Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 3

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oTp
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 3

Beitrag von oTp »

Otto hat geschrieben: ↑So 1. Nov 2026, 19:54 Ein zweijähriges Kind weiß, was sterben oder tot zu sein bedeutet. Wer meint, Gott habe mit dem Begriff „Tod“ eigentlich ein Weiterleben gemeint, der verdreht Gott die Worte im Mund und setzt die von Gott festgelegte Strafe für die Sünde einfach außer Kraft! Die Logik dahinter wäre ja: Sündigt ruhig weiter, so viel ihr könnt, es wird nach dem Tod eh nur noch besser. Was für eine verdrehte Welt… :clap:
Ich bleibe bei meinen Argumenten. Aber was erzählst du wieder für verdrehtes Zeug ?
Und wem geht es denn in der Hölle besser ?
Zuletzt geändert von oTp am So 1. Nov 2026, 22:55, insgesamt 1-mal geändert.
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oTp
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 3

Beitrag von oTp »

Otto hat geschrieben: ↑So 1. Nov 2026, 19:54 Ich versichere dir: Ich habe kein einziges Mal bei meinen Antworten an dich oder Johncom nachgeschaut, was "wir" dazu meinen. Ich argumentiere hier komplett selbstständig. Aber das glaubst du mir natürlich sowieso nicht… :wave:
Doch, es wäre ein schlechter Vertreter deiner Art, wüßte er nicht die Bibel mit allen Erklärungen seiner Deutungen. Dazu muß man noch nicht mal mitdenken, ob das alles wirklich so stimmt. Wie bei jedem Christ: Man glaubt, wie man sich etwas denkt. Oder wovon man sich überzeugen lässt.

Das kann man übrigens auswendig lernen: Den Inhalt der Bibel plus alle Denominations-spezifischen Auslegungen. Logische Selbstbestätigung.

Und mich stuft du mir nichts dir nichts als bibelunkundig ein ? Doll.
Ich jongliere nur nicht ständig mit Bibelworten.
Habe sogar ein Jahr Bibel von Vorn bis hinten hinter mir. Bibelschule. War sehr anspruchsvoll. Soll ich dir mein gutes Abschneiden vorzeigen ? Oder dir meine Erklärung geben, dass ich außer Religionsunterricht in der Realschule als Kind allein in die katholische Messe gegangen bin, und später als Freichrist oftmals in der Bibel gelesen habe und entsprechende Gemeinschaften gepflegt habe ? Fehlt noch unser Hauskreis gleich mit einer ganzen Gruppe bibelferner Jugendlicher. Jede Woche, 2 Jahre lang.

Das, weil ich meine rausgelesen zu haben, du nimmst mich als Christ nicht ernst.
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Johncom
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 3

Beitrag von Johncom »

"Ich habe etwas Wunderbares erlebt, es waren keine Halluzinationen, es was kein Traum. Ich haben nicht geschlafen, es war ein total anderes Gefühl. Was ich dort erlebt habe, das war die Realität. Diese 3-dimensionale Welt ist nicht die Realität".

Sagt ein Schweizer Arzt und Nationalrat, der während seiner Chemotherapie auf die andere, größere Seite gezogen wurde:


oTp
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 3

Beitrag von oTp »

Ob wirklich was Wunderbares geschieht, ist eine Frage, die wir eigentlich schon beantwortet haben. Es wird wunderbar, wenn ein Mensch sich nicht durch sein Verhalten selbst davon ausschließt. Man lese was Jesus als die Bedingungen dafür sagt.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 3

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: ↑Mo 2. Nov 2026, 08:25 Ob wirklich was Wunderbares geschieht, ist eine Frage, die wir eigentlich schon beantwortet haben. Es wird wunderbar, wenn ein Mensch sich nicht durch sein Verhalten selbst davon ausschließt. Man lese was Jesus als die Bedingungen dafür sagt.
Die NT-Erfahrenen sprechen überwiegend vom Wunderbaren.
Unabhängig davon ob sie hier auf Erden einer Konfession folgten.
Bedingungen für das Wunderbare werden meiner Meinung nach von Schriftgelehrten erfunden, die laut Jesus in Matthäus 23 das Himmelreich vor den Menschen verschließen und "gehen selbst nicht hinein und hindern andere daran".
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 3

