Re: Die AfD will die Gesellschaft verändern (AfD III)
Verfasst: Mi 31. Dez 2025, 15:30
"Bohlen punktgenau". Sagte ich.
LG
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Da muss sich die AfD mehr mit ihrer Basis und den Wählern austauschen. Ist die Verteidigung "des Abendlandes" heute noch glaubhaft? Die Bombardierung Serbiens, das Iraks, die Bundeswehr am Hindukush? Da hat sich das Abendland keinen Ruhm erworben. Die Ukraine wurde nicht für abendländiche Werte hochgerüstet, sondern für Blackrock. Für die Schürfrechte an benötigten Bodenschätzen. Streng patriotisch gesehen dürfen unsere Soldaten nicht für Gewinn-Interessen irgendwelcher Kapital-Konzerne in Grass beißen. Oder Beine, Arme, Kopf oder Seele verlieren.
Das ist richtig und das tun sie ja auch. Sie verstehen sich als Volksvertreter und sprechen an vielen Ständen mit der Bevölkerung.
Ich glaube nicht, daß man immer nur an finanzielle Interessen denken muß. Die Debatte in der AfD lief auch in einer anderen Richtung.Johncom
Ist die Verteidigung "des Abendlandes" heute noch glaubhaft? Die Ukraine wurde nicht für abendländiche Werte hochgerüstet, sondern für Blackrock. Für die Schürfrechte an benötigten Bodenschätzen. Streng patriotisch gesehen dürfen unsere Soldaten nicht für Gewinn-Interessen irgendwelcher Kapital-Konzerne in Grass beißen. Oder Beine, Arme, Kopf oder Seele verlieren.
Man muss nicht, aber man kann.
Es kann sein, dass die bisher nie NATO-kritische AfD sich selber das Reinreden verbietet.Die Debatte in der AfD lief auch in einer anderen Richtung.
Björn Höcke geht auf die Werte ein, die wir derzeit in unserem "Regenbogenland" vorfinden. Es sind wohl offensichtlich nicht seine Werte.
Bin ganz auf deine Seite.Ich würde mich nichts in der Welt an einem Krieg beteiligen, ich habe deshalb auch Zivildienst geleistet. Bei einem Krieg wollte ich nicht auf Menschen schießen, weil sich irgendwelche politischen Verhältnisse ergeben haben.
Und Bürger müssen nicht hinterher marschieren. Vollherzige Christen sollten gar nicht marschieren.Man kann ja mal verschiedener Meinung sein, Politiker müßen nicht immer im Gleichschritt marschieren.
Die AfD in Sachsen-Anhalt stellt im Entwurf zu ihrem Wahlprogramm das Thema "das Ende der Staatsleistungen und die Einstellung des Kirchensteuereinzugs durch die Finanzämter" in den Raum, von daher ist das Zitat in diesem Thread schon richtig platziert.Mit immer neuen Angstszenarien, überbordenden Vorschriften und Willkürakten sollen Menschen verunsichert und in die Apathie getrieben werden. Wie können wir dem widerstehen, ohne uns zu überfordern?
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Gerade lese ich, wie viele Deutschland verlassen wollen. Es sind erschreckende Zahlen: 37 Prozent der Befragten überlegen ernsthaft, zu gehen, 58 Prozent fürchten um ihre persönliche Zukunft. Begreift jemand den Ernst der Lage?
Ein Land im Zerfall, denn nahezu alle Institutionen, die auf Vertrauen angewiesen sind, haben dieses verspielt. Oder besser: verzockt.
