Sprach- und ÜS-Schwierigkeiten

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Helmuth
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Re: Sprach- und ÜS-Schwierigkeiten

Beitrag von Helmuth »

Ziska hat geschrieben: Mi 29. Jul 2026, 10:32 Das deutsche Wort Thora ist die hebr. Bezeichnung für das Gesetz.
Nun, ein deutsches Wort ist „Torah“ (Thora) wohl nicht, aber ließe man es aus dem hebräischen AT für uns unübersetzt, gäbe es vielleicht so manche Lese- bzw. Verständnisschwierigkeiten nicht, zumindest nicht unter Christen bzw. messianischen Juden. Das verhält sich m.E. wie der Name „JHWH“.

Torah bildet sich aus der Wurzel j-r-h (jarah) und wird durch Substantivbildung zu „Torah“. Das Verb bedeutet in seiner Aktivbedeutung „schießen“, wie man einen Pfeil gezielt abschießt und in seinem übertragenen Sinn dieser Zielrichtung zu folgen. Folgt man dieser Richtung, erreicht man sein Ziel, man ist rechtgeleitet, wie uns auch das Gewissen dazu leitet oder leiten sollte.

Der direkte Bezug zum Gesetz ergibt sich, dass Gott damit seinen Willen erklärt, womit es für uns zum Gebot bzw. Gesetz wird. Gesetz bedeutet auch „gesetzt“, was damit lediglich die Verschriftlichung des Willen Gottes meint.
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
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Larson
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Re: Sprach- und ÜS-Schwierigkeiten

Beitrag von Larson »

Abischai hat geschrieben: Di 28. Jul 2026, 22:41 Überlasse es doch dem Allmächtigen, mich darob zur Rechenschaft zu ziehen,
Aber über mich hast du geurteilt…
Abischai hat geschrieben: Di 28. Jul 2026, 22:41 Ansonsten ist Dein Eifer "Islam",
Tja, schon wieder……
Abischai hat geschrieben: Di 28. Jul 2026, 22:41 STOP ! so geht's nicht !
Genau, halte dir das mal vor….
5.Mo 13,1 Das ganze Wort, das ich euch gebiete, das sollt ihr beobachten, es zu tun; du sollst nichts hinzufügen und nichts davontun.
Es gibt nur EINE Gotteslehre….
Wie es auch nur einen alleinen einzigen Gott gibt.
5.Mo 13,1 Das ganze Wort, das ich euch gebiete, das sollt ihr beobachten, es zu tun; du sollst nichts hinzufügen und nichts davontun. ... usw
Jes 37,16 JHWH Zebaoth, Gott Israels, der du zwischen den Cherubim thronst, du allein bist es, der der Gott ist von allen Königreichen der Erde; du hast den Himmel und die Erde gemacht.
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Helmuth
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Sprach- und ÜS-Schwierigkeiten - der strafende Gott

Beitrag von Helmuth »

Zum Thema, ob Gott straft eine kritische Wortbetrachtung bzgl. der ÜS:

Zippo hat ein Wort Gottes zitiert:
Zippo hat geschrieben: So 2. Aug 2026, 13:03 2. Mose 34,7: Er bewahrt Gnade an Tausenden und vergibt Missetat, Übertretung und Sünde, aber er lässt den Schuldigen nicht ungestraft.
Welche ÜS das? Habe ich nicht gefunden, klingt nach LUT, aber etwas freier zitiert. Die ELB-CSV übersetzt so:
2. Mose 34:7 hat geschrieben: Der Güte bewahrt auf Tausende hin, der Ungerechtigkeit, Übertretung und Sünde vergibt – aber keineswegs hält er für schuldlos den Schuldigen ...
Das ist im Gunde genommen schon ein anderer Sinn. Man hält jemanden nicht für schuldlos, das bedeutet, man spricht den Schuldigen nicht frei, aber man bestraft ihn damit nicht. Welche ÜS ist nun zutreffender?
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Ziska
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Re: Sprach- und ÜS-Schwierigkeiten - der strafende Gott

Beitrag von Ziska »

Helmuth hat geschrieben: Di 4. Aug 2026, 08:24 Zum Thema, ob Gott straft eine kritische Wortbetrachtung bzgl. der ÜS:

