Sind Christen zum leiden berufen ?

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Helmuth
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Re: Sind Christen zum leiden berufen ?

Beitrag von Helmuth »

Zippo hat geschrieben: Mi 28. Jan 2026, 13:34 Satan ist eben MIT schuldig am Elend und Leid der Menschheit. Warum soll ich ihn da ignorieren ?
Das weiß ich ja, aber wann redest du einmal von deiner Schuld, ganz spezifisch von deiner und keiner anderen? Oder gibt es diese nicht? Dazu meine ich, wenn du die Frage ehrlich beantwortest (ich meine damit nicht, dass du sie hier öffentlich beantwortest, sondern für dich), dann offenbart Gott mit der Zeit auch, warum man für vieles zu leiden hat.
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
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Zippo
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Re: Sind Christen zum leiden berufen ?

Beitrag von Zippo »

oTp hat geschrieben: Mi 28. Jan 2026, 14:45
Zippo hat geschrieben: Mi 28. Jan 2026, 13:34 Der Herr Jesus hat gelitten und wir sollen mitleiden, das ist dich der Wille Gottes für die Nachfolger Jesu. Und deswegen erscheint das Leid in der Welt auch oft so ungerecht.

Also, mir genügt es zu wissen, dass dieses Leben Leiden verursachen kann. Es soll ja Glückspilze geben, die selber kaum je leiden.
Es ist nicht so, daß ich Interesse am Leid habe. Ein Bruder in der Gemeinde hatte immer epileptische Anfälle und er meinte immer, daß Leid gut ist, weil es ihn verändern würde. Ich konnte das leider nicht bestätigen.
Leid verändert nicht immer zum Guten. Aber die Menschen haben es nun mal und Christen haben es besonders. Die brauchen sich gar nicht wundern, denn es war ihnen zu allen Zeiten auferlegt, in der Nachfolge zu leiden.
Nicht nur die Apostel hatten zu leiden, auch alle anderen Nachfolger Jesu mußten von den Aposteln immer wieder getröstet und ermahnt werden:
[1. Pet. 5,8-10] Seid nüchtern und wachet; denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, welchen er verschlinge. Dem widerstehet, fest im Glauben, und wisset, dass ebendieselben Leiden über eure Brüder in der Welt gehen.
Der Gott aber aller Gnade, der uns berufen hat zu seiner ewigen Herrlichkeit in Christo Jesu, der wird euch, die ihr eine kleine Zeit leidet, vollbereiten, stärken, kräftigen, gründen.
Zu allen Zeiten waren Christen der Verfolgung und den Verführungskünsten Satans ausgesetzt. Das hat doch Gott so gewollt, um die Standfestigkeit und Treue der Nachfolger Jesu zu prüfen. Da braucht es einen doch gar nicht zu wundern, wenn Christen in der Welt auch ungerecht behandelt und sogar getötet werden.
otp

Es ist aber wichtig, das zu wissen: Auch Christen können leiden.
Und dann sollte man sich nicht bei Gott beschweren, sondern wie Christus weiter auf Gott vertrauen und sein Leiden tragen in Geduld.
Christen leiden gewöhnlich mehr, wie andere Menschen, weil die Mächte der Finsternis gegen sie arbeiten. Eph 6,12..
Dieselbe Macht, die den Herrn Jesus Christus ans Kreuz gebracht hat, die wird auch den Nachfolgern Jesu das Leben in der Welt nicht leichter machen. Deswegen haben die Apostel so viele Probleme und sie ermahnen auch die Gemeinden, im Leid standfest zu sein:
[1. Kor. 4,11-13] Bis auf diese Stunde leiden wir Hunger und Durst und sind nackt und werden geschlagen und haben keine gewisse Stätte und arbeiten und wirken mit unseren eigenen Händen. Man schilt uns, so segnen wir; man verfolgt uns, so dulden wir’s; man lästert uns, so flehen wir; wir sind stets wie ein Fluch der Welt und ein Fegopfer aller Leute.
[Phil. 1,29-30] Denn euch ist gegeben, um Christi willen zu tun, dass ihr nicht allein an ihn glaubet sondern auch um seinetwillen leidet; und habet denselben Kampf, welchen ihr an mir gesehen habt und nun von mir höret.
Schön ist es, wenn sich jemand in das Leid fügen kann, ohne bitter zu werden. Aber wenn doch jemand mal seinen Frust rausläuft, dann ist das doch auch ok ?
Von Hiob hört man doch auch nicht immer liebliche Töne. Hiob 9,17... Er hadert mit Gott, weil ihm das Leid ungerecht erscheint.