- Parteien, die sich bei Wahlversprechen regelmäßig versprochen zu haben scheinen,
- Regierungen, die ihren althergebrachten Pflichten, für Sicherheit zu sorgen, nicht nachkommen,
- eine Polizei, die das Demonstrationsrecht nicht vor Angriffen schützte, sondern die Demonstranten angriff,
- Gerichte, die nicht mehr die Schwachen vor den Übergriffen der Mächtigen bewahren, sondern deren Lügen vor der Wahrheit,
- Medien, die diejenigen mit Rufmord verfolgen, weil sie das tun, was sie selber tun müssten, nämlich sagen, was ist,
Auch die Kirchen betrifft es, die vergessen zu haben scheinen, wem sie zuerst und nur verpflichtet sind, und stattdessen behaupteten, «Jesus hätte sich impfen lassen» – mag ja sein, wenn Pontius Pilatus ihm das anstelle der Kreuzigung angeboten hätte, aber wir wissen es nicht. Was für ein theologischer Schwachsinn war das nur, genauso wie «Impfen ist Nächstenliebe». Ob Jesus einem solchen Synodenbeschluss gefolgt wäre, ist ungewiss. Jens Spahn hat sie mit seiner Aussage vor der Corona-Enquetekommission, dass die Impfung nicht vor Übertragung schützt, nicht nur vom Regen in die Traufe geschubst, sondern gleich kopfüber ins Regenfass. Und nun? Die Synoden schweigen.
- Ärzte, die nicht mehr zuerst der Gesundheit der Patienten verpflichtet sind, sondern spritzen, was befohlen wird, weil es Geld bringt und zukünftig Verluste verhindert.
Man fragt sich als Zuschauer, noch mehr als Betroffener: Was passiert hier eigentlich?
transition-news.org
Sollen die Sanktionierten verhungern? Oder wie stellt man sich das vor?Für den 70-jährigen Baud, der Brüssel als Wohnsitz angibt und bei Verlagen im EU-Raum publiziert, sind die Konsequenzen beträchtlich. Sein Vermögen ist gesperrt und EU-Bürgern und -Unternehmen ist es untersagt, ihm Gelder, finanzielle Vermögenswerte oder wirtschaftliche Ressourcen zur Verfügung zu stellen. Zudem darf er weder in den EU-Raum ein- noch durch diesen reisen. Da er schon in Brüssel lebt, ist er da blockiert.
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Will Jacques Baud von der Sanktionsliste kommen, muss er am EU-Gerichtshof eine Klage einreichen. Doch bis ein Entscheid vorliegt, dürfte es Jahre dauern.
srf.ch
Magdalena61 hat geschrieben: ↑Fr 13. Feb 2026, 16:18 Was passiert hier eigentlich?
Die EU sanktioniert unliebsame Kritiker ohne Gerichtsverfahren, ohne Urteil... derzeit sind es wohl 14 Personen -
All das erinnert mich an die Nachrichten bei uns früher während des kalten Kriegs: Schriftsteller, Autoren, Intellektuelle, die in kommunistischen Regimen unter Hausarrest gestellt wurden. Bei uns in den Hauptnachrichten immer ein dickes Thema. Ich war jung und kritisch, fühlte aber immer so einen Stolz, zum "Westen" zu gehören. Ja, man konnte alles lesen was man wollte, man konnte Bücher, auch seltene, immerhin in der Bibliothek bestellen, man bekam sie sogar über Fernleihe mit etwas Geduld. Aber in den letzten 10-20 Jahren entwickelt es sich hier in die Gegenrichtung: es werden Bücher geradezu überprüft und aussortiert. Als umstritten oder "problematisch" markiert. Es werden Autoren, wie im Falle Baud, attackiert. Eine Kontosperrung heißt ja sofort, du kannst Wasser, Strom und Lebensmittel nicht mehr bezahlen. Also wie ein Hausarrest, aber auch eine Machtdemonstration des totalitären (faschistischen) Regimes. Wahrscheinlich sollen Nachahmer eingeschüchtert werden? In dem Sinne: überlegt euch, was ihr schreibt.Für den 70-jährigen Baud, der Brüssel als Wohnsitz angibt und bei Verlagen im EU-Raum publiziert, sind die Konsequenzen beträchtlich. Sein Vermögen ist gesperrt und EU-Bürgern und -Unternehmen ist es untersagt, ihm Gelder, finanzielle Vermögenswerte oder wirtschaftliche Ressourcen zur Verfügung zu stellen. Zudem darf er weder in den EU-Raum ein- noch durch diesen reisen. Da er schon in Brüssel lebt, ist er da blockiert.
