Re: Wie wird das Gesetz im gläubigen Christen erfüllt ?
Verfasst: Do 21. Mai 2026, 08:24
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Trotzdem hat Ostern nichts mit Pessach zu tun, wie schon erklärt. Und die chr. Heilsgeschichte hat wenig bis nichts mit den Geschichten der Tenach zu tun, auch wenn die chr. Theologie ihre Lehre in jüdische Texte zwängt.
Und genau solches steht nirgends in der Tenach. Solches kommt aus hellenistischer heidnische spiritueller Himmel und Weltvorstellung, welche aber nicht auf der Lehre der Tenach basiert. Für alles Über der Welt ist der Mensch verantwortlich, nicht erdachte böse Dämonen oder ein teuflischer Satan. Aber dieses Thema wurde ja auch erst kürzlich hier besprochen.
Die Macht / Herrschaft zu sündigen liegt im Menschen, das ist keine eigenständige Macht.
Nun, da erzählst du mir nichts neues, nur ist Pessach kein „Gottes-Lamm“, weiter wurde es in der Familie gegessen, und nicht mit einer ausgewählten Jüngerschar und das Blut wurde an die Balken gestrichen, und nicht getrunken!
Man kann und soll jeden Tag einen Neuanfang beginnen.
Da muss man keiner „Heilstheologie“ auf fremder Basis, nicht basierend auf der Lehre Gottes folgen.Ps 79,9 Hilf uns, Gott unseres Heils, um der Herrlichkeit deines Namens willen; und errette uns und vergib unsere Sünden um deines Namens willen!
Zeugnisse, da gibt es die wunderlichsten Geschichten, da könnte man dann jeder Religion, ja jedem Menschen nachfolgen.
Denn:Ps 146,3 Vertraut nicht auf Fürsten, auf einen Menschensohn (Ben-Adam), bei dem keine Rettung ist!
(da könnte man noch darüber sinnen, weshalb „Gott Jakobs“ steht…Jakob, der Fersenhalter, der Schwächere…)Ps 146,5 Glückselig der, dessen Hilfe der Gott Jakobs, dessen Hoffnung auf JHWH, seinen Gott, ist!
6 Der Himmel und Erde gemacht hat, das Meer und alles, was in ihnen ist; der Wahrheit hält auf ewig;
Ps 74,4 Es brüllen deine Widersacher inmitten deiner Versammlungsstätte; sie haben ihre Zeichen als Zeichen gesetzt.
Paulus war nicht von bösen Mächten verfinstert… er war ein Extremist, und blieb es auch.
… wie jeder jüdische, fromme Mensch das Gesetz beherzigt, also erfüllt.
Naja, Jesus sagte, dass man niemanden Vater nennen soll, ausser den alleinen einzigen Gott, der ja auch der himmlische Vater von Jesus wie auch von uns allen ist.
Mt 4,10 Da spricht Jesus zu ihm: Geh weg, Widersacher! Denn es steht geschrieben: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienen“.
Und Jesus ist nicht JHWH; auch kein Gott.5.Mo 6,13 JHWH, deinen Gott, sollst du fürchten und ihm dienen, und bei seinem Namen sollst du schwören.
Hören, was deine innere Stimme, dein Gewissen dir sagt.
Doch, es geht darum, Gottes Gerechtigkeit zu befriedigen. Nur können das Menschen nicht schaffen. Ich hatte ja im Weiteren geschrieben:
Gott muß die Übertretungen der Gebote bestrafen. Das Gesetz war geeignet, schriftlich festzuhalten, wo die Grenzen sind. Diese Grenzen sollten für Christen auch nach wie vor wichtig sein.Zippo
Der Christus mußte für die Verfehlungen der Menschen bestraft werden und sterben, um so die Gerechtigkeit Gottes zu befriedigen.
Da sind viele Tiere gestorben, um für die Sünde des Menschen Sühnung zu tun. Aber da war im Gesetz auch nur Schatten des Zukünftigen, denn der Christus hat schließlich Sühnung getan, für die Sünde Adams und seiner Nachkommen. Er konnte mit seiner Reinheit allein die Gerechtigkeit Gottes befriedigen, ein schuldiger Mensch hätte in Gottes Augen dafür nicht ausgereicht.3 Mo 17,11
Denn die Seele des Fleisches ist im Blut, und ich habe es euch auf den Altar gegeben, um Sühnung zu tun für eure Seelen; denn das Blut ist es, das Sühnung tut durch die Seele.
[Heb 9,13-14] Denn wenn das Blut von Böcken und Stieren und die Asche einer jungen Kuh, auf die Unreinen gesprengt, zur Reinheit des Fleisches heiligt, wieviel mehr wird das Blut des Christus, der durch den ewigen Geist sich selbst ohne Flecken Gott geopfert hat, euer Gewissen reinigen von toten Werken, um dem lebendigen Gott zu dienen!
Richtig, so hatte ich das auch gemeint.Kingdom
Dieser Zustand kann nur dadurch erreicht werden das man Gott glaubt und das Gott eben der Erlöser ist.1Pe 1:16 Denn es steht geschrieben: Ihr sollt heilig sein! Denn ich bin heilig.
Wer also dem Erlöser glaubt der wird das Abendmahl nicht verleugnen und er wird wissen wer Ihn erlöst hat.