Beitrag von Otto »

oTp hat geschrieben: ↑Mo 2. Nov 2026, 08:25 Ob wirklich was Wunderbares geschieht, ist eine Frage, die wir eigentlich schon beantwortet haben. Es wird wunderbar, wenn ein Mensch sich nicht durch sein Verhalten selbst davon ausschließt. Man lese was Jesus als die Bedingungen dafür sagt.
Deine Lieblings KI ist aber ganz anderer Meinung:
Wenn man die jahrzehntelange Forschung von Medizinern und Psychologen (wie Bruce Greyson, Sam Parnia oder Pim van Lommel) betrachtet, kann man sagen:

1. Keine Korrelation mit moralischem Verhalten oder Glauben

Die Forschung zeigt einhellig, dass das Auftreten einer tiefen, friedlichen und schönen Nahtoderfahrung völlig unabhängig davon ist, wie sich ein Mensch im Leben verhalten hat, welche Religion er praktizierte oder ob er überhaupt gläubig war.
• Schwerverbrecher und Menschen, die ein zutiefst egoistisches Leben geführt haben, berichten ebenso von überwältigender Liebe, Lichtwesen und tiefem Frieden wie tiefgläubige Menschen oder Philanthropen.
• Das Phänomen „schließt“ niemanden aufgrund seines irdischen Verhaltens oder Sünden von der positiven Erfahrung aus
.

2. Die Existenz unverschuldeter „negativer“ Nahtoderfahrungen

Tatsächlich sind schätzungsweise 1 bis 20 Prozent aller Nahtoderfahrungen beängstigend, leer oder sogar „höllenartig“ (sogenannte distressing NDEs). Die Forschung (unter anderem dokumentiert durch die International Association for Near-Death Studies (IANDS)) zeigt jedoch:
• Menschen, die solche negativen Erfahrungen machen, sind statistisch gesehen keine „schlechteren“ Menschen.
• Es trifft gläubige Christen, Kinder, freundliche und empathische Menschen genauso wie jeden anderen auch.
Die Ursachen für eine negative NTE (ob neurobiologischer Natur, psychologische Kontrollverluste oder Traumata) haben nichts mit moralischem Versagen zu tun.
LGrüße von Otto
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 3

Beitrag von Otto »

Johncom hat geschrieben: ↑Mo 2. Nov 2026, 11:31 Bedingungen für das Wunderbare werden meiner Meinung nach von Schriftgelehrten erfunden, die laut Jesus in Matthäus 23 das Himmelreich vor den Menschen verschließen und "gehen selbst nicht hinein und hindern andere daran".
Das ist nur 1/3 Wahrheit. Jesus selbst, setzte Bedingungen.Hier nur ein paar:

Neugeboren werden (Geistessalbung): Joh 3,3
Werden wie die Kinder(Demut): Mt 18,3
Gottes willen tun (Gehorsam): Mt7,21
Gott an erster Stelle: Mt 19,23
Erkennen eigener Bedürftigkeit: Mt 5,3

Schlussfolgerung: NTE sind nicht im Sinne Jesu oder der Schrift ;)
LGrüße von Otto
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 3

Beitrag von oTp »

Deine Lieblings KI ist aber ganz anderer Meinung:
Otto, ich habe keine Lieblings-KI. Noch dazu rede ich ständig davon, dass das, was die KI hier wiedergegeben hat, von einigen Nahtod-Forschenden gefoltert, für mich völlig falsch ist.

Sortiere also erst mal, was meine Meinung ist und wir können dann auf vernünftiger Basis weiterreden.

"Bei deiner KI" gerade bin ich froh, dass die Aussagen von Sundar Singh völlig dagegen reden. Und auch Swedenborg. Ich halte es für totale Dummheit, dass verbreitet wird:
Die Forschung zeigt einhellig, dass das Auftreten einer tiefen, friedlichen und schönen Nahtoderfahrung völlig unabhängig davon ist, wie sich ein Mensch im Leben verhalten hat, welche Religion er praktizierte oder ob er überhaupt gläubig war.
• Schwerverbrecher und Menschen, die ein zutiefst egoistisches Leben geführt haben, berichten ebenso von überwältigender Liebe, Lichtwesen und tiefem Frieden wie tiefgläubige Menschen oder Philanthropen.
• Das Phänomen „schließt“ niemanden aufgrund seines irdischen Verhaltens oder Sünden von der positiven Erfahrung aus.
Wenn das erlebte Wunderbare, total in Liebe angenommen worden zu sein, nicht zu einem radikalen Lebenswandel führt, hat man sich völlig getäuscht.