Gruß Thomas
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.
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Zippo
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Re: Sind Christen zum leiden berufen ?

Beitrag von Zippo »

Helmuth hat geschrieben: Do 29. Jan 2026, 04:45
Zippo hat geschrieben: Mi 28. Jan 2026, 13:34 Satan ist eben MIT schuldig am Elend und Leid der Menschheit. Warum soll ich ihn da ignorieren ?
Das weiß ich ja, aber wann redest du einmal von deiner Schuld, ganz spezifisch von deiner und keiner anderen? Oder gibt es diese nicht? Dazu meine ich, wenn du die Frage ehrlich beantwortest (ich meine damit nicht, dass du sie hier öffentlich beantwortest, sondern für dich), dann offenbart Gott mit der Zeit auch, warum man für vieles zu leiden hat.
Menschen leiden auch, weil sie Sünder sind, der Fürst, der nicht nur in der Luft, sondern auch in den Köpfen der Menschen treibt sie zu den schrecklichsten Wünschen und Begierden. Und er arbeitet auch mit gläubigen Christen und will sie sündigen lassen und von ihrem Glaubensweg abbringen. Das hat er ja zu allen Zeiten mit solchen Menschen besonders gern gemacht, die bei Gott in gutem Ansehen standen.
[Eph. 2,1-3] Und auch euch, da ihr tot waret durch Übertretungen und Sünden, in welchen ihr vordem gewandelt habt nach dem Lauf dieser Welt und nach dem Fürsten, der in der Luft herrscht, nämlich nach dem Geist, der zu dieser Zeit sein Werk hat in den Kindern des Unglaubens, unter welchen auch wir alle vordem unseren Wandel gehabt haben in den Lüsten unseres Fleisches und taten den Willen des Fleisches und der Vernunft und waren auch Kinder des Zorns von Natur, gleichwie auch die anderen;
Und schrecklich sind auch die Folgen, wenn der Sünder mal in der Hölle ist. Dann wird er ja Gott von der ganz anderen Seite kennenlernen. Der Mensch soll alles dran setzen, um da nicht hinzukommen. Mt 5,28-30, Mt 10,28
Deswegen das Evangelium, um dem Menschen die Chance zu geben, aus der Anklage Satans wieder herauszuführen.
Satan verführt ja ständig und klagt die Menschen dann vor Gott an. Off 12,9 -10

Gott hat den Satan in die Welt gegeben und er bewegt viele Menschen in der ganze Welt. Darunter hatten auch die Christen immer wieder sehr viel zu leiden. Das haben schon die Apostel zu spüren bekommen. Und sie haben sich doch manchmal gefragt, warum sie für ihr gutes Bemühen so viel Leid einstecken müßen.

