Helmuth hat geschrieben: ↑Fr 14. Aug 2026, 14:19
Wie sieht das die jüdische Denkweise?
Kommt darauf an, wie „gläubig“ der Jude ist… (ähnlich wie bei Christen), aber prinzipiell wird die Noach-Geschichte als Wirklichkeit betrachtet und nicht in Frage gestellt, wie es auch Jesaja aussagt:
Jes 54,9 Denn dieses soll mir sein wie die Wasser Noahs, als ich schwur, dass die Wasser Noahs die Erde nicht mehr überfluten sollten; so habe ich geschworen, dass ich nicht mehr über dich ergrimmen, noch dich schelten werde.
Wo Gott sein Handeln mit der Flut vergleicht…
Helmuth hat geschrieben: ↑Fr 14. Aug 2026, 14:19
Ich würde auch liebend gerne besser Hebräisch können,
Naja, das dachte ich auch mal, aber dann versteht man einfach nur ein „interlineares Hebräisch“, ….
aber weniger die Nuancen in den Text, welche man ja nicht übersetzen kann. Wenn Buchstaben fehlen oder es zusätzliche hat, wenn feminines als maskulin geschrieben ist und umgekehrt, und selbst bei den Strongs werden im jüdischen teilweise andere Wortwurzeln hergenommen…. Wobei ich in den Strong schon auch Erklärungen gesehen habe, welche den Begriff gut erläutern, aber das im Text dann völlig untergeht, so dass die Übersetzung fade, oder gar missgedeutet werden kann.
Helmuth hat geschrieben: ↑Fr 14. Aug 2026, 14:19
Nun ist auch das NT mehrheitlich von Juden geschrieben worden und Jesus selbst war Jude. Und das wiederum sei mein Vorteil
Weshalb sollte dies dein Vorteil sein, wenn das, was Jesus sagte, schon selbst im griechischen eine Übersetzung ist (und man weiss, Übersetzungen sind subjektiv)?
Helmuth hat geschrieben: ↑Fr 14. Aug 2026, 14:19
Welche Sicht vertritts du als jüdischer Repräsentant zur Historizität der Arche Noah?
Ich empfinde mich nicht als „jüdischer Repräsentant“, aber zur Frage:
Ja, ich sehe keinen Grund, warum es nicht so gewesen sein sollte…