Tagessprüche / Pater Pio

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Zippo
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Re: Tagessprüche / Pater Pio

Beitrag von Zippo »

Magdalena61 hat geschrieben: Do 15. Jan 2026, 14:03 Der Satz ist gut, positiv... und man möchte es Pater Pio gleichtun.

Aber--- wie sieht das in der Praxis aus? Unsere Lebensumstände sind ja ganz andere. Wie sieht das aus, personalisiert, angesichts der vielen kleinen Entscheidungen, die wir im Alltag treffen müssen, auch die Zukunft betreffend-- denn wir stellen ständig Weichen, aktiv. Es geht ja nicht anders.

Was heißt es, sich "der göttlichen Barmherzigkeit zu überlassen"? Konkret?
LG
Das geht in die Richtung, Gottes Führung zu erfahren. Du betest und dann gibt die Gott Kraft für eine Unternehmung oder eben nicht.
Phil 2,13
Denn Gott ist’s, der in euch wirkt beides, das Wollen und das Vollbringen, nach seinem Wohlgefallen.
Gruß Thomas
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.
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Hoger
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Re: Tagessprüche / Pater Pio

Beitrag von Hoger »

Zippo hat geschrieben: So 18. Jan 2026, 17:10 Bestätigt dieser Beitrag nicht, was mir bei dir auffällt ?
Du hast meine Frage nicht beantwortet

Ich hatte zudem darum gebeten in diesem thread nicht über Pater Pio zu diskutieren
Warum machst du es trotzdem?
Jesus, dir leb ich, Jesus, dir sterb ich, Jesus, dein bin ich im Leben und im Tod.
O sei uns gnädig, sei uns barmherzig; führ uns, o Jesus, in deine Seligkeit

Liegnitz, 1828
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Zippo
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Re: Tagessprüche / Pater Pio

Beitrag von Zippo »

Magdalena61 hat geschrieben: Do 15. Jan 2026, 15:10
Hoger hat geschrieben: Do 15. Jan 2026, 14:08 Zuallerst, sich dem Wunsch alles zu hinterfragen, alles aus eigener Sicht beurteilen zu können oder gar zu müssen abzustellen, dies als Ausdruck "des Fleisches" und seinen Befürfnissen zuzuorden
Daran sehe ich jetzt eigentlich nichts Verkehrtes. Man muss Situationen doch analysieren, um das Erleben recht einordnen zu können. Dann erkennt man auch, wo man selbst an Grenzen stößt und der göttlichen Weisheit und Führung bedarf.
Da sehe ich eigentlich auch nichts falsches. Wieso sagt Paulus:
[Eph. 5,9-10] Wandelt wie die Kinder des Lichts, die Frucht des Geistes ist allerlei Gütigkeit und Gerechtigkeit und Wahrheit, und prüfet, was da sei wohlgefällig dem Herrn.
Wenn du nicht hinterfragst und aus eigener Sicht beurteilst, dann hast du nicht verstanden. Den Verstand gebrauchen, ist nicht fleischlich.
Magdalena
und tatsächlich sich Gott in allem zu überlassen.
Die Absicht mag da sein. Ich fürchte nur, vielfach bleibt es bei diesem frommen Wunsch. Und deshalb habe ich nachgefragt. Uns ist nicht damit gedient, wenn wir uns etwas vormachen. Und oftmals scheint Gott zu schweigen. Wir verstehen nichts.
Das will gelernt sein, sich Gott zu überlassen. Es hat ein wenig etwas mit Glauben zu tun. Und da muß es aber sicher sein, daß es Gott ist, dem ich mich überlasse.
Deswegen hat ja Gideon die Vliese ausgelegt, er war nicht überzeugt, daß es Gott war, der zu ihm sprach. Ri 6,37
Im AT gibt es viele Geschichten, wo der Verstand stillesteht, wenn Gott etwas von Menschen erwartet. Z. Bsp. Gideon mit 300 Kriegern die Midianiter angreift. oder als Abraham seinen Sohn Isaak opfern sollte oder als Gott die letzten Könige Judas aufgefordert hat, sich dem König von Babel auszuliefern. Jer 27,12

Bevor man sich einer unsichtbaren Macht überläßt, sollte man sicher sein, daß sie von Gott ist.
Dämonische Kräfte tun auch ihr Werk und verführen den Menschen, wie will man das jetzt unterscheiden ?

