Zippo hat geschrieben: ↑Do 26. Mär 2026, 12:51
Es wäre doch schön, wenn du mal den Anfang machen würdest.
Liest du etwa nicht mit? Den Anfang habe doch schon gemacht. Die ersten zwei dogmatischen Ansätze sind von mir, dann habe ich von Magdalena einen übernommen und den vierten auf Basis eines Beitrages von Abischai. Trage auch du dazu bei, Bruder Thomas.
Zippo hat geschrieben: ↑Do 26. Mär 2026, 12:51
Es gibt auch schon etliche Vorlagen, die in den Kirchen nachgesprochen werden. Vielleicht nehmen wir uns so etwas mal vor.
Da sie an der Trinitätsformel dennoch festhalten, ist es kein Konsens für alle Christen. Sie lehren sie ja trotzdem. Damit wird es zum Lippenbekenntnis, also vorgetäuscht. Wer das trinitarische Bekenntnis für heilsnötig hält, der erklärt alle anderen Bekenner zu Antichristen.
Dabei ist geradezu umgekehrt. Aus einer anfangs apostolischen Gemeinschaft von Christen entwickelte sich nach und nach eine antichristliche Kirche mit ihrem grausamen Höhepunkt im MIttelalter.
Aus der Kirche der Verfolgten, die mit Jesu Hinrichtung begann, wurde eine Kirche der Verfolger der wahren Nachfolger Jesu, wobei sie sich untereinander ebenso zerfleischten. Heute haben sich die Dinge wieder gewandelt, indem ihr die Macht wieder genommen wurde.
Gott sei Dank muss man sagen, so war das auch ein gnädiger Akt Gottes. Das aber von einer Kirche der Antichristen formulierte Bekenntnis wurde leider größtenteils auch von den neuen Denominationen übernommen.
Zippo hat geschrieben: ↑Do 26. Mär 2026, 12:51
Das Meiste davon kann ich gutheißen, aber ich brauche so etwas eigentlich nicht.
Ich würde dir rechtgeben, wenn nicht immer wieder der Trinitarismus aufs Tableau gebracht wird bzw. die Betonung auf den Absolutsheitsanspruch der Lehre, die nur "wir" vertreten. Mit "wir" meine ich keine Denomination per se, sondern deren Mitglieder, die andere Christen damit ausgrenzen, bewusst wie unbewusst.
Das ist derart kontra Jesu, was diese Vertreter in ihrer Haltung gar nicht mehr erkennen, auch bei den gemäßigten, wo es dann latent in ihnen weiterlebt, also unterschwellig vorhanden ist.
Bie manchen zeigt sich auch eine zwanghafte Art dies immer wieder gegen Andersdenkende zu bekennen ihnen zum Trotz. Für mich ist das der Wildeselcharakter, den Ismael ausmacht. Dazu fehlt nur noch, dass man beim Vortrag des Bekenntnisses fest mit dem Fuß auf den Boden stampft und die Faust ballt. Dann ist es perfekt.
Ich zitiere nochmals aus dem als Hohepriesterliches Gebet bezeichneten Gebet aus
Johannes 17 eine für mich zentrale Willenserklärung Jesu, dem doch allesamt nachfolgen wollen, es aber aufgrund Indoktrination nicht können:
Joh 17,20-22 hat geschrieben: Aber nicht für diese allein bitte ich, sondern auch für die, die durch ihr Wort an mich glauben; damit sie alle eins seien, wie du, Vater, in mir und ich in dir, damit auch sie in uns eins seien, damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast. Und die Herrlichkeit, die du mir gegeben hast, habe ich ihnen gegeben, damit sie eins seien, wie wir eins sind;
Dieses Wort inspiriert mich immer wieder, es wenigstens zu versuchen mit durchwegs auch anders denkenden Brüdern in Eintracht zu kommen. Wir sollen eins sein. Ein gemeinsames Bekenntnis würde das Gemeinsame hervorheben und das Trennende weglassen und wäre unser Beitrag zur Erfüllung des Gebetsanliegens Jesu an unseren Vater.
Wir stehen bei 4 dogmatischen Ansätzen, die bislang alle unterschreiben können.