Magdalena61 hat geschrieben: ↑Do 15. Jan 2026, 15:10
Hoger hat geschrieben: ↑Do 15. Jan 2026, 14:08
Zuallerst, sich dem Wunsch alles zu hinterfragen, alles aus eigener Sicht beurteilen zu können oder gar zu müssen abzustellen, dies als Ausdruck "des Fleisches" und seinen Befürfnissen zuzuorden
Daran sehe ich jetzt eigentlich nichts Verkehrtes. Man
muss Situationen doch analysieren, um das Erleben recht einordnen zu können. Dann erkennt man auch, wo man selbst an Grenzen stößt und der göttlichen Weisheit und Führung bedarf.
Da sehe ich eigentlich auch nichts falsches. Wieso sagt Paulus:
[Eph. 5,9-10] Wandelt wie die Kinder des Lichts, die Frucht des Geistes ist allerlei Gütigkeit und Gerechtigkeit und Wahrheit, und prüfet, was da sei wohlgefällig dem Herrn.
Wenn du nicht hinterfragst und aus eigener Sicht beurteilst, dann hast du nicht verstanden. Den Verstand gebrauchen, ist nicht fleischlich.
Magdalena
und tatsächlich sich Gott in allem zu überlassen.
Die Absicht mag da sein. Ich fürchte nur, vielfach
bleibt es bei diesem frommen Wunsch. Und deshalb habe ich nachgefragt. Uns ist nicht damit gedient, wenn wir uns etwas vormachen. Und oftmals scheint Gott zu schweigen. Wir verstehen nichts.
Das will gelernt sein, sich Gott zu überlassen. Es hat ein wenig etwas mit Glauben zu tun. Und da muß es aber sicher sein, daß es Gott ist, dem ich mich überlasse.
Deswegen hat ja Gideon die Vliese ausgelegt, er war nicht überzeugt, daß es Gott war, der zu ihm sprach. Ri 6,37
Im AT gibt es viele Geschichten, wo der Verstand stillesteht, wenn Gott etwas von Menschen erwartet. Z. Bsp. Gideon mit 300 Kriegern die Midianiter angreift. oder als Abraham seinen Sohn Isaak opfern sollte oder als Gott die letzten Könige Judas aufgefordert hat, sich dem König von Babel auszuliefern. Jer 27,12
Bevor man sich einer unsichtbaren Macht überläßt, sollte man sicher sein, daß sie von Gott ist.
Dämonische Kräfte tun auch ihr Werk und verführen den Menschen, wie will man das jetzt unterscheiden ?
Gruß Thomas
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.