Gruß Thomas
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Hoger
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Re: Tagessprüche / Pater Pio

Beitrag von Hoger »

Zippo hat geschrieben: So 18. Jan 2026, 18:04
Bevor man sich einer unsichtbaren Macht überläßt, sollte man sicher sein, daß sie von Gott ist.
Dämonische Kräfte tun auch ihr Werk und verführen den Menschen, wie will man das jetzt unterscheiden ?
Der glaube kann unterscheiden - ist dir das fremd?

Warum machst du einfach weiter, trotz meiner bitte?
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Re: Tagessprüche / Pater Pio

Beitrag von oTp »

Allgemein ist übrigens das Risiko für Menschen wie Pater Pio grundsätzlich wahrscheinlicher, dass sich auch die dämonische Seite merkbar macht. Das ist grundsätzlich so bei Sensitiven.

Aber das nur so nebenbei.
Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
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Hoger
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Re: Tagessprüche / Pater Pio

Beitrag von Hoger »

oTp hat geschrieben: So 18. Jan 2026, 18:33 Allgemein ist übrigens das Risiko für Menschen wie Pater Pio grundsätzlich wahrscheinlicher, dass sich auch die dämonische Seite merkbar macht. Das ist grundsätzlich so bei Sensitiven.

Aber das nur so nebenbei.
auch an dich die Frage - warum kommst du meiner Bitte nicht nach, und machst einen eigenen Thread auf, um über Pater Pio zu schreiben?
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Re: Tagessprüche / Pater Pio

Beitrag von oTp »

Ja, wäre eine Gelegenheit. Aber versteht sowieso Niemand hier im Forum, was Pater Pio erlitten hat. Deshalb von mir nur dieser kurze Hinweis. Wer Intetesse hat kann ja nachlesen (auf katholischen Seiten). Vielleicht eröffnet dann Jemand ein Thema dazu.
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Hoger
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Re: Tagessprüche / Pater Pio

Beitrag von Hoger »

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Tu dir keinen Zwang an
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Re: Tagessprüche / Pater Pio

Beitrag von Hoger »

Mein Text von heute
Hoger hat geschrieben: So 18. Jan 2026, 11:48 Ich bringe nochmal mein Anliegen ein:
mir geht es nicht darum ob diese Sätze mit der Bibel gedeckt sind, mir geht es nicht darum ob irgendjemand damit einverstanden ist oder er oder sie es "besser" weis - mit geht es um die meditative Betrachtung des "sich-einlassens" auf einen Text. Ich möchte auch nicht über Pater Pio diskutieren. Wer möchte kann gern einen eigenes Thema dazu aufmachen
18.01.
Gott allein sollst du loben und nicht den Menschen, ehre den Schöpfer und nicht das Geschöpf!
Bemühe dich, die Bitternis deines Lebens zu ertragen, damit du an den Leiden Christi teilhaben kannst
Den zweiten Satz kann man bei Paulus nachlesen, aber mir geht es eher darum = könnt ihr das bejahend für euch annehmen? Oder gibt es da innere Widerstände, und wenn ja, warum?
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Re: Tagessprüche / Pater Pio

Beitrag von Magdalena61 »

Zippo hat geschrieben: So 18. Jan 2026, 18:04 Wenn du nicht hinterfragst und aus eigener Sicht beurteilst, dann hast du nicht verstanden.
Ein sehr weiser Satz.
Den Verstand gebrauchen, ist nicht fleischlich.
Den Verstand nicht zu gebrauchen würde bedeuten, den HERRN zu versuchen. Aber der Verstand darf den Glauben nicht dominieren.
Ich glaube, die Barmherzigkeit Gottes kommt da zum Tragen, wo wir unsere persönlichen Grenzen erreicht haben. Anstatt uns dann kräftezehrend in Kreis zu drehen, sollen wir unseren Blick auf Gott richten und erwarten, dass Er die Führung übernehmen wird. So verstehe ich den Satz von Pater Pio.
Bevor man sich einer unsichtbaren Macht überläßt, sollte man sicher sein, daß sie von Gott ist.
Dämonische Kräfte tun auch ihr Werk und verführen den Menschen, wie will man das jetzt unterscheiden ?
Volle Zustimmung.
LG
God bless you all for what you all have done for me.
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