Habe ich nicht irgendwo zitiert, dass ein Mörder entsetzt war, dass er darauf in seinem Nahtoderlebnis überhaupt nicht angesprochen wurde ? Und daraus folgert, dass da was gewaltig nicht stimmt. Weiß nicht mehr genau, ob er nun Christ geworden ist. Man hat nicht imner alles gegenwärtig, was man mal kurz gelesen hat.

Hier ist es:
viewtopic.php?p=632874#p632874
Nun ja, es war schön, an diesem wunderbaren Ort zu sein, aber ich fand es seltsam, dass das «Licht» mich nicht nach dieser Prügelei mit dem Mann in Frauenkleidern fragte. Das Licht erwähnte auch nicht die beiden Morde, die ich begangen hatte … Ich wusste, dass ich eigentlich in der Hölle und nicht an diesem schönen Ort sein sollte, aber ich sagte nichts (Maurice Rawlings, To Hell and Back:
Life After Death, Startling New Evidence, Nashville, 1993,
S. 62).
Dieser Mann wusste, dass er schreckliche Verbrechen begangen hatte, aber die Erfahrungen während seines Sterbeerlebnisses waren verwirrend für ihn. Er fragte: «Herr Doktor, macht Gott eigentlich Fehler?»
Wenn ein Mörder ein stärkeres Empfinden für
Recht und Unrecht hat als das angeblich göttliche «Licht», dann ist dieses «Licht» vielleicht doch nicht so göttlich wie es scheint
Zuletzt geändert von oTp am Mo 2. Nov 2026, 14:45, insgesamt 4-mal geändert.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 3

Beitrag von Johncom »

Otto hat geschrieben: ↑Mo 2. Nov 2026, 12:17
Johncom hat geschrieben: ↑Mo 2. Nov 2026, 11:31 Bedingungen für das Wunderbare werden meiner Meinung nach von Schriftgelehrten erfunden, die laut Jesus in Matthäus 23 das Himmelreich vor den Menschen verschließen und "gehen selbst nicht hinein und hindern andere daran".
Jesus selbst, setzte Bedingungen.Hier nur ein paar:

Neugeboren werden (Geistessalbung): Joh 3,3
Werden wie die Kinder(Demut): Mt 18,3
Gottes willen tun (Gehorsam): Mt7,21
Gott an erster Stelle: Mt 19,23
Erkennen eigener Bedürftigkeit: Mt 5,3
Ja und viele mehr. Ich würde sagen, es sind mahnende Lehren. Für dieses Leben in dieser Welt. Und überall da, wo der Mensch an diesen Lehren vorbeigelebt hat, und dazu gehört insbesondere das Abweisen und schlechte Behandeln seiner Mitmenschen, wird er konfrontiert in der sogenannten Lebensrückschau. Nicht alle, aber viele sprechen davon.
Schlussfolgerung: NTE sind nicht im Sinne Jesu oder der Schrift ;)
Wer in diese andere Dimension geschaut hat, weiß was die Schrift in der Essenz lehrt. Weit mehr als die, die viel reden, und oft auch nur getrieben von dem Motiv, sich über andere stellen zu wollen.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 3

Beitrag von oTp »

Wer in diese andere Dimension geschaut hat, weiß was die Schrift in der Essenz lehrt. Weit mehr als die, die viel reden, und oft auch nur getrieben von dem Motiv, sich über andere stellen zu wollen.
Ja, ist alles Friede, Freude, Eierkuchen. :roll:

Man muss sich nicht wundern, wenn durch derartige Ansichten über Nahtoderlebnisse der Rest Gewissen und der Rest Gerechtigkeitsempfinden auch noch verschwinden.

Ein Lichtblick:
Ich würde sagen, es sind mahnende Lehren.
Es müsste in der Heiligkeit Gottes die Sünder völlig verschämen, dass der Himmel sich mit all seiner Liebe offenbart.
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