und das AT gehört dabei zum Mittel gegenseitigen Verständnisses. An ihm wird "abgearbeitet" wie man gottgefällig werden kann. Die ganzen Predigten haben dieses Ziel, das zu lehren. Die Bibel ist das Konzept, um Gottgefälligkeit zu erarbeiten .

Gegen feste Überzeugungen kommt man nicht an. Das merkt man hier schon an den Verschwörungstheoretikern . Das merkt man an den festgemauerten Standpunkten von Juden, Christen und Muslimen. Da darf man nichts kritisieren. Bei den Muslimen gibt es dann möglicherweise Mord, im Christentum wurde der Ketzer verbrannt, und bei den Juden war es auch drastisch. Ein Umdenken, auch eben ein Prüfen an der Realität wird durch solche psychischen Mechanismen erschwert oder gar verhindert.

( :mrgreen: Aber das macht sich in der Gegenwart besondes Putin zu Nutze. Als zersetuzende Propaganda. Das stellt hohe Anforderungen an den gesunden Menschenverstand)
Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
Benutzeravatar
Helmuth
Beiträge: 19686
Registriert: So 5. Jun 2016, 12:51
Wohnort: Wien

Re: Die Arche Noah - Mythos oder Historie?

Beitrag von Helmuth »

oTp hat geschrieben: Sa 15. Aug 2026, 09:25 Weil Zweifel destruktiv sich auswirken und Ungewissheit ebenfalls.
Ich habe keine Zweifel an der Historizität. Die sehe ich eher bei denen, die kein plausibles Argument dagegen haben und mehr dem Mainstream der Welt weiter folgen anstelle Gottes Wort auch glauben.
oTp hat geschrieben: Sa 15. Aug 2026, 09:25 Gegen feste Überzeugungen kommt man nicht an. Das merkt man hier schon an den Verschwörungstheoretikern . Das merkt man an den festgemauerten Standpunkten von Juden, Christen und Muslimen.
Ein Christ kann den Standpunkt der Historizität fest vertreten, weil das Wort Gottes dazu auch den festen Halt liefert. Er folgt dann auch keiner Verschwörungstheorie. Was Juden und Muslime oder Indianer glauben ist für mich wiederum irrelevant.
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
oTp
Beiträge: 13195
Registriert: Mo 24. Mai 2021, 10:33

Re: Die Arche Noah - Mythos oder Historie?

Beitrag von oTp »

Helmuth hat geschrieben: Sa 15. Aug 2026, 13:16 Ich habe keine Zweifel an der Historizität. Die sehe ich eher bei denen, die kein plausibles Argument dagegen haben und mehr dem Mainstream der Welt weiter folgen anstelle Gottes Wort auch glauben.
Danke, kein plausibles Argument ist ja nur lachhaft vor lauter Blindheit, von der es zeugt. Aber das ist für dich ja irrelevant. ( Oder hast du nicht gemerkt, dass dafür keinerlei archogische Hinweie existieren ? )
Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
Benutzeravatar
Helmuth
Beiträge: 19686
Registriert: So 5. Jun 2016, 12:51
Wohnort: Wien

Re: Die Arche Noah - Mythos oder Historie?

Beitrag von Helmuth »

oTp hat geschrieben: Sa 15. Aug 2026, 14:29 Danke, kein plausibles Argument ist ja nur lachhaft vor lauter Blindheit, von der es zeugt. Aber das ist für dich ja irrelevant. ( Oder hast du nicht gemerkt, dass dafür keinerlei archogische Hinweie existieren ? )
Das ist kein Argument dagegen. Es dürften kein archäologischen Funde dagegen sprechen und dazu kenne ich auch keine. Ansonsten sind Funde auch nicht wirklich relevant. Welche archäologischen Funde gibt es für Abraham oder Mose? Wenn dein Glaube davon abhinge bist du ein armes Würschtel.

Würden wir davon abhängig sein die Originalschriften eines Mose zu haben, dann sehen wir auch arm aus. Etwa so: „Hey du (angeblicher Vater), ich kann dich als Vater nicht anerkennen, denn ich finde meine Geburtsurkunde nicht mehr.“ Argument verstanden? Es zählt der innerbiblische Befund weit mehr, denn der wurde erhalten.
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
oTp
Beiträge: 13195
Registriert: Mo 24. Mai 2021, 10:33

Re: Die Arche Noah - Mythos oder Historie?