Zippo hat ein Wort Gottes zitiert:
Zippo hat geschrieben: So 2. Aug 2026, 13:03 2. Mose 34,7: Er bewahrt Gnade an Tausenden und vergibt Missetat, Übertretung und Sünde, aber er lässt den Schuldigen nicht ungestraft.
Welche ÜS das? Habe ich nicht gefunden, klingt nach LUT, aber etwas freier zitiert. Die ELB-CSV übersetzt so:
2. Mose 34:7 hat geschrieben: Der Güte bewahrt auf Tausende hin, der Ungerechtigkeit, Übertretung und Sünde vergibt – aber keineswegs hält er für schuldlos den Schuldigen ...
Das ist im Gunde genommen schon ein anderer Sinn. Man hält jemanden nicht für schuldlos, das bedeutet, man spricht den Schuldigen nicht frei, aber man bestraft ihn damit nicht. Welche ÜS ist nun zutreffender?
Beide Übersetzungen sagen doch das gleiche aus.
Jehova vergibt Sünde, wenn jemand aufrichtig bereut.
Aber wer mutwillig weiter gegen Gott sündigt, wird von Ihm bestraft werden müssen…

Wie Jehova handelt, wie er über Sünde und Sünder denkt, machst du doch nicht an diesem einen Bibelvers fest?
Es gibt viele weitere! Dazu noch viele Begebenheiten, die deutlich beweisen, wie er es umsetzt.
Liebe Grüße von Ziska

Identifizieren die messianischen Prophezeiungen Jesus als den Messias?

Ist es möglich, dass sich die messianischen Prophezeiungen an mehr als einer Person erfüllen?

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Helmuth
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Re: Sprach- und ÜS-Schwierigkeiten - der strafende Gott

Beitrag von Helmuth »

Ziska hat geschrieben: Di 4. Aug 2026, 09:19 Beide Übersetzungen sagen doch das gleiche aus.
Das sehe ich anders. Du ziehst weitere Kontexte in die eine Aussage, die ich dafür nicht weiter relevant sehe. Woanders sind sie sehr wohl relevant, aber eber nicht hier. Zuerst muss der Text erfasst werden ohne gleich was hineinzulesen.

Wortwörtlich übersetzt hieße es „und das Freizusprechende wird nicht freigesprochen werden“, was auf Hebräisch der versteht, der es liest, aber auf Deutsch zugegebenermaßen auch schwer ist, weil wir anders denken und reden.

Das hebräische נָקָה "nakah" hat eine nicht geringe Bedeutungsbreite: https://www.csv-bibel.de/strongs/h5352, das mit freisprechen, reinigen, entleeren und auch enschuldigen zu tun hat.

Es hat in unserem Kontext m.E. mit Schuldtilgung zu tun womit es nichts mit Betrafung zu tun hat. Das Wort Strafe lese ich überdies im AT nicht, also trifft „nicht ungestraft“ ebenso den Sinn nicht.

Die gewählte Wortwahl Gottes betont, dass das Schuldverhältnis bleibt, sagt aber nichts aus über die Konsequenzen an dem Schuldigen, bzw. sieht sie anders aus als man denkt.

Frei übersetzt würde ich das dem Sinn nach in Kurzform so vornehmen. „Den einen wird Gnade erteilt, den anderen nicht.“ Was die nicht erteilte Gnade bedeutet, sagt an der Stelle das weiterführende Wort aus, das gar nicht am Schuldigen selbst, sondern an dessen Kindern zur Anwendung kommt.
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ProfDrVonUndZu
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Re: Sprach- und ÜS-Schwierigkeiten - der strafende Gott

Beitrag von ProfDrVonUndZu »

Helmuth hat geschrieben: Di 4. Aug 2026, 10:24 Die gewählte Wortwahl Gottes betont, dass das Schuldverhältnis bleibt, sagt aber nichts aus über die Konsequenzen an dem Schuldigen, bzw. sieht sie anders aus als man denkt.
Gott sieht die Schuld des Sünders, aber Gottes Gnade bewahrt den reuigen Sünder vor Konsequenzen. Gnade und Vergebung wären ja überflüssig, wenn Gott gar nicht erst hinsieht und die Sünde nicht bemerkt.
Helmuth hat geschrieben: Di 4. Aug 2026, 10:24Wortwörtlich übersetzt hieße es „und das Freizusprechende wird nicht freigesprochen werden“, was auf Hebräisch der versteht, der es liest, aber auf Deutsch zugegebenermaßen auch schwer ist, weil wir anders denken und reden.
Das ist gerade keine wörtliche Übersetzung. Eine wortwörtliche Übersetzung ist nicht nur schwer, sondern macht auch keinen Sinn : "und freisprechen - nicht wird er freisprechen". Die Bedeutung wäre : "und er wird gewisslich nicht freisprechen". Also, der Sinn des Verses bleibt der, dass Sünde zwar gesehen wird, aber gerade daraus die Notwendigkeit der Vergebung erfolgt. Ein Freispruch würde Sünde zur Nicht-Sünde erklären, Ungerechtigkeit für Recht erklären und Übertretung für Gehorsam.
Offenbarung 1,3 Glückselig, der da liest und die da hören die Worte der Weissagung und bewahren, was in ihr geschrieben ist; denn die Zeit ist nahe!
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