Nun, das ist nichts Neues. Selber kenne ich niemanden, der die offizielle damalige Verschwörungstheorie noch glaubt.Er vertritt die These, dass es nicht erweisen sei, dass Osama bin Laden für die Terroranschläge am 11. September 2001 verantwortlich sei.
https://de.wikipedia.org/wiki/Jacques_Baud
Schon ironisch zu verstehen: Man vertritt eine andere Sicht als die politisch erlaubte, dann wird man von der Finanzverwaltung teilbegnadigt, man darf wieder sein Frühstück einkaufen. Irre? Nein, auch die Sowjets und auch die Nazis haben ihren politisch Verfolgten wenigstens lebensnotwendige Ernährung zugesichert.Im Februar 2026 erhielt Baud vom belgischen Finanzministerium eine humanitäre Ausnahmeregelung, durch die er für lebensnotwendige Zwecke auf sein Bankkonto zugreifen kann
Solange die Menschen, die einfachen Staatsbürger ihren Herrschern die Hoheit überlassen, solange fühlen sich die Herrscher berechtigt, ihre Machtgelüste in allen Richtungen auszuleben.Ein Hoch auf die Demokratie und Freiheit, Gerechtigkeit und Rechtsstaatlichkeit.
So ist es.„Prozess gegen Deutschland“: Die vielbeachtete Rede von Harald Martenstein im Wortlaut"
Wir sprechen hier also in einer Art Schauprozess über das Verbot einer Partei, die im Westen Deutschlands von 20 Prozent der Menschen gewählt wird und im Osten von 35 bis 40 Prozent. Mit anderen Worten: Wir reden über das Ende der Demokratie und ihre Ersetzung durch etwas anderes. Die Meinung großer und immer noch wachsender Teile der Bevölkerung soll für die Politik in Zukunft keine Rolle mehr spielen.
Wie soll das neue System eigentlich heißen? „Gelenkte Demokratie“? „Unsere Demokratie“? Bestimmt fällt Ihnen ein schönerer Name ein. Ja – Sie haben recht mit dem, was hier vermutlich vielen gerade durch den Kopf geht: Ja, die NSDAP hätte man besser verboten. Ob dieser Versuch etwas genützt hätte, weiß man natürlich nicht. Aber die sogenannte Machtergreifung von 1933 war zweifellos eine Katastrophe und Vorbote weiterer Katastrophen. Man musste alles versuchen, um das zu verhindern.
Ich stelle Ihnen einige Fragen. Die erste Frage: Sind die Begriffe „rechts“ und „rechtsradikal“ wirklich mehr oder weniger bedeutungsgleich? Ich frage das, weil beide Begriffe in linken Debattenräumen meist wie Synonyme verwendet werden. „Kampf gegen Rechts“ – so soll also ein Kampf für die Demokratie heißen. Es ist ein Kampf gegen die Demokratie. Rechts und links sind seit 1789 die beiden Grundrichtungen aller demokratischen Staaten.
Rechte lehnen ein sozialistisches Wirtschaftssystem ab. Sie verteidigen das Unternehmertum, sie sind für Traditionen, sie halten die Familie für ein gutes Modell und sie mögen ihr Land – sie hassen es nicht. Eindeutig rechte Politiker haben gegen die Nazis gekämpft und den Vorläufer der EU gegründet. Sie hießen De Gaulle, Adenauer und Churchill. Typische rechte Politiker der jüngeren Geschichte waren Margaret Thatcher und Ronald Reagan. Sie lehnen diese Leute ab – okay. Aber wollen Sie allen Ernstes solche Haltungen verbieten? Sie sind dann ein Gegner der Demokratie. Das sollten Sie dann aber auch zugeben – vor sich selbst und vor der Welt.
Sie werden einwenden, dass Sie nicht diese „Old-School-Rechten“ wie Adenauer oder Reagan meinen, wenn Sie Verbote fordern. Sie meinen den Populismus – eine neue Spielart des Rechten, die in der gesamten westlichen Welt entstanden ist, nicht nur in Deutschland. Sie findet Zulauf bei denen, die bisher bürgerliche oder gemäßigt linke Parteien gewählt haben – also bei Union, SPD oder FDP. Diese Wähler fühlen sich nicht mehr repräsentiert durch das alte Parteienspektrum.
Quelle