Mir hat Gott schon längst offenbart, warum alle Welt leidet. Da brauche ich nur die Bibel aufzuschlagen.
Off 12,12
Darum freuet euch, ihr Himmel und die darin wohnen! Weh denen, die auf Erden wohnen und auf dem Meer! denn der Teufel kommt zu euch hinab und hat einen großen Zorn und weiß, dass er wenig Zeit hat.
Es ist eben die Frage, wie man damit umgeht, wenn in der Nachfolge Jesu die altbekannte und seid Kindheitstagen vertraute Gerechtigkeit nicht mehr gilt, sondern, wenn man für gute Werke leiden soll und böse Werke werden manchmal belohnt.
Satan macht diese Umkehrung der Gerechtigkeit und da werden so manche Christen unzufrieden, wenn sie für ihre guten Werke keinen Lohn erhalten, sondern sich eher gestraft fühlen.
Lohn sollen sie dann im Himmel haben, auch für das erlittene Unrecht, aber bis dahin müssen sie erstmal durchhalten.
[Mt. 5,11-12] Selig seid ihr, wenn euch die Menschen um meinetwillen schmähen und verfolgen und reden allerlei Übles gegen euch, so sie daran lügen. Seid fröhlich und getrost; es wird euch im Himmel wohl belohnt werden. Denn also haben sie verfolgt die Propheten, die vor euch gewesen sind.
Gruß Thomas
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.
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Re: Sind Christen zum leiden berufen ?

Beitrag von renato23 »

Helmuth hat geschrieben: Do 22. Jan 2026, 12:43 Wenn Jesus das Leid dieser Welt aufsich genommen und getragen hat und ihm damit bestimmt war, so ist es nicht für andere bestimmt. Gott hat kein Leid geplant, sondern die Sünde verursacht es und nur Jesus kann es weider wegnehmen, ich meine auf Dauer.
Jesus Christus hat die damaligen in Wahrheit zu Sündern werden lassenden Gesetze Mose hinweggenommen weggetragen indem er damals für die Seinen die künftige Gültigkeit der Gesetze und Propheten von Mt 22,37-40 und deren Erfüllung von 7.12 abhängig gemacht hat.

Das kam natürlich den vollkommen buchstabenfixierten AT-Gesetzeslehrer, Gesetzeslästerung gegenüber ihrem Gott/Vater Jahwe gleich. Deshalb forderten sie die Kreuzigung Jesus Christus. Dies um zu verhindern, dass sich immer mehr Volk Jesus Christus Lehren zu nurmehr gottgefälligem Lehren hätten zu eigen machen können.
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Helmuth
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Re: Sind Christen zum leiden berufen ?

Beitrag von Helmuth »

renato23 hat geschrieben: Fr 30. Jan 2026, 14:19 Jesus Christus hat die damaligen in Wahrheit zu Sündern werden lassenden Gesetze Mose hinweggenommen weggetragen indem er damals für die Seinen die künftige Gültigkeit der Gesetze und Propheten von Mt 22,37-40 und deren Erfüllung von 7.12 abhängig gemacht hat.
Solche Aussagen finden bei mir keine Beachtung, außer das ich sie ausnahmesweise mal kommentiere. Man hat den Eindruck, du weißt gar nicht, was du redest. Gesetze, die Gott selbst gibt, damit wir nicht sündigen, sollen Menschen zu Sündern werden lassen.

Dann ist es kein Wunder, dass Menschen leiden, denn solche Gedanken müssen ja auch krank machen, wer das wirklich glaubt. Daher beachte ich es nicht, weil ich im Geist gesund bleiben möchte.
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
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Re: Sind Christen zum leiden berufen ?

Beitrag von renato23 »

Helmuth hat geschrieben: Fr 30. Jan 2026, 14:49
renato23 hat geschrieben: Fr 30. Jan 2026, 14:19 Jesus Christus hat die damaligen in Wahrheit zu Sündern werden lassenden Gesetze Mose hinweggenommen weggetragen indem er damals für die Seinen die künftige Gültigkeit der Gesetze und Propheten von Mt 22,37-40 und deren Erfüllung von 7.12 abhängig gemacht hat.
Solche Aussagen finden bei mir keine Beachtung. Man hat den Eindruck, du weißt gar nicht was du redest.
Ach Helmut, wer wie Du falsch übersetzen Bibelstellen zum Opfer gefallen ist, wie Luthers Johannes 1,29 kommt nunmal glaubensmässig zu falschen Schlüssen. Jesus kam nicht um die Sünde der Welt zu tragen, sondern mittels Wahrheit die damals zu Sündern/Verlorenen werden lassenden Gesetze Mose aus der Welt zu entfernen, hinwegzunehmen.
Mt 22,37 Jesus aber sprach zu ihm: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt« 38 Dies ist das höchste und erste Gebot. 39 Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst« 40 In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten. 
12 Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihr ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten. 
Im Gegensatz zu Dir hat ja auch der einstige Christenverfolger im früheren Judentum eifrige AT-Gesetzeslehrer Paulus erkannt, dass nurmehr gelebte Liebe die Erfüllung der Gebote, Du sollst nicht töten etc. garantiert. Gal 5,14 und Römer 13 8-10 Denn wer liebt tut dem Nächsten nichts Böses.