Lg Kingdom
Zur Waffe greifen..., mit dem Denken Gottes dann auch noch überein stimmen....
Alle deine Beispiele haben mir damals auch zu Denken gegeben.Sunbeam hat geschrieben: ↑Do 21. Mai 2026, 13:39Zur Waffe greifen..., mit dem Denken Gottes dann auch noch überein stimmen....
Erninnert mich immer an die Heiligen Kriege, in dem jede Kriegspartei, im Namen Gottes, den Kriegsmann der anderen Seite, ebenfalls im Namen Gottes, voller religiöser Inbrunst hingebungsvoll die Gurgel abgeschnitten hat. Oder an die ungezählten Menschen, die im Namen Gottes, mit aller angemessenen Nächstenliebe natürlich, und unter frommen Gebeten auf den Scheiterhaufen qualvoll verbrannten.
Und sie alle waren wohl der festen Meinung, all die Kriegsgurgeln, Landsknechte, Scharfrichter, Folterknechte und Henker ein biblisch geschultes Wissen zu haben, und mit ihrem Denken und in ihrer unfehlbaren Sündlosigkeit zu 100% mit dem lieben Gott überein zu stimmen.
(Natürlich waren das alles keine echten, keine wirklichen Christen, keine wahren Christen, aber dann gab es wohl wirklich nur einen Christen, und der starb am Kreuz.)
Ich weiß, und kenne deine Vita, und deshalb werde ich mich hier nicht in das sonst übliche "ZJ-Bashing" einschalten, immerhin waren die ZJ die einzigen Christen, die den Wehrdienst im dritten Reich tapfer verweigerten, und dafür in den Konzentraionslagern der Nazis büßen mussten, eine Tatsache die hier viele Oberchristen und konfessionelle Phrasendrescher nur zu gerne verdrängen.Ziska hat geschrieben: ↑Do 21. Mai 2026, 14:21Alle deine Beispiele haben mir damals auch zu Denken gegeben.Sunbeam hat geschrieben: ↑Do 21. Mai 2026, 13:39Zur Waffe greifen..., mit dem Denken Gottes dann auch noch überein stimmen....
Erninnert mich immer an die Heiligen Kriege, in dem jede Kriegspartei, im Namen Gottes, den Kriegsmann der anderen Seite, ebenfalls im Namen Gottes, voller religiöser Inbrunst hingebungsvoll die Gurgel abgeschnitten hat. Oder an die ungezählten Menschen, die im Namen Gottes, mit aller angemessenen Nächstenliebe natürlich, und unter frommen Gebeten auf den Scheiterhaufen qualvoll verbrannten.
Und sie alle waren wohl der festen Meinung, all die Kriegsgurgeln, Landsknechte, Scharfrichter, Folterknechte und Henker ein biblisch geschultes Wissen zu haben, und mit ihrem Denken und in ihrer unfehlbaren Sündlosigkeit zu 100% mit dem lieben Gott überein zu stimmen.
(Natürlich waren das alles keine echten, keine wirklichen Christen, keine wahren Christen, aber dann gab es wohl wirklich nur einen Christen, und der starb am Kreuz.)
Mein Fazit:
„Wo Gott drauf steht, ist also nicht immer Gott drin“.
Die ersten Christen, die damals direkt von Jesus und den Aposteln belehrt waren, handelten in Übereinstimmung mit dem Willen Gottes.
Ab dem 2. Jahrhundert begann der von Jesus und den Aposteln vorhergesagte große Abfall vom wahren Christentum.
Deine Aufzählungen sind das Ergebnis.
Deswegen bin ich aus der Kirche ausgetreten!
Jesus sagte aber auch vorher, dass es in der Endzeit Christen geben wird,
die wirklich im Namen Gottes leben werden.
Sie würden am Ende durch ihre außergewöhnliche Liebe so hell leuchten,
dass sie unübersehbar sind!
Diesen Christen habe ich mich vor 46 Jahren angeschlossen.
Gottes Gerechtigkeit….? Wie ist denn „Gottes Gerechtigkeit“?Zippo hat geschrieben: ↑Do 21. Mai 2026, 12:05 Doch, es geht darum, Gottes Gerechtigkeit zu befriedigen. Nur können das Menschen nicht schaffen. Ich hatte ja im Weiteren geschrieben:Zippo
Der Christus mußte für die Verfehlungen der Menschen bestraft werden und sterben, um so die Gerechtigkeit Gottes zu befriedigen.
So wird der Weg Gottes, die Lehre Gott als „nicht rechtens“ bezeichnet, meint, dass Er Genugtuung bräuchte, durch „Opfer“, welche Er nie angeordnet hatte, und ersinnt menschlich gedachte Lehren, wer wann und wie Gerechtigkeit werden soll.Jes 48,17 So spricht JHWH, dein Erlöser, der Heilige Israels: Ich bin JHWH, dein Gott, der dich lehrt, zu tun was dir frommt, der dich leitet auf dem Weg, den du gehen sollst.
18 O dass du gemerkt hättest auf meine Gebote / Weisungen! Dann würde dein Friede gewesen sein wie ein Strom und deine Gerechtigkeit wie des Meeres Wogen;
Ist 'n interessanter Spruch, aber trotzdem etwas dünn, da Napoleon ja selbst die Gnade Gottes bitter nötig hatte, wohl aber verachtet hat, wie es scheint.