Beitrag von oTp »

Das ist kein Argument dagegen. Es dürften kein archäologischen Funde dagegen sprechen und dazu kenne ich auch keine. Ansonsten sind Funde auch nicht wirklich relevant. Welche archäologischen Funde gibt es für Abraham oder Mose? Wenn dein Glaube davon abhinge bist du ein armes Würschte
Mach dich doch nicht lächerlich, Helmuth.
Dummes Zeug redest du.
Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
Benutzeravatar
Zippo
Beiträge: 5395
Registriert: Mo 23. Jan 2017, 00:17

Re: Die Arche Noah - Mythos oder Historie?

Beitrag von Zippo »

oTp hat geschrieben: Do 13. Aug 2026, 21:33 Also, meine Überzeugung ist, dass Gott nicht dermassen nassiv in seine Naturgesetze eingreift. Und laut Naturgesetzen und Wissenschaft ist eine Arche Noah mit Platz für alle und in dieser Zeitspanne nicht möglich. Und eine Sintflut, die sogar den Mount Evetest zudeckt........Das kann man wirklich nur glauben gegen jede Wahrscheinlichkeit.
Jetzt hast du natürlich die fundamentalistischen Bibelleser gegen dich. Aber auch die versuchen, biblische Ereignisse durch Artefakte zu bestätigen. Kann man nicht auf der ganzen Welt Versteinerungen finden, die auf eine Sintflut hinweisen würden ?

Wie wird sich das zugetragen haben ? Erst wurden gewaltige Wassermassen geschaffen, die sich anschließend wieder verlaufen haben.
Dazu fiel mir ein Psalmwort ein:
[Ps 104,1-9] Lobe den HERRN, meine Seele! HERR, mein Gott, du bist sehr herrlich; du bist schön und prächtig geschmückt. Licht ist dein Kleid, das du anhast; du breitest aus den Himmel wie einen Teppich; du wölbest es oben mit Wasser; du fährst auf den Wolken wie auf einem Wagen und gehst auf den Fittichen des Windes; der du machst Winde zu deinen Engeln und zu deinen Dienern Feuerflammen; der du das Erdreich gegründet hast auf seinem Boden, dass es bleibt immer und ewiglich. Mit der Tiefe decktest du es wie mit einem Kleide, und Wasser standen über den Bergen. Aber von deinem Schelten flohen sie, von deinem Donner fuhren sie dahin. Die Berge gingen hoch hervor, und die Täler setzten sich herunter zum Ort, den du ihnen gegründet hast. Du hast eine Grenze gesetzt, darüber kommen sie nicht und dürfen nicht wiederum das Erdreich bedecken.
Können sich die Wasser verlaufen haben, weil Faltungen entstanden sind ? Es ist ja nicht gesagt, daß die Berge schon in der Weise vorhanden waren, wie wir sie heute haben.

Das sind natürlich massive Eingriffe in die Schöpfung und die Arche dürfte ohne die Kraft Gottes eine solche Veränderung schwer überlebt haben. Das gäbe ja ein gewaltiges Tsunamie.

Mich hatte beim Betrachten des Films, den ich am Anfang vorgestellt habe, eigentlich auch die Frage bewegt, welche Werkzeuge zur Verfügung standen und wie die Rohbalken zusammengehalten wurden ?
Das war zur damaligen Zeit eine technische Meisterleistung und als Verbindungselemente standen doch wohl nur selbstgemachte Seile zur Verfügung.

Gruß Thomas
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.
Benutzeravatar
Zippo
Beiträge: 5395
Registriert: Mo 23. Jan 2017, 00:17

Re: Die Arche Noah - Mythos oder Historie?

Beitrag von Zippo »

Hier noch ein Vortrag von Werner Gitt, der sich sehr eingehend mit der Konstruktion und Machbarkeit der Arche beschäftigt hat:

2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.
oTp
Beiträge: 13195
Registriert: Mo 24. Mai 2021, 10:33

Re: Die Arche Noah - Mythos oder Historie?

Beitrag von oTp »

Kann man nicht auf der ganzen Welt Versteinerungen finden, die auf eine Sintflut hinweisen würden ?
Ja, Zippo, wegen der Sintflut sind die Sauriere ausgestorben. ;) Diese alten Tiere waren ja auch viel zu groß und zahreich für die Arche. Und die Juden hatten sowieso noch nie Sauriere gesehen

Wie wird sich das zugetragen haben ? Erst wurden gewaltige Wassermassen geschaffen, die sich anschließend wieder verlaufen haben.
Dazu fiel mir ein Psalmwort ein:
Ja, war ja sehr viel mehr Wasser, als vorhanden.So, als würde eine Badewanne Wasser das ganze Badezimner bis zur Decke vollfluten.
Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
Antworten