Also setzte Jesus durch seine ihm seitens Gott dem himmlische Vater aufgegebenen Version von künftiger Erfüllung der bisher gepredigten mosasichen Gesetzen und der Propheten alle zu in Wahrheit gottlosem Verhalten fordernden Tötungsgesetze ausser Kraft, was erst Jesus und später auch seinen Nachfolgern Verfolgung seitens buchstabenfixierten Jüngern Mose einbrachte.
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Hoger
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Re: Sind Christen zum leiden berufen ?

Beitrag von Hoger »

Helmuth hat geschrieben: Fr 30. Jan 2026, 14:49 Gesetze, die Gott selbst gibt, sollen Mensch zu Sündern werden lassen.
Römer 5, 20Das Gesetz aber ist dazwischen hineingekommen, damit die Sünde mächtiger würde. Wo aber die Sünde mächtig geworden ist, da ist doch die Gnade noch viel mächtiger geworden
Galater 3, 10Denn die aus den Werken des Gesetzes leben, die sind unter dem Fluch. Denn es steht geschrieben 5. Mose 27,26: »Verflucht sei jeder, der nicht bleibt bei alledem, was geschrieben steht in dem Buch des Gesetzes, dass er’s tue!« 11Dass aber durchs Gesetz niemand gerecht wird vor Gott, ist offenbar;
Ich würde die Texte von Renato nicht unterschreiben, aber manches hat sein Körnchen Weisheit
Christus, der menschgewordene Sohn Gottes, ist das vollkommene, unübertreffbare, eingeborene Wort des Vaters. In ihm sagt der Vater alles, und es wird kein anderes Wort geben als dieses (Katechismus der RKK Nr. 65)
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Re: Sind Christen zum leiden berufen ?

Beitrag von renato23 »

Helmuth hat geschrieben: Fr 30. Jan 2026, 14:49
renato23 hat geschrieben: Fr 30. Jan 2026, 14:19 Jesus Christus hat die damaligen in Wahrheit zu Sündern werden lassenden Gesetze Mose hinweggenommen weggetragen indem er damals für die Seinen die künftige Gültigkeit der Gesetze und Propheten von Mt 22,37-40 und deren Erfüllung von 7.12 abhängig gemacht hat.
Solche Aussagen finden bei mir keine Beachtung, außer das ich sie ausnahmesweise mal kommentiere. Man hat den Eindruck, du weißt gar nicht, was du redest. Gesetze, die Gott selbst gibt, damit wir nicht sündigen, sollen Menschen zu Sündern werden lassen.

Dann ist es kein Wunder, dass Menschen leiden, denn solche Gedanken müssen ja auch krank machen, wer das wirklich glaubt. Daher beachte ich es nicht, weil ich im Geist gesund bleiben möchte.
Ach, lieber Helmut, Mosaische Gesetzesvorschriften mit denen sich die damaligen jüdischen Glaubensgeschwiser, die sich die seitens Schriftgelehrten aufbürden liessen, also z.B. Steinigungen, Verbrennungen vorzunehmen, oder Böses mit Bösem zu vergelten (Auge um Auge 3 Mose 24,19,20) nannte ja gar Paulus als Gesetzeswerke mit denen man vor dem wahrhaftigen Gott unmöglich als Gerechte bestehen konnte.

