Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

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oTp
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Johncom hat geschrieben: Do 16. Apr 2026, 00:43 Kein "Mensch" wird Gott schauen können, solange er "Mensch" ist und eigensinnig, und damit in der Trennung bleibt. Das Einswerden mit Gott, wovon die Mystiker sprechen, meint den Menschen ohne Ego, der nichts für sich will, nichts fürchtet, auch keine Hölle und keinen Himmel.
Nochmal: nichts für "sich selber" wollen. Das ist dann der selige Tod, das Einswerden, das eigentliche Opfer. Das kann man nicht selbst erreichen, es heißt dann, es war Gnade. Man kann darum bitten.

Die romantisch verträumte Einheitsmystik.
Wollen: Auch Wollen ist noch keine Sünde an sich. Sonszt könnte Gott darauf verzichten, die kompliziertesten wunderbaren himmlischen Welten zu erschaffen. Und bis dahin ins Detail, was sich jeder einzelne Mensch dort nur wünschen kann.
Das Einswerden mit Gott, wovon die Mystiker sprechen, meint den Menschen ohne Ego, der nichts für sich will, nichts fürchtet, auch keine Hölle und keinen Himmel.
Dises klischeehafte Bild halte ich deshalb für total oberflächlich.
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oTp
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Johncom hat geschrieben: Do 16. Apr 2026, 00:43 Das Purgatorium ist auch ein buddhistisches Konzept. Und wie ich finde viel bedeutsamer wäre: Dieses Fegefeuer genau hier im Irdischen anzunehmen: geistige Übung, anhaltendes tiefes Gebet, sich mäßigen was Ernährung betrifft, sich sozial (selbstlos) zu engagieren, und vieles mehr. Das ist geistig-seelische Reinigung. Sich nur über das Jenseits zu sorgen, etwas, was später kommt, und so genau wissen es nur wenige … das kann ja auch eine Flucht sein vor dem hier realen Alltag. In dem wir jetzt leben wie Gott es gewollt hat.
Ja, ja. Ist doch sowieso völlig klar, wer rein ist, müsste erst gar nicht ins Purgatorium. Mal anders gefragt: Warum redet Jesus so relativ viel über Sünde, Satan und Hölle. Laut deiner Überzeugung redet er da wohl entschieden zu viel ?
Wer flüchtet vor was ? in erster Linie der gedankenlose Mensch, der fahrlässig in Sünde lebt. Und der sich nicht davon wachrütteln lässt, wenn man ihm ausmalt, was die Konsequenzen dafür nach seinem Tod sind.


Der, der mir sagt, er sei sich dessen voll bewusst, dem brauche ich nicht laufend die Folgen vormalen. Mit dem würde ich über unsere erfreulische Zukunft im Himmel reden und sie ausmalen.
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