Vielleicht solltest Du von Jakobus lernen, dass nicht Gott sein kann, wer zu Bösem versucht respektiv zu Bösem versucht werden kann. Jak 1,13. Oder hat Jesus während seiner 3-jährigen Aufopferung u.a. für längst wahrhaftigem Gottesglauben je zum Töten aufgefordert oder selber getötet?. Nein, hat er nicht.

Johannes hat von Jesus Christus aufgrund dessen wahrheitlichen im damaligen Judentum längst fällig gewesenen Gottesglauben gelernt, Gott ist Liebe und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott in ihm.?

J
oh 15,10 Wenn ihr meine Gebote haltet, bleibt ihr in meiner Liebe, so wie ich meines Vaters Gebote gehalten habe und bleibe in seiner Liebe.
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Re: Sind Christen zum leiden berufen ?

Beitrag von renato23 »

Hoger hat geschrieben: Fr 30. Jan 2026, 15:03
Helmuth hat geschrieben: Fr 30. Jan 2026, 14:49 Gesetze, die Gott selbst gibt, sollen Mensch zu Sündern werden lassen.
Römer 5, 20Das Gesetz aber ist dazwischen hineingekommen, damit die Sünde mächtiger würde. Wo aber die Sünde mächtig geworden ist, da ist doch die Gnade noch viel mächtiger geworden
Galater 3, 10Denn die aus den Werken des Gesetzes leben, die sind unter dem Fluch. Denn es steht geschrieben 5. Mose 27,26: »Verflucht sei jeder, der nicht bleibt bei alledem, was geschrieben steht in dem Buch des Gesetzes, dass er’s tue!« 11Dass aber durchs Gesetz niemand gerecht wird vor Gott, ist offenbar;
Ich würde die Texte von Renato nicht unterschreiben, aber manches hat sein Körnchen Weisheit
Danke Hoger.
Leider benutzt Paulus für die Gebote, du sollst nicht, die mittels nurmehr gelebter Liebe mit Leichtigkeit erfüllt werden könnenn das Wort GESETZ, als auch für jene GESETZESWERKE mit denen man vor Gott unmöglich als Gerechter bestehen kann.
Apg 13,38 So sei euch nun kundgetan, ihr Männer, liebe Brüder, dass euch durch ihn Vergebung der Sünden verkündigt wird; und in all dem, worin ihr durch das Gesetz des Mose nicht gerecht werden konntet,
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Hoger
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Re: Sind Christen zum leiden berufen ?

Beitrag von Hoger »

renato23 hat geschrieben: Fr 30. Jan 2026, 15:22 Leider benutzt Paulus für die Gebote, du sollst nicht, die mittels nurmehr gelebter Liebe mit Leichtigkeit erfüllt werden könnenn das Wort GESETZ, als auch für jene GESETZESWERKE mit denen man vor Gott unmöglich als Gerechter bestehen kann.
Apg 13,38 So sei euch nun kundgetan, ihr Männer, liebe Brüder, dass euch durch ihn Vergebung der Sünden verkündigt wird; und in all dem, worin ihr durch das Gesetz des Mose nicht gerecht werden konntet,
Bei Paulus geht es um die Thora und deren Vorgabnen und da ist das Zeremonialgesetz mit enthalten.
Aostelg 13,38So sei euch nun kundgetan, liebe Brüder, dass euch durch ihn Vergebung der Sünden verkündigt wird; und in all dem, worin ihr durch das Gesetz des Mose nicht gerecht werden konntet, 39 ist der gerecht gemacht, der an ihn glaubt.
Ich würde jetzt annehmen dass mit Vers 38 das Zeremonialgesetzt mit seinen Opfergaben gemeint ist, und dessen Begrenzung.

Aber wie schon oft geschrieben - ich verstehe dich genauso wenig wie Helmuth und andere
Christus, der menschgewordene Sohn Gottes, ist das vollkommene, unübertreffbare, eingeborene Wort des Vaters. In ihm sagt der Vater alles, und es wird kein anderes Wort geben als dieses (Katechismus der RKK Nr. 65)
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